CH375075A - Endenglimmschutz an Wicklungen einer elektrischen Maschine - Google Patents

Endenglimmschutz an Wicklungen einer elektrischen Maschine

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Publication number
CH375075A
CH375075A CH7912759A CH7912759A CH375075A CH 375075 A CH375075 A CH 375075A CH 7912759 A CH7912759 A CH 7912759A CH 7912759 A CH7912759 A CH 7912759A CH 375075 A CH375075 A CH 375075A
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CH
Switzerland
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semiconductor material
corona protection
windings
end corona
electrical machine
Prior art date
Application number
CH7912759A
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English (en)
Inventor
Wichmann Arnold Dr Dipl-Phys
Lindner Wolfgang
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • H02K3/40Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation for high voltage, e.g. affording protection against corona discharges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description


      Endenglimmschutz    an     Wicklungen        einer    elektrischen     Maschine       Es ist bekannt, bei Hochspannungswicklungen  elektrischer Maschinen, deren Stäbe     innerhalb    der  Nuten zwischen der     Stabhülse    und dem Eisenpaket  einen     Glimmschutzbelag,    beispielsweise in Form einer  aufgebrachten oder aufgewickelten     Graphitschicht,     aufweisen, ausserhalb der Nuten mit einem Wider  standsbelag aus einem Halbleitermaterial oder der  gleichen zu versehen,

   der gegebenenfalls auf einer  Hülsenverstärkung des Isoliermaterials aus mit     Sili-          konlack    getränktem Glasseidenband aufgebracht sein  kann. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesse  rung derartiger Anordnung und geht von der neuen  Erkenntnis aus, dass die bisher üblichen     Endenglimm-          schutzanordnungen    der     erwähnten    Art,     die    bei nor  malen Betriebsverhältnissen beim     Vorhandensein     einer Wechselspannung von 50 Hz günstiges Ver  halten zeigen, bei auftretenden Stossbeanspruchungen  durch     überspannungswellen    oder auch bei der Stoss  spannungsprüfung unter Umständen überbeansprucht  werden,

   wodurch eine Beschädigung oder Zerstörung  durch     überschläge    herbeigeführt werden     kann.     



  Gegenstand der     Erfindung    ist ein verbesserter     En-          denglimmschutz    an Wicklungen einer elektrischen  Maschine, bei dem auf einer Isolierhülse ein sich  durch die Nut des Eisenkörpers erstreckender, leiten  der     Glimmschutzbelag    und daran     anschliessend    ausser  halb der Nut ein Widerstandsbelag aus Halbleiter  material vorhanden sind, der sich dadurch auszeich  net, dass der Widerstandsbelag wenigstens aus zwei  körniges Halbleitermaterial enthaltenden,     übereinan-          derliegenden    Schichten aufgebaut ist,

   wobei das     Halb-          leitermaterial    der     innenliegenden    Schicht eine gröbere  Körnung als das Halbleitermaterial der aussenliegen  den, die     innere    Schicht umgreifenden Halbleiter  schicht aufweist. Vorzugsweise sind die beiden ver  schiedenen Widerstandsbeläge aus     verschiedenkörni-          gern        Carborundum    aufgebaut, wobei die Teilchen unter    Verwendung geeigneter     Kleber    oder Lacke mit  einem Glasseidenband vereinigt sind.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung zeichnet sich  dadurch aus, dass infolge der Wirkung - der grob  körnigen inneren Widerstandsschicht sich bei Stoss  beanspruchungen günstigere Verhältnisse bezüglich  der     Verhinderung    von Überschlägen ergeben, wo  durch sowohl     im    Betriebe als auch bei der Spannungs  probe eine erhöhte Sicherheit gewonnen wird.  



  Im folgenden soll die Erfindung     näher    anhand  eines Ausführungsbeispiels erläutert werden. Die  Figur der Zeichnung gibt im Schnitt     einen    Leiter  stab wieder. Mit 1 ist in der Figur der Wicklungs  leiter selbst bezeichnet. 2 ist die übliche,     zur    Isolie  rung gegenüber dem Eisenkörper 3 dienende     Isolier-          hülse    aus geschichtetem,     glimmerhaltigem    und mit       einem    Harz oder     Kunstharz    verbackenem Isolier  material.

       Auf.    der Hülse befindet sich innerhalb  der Nut und über den Eisenkörper 3 hinausragend  ein     Glimmschutzbelag    4, der durch eine     aufgewik-          kelte        Graphitpapierschicht    oder einen aufgespritzten  Graphit- oder Metallbelag gebildet werden     kann.    An  den     Glimmschutzbelag    4     schliesst    sich- noch     eine        Iso-          lierhülsenverstärkung    5 an, die aus aufgewickeltem,  mit einem     Kunstharz    auf     Silikonbasis    getränktem  Glasseidenband gebildet wird.

   6 und 7 sind     zwei          übereinanderliegende    Widerstandsbeläge, die aus  Halbleitermaterial und Glasseidenband gebildet wer  den, mit dem das     verschiedenkörnige    Halbleiter  material, z. B.     Carborundum,    durch ein geeignetes       Klebemittel        (Lack    oder dergleichen)     vereinigt    ist.

    Das Halbleitermaterial der     innenliegenden    Wider  standsschicht weist eine     verhältnismässig    grobe Kör  nung auf, während der äussere     Widerstandsbelag    aus  fernkörnigem Material aufgebaut ist.     Geeignet    sind  beispielsweise für den inneren Belag     Carborundum     der Körnung 400, für den äusseren Belag Carbo-           rundum    der Körnung 800. Der äussere Belag: be  sitzt in     Längsrichtung    des Leiters eine grössere Aus  dehnung und ragt     an    beiden Seiten über den innen  liegenden Halbleiterbelag 6 hinaus.

   Selbstverständ  lich muss die Anordnung derart getroffen werden, dass  die beiden Widerstandsbeläge 6 und 7 unmittelbar       mit    dem leitenden     Glimmschutzbelag    4 in     Verbin-          dung    stehen.  



       In        Einzelheiten    kann die beschriebene Anord  nung     selbstverständlich    abgeändert werden. So ist es       möglich,    anstelle von     Carborundum    auch andere     ver-          schiedenkörnige    Halbeiter- bzw.     Widerstandsmateria-          lien        mit    gleichem Verhalten zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Endenglimmschutz an Wicklungen einer elektri schen Maschine, bei dem ein sich durch die Nut des Eisenkörpers erstreckender, auf einer Isolierhülse leitender Glimmschutzbelag und daran anschliessend ausserhalb der Nut ein Widerstandsbelag aus Halb- leitermaterial vorhanden sind, dadurch gekennzeich- net, dass der Widerstandsbelag wenigstens aus zwei körniges Halbleitermaterial enthaltenden, überein anderliegenden Schichten aufgebaut ist, wobei das Halbleitermaterial der innenliegenden Schicht eine gröbere Körnung als das Halbleitermaterial der aussenliegenden,
    die innere Schicht umgreifenden Halbleiterschicht aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Endenglimmschutz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das körnige Halbleiter material von aufgewickelten Glasseidenbändern ge tragen ist, mit denen es durch einen Kleber oder Lack vereinigt ist. 2. Endenglimmschutz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für den inneren Wider standsbelag Carborundum der Körnung 400, für den äusseren Halbleiterbelag Carborundum der Körnung 800 Anwendung findet.
CH7912759A 1958-10-11 1959-10-06 Endenglimmschutz an Wicklungen einer elektrischen Maschine CH375075A (de)

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DES60226A DE1079182B (de) 1958-10-11 1958-10-11 Endenglimmschutz fuer die Wicklungen elektrischer Maschinen

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CH375075A true CH375075A (de) 1964-02-15

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CH7912759A CH375075A (de) 1958-10-11 1959-10-06 Endenglimmschutz an Wicklungen einer elektrischen Maschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE381677A (de) * 1930-08-08
DE741239C (de) * 1940-10-20 1943-11-08 Bbc Brown Boveri & Cie Glimmschutz, insbesondere fuer die Wicklungen elektrischer Hochspannungsmaschinen

Also Published As

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DE1079182B (de) 1960-04-07

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