CH375106A - Vorrichtung zum vertikalen Giessen von Metallsträngen und Verfahren zum Betrieb derselben - Google Patents

Vorrichtung zum vertikalen Giessen von Metallsträngen und Verfahren zum Betrieb derselben

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CH375106A
CH375106A CH7346459A CH7346459A CH375106A CH 375106 A CH375106 A CH 375106A CH 7346459 A CH7346459 A CH 7346459A CH 7346459 A CH7346459 A CH 7346459A CH 375106 A CH375106 A CH 375106A
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CH
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mold
hot mold
metal
wall
hot
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CH7346459A
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English (en)
Inventor
Mueller Erich
Hans-Waldemar Dipl Ing Stuhr
Original Assignee
Beteiligungs & Patentverw Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/14Plants for continuous casting
    • B22D11/141Plants for continuous casting for vertical casting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Vorrichtung zum     vertikalen    Giessen von     Metallsträngen     und Verfahren     zum    Betrieb derselben    Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung     zum    ver  tikalen Giessen von Metallsträngen, vorzugsweise von  Strängen aus     Stahl,    in einer Anlage mit einem Vor  herd oder einem Zwischengefäss, von dem aus das  zu     vergiessende    Metall mindestens einer aus einer  mit dem     Vorherd    oder dem Zwischengefäss fest ver  bundenen     Warmkokille    und einer Kaltkokille be  stehenden     Strangkokille    zugeführt wird.

   Ferner     be-          trifft    die Erfindung ein     Verfahren    zum Betrieb einer  derartigen Vorrichtung.  



  Es ist bekannt, bei     Stranggusskokillen    den oberen  Teil der Kokille     ungekühlt    oder sogar beheizt und  vorzugsweise aus Graphit oder     ähnlichem    Material  auszuführen und an diesen     als    Warmkokille bezeich  neten Teil einen als     Kaltkokille    bezeichneten gekühl  ten Teil anschliessen zu lassen.  



  Es ist weiterhin bekannt, bei vertikalen Strang  gussanlagen das zu vergiessende     Metall    durch     eine    von  oben in den Giesskopf eingeführte     Rohrleitung    bis  unter den Metallspiegel im Giesskopf zu führen. Diese  Einführung bedingt, sofern nicht besondere Vertei  lervorrichtungen unterhalb der Rohrmündung im  Giesskopf vorgesehen werden, eine     Metallströmung     im Giesskopf, die infolge der stetigen Zuführung hei  ssen Metalls in der Mitte des.

   Giesskopfes zu einem  langen     Lunker    führt.     Darüber        hinaus    muss die durch  die Rohrleitung     zufliessende    Metallmenge sehr fein  fühlig geregelt werden, um die Höhe des Metall  spiegels in der Kokille ungefähr gleich zu halten.  



  Es ist     weiterhin    bekannt, einen Vorratsbehälter  unmittelbar auf das obere Ende der Kokille     aufzu-          setzen.    In diesem     Falle    ist es ausserordentlich schwie  rig, an die     Wände    der     Kokille    Schmiermittel zu  bringen, und vor allem bereitet eine störungslose  Abführung der     durch    das Verdampfen und gegebe-         nenfalls    Verbrennen des Schmiermittels entstehenden  Gase erhebliche Schwierigkeiten.  



  Die Erfindung bezweckt,     diese    Nachteile zu be  seitigen.  



  Bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art  besteht die Erfindung darin, dass sich der obere Teil  der den     Gussstrang    formenden     Warmkokille        in    die  sem     Zwischengefäss    oder     Vorherd    über die Höhen  lage von am Zwischengefäss bzw.     Vorberd    angeord  neten Organen, die vom flüssigen Metall keineswegs  erreicht werden dürfen, nach oben erstreckt und  dass die     Warmkokille    mit über dem Boden des Zwi  schengefässes bzw.

       Vorherdes    liegenden, den     Kokil-          leninnenraum    mit dem Innenraum des     Vorherdes     oder Zwischengefässes verbindenden     Durchbrechun-          gen    versehen ist, durch welche das zu vergiessende  Metall von dem Zwischengefäss bzw.

   von dem Vor  herd in die     Kokille        eintritt.       Bei dem     Verfahren    zum Betrieb einer solchen       Vorrichtung    nach der Erfindung wird das zu     ver-          giessende    Metall durch     seitliche        Durchbrechungen    in  der     Warmkokillenwandung    unterhalb des Giesskopf  spiegels in die     Kokille    eingeführt.

   Dadurch ergibt sich  die     Möglichkeit,    den Giesskopf     in    der Warmkokille  von oben her zu beheizen und/oder mit     Schmiermittel     zu beschicken, wobei sich gegenüber den bisher be  kannten Zuführungen des zu vergiessenden     Metalles     durch Rohrleitungen in den     Giesskopf    insbesondere  dadurch günstige Verhältnisse ergeben, dass der ge  samte Querschnitt oberhalb des Giesskopfes     uneinge-          schränkt    für die     Beheizung    und     Schmiermittelzufüh-          rung    zur Verfügung steht.  



  Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes.           Fig.    1 zeigt     teilweise    im Schnitt     eine    Anlage mit  einem Zwischengefäss, an das     zwei        Kokillen    zum  Giessen von Vollsträngen     angeschlossen    sind.  



       Fig.2    zeigt teilweise im Schnitt eine Anlage mit  zwei an einen     Vorherd    angeschlossenen Kokillen  zum Giessen von Rohren.  



       Fig.    3 zeigt im Schnitt das     Oberteil    einer an ein  Zwischengefäss angeschlossenen Kokille zum Giessen  eines Vollstranges mit einem nach oben gebogenen  Leitrohr.  



       Fig.    4 zeigt im Schnitt das Oberteil einer an ein       Zwischengefäss    angeschlossenen Kokille zum Giessen  eines     Vollstranges    mit einem zentralen, prismatischen       Leitkörper.     



       Fig.    5 zeigt     im    Schnitt das     Oberteil    einer an ein  Zwischengefäss angeschlossenen     Kokille    zum Giessen  eines Vollstranges, bei welchem die Bohrungen     in    der       Wand    schräg nach oben gerichtet     sind.     



       In        Fig.    1 ist     mit    1 ein     Warmhalteofen    bezeichnet,  von dem aus ein     Zuführungsrohr    2 das flüssige       Metall    in ein     Zwischengefäss    3 leitet.     In    dem Warm  halteofen 1 ist ein     Verschlussstopfen    4 vorgesehen,  durch den gegebenenfalls das     Zuführungsrohr    2 ver  schlossen.

   und der     Metallfluss    durch das Zuführungs  rohr 2 geregelt werden     kann.    An dem Zwischenge  fäss 3 ist ein Gasbrenner 5     vorgesehen    sowie eine       -Abzugsöffnung    6, durch die     die    Heizgase austreten       können.    Jede     Warmkokille    7 besteht aus     einer    kera  mischen Masse, vorzugsweise     einer    solchen hohen  Tongehaltes, insbesondere mit einem Tongehalt von  über 40      /o,    und erstreckt sich über die Höhenlage  des Brenners 5 und der     Abzugöffnung    6,

       die        keines-          falls    vom     flüssigen        Metall        erreicht    werden     dürfen,     nach oben. Unmittelbar über dem Boden des     Zwi-          schengefässes    3 weist jede     Warmkokille    7 einige Boh  rungen 9 auf, durch die das flüssige Metall aus dem  Zwischengefäss 3 in die Kokille     eintreten    kann.

   Unter  halb der     Bohrrungen    9 ist in die     Warmkohille    7 eine  Giessbuchse 53 aus einem Material mit     dichten,    glat  ten Wänden hoher     Abriebfestigkeüt    und guter     Selbst-          schmierungseigenschaften,    beispielsweise gepresstem  Graphit,     eingesetzt.     



  Die     Warmkokille    kann abweichend hiervon aber  auch völlig aus einem Material mit guten Selbst  schmierungseigenschaften, beispielsweise gepresstem  Graphit, hergestellt     sein.    Eine solche Warmkokille ist  bei einer Vorrichtung der beschriebenen Art jedoch  der Gefahr ausgesetzt,     in    der Nähe der     Oberfläche          des.Metallbades    angefressen zu werden.  



  Die     Warmkokillen    7 sind durch     ein    Schamotte  futter 8 fest mit dem Boden des Zwischengefässes 3  verbunden. Unterhalb der     Bohrungen    9 ist um die       Warmkokille    7 eine Induktionsspule 50 gelegt, die  über die     Anschlüsse    51 mit Strom gespeist wird und  durch die das Metall in der     Warmkokille    7 durch  Wirbelströme geheizt und     durchwirbelt    wird. Um die       Induktionsspule    50 ist     ein        Isoliermantel    52 gelegt.

         Die        Beheizung    der     Warmkokille,    für die auch anders  artige, zum     Beispiel    elektrische,     Widerstands-Heizvor-          richtungen    vorgesehen sein     können,        bezweckt,    ein    Zufrieren der Bohrungen oder     ein    Festfrieren des zu       vergiessenden    Metallei an der     Kokilleninnenwand    in  der Nähe dieser Bohrungen     zu    ,vermeiden.

       Darüber     hinaus kann eine weitere     Beheizungsvorrichtung    für  das den Metallspiegel in dem Zwischengefäss über  ragende     Warmkokillenteil,    vorzugsweise eine Vor  richtung zur Erzeugung     einer    in das     Zwischengefäss     hineinschlagenden     Gasflamme,    vorgesehen werden.  



  An die     Warmkokille    7     .schliesst    sich die     Kaltko-          kille    10 an.     Die        Kaltkokille    10 ist von einem Kühl  mantel 11 umgeben, in den durch     einen    Anschluss  stutzen 12 Kühlwasser     eintritt,    das dann aus dem  Raum 13 durch den Spalt 14 in den Raum 15  strömt, und von diesem aus durch den     Anschluss-          stutzen    16     abfliesst.    Der untere     Teil    der     Warmkokille     7 ist von einem weiteren     Kühlmantel    17 umgeben,

    der analog dem die Kaltkokille umgebenden Kühl  mantel 11 aufgebaut ist. Die     Kaltkokillen    10 sind  durch je     eine    Tragplatte 18 auf einem Rahmen 19  abgestützt, auf dem über besondere Stützen 20 auch       das    Zwischengefäss 3 gelagert ist. Durch     eine    in der  Figur nicht dargestellte Hubvorrichtung kann der  Rahmen 19 mit einer     Strangkokille    7, 10 und dem  Zwischengefäss 3 längs der     vertikalen    Führungsbol  zen 21 verschoben werden.

   Die Hubvorrichtung so  wie die Führungsbolzen 21 sind in dem Rahmen 22  eines mittels der Rollen 23 auf den Schienen 24     ver-          fahrbaren    Wagens     gelagert,    um nach beendetem Giess  vorgang zwecks     Instandsetzung    den ganzen aus Zwi  schengefäss 3 und Kokillen bestehenden Anlagenteil  herausfahren zu können. Die Warmkokille 7 ist an  der an die     Kaltkokille    10 anschliessenden     Stirnfläche     derart abgeschrägt, dass ein     Ringkanal    25 entsteht, in  den durch     Zuführungsleitungen    26     Schmiermittel    ge  presst werden kann.

   Der     Ringkanal    25 ist durch Ka  näle 27     mit    der Innenseite der Kokille verbunden.  An den Mündungen der     Kanäle    27 befinden sich an       derInnenseite        derKaltkohille    10     keilförmige    Ausspa  rungen 28. Unterhalb der Kaltkokille 10 sind zwei       Spritzringe    29 angeordnet, die den aus der     Kaltkokille     10 austretenden     Gussstrang    30 direkt mit Kühlwasser       beaufschlagen.    Die beschriebene Vorrichtung eignet  sich insbesondere zum Giessen von     Vollprofilen    bis  zu den kleinsten Querschnitten in beliebigen Formen.

    



  Die Wirkungsweise der Anlage gemäss     Fig.    1 ist  folgende:  Aus dem mit     flüssigem    Metall gefüllten Warm  halteofen 1 tritt das flüssige Metall durch die Rohr  leitung 2     @in    das     beheizte    Zwischengefäss 3 und von  diesem durch die     Bohrungen    9 in das Innere der  Warmkokillen 7. Im unteren Teil der     Warmkokillen     7 beginnt eine Randschicht zu     erstarren,    die von hier  aus     in    die Kaltkokille 10 gleitet, in der der Strang  bis in den inneren     Teil    hinein erstarrt.

   Während  dessen wird das Zwischengefäss 3 zusammen mit den  Kokillen ständig     vertikal    auf und ab bewegt. Dadurch  wird eine ständige     Relativbewegung    zwischen     Kokille     und     Gussstrang    in Richtung der     Gussstrangachse    er  zeugt.

        In     Fig.    2 ist mit 31     ein        Vorherd    bezeichnet, der  durch eine Absperrklappe 32 von dem in der Zeich  nung nicht dargestellten,     links    anschliessenden Ofen  getrennt werden     kann.    In dem     Vorherd    31 ist ein  Rührwerk 33 angeordnet, das durch einen vertika  len     Getriebeflanschmotor    34     angetrieben    wird.

   Die       Warmkokillen    37     sind    durch     Schamottefutter    38 mit  dem     Vorherd    31 verbunden und erstrecken sich über  das obere Ende der Absperrklappe 32, das     keinesfalls     vom     flüssigen    Metall erreicht oder gar überflutet wer  den darf, nach oben.

       In.    den     Warmkokillen    37 befin  den sich unmittelbar über dem Boden des     Vorherdes     31 einige     Bohrungen    39, durch die das flüssige Metall  aus dem     Vorherd    31 in das     Innere    der     Warmkokille     37 eintritt. In die aus     keramischer    Masse bestehende  Warmkokille 37 ist unterhalb der Bohrungen 39     eine     aus Graphit bestehende Giessbuchse 53 eingesetzt.

    Um die     Warmkokille    37 ist     eine    Induktionsspule 50  gelegt, die mit Anschlüssen 51 versehen ist     und    von  einem     Isoliermantel    52 umgeben ist. In die     Warm-          kokille    37 ist eine weitere Induktionsspule 35 ein  gelegt, durch die das flüssige     Metall    in der     Warm-          kokille    37     beheizt    werden kann.

   Die     Warmkokille     37 ist durch einen Deckel 36 nach oben teilweise       abgeschlossen.    An die     Warmkokille    37 schliesst eine       Kaltkokille    40 an, die von einem     Kühlmantel    11  umgeben ist.  



  Der untere Teil der     Warmkokille    37 ist von     einem          Kühlmantel    17 umgeben. Auf den Deckel 36 sind       Stützträger    41 aufgesetzt, die     einen    in das Innere der       Kokille    hineinragenden Dorn tragen, der aus einem       Graphitmantel    42, der     teilweise    von einem     Schleiss-          mantel    54 aus besonders     verschleissfestem        Graphit     umgeben ist, und     einem    Metallrohr 43 aufgebaut ist,

    wobei durch einen Anschluss 44 in das Innere des  Metallrohres 43 Kühlwasser geleitet     wird,    das durch  einen Ringraum zwischen dem Zylinderrohr 45 und  der Innenwand des     Metallrohres    43 geleitet wird und  durch einen schrägen Spalt 46 in das Innere des       Gussstranges    47 geleitet wird.

   Wird durch den An  schluss 44 mehr     Kühlwasser        in    den zwischen dem  Metallrohr 43 und dem Zylinderrohr 45 bestehen  den Ringraum     hineingedrückt,    als durch den schrä  gen Spalt 46 abfliessen kann, so     fliesst    die     überschuss-          menge    durch das     überlaufrohr    48 ab und fällt frei  im Inneren des     Gussstranges    47 herunter.

   Dadurch  wird die     Wärmestrahlung    im Innern des gegossenen  Hohlstranges     vermindert.    Die     KOkR        len    sind zusam  men mit dem     Vorherd    31 auf einem Rahmen 49  gelagert, der     mittels    der Rollen 23 auf den Schienen  24 zusammen     mit    dem Ofen     verfahrbar    ist. Der in das  Innere der Kokille     hineinragende    Dorn kann hierbei  aus einem urgekühlten,     gegebenenfalls    beheizbaren  und einem gekühlten Teil bestehen.

   In dieser Form  eignet sich die Vorrichtung nach der Erfindung zum       Giessen    von Rohren und ähnlichen     Hohlkörpern    in  beliebigen Formen.  



  Die Wirkungsweise der     Anlage    gemäss     Fig.2    ist  folgende:    Bei geöffneter Absperrklappe 32     tritt    flüssiges       Metall    aus dem Ofen in den     Vorherd    31 und wird       hier    durch das Rührwerk 33 in Bewegung gehalten.

    Dabei tritt ständig     flüssiges        Metall    durch die Boh  rungen 39 in das Innere der Warmkokille 37 und  bildet hier zwischen der     Innenwand    der Warmkokille  37 und dem     Graphitmantel    42     beziehungsweise    zwi  schen der Innenwand der Kaltkokille 40 und dem       Metallrohr    43 einen rohrförmigen Körper.

   Falls das  Metall schon in der Nähe der     Bohrungen    39 zu er  starren     beginnt,    wird das in der     Warmkokille    37 be  findliche     Metall    durch die     Induktionsspule    35     beheizt.     Wenn     hingegen    am Ende der     Warmkokille    37, das  heisst am     übergang    zwischen     Warmkokille    37 und  Kaltkokille 40, noch nicht eine     hinreichende    Rand  erstarrung begonnen hat,     wird    der untere Teil der       Warmkokille    37     gekühlt,

      indem durch den Kühl  mantel 17 Kühlwasser     hindurchgeschickt        wird.    Durch  die Zuführungsleitungen 26 wird in den Ringraum  25 Schmierstoff gedrückt, der durch die Kanäle 27  zwischen die     Innenwand    der     Kaltkokille    40 und die       Aussenwand    des     Gussstranges    47 tritt.  



  In den     Fig.    3 bis 5 ist mit 7     jeweils    eine     Warm-          kokille    bezeichnet, die fest mit einem Zwischengefäss  3, von dem nur ein     Ausschnitt        in    der Zeichnung dar  gestellt ist, verbunden ist, dessen Boden mit 55 be  zeichnet ist.  



  In     Fig.    3 ist mit 9 eine Bohrung in der Wand der  Kokille 7 bezeichnet. Unmittelbar an diese Öffnung  9     schliesst    ein gebogenes Rohr 74, das an der Wand  der     Kokille    7 befestigt ist, an.     Anstelle    des nach oben  gebogenen Rohres     kann    auch ein nur nach oben  mit einer     Öffnung    versehenes Rohr verwendet wer  den. Unterhalb der Bohrung 9 ist in der Wand der  Kokille 7 eine     Durchbrechung    56 vorgesehen, an die  eine     Schmierstoffleitung    57 angeschlossen ist.

   Die       Durchbrechung    für die     Zuführung    des Schmiermittels       kann        schlitzförmig    sein. Die Anordnung dieser Durch  brechung     unterhalb    der Bohrung für das Zuführen  des zu vergiessenden     Metalls    ermöglicht auch eine       Schmierung    der Teile der     Kokillenwand    unterhalb  der     Bohrungen,

      die     durch    von oben     an    der Kokillen  wand herabfliessendes     Schmiermittel    wegen der da  zwischen     liegenden        Bohrungen    nicht geschmiert wer  den können.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:  Aus dem Zwischengefäss 3 strömt das zu     vergiessende     Metall durch die Bohrung 9 in der     Wand    der Warm  kokille 7 und durch das     anschliessende    Rohr 74 in  die     Warmkokille    7 ein.

   Durch     das    Rohr 74 wird das  strömende Metall dabei nach oben gelenkt, so dass  es in der durch die     Pfeile    58 bezeichneten Weise  zunächst in der Mitte der     Warmkokille    7 nach oben  und sodann längs der     Metalloberfläche    von der Mitte  der     Warmkokille    7 zu deren Wand hinströmt und       schliesslich    an     dieser    Wand entlang nach unten strömt.

    Dabei wird auf der Oberfläche des     Metalles    in der       Warmkokille    7     befindlicher    flüssiger     Schmierstoff     von dem Metall an der     Kokillenwand    entlang nach  unten geführt. Unterhalb des Rohres 74 liegt     die              Kokillenwand    im Strömungsschatten des herabströ  menden Metalls, so dass von der     Metalloberfläche     an der     Kokillenwand        herabfliessender        Schmierstoff    die       Kokillenwand    unterhalb des.

   Anschlusses des Rohres  74     an    die     Kokillenwand    nicht erreicht. Deshalb wird  diesem Teil der Wand der Warmkokille 7 durch  die     Durchbrechung    56 Schmierstoff zugeführt. Der  in der Zeichnung nicht mehr dargestellte untere     Teil     der     Warmkokille    7 wird     gekühlt,    so dass in ihm das  Metall zu einem     Strang    erstarrt.  



  Durch die Anordnung der Bohrungen beziehungs  weise die Form der     Durchbrechungen    in der     Kokil-          lenwand    wird die Strömung des flüssigen Metallei  im Giesskopf     wesentlich        beeinflusst.    Insbesondere beim  Giessen von     Vollquerschnitten    besteht     nämlich    die  Gefahr, dass das zu vergiessende Metall von den     öff-          nungen    in der Wand der Kokille innerhalb derselben  nach unten strömt und dabei     in    dem Teil der     Kokille     oberhalb der     Öffnungen    Metall steht,

   das sich nicht  bewegt und deshalb     eine    Kruste bildet oder auskri  stallisiert und     zumindest    nicht den Fluss von Schmier  mittel     längs    der     Kokillenwand    vom Giesskopf her  durch seine Bewegung unterstützt. Zur Verbesserung  der Verhältnisse kann es auch     zweckmässig    sein, die  Bohrungen für das Zuführen des zu vergiessenden  Metallei in     einer        horizontalen    Ebene     tangential    zur       Kokillenwand    anzuordnen.  



  Bei einer Vorrichtung     mit    nach oben geöffnetem  Rohr für das     Zuführen    des zu     vergiessenden        Metallei          kann,    wenn Platten gegossen werden sollen, das Rohr  in Richtung der längeren Achse des     Kokillenquer-          schnittes    angeordnet werden. Die obere Öffnung des  Rohres kann dabei entweder     gleichmässig    oder dem  .in     Richtung    der     Rohrachse    abnehmenden     MetalMuss     entsprechend konisch     ausgebildet    sein.

   Dabei besteht  die Möglichkeit, dem Rohr,     insbesondere        in    der Nähe  der Wand der Kokille, einen     stromlinienförmigen     Querschnitt zu geben. Anstelle eines Rohres kann  als das Metall führende     Leitfläche    eine nach oben  gebogene löffelartige Zunge vorgesehen sein, deren  Form beispielsweise     einem    gebogenen und längs     seiner     Mittelachse halbierten     Rohr    entsprechen kann.  



  In     Fig.    4 ist eine     Warmkokille    7     dargestellt,    deren  Wand zwei radiale Bohrungen 9 aufweist. In der  Mitte der     Warmkokille    7 in Höhe der Bohrungen 9  ist ein     prismatischer    Körper 59 angeordnet.     In    die  Oberfläche des Metallei     innerhalb    der     Warmkolaille     7 taucht     ein        ringförmiger    Schlackenstein 60 ein.

   Hier  bei     kann    der prismatische Körper an dem Schlacken  stein aufgehängt     sein,    so dass Befestigungseinrichtun  gen nicht an der Wand der Kokille befestigt werden  müssen. Die Aufhängungen, mit denen ein derartiger  Körper an dem Schlackenstein     aufgehängt    ist, wer  den     zweckmässigerweise    in den gedachten,

   von der  Mittelachse der     Kokille    aus durch die Öffnungen in  der     Kokillenwand    gehenden Ebenen     angeordnet.    Da  durch     wird    die Strömung des     Metallei    in der     Kokille     in ähnlicher Weise beeinflusst wie durch die tiefer in  das     Metall    hineinragenden Teile des     Schlackensteines.       Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende;

    Das Metall strömt von dem Zwischengefäss 3 her  durch die Bohrungen 9 in die     Warmkokille    7     hinein.     Dabei strömt es, wie durch die Pfeile 58 gekenn  zeichnet, gegen den prismatischen Körper 59, durch  dessen     Leitflächen    61 die Metallströmung     annähernd     in der Mitte der Warmkokille 7 nach oben     umgelenkt     wird.

   Das Metall strömt weiterhin längs der Metall  oberfläche     in    der     Kokille    7 von der Mitte nach  aussen, wobei auf dem Metall     schwimmende        Oxyd-          und    Schlackenteilchen von dem     Schlackenstein    60  aufgefangen werden.

   Das längs der Wand der     Kokille          abwärtsströmende        Metall        nimmt    auf die Metallober  fläche gegossene Schmierstoffe mit und bildet so  einen     Schmierstoffilm    zwischen Metall und     Kokillen-          wand.    Da das spezifische Gewicht des zu     vergiessen-          den        Metallei    relativ hoch im Verhältnis zu     seiner     Zähigkeit ist, genügen relativ geringe Geschwindig  keiten des Metallei, um eine ausgeprägte Strömung  zu erzeugen.  



       Wenn    mehrere Öffnungen in der Wand der     Ko-          kille    vorzugsweise gleichmässig am Umfang derselben       verteilt    vorgesehen sind, kann annähernd in der Mitte  der Kokille ein     pyramidenförmiger    Körper vorgesehen  sein, wobei jeweils eine Fläche der Pyramide als Leit  fläche vorgesehen ist und von einer     ihr    gegenüber  liegenden Öffnung in der     Wand    der     KoMe    her an  geströmt     wird.    Gegebenenfalls kann der     pyramiden-          artige    Körper derart windschief verwunden     sein,

      dass  er eine     wirbelartig    aufsteigende     Drallströmung    im  Metall erzeugt. Der annähernd in der     Mitte    der Ko  kille angeordnete Körper, der von mehreren gleich  mässig am     Umfang    der Kokille angeordneten     öffnun-          gen    in der Wand derselben her angeströmt wird, kann  auch als     rotatrions-symmetrischer    Körper ausgebildet  sein, beispielsweise in Form eines umgekehrten Pil  zes.  



  In     Fig.    5 ist die Warmkokille 7     mit    zwei Öffnun  gen 62 versehen, deren Wandungen schräge Leit  flächen 63 bilden. In der     Metalloberfläche    innerhalb  der Warmkokille 7 taucht ein Schlackenstein 64 ein,  dessen untere Kante gewölbt ist, so dass die tiefsten  Stellen 65 des Schlackensteines 64 in den gedachten       senkrechten    Ebenen liegen, die von der Mittelachse  der Warmkokille 7 aus auf die Öffnungen 62 weisen.  Die flachsten Stellen 66 des Schlackensteines 64 sind  gegenüber den     tiefsten    Stellen 65 des Schlackensteines  64 um jeweils 90      versetzt.     



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:  Durch die     Leitflächen    63     wird    das durch Öffnun  gen 62 von dem Zwischengefäss 3 aus in die     Warm-          kokille    7 einströmende Metall schräg aufwärts gelei  tet, so dass es schräg aufsteigende Ströme, wie sie  durch die Pfeile 58 gekennzeichnet sind, bildet.

   Diese  beiden Metallströme strömen gegeneinander und rich  ten sich dabei     aneinander    auf, so dass sie einen ge  meinsamen,     annähernd-    in der Mitte der     Kokille    auf  steigenden Metallstrom     bilden.    Unterhalb der Metall  oberfläche strömt das Metall von der Mitte der           Warmkokille    7 nach aussen, wobei die Strömung  durch den     Schlackenstein    64     derart        beeinflusst    wird,

    dass unter den flachsten Stellen 66 des Schlacken  steines 64 hindurch eine stärkere     Metallströmung    an  nähernd senkrecht zur Zeichenebene an die Teile  der Wand der     Warmkokille    7 strömt, unter denen  Öffnungen 62 nicht vorgesehen sind. Durch die tief  sten Stellen 65 des Schlackensteines 64     wird    die Strö  mung des     Metalles    von der Mitte der     Warmkokille     7 aus     2u    den Teilen der Wand der Warmkokille 7  oberhalb der Öffnungen 62     vermindert.     



  Auf diese Art und Weise sind     innerhalb    der     Ko--          kille    angeordnete und     die        Strangbildung    gegebenen  falls störende Körper     vermeidlich.    Es bildet sich     dann     in der Kokille eine Strömung, die     annähernd        ähnlich     ist der,

       wie    sie von den     Zylindern        schlitzgesteuerter          Zweitaktbrennkraftmaschinen        mit        Gegenstrom-Um-          kehrspülung    bekannt sind. Ausserdem werden Wirbel  im Metall vermieden und eine     gleichmässigere        ruhigere          Abwärtsströmung    des     Metalls    in den     Teil    der Ko  kille, in dem das Metall zum Strang erstarrt, erzielt.  



  Der Schwimmer 67 schwimmt auf der     Oberfläche     des Metalls in dem     Zwischengefäss    3. Der Schlacken  stein 64 und der Schwimmer 67 hängen an je     einer     Schnur 68. Jede Schnur 68     wird    auf einer Trommel  69,     die    in dem Rahmen 71 gelagert ist und unter  Wirkung je einer die     jeweilige    Schnur 68     straffenden          Spiralfedern    steht, aufgespult. Jede Trommel 69 ist       starr    mit einem Zahnrad 70 verbunden.

   Beide Zahn  räder 70 stehen miteinander in     Eingriff.    Der Rah  men 71 ist in einem Lager 72 gelagert und mit einem  Zeiger 73 starr verbunden; der einen Ausschlag  zeigt, sobald die Höhenlage des Schlackensteines     _    64  von der des Schwimmers 67 abweicht. Dies ist der  Fall; wenn die Metalloberfläche innerhalb der Ko  kille,     beispielsweise        durch    Verstopfungen in den Öff  nungen in der     Kokillenwand        wesentlich    unter das  Niveau der     Metalloberfläche        in    dem Zwischengefäss  beziehungsweise     Vorherd        absinkt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zum vertikalen Giessen von Metall strängen in einer Anlage mit einem Vorherd oder einem Zwischengefäss, von dem aus das zu vergie ssende Metall mindestens einer aus einer mit dem Vorherd oder dem Zwischengefäss fest verbundenen Warmkokille und einer Kaltkokille bestehenden Strangkokille zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass sich der obere Teil der den Gussstrang formen den Warmkokille in diesem Zwischengefäss oder Vor herd über die Höhenlage von am Zwischengefäss bzw. Vorherd angeordneten Organen, die vom flüssigen Metall keinesfalls erreicht werden dürfen, nach oben erstreckt, und dass die Warmkokille mit über dem Boden des Zwischengefässes bzw.
    Vorherdes. liegen den, den Kokilleninnenraum mit dem Innenraum des Vorherdes oder Zwischengefässes verbindenden Durchbrechungen versehen ist, durch welche das zu vergiessende Metall von dem Zwischengefäss bzw.
    von dem Vorherd in die Kokille eintritt. II. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach Patentanspruch I; dadurch gekennzeichnet, dass das zu vergiessende Metall durch seitliche Durchbrechun- gen in der Warmkokillenwandung unterhalb des Giesskopfspiegels in die Kokille eingeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Warmkokille unterhalb der Durchbrechungen mit einer Beheizungsvorrichtung, beispielsweise elektrischen Beheizungsvorrichtung, versehen ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizvorrichtung für das den Metallspiegel in dem Zwischengefäss oder Vor herd überragende Warmkokillenteil, vorzugsweise eine in dieses hineinschlagende Gasflamme vorgesehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zwischengefäss oder Vorherd ein Rührwerk vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Vorherd mindestens eine Absperrklappe (32) vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Strangkokille mit dem Zwi schengefäss zusammen vertikal verschiebbar ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Warmkokille aus einer kera mischen Masse, vorzugsweise einer keramischen Masse reit einem hohen Tongehalt, insbesondere- einem Tongehalt von über 40 G/a, besteht und dass in diese unterhalb der Metallzuführungslöcher eine Giessbuchse aus einem Material finit dichten,
    glatten Wänden hoher Abriebfestigkeit und guter Selbst- schmierungseigenschaften, beispielsweise Pressgraphit, eingesetzt ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des oberen Endes der Warmkokille ein in die Strangkokille hineinragen der, aus einem ungekühlten und aus einem gekühl ten Teil bestehender Dorn befestigt ist. 8.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen in der Warmkokille radial angeordnete Bohrungen sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da;ss die Bohrungen in der Warm kokille in einer horizontalen Ebene, schräg zur Ko- killeninnenwand angeordnet sind.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine das in die Warmkokille einströmende Metall annähernd in der Mitte der Warmkokille nach oben lenkende Leit fläche vorgesehen ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als das einströmende Metall nach oben lenkende Leitfläche ein an die Öffnung in der Wand der Warmkokille angeschlossenes, annähernd in der Mitte der Warmkokille nach oben geöffnetes Rohr vorgesehen ist. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr in der Nähe der Wand der Warmkokille einen stromlinienförmigen Quer schnitt aufweist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als das einströmende Metall nach oben lenkende Leitfläche eine an die Öffnung in der Wand der Warmkokille angeschlossene, annähernd in der Mitte der Warmkokille nach oben gebogene löffelartige Zunge vorgesehen ist. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass annähernd in der Mitte der Warmkokille ein von dem durch mindestens eine Öffnung in der Wand der Warmkokille in diese ein strömenden Metall angeströmter Körper mit minde stens einer das Metall nach oben lenkenden Leit- fläche angeordnet ist.
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, -dass der annähernd in der Mitte der Warmkokille angeordnete Körper prismatisch ist und zwei von einander gegenüberliegenden Öffnungen in der Wand der Warmkokille aus angeströmte Leit- flächen aufweist. 16.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, - dass der annähernd in der Mitte der Warmkokille angeordnete Körper pyramidenförmig ist, wobei jeweils einer Öffnung in der Wand der Warmkokille eine als Leitfläche dienende Fläche des pyramidenartigen Körpers gegenüberliegt. 17.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der annähernd in der Mitte der Warmkokille angeordnete Körper als von mehreren, gleichmässig am Umfang der Kokillenwand angeord nete Öffnungen aus angeströmter Rotationskörper ausgestaltet ist.
    18. Vorrichtung nach Unteranspruch 10 mit mehreren, vorzugsweise zwei gleichmässig am Umfang der Warmkokillenwand verteilten Öffnungen in der Wand derselben, dadurch gekennzeichnet, dass diese Öffnungen den Metallstrom schräg nach oben führen. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb- der Öffnungen in der Warmkokillenwand, durch die das Metall in die Warmkokille fliesst, in der Breite der Öffnungen oder schmaler als diese Schlitze zur Schmierstoffeinführung vorgesehen sind. 20. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Metalloberfläche ein ring förmiger Schlackenstein vorgesehen ist. 21.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlackenstein als Schwim mer ausgestaltet und mit einem Anzeigeorgan für die Höhe des Metallbades in der Kokille verbunden ist. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Schlackenstein an Schnittstellen mit den gedachten, von der Mittel achse der Warmkokille aus durch die Öffnungen in der Warmkokillenwand gehenden senkrechten Ebe nen tiefer in das Metall eintaucht als mit seinen zwi schen diesen Ebenen liegenden Teilen. 23. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 14 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der annähernd in der Mitte der Warmkokille angeordnete Körper an dem Schlackenstein aufgehängt ist. 24.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängungen für den an nähernd in der Mitte der Warmkokille angeordneten Körper vorzugsweise in den gedachten von der Mit telachse der Warmkokille aus durch die Öffnungen in der Warmkokillenwand gehenden senkrechten Ebenen angeordnet sind. 25. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Giesskopf in der Warm kokille von oben beheizt wird.
    26. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die seitlichen Durch brechungen in der Warmkokillenwand in diese ein- strömende Metall zunächst zumindest annähernd in der Mitte der Warmkokille nach oben geleitet wird. 27.
    Verfahren nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass in der Metalloberfläche in der Warmkokille ein ringförmiger Schlackenstein vorge sehen wird und die Metalloberfläche zwischen Schlak- kenstein und Warmkokillenwand mit einem Schmier mittel abgedeckt wird und die Metalloberfläche in nerhalb des Schlackensteines mit einem Abdeckmittel wie Schlacke, Zuschlägen oder einem inerten Gas abgedeckt wird.
CH7346459A 1958-06-06 1959-05-20 Vorrichtung zum vertikalen Giessen von Metallsträngen und Verfahren zum Betrieb derselben CH375106A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3429365A (en) * 1964-12-28 1969-02-25 Mannesmann Ag Continuous slab casting mold

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