CH375257A - Einzelringhalter an einer Spinn- oder Zwirnmaschine - Google Patents

Einzelringhalter an einer Spinn- oder Zwirnmaschine

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CH375257A
CH375257A CH1033460A CH1033460A CH375257A CH 375257 A CH375257 A CH 375257A CH 1033460 A CH1033460 A CH 1033460A CH 1033460 A CH1033460 A CH 1033460A CH 375257 A CH375257 A CH 375257A
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Description


      Einzelringhalter    an einer Spinn oder Zwirnmaschine    Die Erfindung bezieht sich auf einen Halter für  einen einzelnen Spinn- oder Zwirnring, der am Aus  senumfang des Ringes angreift und mit seinen beiden  abgebogenen Enden an einem in Längsrichtung der  Maschine sich erstreckenden Halteteil befestigt ist.  



  Sogenannte       Einzelringhalter      sind in verschie  denen Ausführungsformen bekannt. Die meisten der  artigen bekannten Halter bestehen aus massiven Tei  len, die einer sehr genauen Bearbeitung bedürfen,  damit die in ihnen zu befestigenden     Ringe    einen  einwandfreien Sitz einnehmen, wobei die Lage des  Ringes     mittels    des Ringhalters in verschiedenen  Richtungen ein- und feststellbar sein muss, wenn  nicht Unzuträglichkeiten infolge ungenauer Einstel  lung des Ringes zur     Spindel    entstehen sollen.

   Der  artige     Einzelringhalter    sind sowohl     für        Normalringe     ohne Schmierung als auch für die bekannten selbst  schmierenden Ringe. in Verwendung, haben jedoch  noch nicht die ihnen     eigentlich        zukommende    Be  deutung gefunden, weil die Nachteile der bekannten       Einzelringhalter    zu umfangreich sind.

   Diese bestehen  einmal in der verhältnismässig schwierigen Herstel  lungsweise wegen der     erforderlichen    Sitzgenauigkeit,  insbesondere für selbstschmierende Ringe infolge der  dabei ausserdem notwendigen     öldichtheit    sowohl     im     Sitz als auch bei einem etwa beabsichtigten     An-          schluss    eines     Einzelringhalters    an eine gemeinsame       Schmiermittelverteilungsstelle.    Ausserdem spielt auch  die leichte     Einstellbarkeit    des Ringes eine grosse  Rolle,

   insbesondere wenn die Ausrichtung des Ring  zentrums in die     Spindellängsachse        ausschliesslich     durch Einstellen des Ringes erfolgen muss, wie es bei  zwangsläufig angetriebenen     Spindeln    der Fall ist, wo  bei natürlich auch die waagerechte Lage des Ringes  eingehalten bleiben muss, was um so schwieriger zu       bewerkstelligen    ist, je grösser der Ring und das Ge  wicht des Halters sind.

   Ferner neigen die bekannten         Einzelringhalter    infolge ihrer verhältnismässig gros  sen Abmessungen entsprechend leicht zum Ansetzen  von Schmutz und Faserstaub, der gerade in der Nähe  der Ringe     unerwünscht    ist, da die     Gefahr    des Ein  spinnens von Schmutzbatzen um so grösser ist, je  mehr Ablagerung von Schmutz in der     Nähe    der       Ringlauffläche    möglich ist.

   Auch     eine    selbsttätige  Entfernung des an den Läufern üblichen Faserbartes  wird infolge der ungünstigen Abmessungen der be  kannten     Einzelringhalter    sowohl in deren Höhe als  auch Breite verhindert, so dass besondere   Bart  fänger       zusätzlich    an den Haltern angebracht wer  den müssen.

   Die sich bei derartigen     Einzelringhal-          tern    ergebenden Nachteile wurden bereits     zu    ver  meiden gesucht, indem ein     drahtförmiger    Halter, in  eine     amAussenumfang        eines    Spinnringes angebrachte  Nut     eingelegt    und die beiden abgebogenen Enden des  Halters dicht nebeneinander mittels einer einzigen  Befestigungsschraube an einer durchgehenden Ring  schiene befestigt wurden.

   Es handelt sich dabei um  einen vollen Drahtquerschnitt, der zwar die Befesti  gung eines normalen Ringes an einer Ringschiene  zulässt, solange der Ring einen früher üblichen  Durchmesser aufweist, trotzdem aber nicht eine ein  wandfreie     Lagesicherung    des     Spinnringes    sowohl zur       Spindellängsachse    als auch in der     eingestellten    waage  rechten Ebene gewährleisten kann, da der aus vollem  Draht ausgebildete Halter durch einen Stoss am  Ring zu leicht aus seiner richtigen Lage in irgend  einer Richtung     verschwenkt    werden kann.

       Ausser-          dem    ist dieser bekannte drahtförmige Halter     für    die  Halterung von     selbstschmierenden    Ringen nicht ge  eignet, die infolge der erwünschten Erhöhung der  Liefergeschwindigkeiten und damit der Läuferge  schwindigkeiten immer grössere Verwendung finden.  



  Aufgabe der Erfindung ist, einen Halter für  einen einzelnen Spinn- und Zwirnring zu schaffen,      der die erwähnten Nachteile nicht aufweist und für  alle Arten von Spinn- und Zwirnringen verwendbar  ist, ganz gleich, ob es sich um     Normalringe    ohne  Schmierung oder um selbstschmierende Ringe in  irgendeiner bekannten Form oder Grösse handelt.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der Halter aus  einem Röhrchen besteht, dessen beide Enden an dem  Halteteil in einem     derartigen    Abstand voneinander  befestigt sind, dass das Röhrchen den Ring um mehr  als     180 ,    aber höchstens um     3301)        umschlingt.    Es  besteht dabei die Möglichkeit, dass das Röhrchen  einen     in    sich geschlossenen Querschnitt oder einen  nach der     Ringaussenfläche    zu     schlitzartig    offenen  Querschnitt aufweist.

   Ausserdem ist es in beiden  Fällen möglich, dass das Röhrchen     mit    einem     in     sich geschlossenen Überzug aus elastischem Kunst  stoff versehen ist.  



  Für die Halterung eines     Spinn-    und Zwirnringes  mittels des Halters gemäss der Erfindung bestehen  wiederum verschiedene     Möglichkeiten.    So kann das  Röhrchen in eine an sich bekannte kreisbogenför  mige Nut am Aussenumfang des Ringes mit einer  glatten Aussenfläche eingelegt sein. Andererseits  kann das schlitzartig offene Röhrchen einen Flansch  eines     Doppel-T-Flanschringes    an dessen nach aussen  gerichtetem Teil übergreifen. Weiterhin kann eine  universelle Anwendbarkeit des Halters dadurch er  zielt werden, dass das Röhrchen einen an sich be  kannten Schmierdocht oder mehrere Schmierdochte  aufnimmt.

   Es kann aber auch eine Anordnung ge  troffen werden, dass das Röhrchen an einem Be  festigungsende mit einer     Schmiermittelzuleitung    ver  bunden ist, die sich in Längsrichtung der Maschine  erstreckt. Weiterhin ist es möglich, dass das Röhr  chen an jedem seiner Befestigungsenden mit je einer  in Längsrichtung der Maschine sich erstreckenden  Leitung verbunden ist, die zur Zu- bzw. Ableitung       eines    Schmiermittels,     Kühlmediums    oder dergleichen  dienen. Ferner kann die Ausbildung so getroffen  werden, dass das Röhrchen vor dem Einbau     mit          Schmiermitteldurchtrittsöffnungen    versehen ist oder  diese nach dem Einbau des Ringes     anbringbar    sind.

    Ausserdem kann der Halter so ausgebildet werden,  dass das Röhrchen an dem Halteteil unter Zwischen  legen einer den Abstand der     Röhrchenenden    fest  legenden Platte aus verformbarem Material befestigt  ist.    Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen  Halters sind nachstehend anhand der Zeichnung  näher beschrieben, wobei auch deren Vorteile her  vortreten.  



       Fig.    1 zeigt in Draufsicht zwei selbstschmierende  Ringe, die     mittels    je eines erfindungsgemässen Hal  ters an einem in Längsrichtung der Maschine sich  erstreckenden Halteteil befestigt sind.  



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein Ausschnitt des Ringes gemäss     Fig.2     in grösserem Masstab.  



       Fig.    4 stellt einen Ausschnitt einer anderen Ring  form in grösserem Masstab dar.         Fig.    5 ist eine Seitenansicht einer anderen Aus  führung des Halters, der zum Befestigen eines Ringes  ohne Schmierung dient.  



       Fig.    6 ist ein Querschnitt durch einen Halter in  einer anderen Ausführungsform.  



       Fig.    7 stellt einen Ausschnitt eines     Doppel-T-          Flanschringes    mit einem anderen Beispiel des Hal  ters dar.  



       Fig.    8 zeigt ein Teilstück eines einfachen     T-          Flanschringes    mit einem weiteren Beispiel des  Halters.  



       Fig.    9 zeigt in Draufsicht zwei Spinnringe mit je  einem Halter gemäss der Erfindung.  



       Fig.    10 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    9.  



       Fig.    11 zeigt in grösserem Masstab einen Schnitt  durch einen Abschnitt eines selbstschmierenden Rin  ges mit einem Halter gemäss der Erfindung.  



       Fig:    12 ist eine Draufsicht auf zwei mit je einem  erfindungsgemässen Halter befestigte Spinnringe.  



       Fig.    13 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    12.  



  Der als     Einzelringhalter    vorgesehene Halter     ge-          mäss    der Erfindung besteht in jedem Falle aus einem  Röhrchen, dessen beide Enden an dem in Längsrich  tung der Maschine sich erstreckenden Halteteil in  einem derartigen Abstand voneinander befestigt sind,  dass das Röhrchen den Ring um mehr als 180 , aber  höchstens um     330     umschlingt. Dieser mit seinen  Grenzwerten angegebene     Umschlingungswinkel    ist  eine Voraussetzung für eine einwandfreie Befestigung  und dauernde Lagesicherung des Ringes.

   Bei zu ge  ringer Umschlingung kann der Ring zu Kipp- oder  Ausweichbewegungen nach dem Halteteil zu neigen,  während bei zu grosser Umschlingung nahe an 3600  ein Schwenken des gesamten Halters mit dem Ring  aus der waagrechten Ebene heraus eintreten könnte.  Ausserdem ist es bei     selbstschmierenden    Ringen  wichtig, dass die Verteilung des     Schmiermittelfihns     an der Lauffläche des Ringes möglichst gleichmässig  über den ganzen Umfang derselben ist. Auch dafür  kann der     Umschlingungswinkel    massgebend sein.

    Gemäss     Fig.    1 und 2 ist der durch das Röhrchen 1  gebildete Halter für die Befestigung von selbst  schmierenden Ringen 2 an dem in Längsrichtung  der Maschine sich erstreckenden Halteteil 3 vorge  sehen, wobei das Röhrchen 1 den Ring um etwa  <B>3000</B> umschlingt. Die beiden abgebogenen Enden 4  und 5     @    des Röhrchens 1 sind mit Aussengewinde ver  sehen, auf das nach dem Ring 2 zu je eine     Rohr-          überwurfmutter    6 aufgeschraubt ist. An diesen liegt  nach dem Halteteil zu eine     Zwischenlage-Platte    7  aus verformbarem Material an, die gleichzeitig den  Abstand der Enden des Röhrchens 1 festlegt.

   In der  Seitenwand des in Längsrichtung der Maschine sich  erstreckenden Halteteiles 3, das im vorliegenden  Falle einen U-förmigen Kanal bildet, sind in ent  sprechendem Abstand Bohrungen vorgesehen, durch  die die Enden 4 und 5 des Röhrchens 1 hindurch  gesteckt.-werden, bis die     Zwischenlage-Platte    7 an  der Seitenwand anliegt. An der Innenseite des Halte  teils 3 ist auf das an den Enden 4 und 5 des Röhr-           chens    1 befindliche Gewinde je eine     Feststellmutter     8 aufgeschraubt, durch welche die endgültige Be  festigung des Ringes 2 mittels des Röhrchens 1 am  Halteteil 3 vorgenommen wird, sobald die Ausrich  tung des Ringes 2 in seine präzise Lage erfolgt ist.

    Dabei können die in der Seitenwand des Halteteiles  3 eingebrachten Bohrungen einen grösseren Durch  messer als der Aussendurchmesser des Röhrchens 1  aufweisen, damit der Ring 2 in allen drei     Koordina-          tenrichtungen    in seine präzise Lage zur Spindel ein  gestellt werden kann.

   Da der Ring 2 ein selbst  schmierender Ring ist, ist im Inneren des Röhrchens  1 ein an sich bekannter Schmierdocht 9 vorgesehen,  dessen Enden aus den Befestigungsenden 4 und: 5  des Röhrchens 1 hervorstehen und in den     kanal-          förmigen    Halteteil 3 hineinreichen, der zur Auf  nahme eines geeigneten Schmiermittels eingerichtet  ist, so dass der     Lauffläche    des Ringes über den  Schmierdocht 9 Schmiermittel zugeführt werden  kann, wenn der Ring selbst     Schmiermitteldurchtritts-          öffnungen    10 aufweist, wobei natürlich auch das  Röhrchen 1 an den entsprechenden Stellen mit       Schmiermitteldurchtrittsöffnungen    versehen sein  muss.

   Die     Zwischenlage-Platte    7 aus verformbarem  Material übernimmt dabei gleichzeitig die Abdich  tung der Bohrungen in der Seitenwand des Halte  teiles 3. Es könnte     natürlich    an der Innenwand des  Halteteiles 3 eine weitere gleiche     Zwischenlage-          Platte    vorgesehen werden, wenn es in bestimmten  Fällen angebracht erscheint.     Zweckmässigerweise    ist  der Halteteil 3 mit einem Deckel 11 abgedeckt, der  das im kanalförmigen Halteteil 3 befindliche Schmier  mittel vor Verschmutzungen schützt. Aus     Fig.    2 ist  zu ersehen, dass das Röhrchen 1 einen in sich ge  schlossenen Querschnitt aufweist.

   Nach der Darstel  lung gemäss     Fig.    3 weist das Röhrchen ebenfalls  einen in sich geschlossenen Querschnitt auf, ist je  doch ausserdem mit einem in sich geschlossenen       überzug    12 aus elastischem Kunststoff versehen.  Das Röhrchen 1 ist bei beiden Ausführungsformen  in eine an sich bekannte     kreisbogenförmige    Nut 13  an     derAussenfläche    des.

   Ringes 2 eingelegt.     Es    genügt  an sich, wenn nur das Röhrchen 1 als Halter ver  wendet wird, jedoch gewährleistet -der Überzug 12  über die Aussenfläche des Röhrchens 1 eine noch  zuverlässigere Halterung, weil gegebenenfalls vor  handene Ungleichmässigkeiten der kreisbogenförmi  gen Nut 13 oder solche des     umschlingenden    Röhr  chens 1 oder andere Toleranzabweichungen weit  gehend     ausgeglichen    werden können, so dass an  allen Stellen eine satte Berührung zwischen dem  Grund der Nut 13 und der Aussenfläche des Röhr  chens 1 mit seinem Überzug 12 vorhanden ist.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen in ähnlicher Weise wie  beim vorhergehenden Beispiel die Befestigung eines  Spinnringes 14, der einen anderen Querschnitt auf  weist als der Spinnring 2,     mittels    eines Halters     ge-          mäss    Erfindung an einem in     Längsrichtung    der Ma  schine sich erstreckenden Halteteil 15. In diesem  Falle ist der Spinnring 14 als     Normalring    ohne Schmie-         rung    dargestellt, der an seiner Aussenfläche auch eine  kreisbogenförmige Nut 16 aufweist, in die das Röhr  chen 17 eingelegt ist.

   Das Röhrchen 17 weist in  diesem Falle im Inneren keinen Schmierdocht auf  und ist in gleicher Weise wie beim.vorhergehenden  Beispiel mittels     Rohrüberwurfmuttern    18. und     Fest-          stellmuttern    19 am Halteteil 15 befestigt, das auch  U-förmig ausgebildet ist, jedoch keinen Kanal für  Schmiermittel bildet. Selbstverständlich könnte auch  im vorliegenden Falle das Röhrchen 17 mit einem       Überzug    aus elastischem Kunststoff versehen     sein,     um etwaige     Ungleichmässigkeiten,    wie sie bereits ge  schildert wurden, auszugleichen.

   Weiterhin ist es  möglich, dass das Röhrchen einen nach der Ring  aussenfläche zu     schlitzartig    offenen Querschnitt auf  weist, der gegenüber dem Röhrchen mit in sich ge  schlossenem Querschnitt eine. bessere Verformbar  keit des Halters und infolge der sich aus der Schlitz  form ergebenden Elastizität eine höhere     Anschmie-          gungsfähigkeit    zum Ausgleich von     Toleranzdifferen-          zen    gewährleistet. In     Fig.    6 ist ein derart ausgebil  detes Röhrchen dargestellt, wobei das     schlitzartig     offene Röhrchen 20     mit    einem Überzug 21 aus ela  stischem Kunststoff versehen ist.

   Durch die vorher  erwähnten Eigenschaften eines     schlitzartig    offenen  Röhrchens ist dieses besonders geeignet, auch die  Halterung eines     üblichen        Doppel-T-Flanschringes    in  einwandfreier Weise zu übernehmen. Gemäss     Fig.    7  übergreift das schlitzartig offene Röhrchen 22 den  nach aussen gerichteten Teil des unteren Flansches  23 eines handelsüblichen     Doppel-T-Flanschringes     24, wobei die Befestigung der     Röhrchenenden    bei  spielsweise an einem gleichen     Halteteil    vorgenommen  werden könnte, wie es die Befestigung gemäss     Fig.    5  an dem Halteteil 15 zeigt.

   Auch in diesem Falle  könnte das Röhrchen 22 mit einem in sich geschlos  senen elastischen Überzug versehen sein, durch den  die bereits vorhandenen guten Eigenschaften noch.  verbessert würden. Auch ein einfacher     Flanschring     25, wie er in     Fig.    8 dargestellt ist, kann durch ein  umschlingendes Röhrchen 26 gehalten und an einem  Halteteil ähnlich dem Halteteil 15 gemäss     .Fig.    5  befestigt werden.     Selbstverständlich        kann    auch in: die  sem Falle das Röhrchen 26 mit einem Überzug aus  elastischem Kunststoff versehen sein.  



  Die bisherigen Beispiele zeigen     bereits    die viel  fältigen     Anwendungsmöglichkeiten    des Halters     ge-          mäss        Erfindung    auf, wobei die     handelsüblichen     Spinnringe aus Stahl vorausgesetzt wurden.

   Die vor  her beschriebenen Eigenschaften des Halters gemäss  Erfindung machen ihn besonders prädestiniert,  Spinn-<B>-</B>und .     Zwirnringe    aus empfindlicheren Werk  stoffen wie     -Keramik,    Glas, Kunststoff oder der  gleichen zu befestigen, da gerade für. solche     .Ringe     eine gute     Anschmiegsamkeit-    und die elastische       Klemmung    des Halters eine     Voraussetzung    für einen  umfangreicheren Einsatz     derartiger    Ringe in der Pra  xis ist, .der infolge der Starrheit der bekannten Ein  zelringhalter nicht erreicht werden konnte.

   Insbeson  dere eignen sich dafür     natürlich    die Röhrchen     mit         einem Überzug aus elastischem Kunststoff oder die  mit dem schlitzartig, offenen Querschnitt, so dass  auch die sonst bei Ringen aus empfindlicheren Werk  stoffen bekannten Nachteile     ausgeglichen    werden, die  durch Materialspannungen oder Wärmedehnungen  hervorgerufen werden.  



  Weiterhin wäre es auch denkbar, den schlitzartig  offenen Querschnitt des Röhrchens durch Aufschlit  zen eines vollen Querschnittes nachzubilden, so dass  zumindest die höhere Elastizität wie beim schlitz  artig offenen Röhrchen zu erreichen wäre, wobei  ausserdem auch in einem solchen Falle ein Überzug  aus elastischem Material vorgesehen werden könnte.  



  Es bestehen darüber hinaus weitere Anwendungs  möglichkeiten für den Halter gemäss     Erfindung.     



  In den     Fig.    9 und 10 ist ein     ähnliches    Beispiel  für die Halterung von selbstschmierenden     Spinnrin-          gen    dargestellt wie in den     Fig.    1 und 2. In diesem  Falle ist jedoch das Befestigungsende 27 des Röhr  chens 28     mit    einer     Schmiermittelzuleitung    29 ver  bunden, die sich in der gleichen Längsrichtung wie  das Halteteil 30 erstreckt.

   Dadurch besteht die Mög  lichkeit, von der     Schmiermittelzuleitung    29 her ein  flüssiges oder pastöses Schmiermittel in das Röhr  chen 28     einzubringen,    von dem aus das Schmiermit  tel durch entsprechende     Durchtrittsöffnungen    31 hin  durch zu der     Lauffläche    des Ringes 32 gelangt. Das  Halteteil 30 weist     zweckmässigerweise    bei dieser  Ausbildung der Halterung die gleiche     kanalförmige          U-Form    auf, wie sie in     Fig.    2 dargestellt ist.

   Die  Ausführungsform nach den     Fig.    9 und 10 sieht ledig  lich das Röhrchen 28 mit in sich geschlossenem  Querschnitt vor, welches an den     Schmiermitteldurch-          trittsöffnungen    31 des Ringes 32 korrespondierende  Bohrungen aufweist, die den Übergang des im Röhr  chen 28 vorhandenen Schmiermittels nach der Lauf  fläche des Ringes 32 zulassen. Das Röhrchen 28  könnte aber auch einen     schlitzartig    offenen Quer  schnitt aufweisen und mit einem     Überzug    aus ela  stischem Kunststoff versehen sein, wie es die     Fig.    6  zeigt.

   In     Fig.    11 ist die entsprechende Möglichkeit  mit dem     schlitzartig    offenen Röhrchen 33 und dem       darüber    befindlichen in sich geschlossenen Überzug  34 aus elastischem Kunststoff dargestellt, wobei die  ses mit Überzug 34 versehene, schlitzartig offene  Röhrchen 33 zur Halterung eines selbstschmierenden  Ringes 35 dient. Wenn der Ring 35 bei seiner Her  stellung mit einer Mehrzahl von     Schmiermitteldurch-          trittsöffnungen    an seinem Umfang verteilt versehen  worden ist, so besteht die     Möglichkeit,.        Schmiermit-          teldurchtrittsöffnungen    von dem Röhrchen 33 bzw.

    dem Überzug 34 nach den     Durchtrittsöffnungen    36  im Ring 35 erst nach dem Einbau des Ringes anzu  bringen. Auf diese Weise ist es     möglich,    eine Do  sierung des     Schmiermittels    an der     Lauffläche    des  Ringes je nach Bedarf vorzunehmen.

   Beispielsweise  kann nur die dem Befestigungsende 27 zunächst ge  legene     Schmiermitteldurchtrittsöffnung    36 mit dem  Inneren des Röhrchens 33 verbunden werden, indem  von der Innenseite des Ringes 35 aus durch die         Schmiermitteldurchtrittsöffnung    36 hindurch ein Loch  in den Überzug 34 aus elastischem Material gebohrt  wird, so dass an dieser Stelle das     Schmiermittel    vom  schlitzartig offenen Röhrchen 33 aus an die Lauf  fläche des Ringes 35 gelangen kann.

   Wenn eine ein  zige, mit dem Röhrchen 33 verbundene     Durchtritts-          öffnung    keine genügende     Schmiermittelmenge    an die  Lauffläche des Ringes 35 fördert, ist es ohne wei  teres möglich, eine zweite oder dritte Schmiermittel  durchtrittsöffnung 36 mit dem Röhrchen 33 durch  Durchbohren des Überzuges 34 zu     verbinden,    bis auf  der Lauffläche des Ringes 35 ein genügender  Schmierfilm erreicht ist. Wenn zu einem späteren  Zeitpunkt ein geringerer oder gar kein     Schmierfilm     an der Lauffläche des Ringes 35 erwünscht ist, kann  diese Massnahme ohne weiteres getroffen werden.

    In einem solchen Falle wird die Befestigung des  nicht mit der     Schmiermittelzuleitung    29 verbundenen       Röhrchenendes    etwas gelöst, der Ring um mindestens  eine so grosse Strecke wie der Durchmesser der       Schmiermitteldurchtrittsöffnungen    gedreht und die  Befestigung des     Röhrchenendes    wieder hergestellt.

    Daraufhin ist es ohne weiteres möglich, eine oder zwei       Schmiermitteldurchtrittsöffnungen    36 neu mit dem  Inneren des Röhrchens 33 zu verbinden, so dass nur  durch diese neuen Öffnungen hindurch     Schmiermittel     an die Lauffläche des Ringes 35 gelangen kann, weil  die vorher benutzten     Schmiermitteldurchtrittsöffnun-          gen    im Überzug 34 des Röhrchens 33 abgedichtet  sind, so dass diese alten Öffnungen tote Bohrungen  darstellen. Auf diese Weise ist auch eine Anpassung  des     Schmierfilmes    an die     jeweils    auftretenden Be  triebsverhältnisse möglich, wie sie bisher nicht durch  geführt werden konnte.  



  In den     Fig.    12 und 13 ist eine weitere Ausfüh  rungsmöglichkeit dargestellt, die in ihren     Grundzügen     der in den     Fig.    9 und 10 dargestellten Anordnung  entspricht, jedoch ist im     vorliegenden    Falle auch das  andere Befestigungsende 37 des Röhrchens 38 an  eine Ableitung 39 angeschlossen, während das erste  Befestigungsende 40 wie beim vorhergehenden Aus  führungsbeispiel mit einer Zuleitung 41 verbunden  ist. Auf diese Weise ist es möglich, einen Kreislauf  beispielsweise eines Schmiermittels herbeizuführen,  aus dem geringe Mengen durch entsprechende       Schmiermitteldurchtrittsöffnungen    hindurch zur  Schmierung der Lauffläche des Ringes 42 entnom  men werden können.

   Andererseits könnte durch die  Zuleitung 41, das Röhrchen 38, in diesem Falle ohne       Durchtrittsöffnungen,    und die Ableitung 39 auch ein       Kühlmittel    geführt werden, welches eine so     grosse     Abkühlung des Ringes 42 bewirkt, dass sich an des  sen Oberfläche ein geringer Feuchtigkeitsniederschlag  bildet, der in manchen Fällen an der     Lauffläche    des  Ringes 42 in ähnlicher Weise wie das sonst zuge  führte Schmiermittel wirkt, was insbesondere bei der  Verwendung von Ringen aus Keramik oder Glas       eine        vorteilhafte    Wirkung für das Gleiten des Läu  fers ergibt.

        In allen Fällen empfiehlt es sich, das Röhrchen  und den Ring     möglichst    weit ineinander übergehen  zu lassen, um geringe     Ansatzmöglichkeiten        für     Staub- und     Faserflugansammlung    zu schaffen. Bei  spielsweise kann die kreisbogenförmige Nut für das  Einlegen des Röhrchens am Aussenumfang des     Ringes     etwa die Form eines Halbkreises haben, wodurch das  Röhrchen nicht weiter über die     Ringaussenfläche     hervorsteht, als die Schulter von mit Sitz eingesetz  ten Ringen.

   Auf diese Weise ergibt sich auch der  wesentliche Vorteil, dass die bekannten   Bartfän  ger   überflüssig sind, da an den Läufer sich an  setzender Faserflug oder ein Faserbart durch die       Zentrifugalwirkung    ohne weiteres     abgeschleudert     werden     kann,    weil das Abfliegen hindernde Teile  nicht mehr vorhanden sind.    Die beschriebenen und dargestellten Beispiele  zeigen verschiedene     Möglichkeiten    für eine einwand  freie Halterung und Lagesicherung von Spinn- und  Zwirnringen auf, wobei     natürlich    weitere äquivalente  Anpassungen vorgenommen werden können, ohne  den Erfindungsgedanken zu verlassen.

   Beispielsweise  ist eine Anpassung des     Röhrchendurchmessers    an die  Form und Abmessungen des Ringes oder an die Art  desselben ohne weiteres möglich, zumal auch das  Röhrchen selbst aus unterschiedlichen     Werkstoffen     je nach der auftretenden Beanspruchung hergestellt  werden kann, wobei auch eine andere Querschnitts  form als eine runde Verwendung finden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einzelringhalter an einer Spinn- oder Zwirn maschine, der am Aussenumfang des Ringes angreift und mit seinen beiden abgebogenen Enden an einem in Längsrichtung der Maschine sich erstreckenden Halteteil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter aus einem Röhrchen besteht, dessen.beide Enden an dem Halteteil in einem derartigen Abstand voneinander befestigt sind, dass das Röhrchen den Ring um mehr als<B>1800,</B> aber höchstens um 330q umschlingt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Röhrchen einen nach der Ring aussenfläche zu schlitzartig offenen Querschnitt auf weist. 2. Halter nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Röhrchen mit einem in sich geschlossenen Überzug aus elastischem Kunststoff versehen ist. 3. Halter nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen in eine kreisbogenförmige Nut des Ringes mit einer glatten Aussenfläche eingelegt ist. 4. Halter nach den Unteransprüchen 1 und 2 für einen Doppel-T-Flanschring, dadurch gekenn zeichnet, dass das schlitzartig offene Röhrchen einen Flansch des Ringes an dessen nach aussen gerichteter Fläche -übergreift. 5.
    Halter nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Röhr chens mindestens ein Schmierdocht vorgesehen ist. 6. Halter nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen an einem Befestigungsende mit einer Schmiermittelzuleitung verbunden ist, die sich in Längsrichtung der Ma schine erstreckt. 7. Halter nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen an je dem seiner Befestigungsenden mit je einer in Längs richtung der Maschine sich erstreckenden Leitung verbunden ist, die zur Zu- bzw. Ableitung eines Schmiermittels, Kühlmediums oder dergleichen dienen. B.
    Halter nach den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen mit Schmiermitteldurchtrittsöffnungen versehen ist. 9. Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Röhrchen an dem Halteteil unter Zwischenlegen einer den Abstand der Röhrchen enden festlegenden Platte aus verformbarem Material befestigt ist.
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CH263238A (de) * 1948-01-29 1949-08-31 Naenni Ernst Ringspinn- und -zwirnmaschine.
US2760329A (en) * 1954-03-05 1956-08-28 George F Albrecht Lubrication of traveler guiding rings

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