CH375076A - Kühleinrichtung an einer elektromagnetischen Maschine - Google Patents

Kühleinrichtung an einer elektromagnetischen Maschine

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CH375076A
CH375076A CH7971359A CH7971359A CH375076A CH 375076 A CH375076 A CH 375076A CH 7971359 A CH7971359 A CH 7971359A CH 7971359 A CH7971359 A CH 7971359A CH 375076 A CH375076 A CH 375076A
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coolant
pressure
cooling
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liquid
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CH7971359A
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Evans Kilbourne Charles
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Gen Electric
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    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
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Description


      Kühleinrichtung    an einer     elektromagnetischen        Maschine       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kühlein  richtung an einer elektromagnetischen Maschine, mit  einem, flüssigen Kühlmittel.  



  Es sind bereits eine Reihe von Kühlsystemen für  dynamoelektrische Maschinen bekannt. Bei den       Hochleistungsgeneratoren    wird seit einigen Jahren       hauptsächlich        Wasserstoff    als Kühlmittel verwendet,  wobei eine Reihe von Vorkehrungen getroffen wur  den, um die Leistung derartiger Maschinen durch  Erhöhung der Kühlwirkung des     Wasserstoffes    zu ver  grössern. Eine der genannten Vorkehrungen besteht  darin, die Dichte des Wasserstoffes durch erhöhten  Druck zu vergrössern, um auf diesem Wege die ther  mischen Eigenschaften des Wasserstoffes zu verbes  sern. Durch diese Massnahme wird insbesondere die  pro Volumeneinheit absorbierte bzw.     abgeführte     Wärmemenge vergrössert.

   Seit einiger Zeit werden  auch flüssige     Kühlmittel    vorgeschlagen. Es wurden  hierbei mehrere flüssige     Kühlmittel    in Betracht ge  zogen, einschliesslich geeigneter Petroleumöle, wie       dielektrisches         Askarel ,    Wasser usw. Mit dem Han  delsnamen      Askarel     wird eine nicht brennbare     Iso-          lierflüssigkeit    bezeichnet, welche aus     Chlorwasser-          stoffen    besteht. Bei der Zersetzung derselben durch  Lichtbogen entwickeln sich nur nicht     explosive    Gas  mischungen.

   Maschinen, deren     Statorwicklungen     durch ein isolierendes Öl gekühlt werden, sind bereits  in Betrieb. Weiterhin wurde vorgeschlagen, das Kühl  mittel in den Kühlkanälen verdampfen zu lassen, so  dass sich die Wärmekapazität des     Kühlmittels    um die       Verdampfungswärme    erhöht.  



  Ein     immer    zur     Verfügung    stehendes Kühlmittel,  das auch vom Standpunkt des thermischen Wirkungs  grades aus gesehen sehr günstig ist, ist Wasser, wel  ches     neuestens    verwendet wird.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht neben an  deren flüssigen     Kühlmitteln    auch die Verwendung    von Wasser, und     zwar    nicht nur zur Kühlung der     Sta-          torwicklung,    sondern auch zur     Kühlung    der Rotor  wicklung. Ein erheblicher Vorteil kann dann erreicht  werden,     wenn    der     Siedepunkt    von     Kühlflüssigkeiten.,     der gewöhnlich bei relativ niedrigen Drucken liegt,  durch erhebliche Erhöhung des Flüssigkeitsdruckes  erhöht wird.

   Die Temperaturgrenze, bis zu -welcher  die Isolationen und andere Materialien der Gene  ratorwicklung verwendbar sind, liegt heute wesentlich  über 100  C, das heisst über der Siedetemperatur des.  Wassers bei atmosphärischem Druck. Wenn daher  heute Wasser als     Kühlmittel    verwendet wird, wird die  mögliche     Höchsttemperatur    nicht durch die Tempe  raturstabilität der verwendeten Materialien begrenzt,  sondern durch den Siedepunkt des Kühlmittels.

   Es ist  jedoch -bekannt, dass der Siedepunkt des Wassers  durch Erhöhung des Druckes ebenfalls gesteigert wer  den kann, so liegt beispielsweise der Siedepunkt des  Wassers, bei     einem    Druck von 4,8     kg/cm2    bei 150  C;       bei        einem    Druck von 7     kgjcm2    bei 164  C und bei  einem     Druck    von 11     kg/cm2    bei 183  C.  



  Höhere     Siedepunkte    können durch     eine    weitere       Druckerhöhung    erreicht werden.  



  Bei grossen Generatoren wurde bisher nur der       Stator    mit .einem     flüssigen        Kühlmittel    gekühlt. Zu  sätzlich zu den Problemen, die bei der Kühlung des       Stators    gelöst werden müssen, müssen bei der     Kühr     lang des Rotors     mittels    einer Flüssigkeit weitere  Schwierigkeiten     überwunden    werden. Weitere Pro  bleme bei der Kühlung eines.

   Rotors mit flüssigen       Kühlmitteln    sind durch die Zentrifugalkraft     bedingt,     die sehr stark an den: in den     Kühlkanälen    des Rotors  fliessenden     Kühlmitteln        angreift,    wohingegen über die       Schwerkraft    hinausgehende Kräfte an den den     Stator          kühlenden    Flüssigkeiten nicht angreifen. Die Zentri  fugalkraft bewirkt erhebliche     Druckdifferenzen    in den  Kühlleitungen der     Rotorwicklung,    wodurch an an-      deren Stellen der Leitung geringere Drucke erzeugt  werden.

   Eine Folge hiervon ist, dass die Flüssigkeit  an     einigen    Stellen relativ leicht verdampft     und        Gas-          einschlüsse    entstehen. Wenn die Dichte der     Flüssig-          keit    an     den;    verschiedenen     Teilen    des Kühlkanals des  Rotors unterschiedlich gross ist, beispielsweise weil       das        Kühlmittel    an     einigen    Stellen verdampft, besteht       weiterhin    die Gefahr,     dass    der Rotor eine gefährliche  Unwucht erhält.

   Ein weiterer Nachteil von Gasein  schlüssen besteht     darin,    dass die Wärmeabfuhr an       den    betreffenden     Stellen    sehr schlecht ist, so     d'ass        un-          gekühlte        bzw.    heisse Stellen     entstehen,    welche das       thermische        Gleichgewicht    des Rotors stören können.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft     somit    eine       Kühleinrichtung    an     einer    elektromagnetischen     Ma-          schine    mit einem flüssigen     Kühlmittel,    welche da  durch gekennzeichnet ist, dass Mittel vorgesehen sind,  durch die das     flüssige        Kühlmittel    den Kühlkanälen  von     einer        Flüssigkeitsquelle        mit        dinem    Druck zu  geführt wird, der ausreicht, das.

       Kühlmittel        in    allen  Teilen der Leiterwicklungen im flüssigen Aggregats  zustand zu halten.  



  Das     Kühlsystem        gemäss    der vorliegenden Erfin  dung     soll-    anschliessend anhand der beiliegenden  Zeichnungen, die beispielsweise Ausführungsformen       darstellen,        näher        erläutert    werden, wobei die     Fig.    1 und  2 je in schematischer Form ein Kühlsystem     darstellen.     



  Bei der Kühlung einer grossen dynamoelektrischen       Maschine    können sowohl Rotor und-     Stator    als auch  nur einer der beiden     Teile    gekühlt werden.  



       Fig.    1 zeigt ein     Kühlsystem    bei     einer    dynamoelek  trischen     Maschine,    wie beispielsweise einem     Hochlei=          stungsgenerator,        dessen    Rotor schematisch bei 1 und  dessen     Stator        schematisch    bei 2 gezeigt ist. Der     Sta-          tor    und Rotor sind     mit    einem     Kühlleitungssystem        be-          kannter    Bauart versehen, wobei die Flüssigkeit durch  Kühlkanäle strömt.

   Diese Kühlkanäle     können    ent  weder durch die     rohrförmigen:    Leiter elektrischer  Leiter     gebildet    oder in der Nähe der massiven elek  trischen Leiter     angeordnet    sein. In     letztem    Fall müs  sen die Kühlkanäle in gutem, wärmeaustauschendem  Kontakt mit den massiven elektrischen     Leitern    stehen.  



  In der Zeichnung ist sowohl:     für    den Rotor als  auch für den     Stator    je nur ein     Kühlkreislauf    ein  gezeichnet; es     können    im Bedarfsfalle natürlich       selbstverständlich    mehrere     Kühlkreisläufe    vorgese  hen werden. Der Kühlkreislauf des Rotors ist mit la,       derjenige    des     Stators    mit 2a bezeichnet.

   Der Kühl  kanal des     Stators    ist über. geeignete Verbindungslei  tungen     mit    zwei     Anschlussstücken    2b und, 2c ver  bunden, wobei das Kühlmittel von dem     Anschluss-          körper    2b seinen Ausgang     nimmt    und zu dem     An-          schlusskörper    2c     -strömt.    An die     Rotorwelle    liegen  zwei Dichtungsorgane     1b    und     ld    an, wobei das Kühl  mittel,     beispielsweise    Wasser,

   dem Dichtungsorgan       1b        durch    eine     Leitung        1c    zugeführt und von dem       Dichtungsorgan        1d        mittels    einer     Leitung        1e        abgeführt     wird.  



  Wie aus den Pfeilen an den, Leitungen zu sehen  ist, wird das     Kühlmittel        einem    Speichertank 3 ent-         nommen    und einer     Zirkulationspumpe    4 zugeführt.  Das die Pumpe 4 verlassende     Kühlmittel    gelangt zu  einem     Wärmeaustauscher    5, wo die von dem Gene  rator stammende Wärme auf     ein:        Sekundärkühlmittel     übertragen wird, das die Wärme von dem System ab  führt.

   Von dem     Wärmeaustauscher    5 gelangt das  Kühlmittel zu dem     Entionisierungsgerät    6, wo konti  nuierlich     alle    mineralischen oder metallischen Ionen  aus dem Kühlmittel entfernt werden. Das     entioni-          sierte        Kühlmittel    strömt nun durch ein     Leitfähig-          keitsmessgerät    7, welches das     Entionisierungsgerät     überwacht.  



  Im Anschluss an das     Leitfähigkeitsmessgerät    ge  langt das Kühlmittel zu     Filtern    B. Es können hierbei  zwei parallel zueinander liegende Filter vorgesehen  werden, von denen jeder durch geeignete Ventile ab  geschaltet werden kann, so dass während des konti  nuierlichen Betriebes jeweils ein Filter ausgewechselt  werden kann, während der andere Filter weiter arbei  tet.

   In ähnlicher Weise kann das     Entionisierungs-          gerä't    6     und    der     Kühler    bzw. der     Wärmeaustauscher     5 von einer     Nebenschlussleitung    überbrückt sein,     etwa     in der Art, wie dies 'in der Zeichnung gezeigt ist. Die  parallel zu dem Kühler 5 liegende     Nebenschlussleitung     kann weiterhin dazu verwendet werden, die Kühlwir  kung dieses Kühlers zu     verändern.     



  Die von den Filtern $ kommende Leitung spaltet  sich in die Leitungen 8a und 8b auf, wobei die Lei  tung 8a das     Kühlmittel    zu dem     Stator    und die Lei  tung 8b Kühlmittel zu dem Rotor leitet. In der Lei  tung 8b     befindet    sich eine     Zusatzpumpe    9, die eine  nachfolgend erläuterte Aufgabe erfüllt. Das ge  brauchte Kühlmittel fliesst von dem Rotor über die  Dichtung 1d und die Leitung     1e    ab, während das. ge  brauchte     Kühhnitte@    des:     Stators    über den     Anschluss-          körper    2c und die     Abflussleitung    2d abgeführt wird.  



  Der Druck in dem     Kühlkreis    ist wesentlich höher  als bei bisher verwendeten; Kühlsystemen. Der     Kühl-          mitteldruck    ist in dem gesamten Rotor und     Stator     mindestens 2,4 bis 3,2     kg/cm2.    Er kann jedoch  Drucke bis zu 11     kg/cm2    und mehr erreichen. Die  Bedeutung dieses hohen Druckes ist aus den folgen  den Ausführungen zu ersehen.  



  Wenn das Wasser unter     einem    relativ geringen  Druck stände, wäre die Maximaltemperatur des       Kühlmittels    die Siedetemperatur des Wassers, das       heisst    eine Temperatur, die nicht wesentlich über  100  C     liegt.    Derartige relativ niedrige Betriebstempe  raturen sind     jedoh    unwirtschaftlich, da die heutigen  lochentwickelten Isoliermaterialien,     die        gewöhnlich     für Maschinen der genannten Art     verwendet    werden,  Betriebstemperaturen von 120 bis 130  C und mehr  zulassen.

   Ein Hauptzweck     besteht    bei der Aufrecht  erhaltung eines hohen Druckes darin, dem Kühlmittel  einen derartigen Siedepunkt zu verleihen., dass die       maximale        Betriebstemperatur    des     Isoliermaterials     oder eines anderen Materials, welches die     Höchst-          betriebs'temperatur    begrenzt     ausgenutzt    wird.

   Wenn  der Druck auf der angegebenen Höhe gehalten wird,  können hohe Betriebstemperaturen aufrechterhalten      werden,     ohne    dass die Gefahr besteht, dass sich Gas  einschlüsse bilden,     die    die     thermischen    Eigenschaften  des Kühlmittels verschlechtern und möglicherweise  eine mechanische Umwucht zufolge der     Dichteände-          rung    des     Kühlmittels    in den     Kühlkanälen    des Rotors  hervorrufen.  



  Bei dem in     Fig.    1 gezeigten Beispiel wird der ge  wünschte Betriebsdruck des     Kühlmittels    wie folgt  erzeugt:  Der     minimale    Druck in dem gesamten     Kühlmit-          telsystem    kann durch mehrere Wege aufrechterhalten  werden. Die     einfachste        Möglichkeit    besteht darin,  über der Flüssigkeit in dem     Vorratsbehälter    3 einen  Raum frei zu lassen.

   Dieser in     Fig.    1 mit 3b bezeich  nete Raum wird unter einem entsprechenden Druck  gehalten,     beispielsweise    dadurch, dass dieser Raum  über ein Ventil 3d mit einer Quelle von unter Druck  stehendem Gas verbunden wird. Hierfür kann bei  spielsweise     ein,        inertes    Gas, z. B.     Stickstoff,        verwendet     werden, oder auch Wasserstoff.

   Der mit Gas     gefüllte     Raum stellt     ein        kompressibles    Kissen dar, welches  irgendwelche Druckschwankungen, die in dem flüs  sigkeitsgefüllten     Teil    des     Kühlmittelkreislaufes    ent  stehen können, elastisch absorbiert. Es ist ohne wei  teres zu ersehen, dass durch     entsprechende    Einstel  lung des Ventils 3d der Druck in dem Vorratsbehäl  ter 3 frei gewählt     werden:    kann.

   Wenn bei einem     be-          stimmten    System verhindert werden soll, dass .sich das  unter Druck stehende Gas in dem     Vorratsbehälter        mit     dem flüssigen     Kühlmittel    mischt, kann zur Druck  übertragung eine andere Anordnung     verwendet    wer  den. Es ist dann ein bewegliches Organ vorgesehen,  welches als ein in den Vorratsbehälter 3 ragender  Balg 10 dargestellt ist.

   Dieser Balg wird über die Lei  tung 10a     mit    Luft oder einem anderen Gas oder mit  Wasser, hydraulischem     öl;    oder einem anderen     unter     Druck stehenden Medium     gefüllt.    Dieses Medium  wird mittels eines geeigneten Ventils 10b, welches in  die Leitung 10a eingeschlossen ist, unter einem kon  stanten Druck gehalten.  



  Es ist zu ersehen,     dass    eine Änderung des     Druk-          kes    in     dem    Balg 10 eine     Volumenänderung    dieses  Balges zur Folge hat, wodurch der Druck des     flüssi-          gen        Kühlmittels    in dem geschlossenen Vorratsbehäl  ter 3 und in dem angeschlossenen     Leitungssystem    ent  sprechend erhöht oder erniedrigt wird.  



  Das Kühlwasser wird durch die Pumpe 4 in dem  Kühlleitungssystem gefördert. Das druckerzeugende  System 3c, 3d oder das druckerzeugende System 10,  10a, 10b     hält    den gewünschten Minimaldruck in dem  System aufrecht, während der durch die Pumpe 4       erzeugte    Druck gerade ausreicht, die Reibungskräfte  der Flüssigkeit     während    der     Zirkulation    durch das  Leitungssystem zu überwinden. Die Aufgabe der       Hilfspumpe    9 besteht darin, den Druck des durch  den Rotor     fliessenden        Kühlmittels    weiter zu erhöhen.

    Diese Druckerhöhung ist erforderlich, um die sehr  starken     Zentrifugalkräfte    zu überwinden, denen das       Kühlmittel        in    den Kanälen des Rotors     ausgesetzt    ist,  und die innerhalb des     Rotorleitungssystems    erheb-    liehe     Differenzdrucke    erzeugen können, die die Ge  fahr einer örtlichen Verdampfung des     Küh!Imittels     mit sich bringen.

   Durch Erhöhung des Druckes des       zu    dem Rotor fliessenden     Kühlmittels    mittels der Hilfs  pumpe 9 wird der Minimaldruck in den     Rotorkanälen     erhöht, womit auch die     Neigung    zum örtlichen Ver  dampfen des     Kühlmittels    herabgesetzt ist. Der An  lieferungsdruck des, zu dem, Rotor strömenden     Kühl-          mittels    kann grössenordnungsmässig mehrmals so hoch  sein wie der Druck des     Kühlmittels    des     Stators.     



  Die Zeichnung zeigt mehrere     druckregulierende          Ventile    und     Nebenschlussleitungen,    die die Aufgabe  erfüllen, den     gewünschten    Druck in den Leitungen  des     Stators    und des Rotors aufrechtzuerhalten-. In  einer     Nebenschlussl,eitung    8d, die die     Zuflussleitung     8a zu dem     S.tator    und die     Abflussleitung    3a mitein  ander verbindet, befindet sich ein Ventil 8c.

   Diese  Ventil 8c erfüllt     beispielsweise    die Aufgabe, den  Druck in dem     Anschlussbehälter    2b auf einem Wert  zwischen beispielsweise 4,8 und 8     kg/em9        zu    hal  ten.

   In     ähnlicher    Weise befindet sich in einer     Neben-          schlussleitung        8f,    welche die     Zuführungsleitung        1c     des Rotors und die     Abflussleitung    3a     miteinander     verbindet, ein     Druckregulierventil    8e, welches den  Druck des zu     dem    Rotor     fliessenden:        Kühlmittels    kon  stant hält.

   Das Ventil 8e kann beispielsweise so     ein-          gestellt    sein, dass der Druck des zu dem Rotor     fiie-          ssenden        Kühlmittels    einen Wert zwischen 12 und  24     kg/em2        beibehält.     



  Zusätzlich zu den Ventilen 8e und 8c, welche  den Druck des.     Kühlmittels    konstant halten, der zu  dem Rotor bzw. dem     Stator        fliesst,        können    zusätz  liche     Steuerventile    vorgesehen sein.

   Es     kann    bei  spielsweise ein Ventil 1     f    in der     Abflussleitung    1e des       Rotärs    vorgesehen sein     und!    ein     entsprechendes     Regulierventil 2e in der     Abflussleitung    2d des     Sta-          tors.    Diese Ventile halten den Druck des von dem  Rotor bzw.

       Stator    abfliessenden     Mediums    konstant       und        erfüllen    somit den Zweck, den vorgesehenen       Minimaldruck        in    den Leitungen des     Rotors    bzw.     Sta-          tors    aufrechtzuerhalten.  



  Bei der gezeigten Erläuterung dienen die Ventile  l Fund 2e somit dem Zweck, den     Druck    in allen  Teilen der Rotor-     bzw.        Statorleitungen    über dem vor  gesehenen Minimum zu halten, während die Steuer  ventile 8c und 8e bewirken;

   dass der Druck des     zu-          fliessenden    Mediums zu den jeweiligen     Kühlkanälen     hoch genug ist, um die     erforderliche        Flussgeschwin-          digkeit    zur     Erlangung    der gewünschten Kühlwirkung       aufrechtzuerhalten.        Wenn    der Druck, der an den ver  schiedenen     Stellen    des gesamten Kühlsystems herrscht,  wie dies     erläutert    wurde,     konstant'gehalten    wird, ist  Gewähr dafür gegeben., dass die     Flussgeschwindigkeit     ausreicht,

   um die gewünschten Temperaturen     auf-          rechtzuerhalten    und weiterhin, dass der Druck hoch  genug bleibt; um die Bildung von     Dampf    an     allen     Stellen der     Kühlleitungen        zu        verhindern.     



  Bei dem in     Fig.    1 gezeigten System müssen der  Vorratsbehälter und alle     Speise-    und     Abflussleitun-          gen    oberhalb     eines    vorgesehenen     Minimaldruckes    ge-      halten werden.

   Bei     einigen    Anwendungen kann es  jedoch     vorteilhaft    sein, das in     Fig.    2 gezeigte System  zu verwenden;     welches        ähnlich    ist wie das in     Fig.    1  gezeigte System, jedoch die folgenden Unterschiede       aufweist.    Bei -der Kühleinrichtung der     Fig.    2 stehen  der Vorratsbehälter 3b für das:

       Kühlmittel,    der     Kühe          ler    5,     das        Entionisierungsgerät    6 und der Filter 8  lediglich     unier    dem Druck, der     erforderlich    ist, um  das     Kühlmittel    durch: die     Leitungen    zu fördern. Hin  gegen, ist eine Pumpe 11 vorgesehen, die den erhöhten  Druck für das     Kühlmittel    erzeugt, der für die     Stator-          kanäle        erforderlich    ist.

   In     gleicher    Weise wie bei  dem erstgenannten Beispiel ist eine     Hilfspumpe    9  vorgesehen., die den     erhöhten        Druck    für die Kühl  kanäle in dem -Rotor erzeugt. Von den Unterschie  den abgesehen, kann das in     Fig.    2 gezeigte System  gleich ausgebildet sein wie dasjenige     gemäss        Fig.    1.  



  Das in     Fig.2    gezeigte System weist gegenüber  demjenigen der     Fig.    1 den Vorteil auf,     dass    nur die       Kühlkanäle    des Generators, also     Stator-    und Rotor  kanäle, unter dem gewünschten erhöhten     Druck    ste  hen, während die     übrigen    Leitungen unter einem       wesentlich    geringeren Druck stehen; der, wenn über  haupt, nur wenig oberhalb Atmosphärendruck liegen  muss.  



  Weiterhin kann eine Pumpe 12 vorgesehen sein,  um     nichtkondensierbarc    Gase von dem Raum ober  halb des     Kühlmittelspiegels    in dem     Vorratsbehälter     3b abzusaugen. Der Vorratsbehälter 3b dient in die  sem Fall auch zur Abtrennung von Luft oder anderen,  bei den Betriebstemperaturen nicht     kondensierbaren     Gasen, die durch die Pumpe 12 entfernt werden. Die       Entfernung    dieser nicht     kondensierbaren    Gase trägt  weiter dazu bei, die     Bildung    von     Lufteinschlüssen    zu       verhindern.     



  Wenngleich bei den beschriebenen     Beispielen     Wasser als Kühlmittel verwendet wurde, können auch  andere Kühlmittel herangezogen werden, wie bei  spielsweise geeignete     Äthylenglykole,    flüssige Fluor  kohlenstoffe oder     flüssige        Silikone.     



  Der in dem Rotor und dem     Stator    aufrechtzuer  haltende Druck hängt von vielen- Faktoren ab; z. B.  von der Bauweise oder     Dimensionierung    des     Gene-          rators.    In den     Kanälen:        des        S'tators    muss der Druck  lediglich hoch genug sein, um die Bildung von merk  lichen Mengen von Dampf bei der     gewünschten    Be  triebstemperatur     zu.    vermeiden.

   Bei dem Rotor hin  gegen ist weiterhin die     Form    der Kanäle massgebend,  die Tourenzahl des Rotors sowie die Stärke der     Zen-          trifugalkräfte;    diese Grössen müssen bei der Bestim  mung des     erforderlichen    Minimaldruckes     zur    Ver  hinderung der Dampfbildung für jeden Punkt sorg  fähig in Betracht gezogen werden.

   Der Druck in den  Kanälen des Rotors kann ohne weiteres um den Fak  tor 3 oder 4 grösser sein als der erforderliche     Druck     in den Leitungen des     Stators?.    Durch die gezeigten  Mittel zur Aufrechterhaltung des Druckes. und die       Regulierungsmittel    kann der Druck in den.     jeweiligen          Kühlmittelzirkul'ationskreisen    auf der gewünschten  Höhe gehalten werden.    Es sei noch darauf     hingewiesen,    dass nicht not  wendigerweise Rotor und -     Stator    mit     Kühlmittel          kanälen    versehen sein müssen.

   Beispielsweise kann  lediglich der     Stator    auf die beschriebene Weise mit  einem flüssigen     Kühlmittel    gekühlt werden, während  der Rotor in bisher bekannter Weise mit Wasserstoff       gekühlt    wird. Anderseits kann auch der Rotor mit  einer Flüssigkeit gekühlt werden, während der     Sta-          tor    durch ein bekanntes     Wasserstoffsystem    gekühlt       wird.     



  Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass die  Hilfspumpe 9 in den Beispielen nach     Fig.    1 und 2  nicht     erforderlich    ist, wenn die Kanäle in dem Rotor  so     entworfen        bzw.    angeordnet sind, dass die     Zentri-          fugalkräfte    selbst den. zur     Verhinderung    der Dampf  bildung     erforderlichen        überdruck    erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühleinrichtung an einer elektromagnetischen Maschine mit einem flüssigen Kühlmittel, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die das flüssige Kühlmittel den Kühlkanälen von einer Flüssigkeitsquelle mit einem Druck zugeführt wird, der ausreicht, das Kühlmittel in allen Teilen der Leiterwicklungen im flüssigen Aggregatszustand zu halten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kühleinrichtung nach Patentanspruch, an einer dynamoelektrischen Maschine, dadurch gekennzeich net, d@ass das Kühlmittel über einen Wärmeaustau- scher mittels einer Pumpe durch die Stator- und Rotorwicklungen gefördert wird.
    2. Kühleinrichtung nach Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel durch einen unter Druck stehenden Vorratsbehälter fliesst, der gegen die Atmosphäre abgeschlossen ist, und dass dem Raum oberhalb der Flü'ssi'gkeit in dem Vor ratsbehälter ein unter Druck stehendes Gas zugeführt wird. 3.
    Kühleinrichtung nach Unteranspruch 2, da- durch: gekennzeichnet, dass ein Organ mit veränder lichem Volumen in dem Leitungssystem des Kühl mittels vorgesehen ist, wobei eine Änderung des Volumens dieses Organs den in dem Kühlkreislauf bestehenden Minimaldruck verändert. 4.
    Kühleinrichtung nach Patentanspruch, an einer dynamoelektrischen Maschine, dadurch gekennzeich net, dass eine Hilfspumpe vorgesehen ist, welche den Druck des Kühlmittels; das zum Rotor fliesst, über den Druck des Kühlmittels, das zum Stator fliesst, erhöht. 5.
    Kühleinrichtung nach Unteranspruch: 3, da durch gekennzeichnet, dass eine Dampfabsaugpumpe vorgesehen ist, um nicht kondensierbares Gas vom Raun: oberhalb der Flüssigkeit in dem Vorratsbehäl ter abzusaugen.
CH7971359A 1958-10-21 1959-10-20 Kühleinrichtung an einer elektromagnetischen Maschine CH375076A (de)

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