CH375122A - Auf einer Heizplatte zu erwärmendes Koch- oder Bratgefäss - Google Patents

Auf einer Heizplatte zu erwärmendes Koch- oder Bratgefäss

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CH375122A
CH375122A CH8070759A CH8070759A CH375122A CH 375122 A CH375122 A CH 375122A CH 8070759 A CH8070759 A CH 8070759A CH 8070759 A CH8070759 A CH 8070759A CH 375122 A CH375122 A CH 375122A
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CH
Switzerland
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vessel
heated
heating plate
cooking
heat
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CH8070759A
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Angst Sigmund
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Merker Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/02Cooking-vessels with enlarged heating surfaces
    • A47J27/022Cooking-vessels with enlarged heating surfaces with enlarged bottom

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


  Auf     einer        -Heizplatte.zu    erwärmendes Koch- -oder     Bratgefäss            Bekanntlich    ist die Wärmeübertragung von einer  Heizplatte auf     ein    darauf     gestelltes    Gefäss, -z.

   B. einen  Kochtopf oder eine     Bratpfanne,        dann    am     besten:,     wenn .der Boden     desselben        mit        der,ganzen    Fläche .satt  auf der Heizplatte     aufliegt.    Wenn dies     im        .kalten     Zustande der Heizplatte und     des    Gefässes der Fall  ist, so treten jedoch     beim        Erwärmen    in     beiden    Tei  len durch ungleiche     Ausdehnungen        Spannungen    auf,

    die eine Formänderung     zur    Folge haben, welche ein  vollständiges     Aufliegen    des Gefässbodens     verunmög-          licht.    Insbesondere entstehen beim     Erwärmen    von  Koch- oder     Bratgefässen    wegen deren     starrer    Seiten  wände Spannungen im Boden. Da die untere Seite  des Bodens naturgemäss stärker     erwärmt    wird als     die     obere Seite, biegt sich der Boden nach unten aus.  Demzufolge     liegt        dann    .das Gefäss nur     in    der Mitte,  und zwar praktisch nur in einem Punkt, auf.

   Diese  Auflage ist sehr     ungünstig,    da die     gesamte    Wärme  durch die kleine     Auflagestelle    fliessen muss.. Bekannt  lich erfolgt die     Wärmeübertragung    von der Heiz  platte zum Gefäss     hauptsächlich    durch die metalli  schen     Berührungspunkte.    Die     Wärmetransmission     durch Strahlung an den     .Stellen,    wo     keine    vollstän  dige Auflage vorhanden ist,

   also ein Luftspalt die  beiden gegenüberliegenden     Flächen        vier    Heizplatte  und des     Gefässbodens        trennt,    -ist viel     geringer:    Der  Wärmeaustausch vollzieht sich daher     praktisch    nur  in den     Berührungsstellen        in        senkrechter        Richtung,     während der     Wärmefluss    ausserhalb dieser Stellen von  der Heizplatte bzw.

   im     Gefässboden    weitgehend hori  zontal     verläuft.    Je mehr     Berührungspunkte    vorhan  den     sind,    das     heisst    je besser     die        beiden.Flächen    sich  gegenseitig anpassen, um so .gleichmässiger ist die       Wärmeübertragung.    Die     Mittelauflage    ist besonders  ungünstig,

       weil    die gesamte Wärme der     Heizplatte     zum zentralen     Berührungspunkt    strömen     und        .sich       von -dort im     Gefässboden    wieder nach     .aussen        verteilen     muss.  



  ,Um nun die     Veränderung    =der     -Auflageflächen     durch     die        Erwärmung    unwirksam     zu    machen     sind     folgende     Massnahmen        ,bekannt:          .ä)        Verstärkung        des    Gefässbodens \zur     Erreichung     einer     vermehrten        Stabilität.     



       eb)        Aufbringen        einer        Meta'llschieht    auf -die äussere  Seite des 'Gefässbodens, wobei     diese    der     Wärmequelle     näher     -liegende    Schicht eine entsprechend kleinere  Ausdehnung besitzt als die den     ursprünglichen    'Ge  fässboden bildende     Metallschicht.    Der     Unterschied          wird    -so gross vorgesehen,

   dass bei einer     Erwärmung     beide Metallschichten trotz der     Verschiedenheit    der       Temperaturen    annähernd die     gleiche        Ausdehnung     besitzen und somit     keinerlei        Spannungen    und Defor  mationen entstehen.  



  c) Der Gefässboden wird auf der unteren 'Seite  bewusst     nm    so viel     konkav    gemacht, dass er     "bei    der  durch die     Erwärmung        bewirkten        Ausbiegung    plan       wird    und sich so der     Unterlage        bestmöglichst        an-          pässt.     



  Wie die -praktischen     Erfahrungen    zeigen,     befrie-          digen    diese     .Massnahmen        nicht        restlos.    Die Mass  nahme a)     befriedigt        nicht,

          weil        die        Bodendicke    mit  Rücksicht auf     -eine        möglichst        günstige        Wärmeüber-          tragung    und ein     relativ    kleines Gewicht .des Gefässes  in der     Praxis    nicht so gross gewählt werden     kann,          däss    beim     Erwärmen    keine     Deformationen    eintreten.

    Der     Erfolg    der     Massnahmen    b) und     ,c)    ist     ebenfalls     nicht     einwandfrei,    weil das gewünschte Vermeiden  von Deformationen bzw.

       .Anpassen    des     Gefässbodens     an die     Heizplatte,    durch     die    entstehende     Ausbiegung     beim Erhitzen, nur -bei einer ganz     bestimmten    Tem  peratur     erreicht    werden     kann.        .Bei        allen        stärkeren              Erwärmungen    wird sich der Boden mehr     verformen,     so dass die ungünstige Mittelauflage entsteht.

   Diese  besitzt ausser der erwähnten Verschlechterung der       Wärmeübertragung        einen    nicht zu unterschätzenden       praktischen        Nachteil,        indem    das Gefäss     nicht    mehr  richtig     aufliegt    und sich leicht dreht.

   Es hat sich       gezeigt,    dass der gewünschte     Idealzustand    einer opti  malen Anpassung der     Gefässbodenfläche    an     diejenige     der Heizplatte     im    praktischen Gebrauch nie eintritt,  da nicht nur der Boden des Gefässes, sondern auch  die Heizplatte     gewissen        Formänderungen    durch die  Erwärmung unterworfen ist.

   Zur sicheren Vermei  dung der unzweckmässigen     Mittelauflage    wird daher  bei der Massnahme c) der     Spielraum    zwischen Bo  den und Unterlage     'n    der Mitte des Bodens so fest  gelegt, dass auch bei der     stärksten    Erwärmung an       dieser    Stelle ein Luftspalt bestehen bleibt.

   Das     Koch-          geschirr        liegt    dann nur am äusseren     Rand    auf der       Heizplatte    auf und der     grösste        Teil    der Wärme muss  sich von der Peripherie gegen die     Mitte    über den  ganzen Gefässboden     verteilen.     



  Die     Erfindung    vermeidet diese Nachteile dadurch,  dass die Unterfläche des Bodens eine     ringförmige          Auflagefläche        besitzt,    deren mittlerer Durchmesser  0,3- bis     0,75mal    so gross ist wie der äussere Boden  durchmesser.  



       In    der Zeichnung zeigen     Fig.    1-3     ein        bekanntes     Kochgefäss     in        drei    verschiedenen Zuständen     im     Schnitt,     während        Fig.4    und 5     ein    Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes-    in zwei verschiede  nen     Zuständen        ebenfalls        im.        Schnitt    darstellen.  



       In        Fig.    1 ist ein bekanntes Kochgefäss 1 mit kon  kavem Boden gezeigt, das auf einer     Heizplatte    2  ruht. -Die untere     Fläche    5 des Bodens 4 des Gefässes  1 ist hohlgedreht, so dass     im        kalten    Zustand     in    der  Mitte 6     ein        -Luftspalt    7 über der Heizplatte 2 vor  handen ist.

   Wird     dieser        in    der Zeichnung übertrie  ben gross gezeichnete     Luftspalt    7 gross gemacht, so  bleibt auch bei stärkerer     Erwärmung    ein kleiner       Luftspalt    8     bestehen,    siehe     Fig.2.    Das Gefäss 1  steht aber nur mit einer äusseren Randzone 3 der       Bodenfläche        in        metallischem    Kontakt     mit    der Heiz  platte 2,

   so dass der Fluss der     in    dieser Zone 3 zu-'  geführten Wärme im Boden 4     hauptsächlich    gegen  die Mitte 6     hin    erfolgt, wie durch die Pfeile     in          Fig.1    und 2 angedeutet ist. Verzieht sich aber Boden  4 (und eventuell die Heizplatte 2) sehr stark bzw.  hat man den     ursprünglichen    Luftspalt 7 zu     klein    ge  wählt, so bildet- sich die ungünstige     Mittelauflage    nach       Fig.    3.

   Da sich     dann    der     metallische        Berührungspunkt     in der Mitte 6     befindet,    muss die Wärme     im    Gefäss  boden 4     einseitig    nach aussen     fliessen,    wie durch die       Pfeile        in-Fig.3    gezeigt wird:       In        Fig.    4 ist ein Beispiel des Erfindungsgegen  standes     in    kaltem     Zustand    dargestellt.

   Die untere  Fläche 5 des Gefässbodens 4 ist so geformt, dass  derselbe auf     einer        Ringfläche    9     aufliegt,    deren mitt  lerer Durchmesser     angenähert        0,6mal    so gross ist wie  der äussere Bodendurchmesser D.

   Die Fläche 5 des  Gefässes 1 steht dabei     in    der Mitte 6 und in der äusse-         ren    Randzone 3 gegenüber der     Ringfläche    9 um  so     viel        zurück        (Luftspalte    10 bzw. 11), dass     mit          Sicherheit    an diesen     Stellen    auch bei einer starken       Erwärmung    keine metallische     Berührung    mit der       Heizplatte    erfolgen kann.

   Der Luftspalt 12     in.    der  Mitte 6 des warmen     Bodens    (siehe     Fig.5)    wird bei  dieser     Formgebung        nie    aufgehoben, das heisst ein       metallischer    Kontakt ist an dieser Stelle     unmöglich.     Es ist     ersichtlich,    dass von der     Ringfläche    9, deren  Breite sehr     klein        sein        kann,    so dass die Ringfläche  nahezu einer     Kreislinie    entspricht, eine gute Wärme  verteilung nach zwei Seiten,

       nämlich    gegen die     Mitte     6 und gegen die äussere Randzone 3 hin erfolgt, wie  durch die     Pfeile    angedeutet ist.     Eine        gleichmässige          Wärmeverteilung    auf     die    ganze     Bodenfläche    5 wird  dadurch gewährleistet und die gut wärmeübertragende       Auflagefläche    schrumpft nie auf einen     Punkt    zu  sammen.  



  Da der Durchmesser d der     Ringfläche    9 bei glei  chem Aussendurchmesser des Bodens kleiner ist als  der Durchmesser der     Auflagefläche    des bekannten  Gefässes., wird sich bei gleicher Erwärmung und glei  chem Material der Luftspalt 10     (Fig.    4)     weniger    ver  ändern als der     Luftspalt    7     (Fig.    1). Man     kann    daher  den     Luftspalt    10 kleiner machen als den Luftspalt  7, wenn letzterer so gross ist, dass der Zustand nach       Fig.3    vermieden werden soll. Praktisch wird     man     den Luftspalt 10 aber nicht kleiner machen als  0,2 mm.  



  Es sei noch hervorgehoben, dass auch bei dem       bekannten    Gefäss nach     Fig.    l-3 die     Auflage    nicht am  äussersten Rande des Bodens 4 vorgesehen ist. Der       Auflagedurchmesser    ist aber ungefähr     0,85mal    so  gross wie der     Aussendurchmesser    des Bodens, liegt  also weit ausserhalb des gemäss der     Erfindung    vor  gesehenen Bereiches von 0,3 bis 0,75.  



  Bei den bisherigen Gefässen     war    der Unterschied  zwischen d und     Dimmer    klein     und    lediglich durch       konstruktive    Erwägungen bedingt, insbesondere durch  das Bestreben, den     übergang    zwischen Boden und  Seitenwand     abzurunden.     



  Selbstverständlich braucht der Boden des     Koch-          oder    Bratgefässes nach der     Erfindung    nicht aus     einer     einzigen     Metallschicht    zu bestehen. Man kann z. B.       einer    unteren     Metallschicht    durch Pressen die erfor  derliche Form geben und sie dann durch Hartlöten  mit einer oberen, mit den Seitenwänden verbundenen  Metallschicht verbinden. Die untere Metallschicht be  steht     dann    zweckmässig aus gut wärmeleitendem Ma  terial, -insbesondere Kupfer. Die untere Fläche kann  aber auch durch Drehen auf einer Kopierdrehbank  ihre erforderliche Form erhalten.

   Ein weiterer Vorteil  des,     Erfindungsgegenstandes    ist der, dass bei den mei  sten verwendeten, elektrischen Heizplatten die     Heiz-          widerstände    weder     in    der Mitte noch am äussersten  Rande     liegen,    sondern in einer     mittleren    Zone, die  bei korrespondierender Grösse von     Heizplatte    und  Gefäss etwa dem angegebenen Bereich von 0,3 bis  0,75 entspricht, was die-     Wärmeübertragung    ebenfalls  begünstigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf einer Heizplatte zu erwärmendes Koch- oder Bratgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fläche (5) des Bodens (4) eine ringförmige Auflage- fläche (9) besitzt, deren mittlerer Durchmesser (d) 0,3- bis 0,75mal so gross ist wie der äussere Boden durchmesser (D).
CH8070759A 1959-11-16 1959-11-16 Auf einer Heizplatte zu erwärmendes Koch- oder Bratgefäss CH375122A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1053711A1 (de) * 1999-05-21 2000-11-22 LAGOSTINA S.p.A. Kochgerät mit einem Boden geeignet für Erhitzung durch elektromagnetische Induktion und Konduktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1053711A1 (de) * 1999-05-21 2000-11-22 LAGOSTINA S.p.A. Kochgerät mit einem Boden geeignet für Erhitzung durch elektromagnetische Induktion und Konduktion

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