CH375304A - Zweifarben-Pic-à-Pic-Automatenwebstuhl mit Schussfadenspulenwechsel - Google Patents

Zweifarben-Pic-à-Pic-Automatenwebstuhl mit Schussfadenspulenwechsel

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CH375304A
CH375304A CH3438956A CH3438956A CH375304A CH 375304 A CH375304 A CH 375304A CH 3438956 A CH3438956 A CH 3438956A CH 3438956 A CH3438956 A CH 3438956A CH 375304 A CH375304 A CH 375304A
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CH
Switzerland
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bobbin
weft
color
shuttle
fingers
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Application number
CH3438956A
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English (en)
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Krause Walter
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Schoenherr Gmbh
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Publication date
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20—Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Zweifarben-Pic-ä-Pic-Automatenwebstuhl    mit     Schussfadenspulenwechsel            Pic-ä-Pic-arbeitende    Automatenwebstühle sind  solche Webstühle, bei denen die Möglichkeit besteht,  die gewünschte Farbe als Einzelschuss eintragen zu  können, im Gegensatz zu anderen bekannten Mehr  farben-Automaten, bei denen die gewünschte Farbe  immer als     Zweifachschuss    eingetragen werden muss.  



  Das     Gebundensein    an die unvermeidliche     Zwei-          fach-Schusseintragung    bei den üblichen Mehrfarben  Automaten ist in der Musterungspraxis     erfahrungs-          gemäss    nicht sehr erwünscht und bei     Zweifarben-          Automaten    ganz und gar unvorteilhaft.  



  Bei den üblichen Automatenwebstühlen, gleich  viel, ob sie für eine oder mehrere Farben in Betracht  kommen, ist stets ein automatisch sich vollziehender  Austausch abgelaufener     Schussfadenspulen    gegen  volle     Schussfadenspulen    notwendig. Ein solcher  automatischer Austausch abgelaufener     Schussfaden-          spulen    gegen volle     Schussfadenspulen    ist natürlich  bei einem     Zweifarben-Automaten    ein wesentlich an  derer als bei einem     Einfarben-Automaten,    weil auch  die     Schussfadenspulenfarbe    berücksichtigt werden  muss.

   Es besteht ausserdem noch ein     wesentlicher     Unterschied, wenn ein solcher     Zweifarbenwechsel    für  Automaten-Webstühle in Anwendung kommen soll,  die     pic-ä-pic    beim     Farbspulenwechsel    arbeiten sollen.  



  Automatenwebstühle für mehrere Farben, die be  liebig     pic-ä-pic    und auch in grösseren Farbengruppen  arbeiten, sind an sich bekannt. Sie sind in ihrem Auf  bau und in ihrer Arbeitsweise sehr kompliziert und  arbeiten vor allen Dingen neben den gebräuchlichen  Schützenkästen mit einem ausserhalb des Webstuhles  untergebrachten besonderen Schützenkasten, in wel  chem sich der     Schussfadenspulenwechsel        vollzieht.     



  Die automatisch erfolgende     Schussfadenspulen-          auswechslung    geschieht bei solchen bekannten Auto  matenwebstühlen stets im Zusammenwirken einer       Schussfadenspulenabtasteinrichtung    mit einem         Schussfadenspulenmagazin    und weiter im Zusammen  wirken mit Vorrichtungen im Bereich dieses     Schuss-          fadenspulenmagazins,    um die     jeweils    leer     gelaufene          Schussfadenspule    aus dem Webschützen auszuschla  gen und dafür eine neue volle     Schussfadenspule    in  den Webschützen einzuschlagen.

   Die     Schussfaden-          spulenabtastung    erfolgt dabei stets in einer beson  deren Zelle eines mehrere Zellen übereinander auf  weisenden Schützenkastens.  



  Normalerweise bewegen sich die arbeitenden  Schützen infolge planmässigem Heben und Senken  der einander gegenüber befindlichen     mehrzelligen     Schützenkästen im Sinne eines stetig sich abwickeln  den Kreislaufes. In der obersten Zelle der Seite, auf  der sich das     Schussfadenspulenmagazin    befindet,  wird dann die Auswechslung bewirkt. Das Abtasten  der Spule in dieser     Schützenkastenzelle    erfolgt dabei  durch in einem elektrischen Stromkreis liegende       Tastfinger,    die durch in der Seitenwandung der  Schützen vorgesehene     Durchbrechungen    bis     zur    Spule  bzw. zum     Spulendorn    vordringen.

   Bei dem Spulen  dorn sind metallene, also stromleitende Kontakt  manschetten oder Kontaktringe vorgesehen. Ist die       Bewicklung    einer solchen     Schussfadenspule    abgelau  fen, so     liegen    Kontaktmanschetten oder Kontaktringe  der     Spulenspindel    frei, und es erfolgt dann beim Zu  sammentreffen mit den     Abtastfingern        zwischen    die  sen Fingern eine     Überbrückung    und     damit    ein     Kon-          taktschluss,    der dann einen Stossmagnet erregt, wel  cher die Funktionen auslöst,

   die zum Wechsel der       Schussfadenspulen    notwendig sind.  



  Es     handelt    sich hierbei um Funktionen, die be  reits beim     normalen    automatischen     Einfarben-Schuss-          fadenspulenwechsel    auftreten.  



  Die gleichen     Grundfunktionen    sind notwendig,  wenn es sich um einen     Zweifarben-Schussfaden-          spulenwechsel    handelt. Erschwerend kommt aber      hinzu, dass bei     Schussfadenspulenwechsel    die abge  tastete abgelaufene     Farbschussfadenspule    gegen eine  gleichfarbige ausgewechselt werden muss.

   Es kommt  also zum normalen gebräuchlichen     Schussfaden-          spulenwechsel,    wie er sonst für den einfarbigen  Wechsel in Betracht kommt, hinzu, dass besondere  Vorkehrungen getroffen werden, dass beim     Schuss-          fadenspulenmagazin    im Bedarfsfall auch die richtige  gewählte     Schusspulenfarbe    in Bereitschaft gehalten  wird.  



  Die Aufgabe der Erfindung geht nun dahin, die  sen     Schusspulenwechsel,    vornehmlich - die Bereitstel  lung der richtigen auszuwechselnden     Farbschusspule,     in einer einfachen, aber betriebssicheren Form zu er  möglichen, die Fehlbeschickung in jedem Fall     aus-          schliesst.     



  Der erfindungsgemässe     Zweifarben-pic-ä-pic-          Automatenwebstuhl    ist nun dadurch gekennzeichnet,  dass für die zwei     Schussfadenspulenfarben    zwei       Schussfadenspulenmagazine    vorgesehen sind, denen  ein gemeinsamer Stossmagnet zugeordnet ist, der bei  eintretendem Stromschluss die zu einem     Schussfaden-          spulenwechsel    notwendigen technischen Mittel, so  weit sie nicht zur Magazinverstellung dienen, auslöst,  und dass ein weiterer Stossmagnet vorgesehen ist, der  die technischen Mittel zur Verstellung des einen       Schussfadenspulenmagazins    in die     Arbeits-    bzw.

   Aus  wechselstellung und des anderen     Magazins    in die       Nichtarbeitsstellung    zur Wirkung bringt, wobei die  Erregung der beiden     Stossmagnete    von drei in elek  trischen Stromkreisen liegenden, im Maschinentakt  ständig vorstossenden     Abtastorganen    abhängig ist,  welche die Form von     Tastfingern    haben, von denen  entsprechend der Formgebung von in der     Webschüt-          zenseitenwand    vorgesehenen     Durchbrechungen    je  weils nur zwei     Tastfinger    zur     Abtastungsvornahme    in  das Schützeninnere gelangen,

   die dann bei abgelau  fener     Schussfadenspule    über eine für alle     Abtastfin-          ger    gemeinsame     Metallhülse    der     Spulenspindel    den  Stromkreis schliessen, welcher den zuständigen     Spu-          lenwechsel    auslöst.  



  Zweckmässig weisen die Webschützen für die  eine Farbe eine einzige     Durchbrechung    in der     Schüt-          zenseitenwand    auf, die derart ist bzw. von solcher  Grösse ist, dass von den drei vorhandenen     Tastfin-          gern    nur zwei nebeneinander befindliche     Tastfinger     in das Innere des     Webschützens    durchtreten können,  während die Webschützen für die andere Farbe mit       Vorteil    zwei     Durchbrechungen    aufweisen, die     derart     angeordnet sind,

   dass nur die beiden aussen befind  lichen     Tastfinger    in das Schützeninnere eindringen  können.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist     zweckmäs-          sig    so ausgebildet, dass nach erfolgtem     Schussfaden-          C,    der einen Farbe     mit    der     Schusseinleitung     automatisch beide Stossmagnete ausser Strom gesetzt  werden, wobei nach erfolgtem     Ausserstromsetzen     dieser beiden Stossmagnete ein mit Vorteil schwenk  bar gelagertes und als U-förmiger Rahmen zur ge  trennten Unterbringung der beiden Schussfaden-         spulenfarben    ausgebildetes     Schussfadenspulenmaga-          zin    durch Federkraft in diejenige Grundstellung zu  rückbefördert wird,

   die der Auswechselstellung für  die eine Farbe entspricht.  



  Die Vorrichtung kann ferner einen     Endschalter-          Arbeitskontakt    aufweisen, welcher die     Abtastorgane     auf mechanischem Wege durch eine vom Antrieb  des Webstuhles gesteuerte Hebeleinrichtung zu einer  gewünschten richtigen Zeit unter Strom setzt.  



  In der beigefügten Zeichnung ist ein Beispiel der       erfindungsgemässen    Vorrichtung dargestellt, und  zwar zeigt       Fig.    1 eine Gesamtansicht der     erfindungsgemäs-          sen    Vorrichtung in der Seitenansicht.  



       Fig.    2 zeigt das Schaltungsschema zur     Betätigung     der zwei Stossmagnete.  



       Fig.    3 zeigt eine Ansicht von vorn gesehen, und  zwar das Ende des     Schusspulenmagazins    mit den  nach einer     Fadenspannvorrichtung    zulaufenden Fä  den.  



  F     g.    4 ist die Darstellung des     Antriebes    für die  Einschaltung der     Abtastorgane.     



  Jeder am Webvorgang beteiligte Schützen muss  im Wege des Kreislaufes die für die     Abtastung    und  Auswechslung vorgesehene und dementsprechend  ausgebildete Kastenzelle 23 des Schützenkastens 7  passieren. Beim Arbeitsvorgang des Webens erfolgt  die     Abtastung    vorteilhaft in der hinteren Ladenstel  lung, die in der Zeichnung     (Fig.    1) gestrichelt     gezeigt     ist. Das Auswechseln der leeren     Schussfadenspule          erfolgt    unmittelbar nach dem Abtasten, bewirkt  durch Finger 10 oder 11, die die notwendigen tech  nischen Mittel auslösen, beim Vorgehen der Lade  und zwar unterhalb des     Schussfadenspulenmagazins     16.

   Dieses Magazin ist schwenkbar     gelagert,    ist  U-förmig ausgebildet und zur getrennten Aufnahme  von     SchussfadenspuIen    für zwei Farben eingerichtet.  Der eine Schenkel des     U-förmigen    Rahmens 16 ist  dabei für die Aufnahme von     Schussfadenspulen    der  Farbe a und der andere Schenkel des U-förmigen  Rahmens für die Aufnahme von     Schussfadenspulen     der Farbe b bestimmt. Die beiden so gebildeten Un  termagazine sind durch Quersteg 16' voneinander  getrennt.

   Durch entsprechendes Schwenken des     U-          förmigen    Magazins, dessen Schwenkung in bestimm  ter Weise gesteuert wird, kann so entweder eine       Schussfadenspule    der Farbe a oder eine     Schuss-          fadenspule    der Farbe b über die Kastenzelle 23 ge  bracht werden. Ein solches     Schussfadenspulenmaga-          zin    ist nur auf einer Seite des Webstuhles angebracht  und mit diesem organisch verbunden ; es wird durch  eine besondere Schalteinrichtung über einen     Stoss-          magnet    2     (Fig.    2) gesteuert, wenn die Farbe b ge  braucht wird.  



  Das Einschlagen der     Schussfadenspulen    wird bei  dem gezeigten Beispiel durch den Stossmagnet 1 über  den Stecher 3 und die Eingriffsstellung für die     Ste-          chernase    4 veranlasst. Das Ausstossen der leeren  Spule erfolgt dabei über die besondere Auswechsel-           zelle    33 in an sich beim     Mischwechselautomat    übli  cher Weise.  



  Beim     Webladenvorgang    kommt der     Spulenham-          mer    5, betätigt durch die     Stecherbefestigungsstange    6,  entsprechend zur Wirkung. Die     Voraussetzungen,    um  wahlweise mit einer der zwei Farben<I>a</I> und<I>b</I> arbei  ten zu können, sind in den in der Seitenwandung der  Automatenschützen 8 und 9 verschieden gestalteten       Fühlerschlitzen    bzw.     Fühlerbohrungen,    besser gesagt       Durchbrechungen,    vorhanden, wobei mit drei     Tast-          fingern    abgetastet wird.  



  Entsprechend dem     erfindungsgemässen    Vorschlag  kommen drei     Tastfinger    zur Anwendung, wie das im  besonderen in dem Schaltungsschema nach     Fig.    2 der  Zeichnung ersichtlich ist. In dem gezeigten Beispiel  erfolgt die     Abtastung    bei dem Schützen 8 für die  Farbe a durch die     Tastfinger    derart, dass wegen des  Schlitzes von den nebeneinander befindlichen     Tast-          fingern    nur zwei dieser     Tastfinger,    und zwar die mit  10 bezeichneten durch die     Durchbrechung    der Sei  tenwand des     Schützens    hindurchstossen können.  



  Ist die Farbspule der Farbe a in dem Schützen 8  abgelaufen, so stossen die beiden     Tastfinger    10 auf  die metallene Hülse 10' der     Spulenspindel.    Durch die  dadurch zustande kommende Überbrückung wird ein  Stromkreis geschlossen, der den Haltemagnet des  Stossmagneten 1 erregt, wodurch nunmehr alle die  Funktionen eingeleitet werden, die zum     Schusspulen-          wechsel    der Farbe a notwendig sind.

   Käme anstelle  des     Schützens    8, der der Farbe a zugeordnet ist, beim  Kreislauf der arbeitenden Schützen dagegen der  Schützen 9 in die Zelle 23, die für die     Abtastung     vorgesehen ist, so wirken von den drei in Richtung  auf den Schützen hin zu bewegenden     Tastfingern    nur  die beiden äusseren Finger 11, denn im Gegensatz  zu der länglichen     Durchbrechung    in der Seitenwan  dung des     Schützens    8 sind bei dem Schützen 9, der  eine Spule der Farbe b aufnimmt, zwei nebeneinan  der befindliche kleinere     Durchbrechungen    vor  gesehen, die eben nur den Durchtritt der     Tastfinger     11 gestatten,

   während der mittlere     Tastfinger    durch  den Steg zwischen den beiden     Durchbrechungen    zu  rückgehalten wird.  



  Das hat zur Folge, dass hierdurch über die Hülse  10' der betreffenden     Spulenspindel    der     Stromkreis     geschlossen wird, der zum Stossmagnet 2 führt. Wird  dieser Stossmagnet 2 betätigt, so werden damit die  Mittel ausgelöst, die das Magazin 16 in eine solche  Lage schwenken, dass eine     Schussfadenfarbspule    der  Farbe b über die Zelle 23 gelangt, in welcher der       Schussfadenspulenwechsel    stattzufinden hat.

   Gleich  zeitig mit dem Schliessen des Stromkreises für den  Stossmagnet 2 wird aber auch der Stromkreis für den  Stossmagnet 1 geschlossen, so dass also im selben  Augenblick, wenn das Magazin 16 in die gewünschte  richtige Lage gebracht ist, auch a11 die anderen  Funktionen ausgelöst werden, die zum     Schussfaden-          spulenwechsel    notwendig sind, also das Ausschlagen  der abgelaufenen Spule durch den Hammer 5 und    das Einschlagen der frischen Spule durch denselben       Hammer.     



  Auf der Grundlage des gleichen     Stossmagnetprin-          zips,    wie geschildert,     nämlich,    dass der arbeitende  Stossmagnet 2 den Stossmagnet 1 zur     Spulenaus-          wechslung    der Farbe b freigibt, können     natürlich     auch noch andere     Abtastmöglichkeiten    Anwendung  finden.  



  Bei nichtarbeitendem Stossmagnet 2 läuft der       Fallenhebel    12, angetrieben über den Rollenhebel 13  durch Vermittlung des     Exzenters    14 unter der Falle  15 hindurch, ohne das Magazin 16     irgendwie    zu be  einflussen. Bei ausgelöstem Stossmagnet 2 wird aber  die Falle 15 in     Eingriff    zum Fallhebel 12 gebracht  und das Magazin 16 wird dann über die Druckstange  17 und unter Beeinflussung der Überdruckfeder 18  in die Anschlagstellung 19 gebracht, wodurch die       Einschlagstellung        für    die Farbe b gegeben ist.  



  Die Grundstellung des Magazins wird durch die  Zugfeder 21 im Zusammenhang mit dem einstell  baren Anschlag 20 gesichert. Die Rückführung des  Magazins 16     erfolgt    bei Rücklauf des     Fallenhebels     12 durch die Zugfeder 21. Die Freigabe der Falle 15  erfolgt aber durch den abgefallenen     Stossmagnet    2,  dessen Stromunterbrechung durch den Unterbrecher  22 im Wechselapparat, welcher Unterbrecher in       Fig.    4 in seinem Aufbau gezeigt ist, bewirkt wird.  



  Da jeder arbeitende Schützen in der     Abtast-    und  Wechselzelle 23 über 2 Touren in dieser Zelle ver  bleibt, erfolgt folgerichtig auch eine zweimalige Ab  tastung, und da nur beim ersten     .Ladenrückgang    die       Abtastung    erfolgen darf, um wie zuvor bereits er  läutert, die     Spulenauswechslung    bei dem Vorgehen  der Lade vorzunehmen, so muss beim zweiten La  denrückgang der Stromkreis im Fühler 10, 11 unter  brochen sein, weil beim Wiedervorgehen der Lade  die abgetastete Spule im Schützenkasten durch den  Wechselmechanismus tief geht und der     Spulenham-          mer    5 sonach eine neue Spule ins Leere schlagen  würde.  



  Um ein fehlerfreies Abtasten zu gewährleisten,  und zwar auch beim     Schusspulensuchen,    ist folgende       Unterbrecheranordnung        (Fig.    4)     vorteilhaft     Über den beiden das Heben und Senken des  Schützenkastens bewirkenden     Radhebeln    24 ist auf  der     Schützenwechselseite    je ein     Endschalterarbeits-          kontakt    25 vorgesehen, der in seiner Ausbildung dem  Unterbrecher 22 in     Fig.    2 entspricht und dazu dient,  die     Spulenfühler    zur richtigen Zeit unter Strom zu  setzen. Hierdurch erübrigen sich jegliche Sonderein  richtungen und Steuerelemente.

   Da die Einleitung  des Wechsels früher     liegt,    wird beim Hochgehen bei  der Radhebel 24, welche die erforderliche Kasten  stellung bedingen, der Fühler periodisch jederzeit un  ter Strom gesetzt. Beim     zweitenmal    Fühlen des glei  chen     Schützens    ist der Radhebel (einer oder beide)  je nach erforderlicher Kastenstellung durch den Vor  lauf des Wechsels bereits tief gegangen und unter  bricht rechtzeitig den     Fühlerstrom.         Die bei diesem     Zweifarben-Automat    verwen  deten Fadenhalte- und Abschneide-Vorrichtungen in  Form von schwingender Seitenschere mit Faden  klemme und     Breithalterschere    (nicht gezeichnet) sind  hinreichend bekannt.  



  Die     Straffhaltung    der Fadenenden 31 der im Ma  gazin     befindlichen    Spulen und     Herausführung    abge  schnittener Fadenreste 32 neu eingeschlagener Spu  len der Farben<I>a</I> und<I>b</I> wird durch folgende Einrich  tung gelöst. Eine abgestufte Holzwalze 26 wird durch  einen Schaltriemen 27 und Sperriemen 28 durch  Ausnutzung der Ladenbewegung in langsam rotie  rende Bewegung versetzt.  



  Eine     federnd    angeordnete     Gegenwalze    29  (Schaumgummi oder ähnlicher Werkstoff) bewirkt  die gleichmässige     Straffhaltung    der im Fadenrechen  30 verteilten     Spulenfäden    31, bzw. das lose Faden  ende 32 wird durch die rotierenden Walzen abge  zogen.  



  Die Fadenhalte- und Abzugseinrichtung kann  ausser mit     vorbeschriebenen    Walzen 26 und 29  auch durch lose kämmende Zahnräder vorgenom  men werden.  



  Der Antrieb     vorbeschriebener    Fadenhalte- und  Abzugseinrichtung durch Schalt- und Sperriemen ist  auch an anderen Mechanismen, z. B. Warenabzug  bzw. Warenaufwicklung anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweifarben-pie-ä-pic-Automatenwebstuhl, bei welchem der Fadenablauf jeder Schussfadenspule bei den arbeitenden Webschützen durch Tastorgane ab gefühlt wird, die in einem elektrischen Stromkreis liegen und bei einem eintretenden Stromkreisschluss, welcher bei Freilegung eines metallenen Beschlages bei der Spulenspindel, sobald die letzte Schussfaden- lage abgelaufen ist, eintritt, einen Stossmagnet erregt, welcher die technischen Mittel auslöst,
    die zum Ein bringen einer Spulenspindel mit voller Spule in den Schützen aus einem in Bereitschaftsstellung stehen den Schussfadenspulenmagazin und zum gleichzeiti gen Herausdräängen der leeren Spulenspindel aus die sem Schützen notwendig sind, dadurch gekennzeich net, dass für die zwei Schussfadenspulenfarben <I>(a, b)</I> zwei Schussfadenspulenmagazine vorgesehen sind, denen ein gemeinsamer Stossmagnet (1) zugeordnet ist, der bei eintretendem Stromschluss die zu einem Schussfadenspulenwechsel notwendigen technischen Mittel, soweit sie nicht zur Magazinverstellung die nen, auslöst, und dass ein weiterer Stossmagnet (2)
    vorgesehen ist, der die technischen Mittel zur Ver stellung des einen Schussfadenspulenmagazins in die Arbeits- bzw. Auswechselstellung und des anderen Magazins in die Nichtarbeitsstellung zur Wirkung bringt, wobei die Erregung der beiden Stossmagnete von drei in elektrischen Stromkreisen liegenden, im Maschinentakt ständig vorstossenden Abtastorganen (10, 11) abhängig ist, welche die Form von Tastfin- gern haben, von denen entsprechend der Form- P CF bung von in der Webschützenseitenwand (8, 9)
    vorgesehenen Durchbrechungen jeweils nur zwei Tastfinger (10 oder 11) zur Abtastungsvornahme in das Schützeninnere gelangen, die dann bei abgelau fener Schussfadenspule über eine für alle Abtastfin- ger gemeinsame Metallhülse der Spulenspindel den Stromkreis schliessen, welcher den zuständigen Spu- lenwechsel auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schützen für die eine Farbe eine einzige Durchbrechung in der Schützenseiten wand aufweisen, die derart ist, dass von den drei vorhandenen Tastfingern (10, 11) nur zwei neben einander befindliche Tastfinger in das Innere des Webschützen (8) durchtreten können, die Webschüt- zen (9) für die andere Farbe aber zwei Durchbre- chungen aufweisen, die derart angeordnet sind, dass nur die beiden aussen befindlichen Tastfinger in das Schützeninnere eindringen können. 2.
    Webstuhl nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass nach erfolgtem Schusspulenwech- sel der einen Farbe mit der neuen Schusseinleitung automatisch beide Stossmagnete (1, 2) ausser Strom gesetzt werden. 3. Webstuhl nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass nach erfolgtem Ausserstromsetzen der beiden Stossmagnete (1, 2) das schwenkbar ge lagerte, als U-förmiger Rahmen zur getrennten Un terbringung der je einer Farbe zugeordneten Schuss- spulen ausgebildete Schussfadenspulenmagazin (16) durch Federkraft (21) in die Grundstellung zurück befördert wird, die die Auswechselstellung für die eine Farbe ist. 4.
    Webstuhl nach Patentanspruch, gekennzeich net durch die Zuordnung eines Endschalterarbeits- kontaktes (25), welcher die Abtastorgane auf me chanischem Wege durch eine vom Antrieb des Web stuhles gesteuerte Hebeleinrichtung zu einer ge wünschten richtigen Zeit unter Strom setzt.
CH3438956A 1955-06-14 1956-06-12 Zweifarben-Pic-à-Pic-Automatenwebstuhl mit Schussfadenspulenwechsel CH375304A (de)

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