CH375233A - An einen Wechselstromgenerator angeschlossener elektrischer Turbinenreglerkopf zur Drehzahlregelung der Kraftmaschine - Google Patents

An einen Wechselstromgenerator angeschlossener elektrischer Turbinenreglerkopf zur Drehzahlregelung der Kraftmaschine

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CH375233A
CH375233A CH7607659A CH7607659A CH375233A CH 375233 A CH375233 A CH 375233A CH 7607659 A CH7607659 A CH 7607659A CH 7607659 A CH7607659 A CH 7607659A CH 375233 A CH375233 A CH 375233A
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turbine control
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CH7607659A
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Walter Dipl Ing Roth
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Siemens Ag
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    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/16Controlling the angular speed of one shaft

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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


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 An einen Wechselstromgenerator angeschlossener    elektrischer      Turbinenreglerkopf   zur    Drehzahlregelung   der Kraftmaschine Zur Drehzahlregelung von Kraftmaschinen    für   elektrische Stromerzeuger, z. B. bei Wasserkraftmaschinensätzen, wurden früher    ausschliesslich   rein mechanische Regler mit    Fliehkraftpendel   verwendet. Die    Fliehkraftpendel   wurden über    Riemen   mit der    Kraftmaschinenwelle   gekuppelt. 



  Da der Pendelantrieb mit Riemenübertragung Nachteile hat, ist man dazu übergegangen, das Pendel mit elektrischen Pendelmotoren zu    kuppeln,   die ihrerseits von einem sogenannten Pendelgenerator    (Tachometergenerator)   gespeist werden. Als Pendelgeneratoren werden im allgemeinen Maschinen mit Permanentmagnetpolen verwendet. Der Pendelgenerator wird mit der Hauptwelle der    Kraftmaschine   bzw. des Stromerzeugers gekuppelt. Diese Art des Pendelantriebes hat den Vorteil, dass der    eigentliche   Pendelmechanismus und damit der Regler nicht in unmittelbarer Nähe der Kraftmaschine angebracht werden muss. 



  Es besteht auch die Möglichkeit, den Pendelmotor über    Hilfstransformatoren   an die Klemmen des Hauptgenerators    anzuschliessen.   Dabei ergibt sich der    Vorteil,   dass das Pendel und    damit   der Regler von den Schwingungen des    Synchrongeneratorpol-      rades   gegenüber dem    enstprechend   der Netzfrequenz rotierenden    Ständerfeld   nicht beeinflusst wird, was besonders bei    empfindlichen   Reglern von Bedeutung ist. Derartige    Polradschwingungen   treten bekanntlich bei Leistungsänderungen dann mehr - oder weniger stark auf, wenn der Stromerzeuger im Parallelbetrieb mit anderen Maschinensätzen oder einem grösseren Verbundnetz zusammenarbeitet.

   Arbeitet der Stromerzeuger jedoch im Inselbetrieb, so wird die Frequenz der Netzspannung durch die augenblickliche    Wellendrehzahl   des Maschinensatzes bestimmt, und es können keine    Polradschwingungen   der beschriebenen Art auftreten. Wird der Pendelmotor an den    Drehstromhauptgenerator   angeschlossen und dieser vom Netz abgeschaltet und    entregt,   so    öffnet   der    Turbinenleitapparat   voll, da die    Spannung   zwischen den Hauptleitern des    Drehstromhauptgene-      rators   zusammenbricht und somit der    Pendelmotor   in seiner Drehzahl absinkt, wenn nicht besondere zusätzliche    Hilfseinrichtungen   vorgesehen werden. 



  Um die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen, ist ein elektrischer Pendelantrieb    vorgeschlagen   worden, bei dem zwei mechanisch gekuppelte    Pendelmotoren,   nämlich ein    Asynchronmotor   und ein    Synchronmotor   das Pendel gleichzeitig antreiben. Der Asynchronmotor wird dabei an einen Pendelgenerator angeschlossen, der Synchronmotor    wird   über    Transfor=      matoren   (Wandler) mit den    Klemmen   bzw. den Hauptleitern des    Drehstromhauptgenerators   verbunden.

   Solange- an den Klemmen des    Drehstromhaupt-      generators   genügend Spannung ansteht, führt der    Sychronmotor   das Pendel, da in diesem Fall der Schlupf des    Asynchronmotors   gleich null ist. Sinkt die    Spannung   des    Drehstromhauptgenerators   z. B. bei    Entregung   unter einen    Mindestwert,   so    übernimmt   der    Asynchronmotor   automatisch die    Pendelführung   und ein Durchgehen des Maschinensatzes wird verhindert. Der dabei im    Asynchronmotor   auftretende Schlupf ist praktisch nicht von Bedeutung.

   Im Normalbetrieb wird bei dieser Art des elektrischen Pendelantriebes dem Turbinenregler nicht die Bewegung der Maschinenwelle als Eingangsgrösse zugeführt, sondern die Rotation des Zeigers der Klemmen-    bzw.   Netzspannung. 



  Der beschriebene Pendelantrieb mit zwei Antriebsmotoren hat jedoch den Nachteil, dass seine konstruktive Ausführung    verhältnismässig   aufwendig ist. Ferner bestehen bei allen mechanischen    Reglern,   

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 auch bei solchen    mit   elektrischem Pendelantrieb, häufig Schwierigkeiten,    zusätzlich   Regel-,    Führungs-      oder   Steuergrössen    einzuführen,   wie sie besonders beim Betrieb grosser Maschinensätze im Verband eines grossen Verbundnetzes in Frage kommen können. In neuerer Zeit werden daher anstelle der mechanischen Pendel mit    Pendelmotor   sogenannte elektrische    Turbinenreglerköpfe   verwendet.

   Diese    Tur-      binenreglerköpfe   können neben dem    Messwertumfor-      mer   zum Ersatz des Pendels auch zusätzliche Schaltungsglieder zur Erzeugung des    gewünschten      Dyna-      mikeinflusses   enthalten. Die folgenden    Ausführungen   beziehen sich auf einen solchen    Reglerkopf   mit Einrichtungen zur Erzeugung des    Dynamikeinflusses.   Dabei wird das sonst vorhandene    ölhydraulische   Steuerwerk des Reglers, das beispielsweise Katarakt, Gestänge und    Federn   enthält, durch elektrische Schaltungselemente ersetzt.

   Bei solchen elektrischen    Reglerköpfen   können leicht zusätzliche    Einflussgrös-      sen   in elektrischer Form eingeführt und Einstell- änderungen im Betrieb vorgenommen werden. Eine solche Lösung besteht beispielsweise aus einer Einrichtung zur Umformung der    Frequenzabweichung   (Drehzahlabweichung) in eine Gleichspannung und einer    nachgeschalteten      Verstärkereinrichtung      zur      Regelsignal-Verstärkung   und Erzeugung der gewünschten Regeldynamik sowie zur Einführung der Zusatzeinflüsse. Der    Messwertumformer   besteht z.

   B. aus    Phasensprungbrücken      mit   nachgeschalteten    Hall-      Multiplikatoren.   Die Schaltung ist dabei so ausgeführt, dass sie die Gleichung    u2sin-wt+zc2cos2wt      =u2   nachbildet. Die Ausgangsgrösse der    Verstärkeranord-      nung   wirkt sodann über ein oder mehrere elektrohydraulische Steuerventile auf das oder die Turbinenstellglieder ein. Die    Verstärkeranordnung   kann sich beispielsweise aus Magnetverstärkern mit Eingangsund    Rückführnetzwerken   aufbauen. 



  Wird ein elektrischer    Turbinenreglerkopf   an einen Pendelgenerator angeschlossen, der mit der Welle des Hauptmaschinensatzes gekuppelt ist, so liegen bezüglich der    Polradpendelungen   entsprechende Verhältnisse vor wie bei    Verwendung   eines mechanischen Pendels mit    Pendelmotor.   Wird der elektrische    Tur-      binenregierkopf   dagegen durch die Spannung des    Drehstromhauptgenerators   gespeist, so besteht bei    Entregung   wiederum die Gefahr, dass. der    Turbinen-      leitapparat   voll geöffnet wird. 



  Diese Nachteile werden durch den neuen, an den Hauptgenerator angeschlossenen elektrischen    Tur-      binenreglerkopf   beseitigt und es werden    damit   weitere Vorteile    hinsichtlich   der    freizügigen   Einstellbarkeit gewonnen.

   Die Lösung besteht darin, dass der elektrische    Turbinenreglerkopf   ausserdem an einen    mit   der Drehzahl der Kraftmaschine angetriebenen    Wechselstromhilfsgenerator   angeschlossen ist    und   dass mindestens ein elektrisches    Einstellglied   vorgesehen ist, das gestattet, das Verhältnis der vom    Wechselstromhilfsgenerator   und vom Wechselstromhauptgenerator gelieferten anteiligen    Einflüsse   zu    ändern.   Gegenüber der bekannten Anordnung mit zwei    Antriebsmotoren   für das Drehzahlpendel besteht dabei der    Vorteil,   dass nicht nur entweder der eine oder der andere Einfluss wirksam ist,

   sondern dass auch aus beiden Einflüssen ein gewünschter Mischwert gebildet werden kann und dass es möglich ist, eine    Änderung   der beiden    Einflussanteile   während des Betriebes kontinuierlich vorzunehmen. Je nach Betriebsart, z. B. bei Verbundbetrieb oder bei Inselbetrieb, können von Hand oder selbsttätig die gewünschten Einstellungen vorgenommen werden. Der neue    Reglerkopf   kann    somit   zwei Messeingänge für die Frequenz (Drehzahl) besitzen, wobei ausserdem ein aus den beiden einstellbaren Messanteilen gebildeter    Summeneinfluss   auf eine für die beiden Eingänge gemeinsame    Verstärkeranordnung   zur Erzeugung des gewünschten    Dynamikeinflusses   wirken kann. 



  Eine weitere Möglichkeit besteht    darin,   den beiden getrennten Messeingängen je eine eigene    Ver-      stärkeranordnung   mit getrennt einstellbarer    iUbertra-      gungsfunktion   zuzuordnen    urid   die Ausgangssignale beider Zweige getrennten oder einem gemeinsamen Hauptverstärker zuzuführen. Die Übertragungsfunktionen der    Verstärkeranordnungen   können sich dabei aus einer oder mehreren regelungstechnischen Funktionskomponenten (P-, I-,    D-Anteil,   eventuell auch höhere Differentialquotienten) zusammensetzen. Für jede dieser Funktionskomponenten kann in bekannter Weise auch eine eigene und für sich allein einstellbare    Verstärkeranordnung   verwendet werden.

   Um die Wirkung der einzelnen Funktionskomponenten den    jeweiligen   Erfordernissen entweder bei kleinen Drehzahlabweichungen    (Normalbetrieb)   oder bei grossen Drehzahlabweichungen (z. B.    Vollastabschal-      tung)   selbsttätig anzupassen, können in die    einzelnen   Zweige für die Funktionskomponenten    zusätzliche   nichtlineare Schaltungsglieder eingefügt werden. 



  Zur näheren Erläuterung wird auf die Ausführungsbeispiele und die Symboldiagramme in der Zeichnung    verwiesen.   Es zeigen    Fig.   1 einen neuen elektrischen Turbinenreglerkopf mit zwei    Frequenzmesseinrichtungen,   an deren Ausgänge je eine    Steuerwicklung   eines Vorverstärkers angeschlossen ist;    Fig.   2 einen neuen elektrischen Turbinenreglerkopf mit einer gemeinsamen    Frequenzmesseinrich-      tung   für beide Eingänge ;    Fig.   3a und 3b die Zerlegung einer    übertragungs-      funktion   der    Verstärkeranordnung   in ihre Funktionskomponenten ;

      Fig.   4a und 4b ein Blockbild    nichtlinearer   Schaltungsglieder mit nichtgeknickten Kennlinien;    Fig.      5a   und 5b ein Blockbild nichtlinearer Schaltungsglieder mit geknickten    Kennlinien.   



  In    Fig.   1 treibt die Turbine 1 den Drehstromhauptgenerator 2 und den    Wechselstromhilfsgenera-      tor   3 an. An den    Wechselstromhilfsgenerator   ist die    Frequenzmesseinrichtung   4 angeschlossen. Die Hauptleiter des    Drehstromhauptgenerators   2 sind 

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 über den Spannungswandler 5 mit der    Frequenz-      messeinrichtung   6 verbunden. Die Frequenz des    Wechselstromhilfsgenerators   muss dabei nicht gleich der Frequenz des    Wechselstromhauptgenerators   sein ; in diesem Fall sind die    Frequenzmessglieder   mit verschiedenen Schaltelementen ausgeführt.

   Der    Wech-      selstromhilfsgenerator   kann z. B. eine    Mittelfrequenz-      maschine   sein. Es ist auch möglich, zwischen die Wandler 5 und die Messeinrichtung 6 einen    Fre-      quenzvervielfacher   zu schalten. Der Ausgang der    Frequenzmesseinrichtung   4 ist über einen einstellbaren Widerstand 7 auf die Steuerwicklung 8 eines Vorverstärkers 9 geschaltet. Der Ausgang der    Fre-      quenzmesseinrichtung   6 ist über einen einstellbaren Widerstand 10 mit der Steuerwicklung 11 des Vorverstärkers verbunden. Die Ausgangssignale der beiden    Frequenzmesseinrichtungen   4 und 6 wirken auf den Vorverstärker 9 gleichsinnig ein.

   Die Widerstände 7 und 10 sind dabei miteinander mechanisch gegenläufig gekuppelt, so dass einer    Widerstandsver-      grösserung   im einen Zweig eine Widerstandsverminderung im anderen Zweig entspricht und umgekehrt. Die gekuppelten Widerstände 7 und 10 bilden zusammen ein elektrisches Einstellglied. Der Vorverstärker 9 speist . die    Verstärkeranordnung   12; die ihrerseits das    Verstellwerk   13 bestehend aus Elektroventil und Stellmotor beeinflusst. Der    Stellmotor   wirkt auf das    Stellglied   der Turbine ein.

   An zwei Hauptleitern des    Drehstromhauptgenerators   2 ist ferner eine spannungsabhängige Relaiseinrichtung 14    angeschlossen,   die nach dem    Ruhestromprinzip   arbeitet und bei    Entregung   des    Drehstromhauptgene-      rators   den Widerstand 7    kurzschliesst.   Weitere üblicherweise vorhandene Hilfseinrichtungen sind nicht dargestellt. 



  Das elektrische Einstellglied aus den einstellbaren Widerständen 7 und 10 in den beiden    Steuerkreisen.   8 und 11 des Vorverstärkers 9 bewirkt, dass der Ausgangsspannung der einen oder anderen    Frequenz-      messeinrichtung   ein grösserer    Einfluss   gegeben werden kann, d. h. die Turbinenregelung wird entweder mehr von der Frequenz der einen oder von der Frequenz der anderen Speisespannung abhängig gemacht, wobei die    Spannung   des    Wechselstromhilfs-      generators   3 auch von den    Polradpendelungen   des    Wechselstromhauptgenerators   abhängig ist. Im Normalbetrieb haben beide Speisespannungen die gleiche. Frequenz.

   Um sicherzustellen, dass der Turbinenregler auch bei    Entregung   des Hauptgenerators aktionsfähig bleibt, ist das elektrische    Einstellglied   so ausgebildet, dass der vom    Wechselstromhilfsgenerator   herrührende Einfluss nicht vollkommen ausgeschaltet werden kann. Der nicht ausschaltbare Resteinfluss genügt, um das Durchgehen der Turbine zu verhindern. Jedoch    können   die Regeleigenschaften .beim    Wiedererreichen   der Solldrehzahl ungünstig sein.

   Die Relaiseinrichtung 14, die an der Spannung des    Dreh-      stromhauptgenerators   liegt, kann zur    Vermeidung   dieses Nachteiles zusätzlich dazu dienen, beim Absinken der Spannung des    Drehstromhauptgenerators   2 unter einen einstellbaren Mindestwert den Widerstand -7 ganz oder teilweise kurzzuschliessen, um selbsttätig eine Vergrösserung des vom    Wechsel-      stromhilfsgenerator   3 herrührenden    Einflusses   hervorzurufen. 



  Das Ausführungsbeispiel in    Fig.   2 unterscheidet sich von dem nach    Fig.   1 dadurch, dass nur eine    Frequenzmesseinrichtung   19 vorgesehen ist, die über ein Einstellglied 15 gespeist wird. Das Einstellglied 15 ist an die beiden Messpannungen angeschlossen. Das    Einstellglied   besteht aus. einem einstellbaren Widerstand 16 mit Abgriff 20, der mit seinen Klemmen an gleichsinnige Ausgangsklemmen der Sekundärwicklungen der Zwischentransformatoren 17 und 18 angeschlossen ist. Dabei muss die Frequenz des    Wechselstromhilfsgenerators   gleich der Frequenz des    Wechselstromhauptgenerators   sein.

   Wenn als    Wech-      selstromhilfsgenerator      ein-      Mittelfrequenzgenerator   verwendet wird, kann in den Zweig mit dem Transformator 17 ein    Frequenzvervielfacher   geschaltet werden, so dass die Bedingung gleicher Frequenz am Einstellglied 15 wieder erfüllt wird. Die beiden übrigen    gleichsinnigen   Ausgangsklemmen der Zwischentransformatoren 17 und    18_   sind direkt    miteinander   zusammengeschaltet und    mit   einer Eingangsklemme der    Frequenzmesseinrichtung   19 verbunden.

   Die andere    Eingangsklemme   der    Frequenzmesseinrich-      tung   19 ist an den einstellbaren    Abgriff   20 am Widerstand 16 angeschlossen. Die Primärwicklung des Zwischentransformators 17    liegt   an der Ausgangsspannung des    Spannungswandlers   5. Sie wird also vom    Drehstromhauptgeneratör   2 gespeist. Die Primärwicklung des Zwischentransformators 18 ist an den    Wechselstromhüfsgenerator   3 angeschlossen.

   Die    Frequenzmesseinrichtung   19 speist einen Vorverstärker 22, der seinerseits über die    Verstärkeranordnung   12 das    Verstellwerk   13    beeinflusst.   Die beiden    Zwi-      schentränsformatoren   17 und 18 erzeugen    sekundär-      seitig   die gleichen Spannungen. Sie sind über den einstellbaren Widerstand 16 parallel geschaltet. Am Widerstand 16 fällt demnach die geometrische Spannungsdifferenz zwischen den beiden Spannungen an. Die Phasendifferenz zwischen den beiden Spannungen der Zwischentransformatoren 17 und 18 sei durch den jeweiligen    Polradwinkel   des.    Drehstrom-      hauptgenerators   gegeben.

   Durch Verschieben des    Abgriffes   20 ist es daher möglich, dem Vorverstärker 19 entweder eine Spannung entsprechend der Spannung des    Drehstromhauptgenerators   2 oder entsprechend der Spannung des    Wechselstromhilfsgene-      rators   3 oder auch einen Mischwert aus beiden    Mess-      spannungen   zuzuführen, wie dies im Zeigerdiagramm in    Fig.   2 für die Spannung    U3   dargestellt ist. Im stationären Betrieb rotieren beide Spannungszeiger mit gleichbleibendem Differenzwinkel.

   Bei    Polradpende-      lungen   schwankt der    Differenzwinkel   und entsprechend auch der Winkel des Zeigers    U3   gegenüber dem gleichförmig rotierenden Zeiger    U1.   



  Falls der Abgriff 20 gerade so eingestellt ist, dass die Spannung des    Drehstromhauptgenerators   2 

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    überwiegend   oder allein wirksam ist und eine    Ent-      regung   eintritt, kommt die Spannung des    Hilfsgene-      rators   selbsttätig zur Wirkung, wobei allerdings der    Frequenzmesseinrichtung   19 der    ohmsche   Widerstand 16 vorgeschaltet ist.

   Da die    Frequenzmesseinrichtung   19 nach dem Resonanzprinzip arbeitet und einen vergleichsweise kleinen Strom    aufnimmt,   hat die durch den    ohmschen   Widerstand hervorgerufene    Reduzierung   des Spannungsbetrages keinen wesentlichen    Einfluss.   Um bei    entregtem      Häuptgenerator   eine Rückspeisung in diesem vom Wandler 18 über den Wandler 17 zu verhindern, ist eine nicht dargestellte Relaiseinrichtung vorgesehen, welche die Sekundärwicklung des    Zwischentransformators   17 bei abgesunkener    Hauptgeneratorspannung   abschaltet.

   Dieselbe Relaiseinrichtung kann    erforderlichenfalls   auch dazu dienen, den vorgeschalteten Teil des Widerstandes 16    kurzzuschliessen.   



  Bei der Anordnung nach der    Fig.   1 werden die dosierten Ausgangsgrössen der beiden Frequenzmesseinrichtungen 4 und 6 auf einen gemeinsamen Vorverstärker 9 geschaltet, der die Hauptverstärkeranordnung 12 zur Erzeugung der gewünschten    Dyna-      mikwirkung   beeinflusst. Die    Hauptverstärkeranörd-      nung   besitzt ein gewünschtes, durch die Art und die    Dimensionierung   der verschiedenen    Schaltglieder   bestimmtes Zeitverhalten, beispielsweise das bekannte    PD-Verhalten.   Seine Schaltungselemente werden daher als verstellbare Einstellglieder ausgeführt, so dass das Zeitverhalten    geändert   werden kann. 



     Fig.   3a zeigt in symbolischer Darstellung ein der genannten    Verstärkeranordnung   12 entsprechendes Glied mit    PD-Verhalten.   Die Einzelkomponenten P und D (d. h. Proportional- und Differential-Anteil) sind dabei in zwei parallelen Zweigen je für sich dargestellt und die Ausgangsgrösse A des Vorverstärkers 9 in    Fig.   1 bzw. 22 in    Fig.   2 wird den Eingängen der beiden Teilzweige in gleicher Weise zugeführt. Die Ausgangssignale der Einzelzweige werden sodann im Punkt B summiert und die so gewonnene    Gesamtausgangsgrösse   B der    Verstärkeranordnung   wird dem elektrohydraulischen Steuerventil der nachgeschalteten    Verstelleinrichtung   13 zugeführt. 



  Jede Einzelkomponente bzw. jeder    Einzelzweig   entsprechend der    Fig.   3b kann mit einer eigenen    Ver-      stärkeranordnung      verwirklicht   werden. Daher ist es auch möglich, die Eingänge der    Parallelzweige   nicht miteinander zu verbinden, so dass sich für jede Komponente ein eigener    Eingang   ergibt. Die Eingangssignale der    Einzelzweige   müssen dabei nicht mehr dieselben sein.

   Man    kann   jede    Komponenten-Ein-      gangsgrösse   entweder entsprechend    Fig.   1 oder entsprechend    Fig.   2 an eigene Einstellglieder mit eigenen oder gemeinsamen    Frequenzmesseinrichtungen   anschliessen, so dass die    Einzelkomponenten   wahlweise und unabhängig voreinander mehr oder weniger vom    Einfluss   des    Wechselstromhilfsgenerators   oder vom    Einfluss   des    Wechselstromhauptgenerators   abhängig gemacht werden können.

   Auch können beispielsweise zwei Komponenten zu einer    Gruppe   mit vereinigten Eingängen zusammengefasst werden, besonders wenn mehr als zwei Komponentenzweige vorgesehen sind, beispielsweise bei der    zusätzlichen   Einführung des zweiten    Differentialquotienten.   



  Bei einem elektrischen    Turbinenreglerkopf   mit aufgetrennten Zweigen für die    Einzel-Funktionskom-      ponenten   in der beschriebenen Ausführung können sehr vielfältige Einstellungen zur    Erfüllung   bestimmter Forderungen und zur Anpassung an die jeweilige Regelstrecke durchgeführt werden. 



  Bei vorstehenden Ausführungen am Beispiel der    Wasserturbinenregelung   brauchte die zur Erzielung einer eindeutigen    Wirklastaufteilung   im Parallelbetrieb erforderliche Dauerstatik nicht berücksichtigt zu werden, da sie    dynamisch   von untergeordneter Bedeutung ist. Die Dauerstatik wird im allgemeinen durch proportionale Rückführung einer der Turbinenöffnung proportionalen Grösse der    Verstellein-      richtung   13 zur    Verstärkeranordnung   oder    Messein-      richtung   erzeugt. 



  Um bei kleinen oder grossen Drehzahl- bzw.    Frequenzabweichungen   vom Sollwert unterschiedlichen    Einfluss   des elektrischen    Reglerkopfes   auf die    Verstelleinrichtung   13 zur Betätigung des Turbinenstellgliedes zu erzielen, können in die Zweige der einzelnen Funktionskomponenten zusätzlich nichtlineare Übertragungsglieder eingefügt werden. Entsprechende Glieder finden auch bei der elektrischen    Analogienachbildung   von Regelkreisen Anwendung, und sie können beispielsweise einstellbare Diodenstrecken enthalten.

   Mit solchen Funktionsgeneratoren aus    Diodenstrecken   ist es möglich, in den vier Quadranten des Koordinatensystems eine    beliebige   Funktion a =    f   (s) durch Zusammensetzung aus Geradenstücken nachzubilden. Da die einzelnen Dioden nicht plötzlich vom leitenden in gesperrten Zustand übergehen, wird der Übergang von einem    Geradenstück   zum anderen    abgerundet,   so dass sich eine praktisch kontinuierliche Kurve ergibt. Die    Abrundung   der Übergänge kann durch besondere zusätzliche Schaltungsglieder noch verbessert werden. 



  In    Fig.      4n   ist ein solcher Funktionsgenerator symbolisch dargestellt. Jedem Wert der    Eingangs-      grösse      a   wird entsprechend der eingetragenen Kennlinie ein Ausgangswert a zugeordnet. Bei der dargestellten Abhängigkeit werden kleine Regelsignale praktisch proportional übertragen, während grosse Eingangssignale abgeschwächt am Ausgang erscheinen und einen entsprechend geringeren    Einfluss   auf die Turbinenregelung bewirken. 



  Wenn am Funktionsgenerator dagegen die entsprechend    Fig.   4b eingetragene Kennlinie eingestellt wird, haben kleine    Änderungen   von s praktisch keinen Einfluss auf die Regelung. Nur grössere Werte des    Eingangssignales   s erzeugen ein Ausgangssignal a, welches einen    Stelleingriff   an der Turbine    zur   Folge hat. 



  Die Verwendung von Funktionsgeneratoren mit nicht geknickter Kennlinie kann besonders dann erforderlich oder zweckmässig sein, wenn das Aus- 

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    gangssignal   a einer differenzierenden    Verstärkeran-      ordnung   zugeführt wird. In einfacheren Fällen können auch    nichtlineare   Glieder mit geknickten Kennlinien Anwendung finden, beispielsweise Begrenzungsglieder oder    Unempfindlichkeitsglieder,   wie sie in    Fig.   5a und 56    symbolisch   dargestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An einen Wechselstromgenerator angeschlossener elektrischer Turbinenreglerkopf zur Drehzahlregelung der Kraftmaschine, bei dem als Drehzahl- messwerk eine elektrische Frequenzmesseinrichtung (4, 6 ; 19) verwendet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Turbinenreglerkopf ausserdem an einen mit der Drehzahl der Kraftmaschine angetriebenen Wechselstrom-Hilfsgenerator angeschlossen ist und dass mindestens ein elektrisches Einstellglied (7, 10 ;
    16, 20) vorgesehen ist, das gestattet, das Verhältnis der vom Wechselstrom-Hilfsgenerator und vom Wechselstrom-Hauptgenerator gelieferten anteiligen Einflüssen zu ändern. UNTERANSPRÜCHE 1. Turbinenreglerkopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ausgang des Wechselstrom-Hilfsgenerators und an die Klemmen des Wechselstrom-Hauptgenerators je eine Frequenz- messeinrichtung angeschlossen ist, deren Ausgänge über elektrische Einstellglieder mit den Eingängen einer gemeinsamen Verstärkereinrichtung verbunden sind (Fig. 1). 2.
    Turbinenreglerkopf nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellglieder für die beiden Frequenzmesseinrichtungen gegenläufig gekuppelt sind (Fig. 1). 3. Turbinenreglerkopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ausgang des Wechselstrom-Hilfsgenerators und an die Klemmen des Wechselstrom-Hauptgenerators die Primärwicklungen von je einem Spannungswandler angeschlossen sind, dessen Sekundärwicklungen über einen gemeinsamen Widerstand mit Abgriff. mit dem Eingang einer gemeinsamen Frequenzmesseinrichtung verbunden sind,
    deren Ausgang ihrerseits an eine gemeinsame Verstärkereinrichtung angeschlossen ist (Fig.2). 4. Turbinenreglerkopf nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Verstär- kereinrichtung in parallele Zweige für einzelne Funktionskomponenten aufgetrennt und für jeden Zweig ein eigenes Einstellglied vorgesehen ist. 5. Turbinenreglerkopf nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zweige für die einzelnen Funktionskomponenten nichtlineare Schaltungsglieder eingefügt sind zur Erzeugung unterschiedlicher Wirkung bei grossen und kleinen Regelsignalen.
CH7607659A 1958-07-31 1959-07-22 An einen Wechselstromgenerator angeschlossener elektrischer Turbinenreglerkopf zur Drehzahlregelung der Kraftmaschine CH375233A (de)

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