CH375681A - Spüleinrichtung an einem Bohrhammer - Google Patents

Spüleinrichtung an einem Bohrhammer

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CH375681A
CH375681A CH7076159A CH7076159A CH375681A CH 375681 A CH375681 A CH 375681A CH 7076159 A CH7076159 A CH 7076159A CH 7076159 A CH7076159 A CH 7076159A CH 375681 A CH375681 A CH 375681A
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CH
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flushing
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compressed air
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CH7076159A
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Inventor
Pichler Hubert
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor

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Description


      Spüleinrichtung    an einem     Bohrhammer       Die Erfindung betrifft eine     Spüilennrichtung    an  einem Bohrhammer mit einer     Spülmittel'lestung    in  Form :einer Längsbohrung durch den Bohrer.

   Zweck  der     Erfindung    ist die Schaffung einer Spüleinrichtung,  die bei Ausbleiben des vorgesehenen flüssigen Spül  mittels     selbsttätig    auf eine     Bohrlochspülung    mit     Press-          luft    umschaltet und auch bei Ausbleiben der Pressluft  den     Zufluss    des     flüssigen        Spülmittels    zur     Bohrloch-          sohlte    unterbricht.

      Es, sind     Steuereinrichtungen    für den     Zufluss    des  flüssigen     Spülmittels.    bekannt, bei welchen die     Spwl-          mittelzufuhr        unterbrochen        wird,    wenn die     Pressluft     ausbleibt, um eine     Überschwemmung    des Bohrloches  zu vermeiden. Die unvermittelte Unterbrechung der       Spülmittelzufuhr    jedoch bleibt bei diesen Geräten  unbeachtet; dies ergibt den Nachteil, dass ohne Spü  lung weitergebohrt werden kann.

   Ehe der     Ausfall     des     Spülmi'ttel's    wahrgenommen wird',     ist    der Bohrer  im Bohrloch verklemmt und oft nur     durch    eine Spren  gung zu lösen.  



  Gemäss der     Erfindung    ist die Spüleinrichtung da  durch     gekennzeichnet,    dass für die     Spülmittel'zufuhr     zum Bohrer zwei     Steuereinrichtungen    vorgesehen  sind, und dass das     Einlassküken    einen gesonderten       Druckluftkanal    besitzt, um dem Bohrer während des  Hammerstillstandes     wahlweise        Spülluft    oder Spül  wasser zuführen zu können.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden  an einem     Ausführungsbeispiel    erläutert. Die     Fig.    1a  zeigt den     Gniffkörper    eines     Gesteinsbohrhammers        im     Schnitt mit     offenem    und     Fig.        1b    mit     geschlossenem          Spülventil.    Die     Fig.2    und 3     stellen    einen     Schnitt     nach<B>A -A</B> durch den     Griffkörper    der     Fig.    1 dar und       lassen    die 

  Steuerung der     Spülwasserzuführung,    und       zwar    in     der        Fig.    2 bei     offener    und in     Fig.    3 bei ge  schlossener     Schieberstellung,        .erkennen.       Die Pressluft wird dem Hammer durch das     Eän-          lassküken    1 zugeführt und gelangt durch. den Kanal 2       in    den Hammerzylinder 3.

   Ein Teil der Pressluft, die  von dort in den Hubraum abströmt, gelangt durch  die Bohrung 4 und 4a in den Raum 6 unter dem  Steuerkolben 7, der entgegen dem     Druck    der Feder 8  angehoben wird und den Bolzen 7a von seinem Sitz  9 abhebt. Damit ist der durch     eine    Bohrung im Ham  mer gebildete     Spülmittelkanal    10     geöffnet;    die Aus  wahl des     Spülmittels,    das dem     Kanal        zugeführt    wird,  erfolgt jedoch erst durch den Schieber 14.  



  Der von Pressluft     erfüllte    Raum 6 ist     durch     den Kanal 19 mit dem     Ringraum    18 verbunden. Die  in diesem Ringraum vorhandene Druckluft verursacht       keine    Bewegung des     Steuerschlebers    14, da von der  darin gespeicherten     Druckluft    keine Arbeit geleistet  werden     kann.    Der Schieber 14 ist durch den Druck       der    Feder 20 in die rechte     Totl'age    geschoben, wie  dies     die        Fig.    3 darstellt.

   Bei dieser Stellung des Schie  bers 14 gelangt die Pressluft aus dem, Kanal 19 über  den Ringkanal 18 in den Kanal 12 und von dort in  den Raum 11, von dem aus die Druckluft durch den  Kanal 10 bis zur     Bohrlochsohle    gelangt.  



       Soll        mit        Wasserspülung    gearbeitet werden und ist  das     Wassiereinlassventil    geöffnet, dann fliesst das Was  ser aus dem     Kanal    13     gegen    den Schieber 14 und  drückt diesen entgegen dem Druck der Feder 20 in  die     entgegengesetzte        Totlage,    wobei die über dem  Schieber     eingeschl'osse'ne    Luft     durch    die,

   Öffnung 21       entweicht.    Die     SpüM'üssigkeit    kann nun     in    den Raum  16     einfliessen.    Bei dieser     Schieberstellung    kann die  aus dem Kanal 19 in den Ringraum 18     eintretende          Druckluft    nicht mehr durch den Kanal 12 abströmen.  Der Kanal 12 ist jetzt mit dem Raum 16 verbunden,  so dass nun die     Spülflüssigkeit    über den Raum 11       durch    den     Kanal    10 zur     Bohrlochsohle    abfliessen  kann     und    das Bohrloch mit Wasser bespült wird.

        An der Stirnfläche des Schiebers 14 ist eine Nut  15     angeordnet,    damit das     Spülmittel        ungehindert    in  den Raum 16     einfliessen        kann.     



  Bleibt unerwartet der     Spülmittelfluss    aus oder  wird der Flüssigkeitsdruck zu gering, dann wird der  Schieber 14     -entsprechend    dem Druck der Feder 20  in seine     rechte        Totlage    gedrückt.

       Gleichzeitig    wird,  wie die     Fig.    3     zeigt,    der     Druckluftkanal    19 über den  Ringkanal 18 mit dem     Kanal    12 verbunden, so dass  Pressluft zur     Bohrlochsohle    gelangen kann und der  Hammer ohne eine von Hand auszuführende     Schal-          terumstellung,    mit Luftspülung     weiterarbeitet.     



  Wenn der     Hammer        abgestellt    wird oder die  Druckluft ausbleibt, wird gleichzeitig der     Zufluss    des       flüssigen        Spülmittels    zum Kanal 10 verschlossen,     weitl     durch den     Druckabfall    der Pressluft der Kolbenbol  zen 7a     entsprechend    der Spannung der Feder 8 auf       den    Sitz 9 aufsetzt und den Kanal 10 absperrt.

   In  fodge des     Spülm        ttelldruckes    bleibt der Schieber 14       'in:    .seiner linken     Totlage,    und der Raum 16 sowie die  Kanäle 12 und 11 sind mit flüssigem     Spülmittel    ge  fühlt.  



  Durch     die        beschriebene        Ventilanordnung    ist ein  Bohren ahne     Spülmittel        ausgeschlossen,    da beim Aus  bleiben des flüssigen Spülmittels eine selbsttätige Um  stellung auf Luftspülung     erfolgt.     



       Anstatt    die den Kolben 7 .steuernde Pressluft aus  dem Raum 3 zu entnehmen, kann in dem     Einfass-          küken    durch     eine    gesonderte     Bohrung    die Pressluft  über den Kanal 5 dem Raum 6     zugeführt    werden.  



  Das     Küken    1 ist mit einem     gesonderten,    nichtge  zeichneten Kanal versehen, so dass bei einer Küken  stellung die dem nicht     dargestellten    Kanal entspricht,  und bei Abschluss des Kanals 4, z. B. durch ein       Rückschlagventil,    die Pressluft nur in den Raum 6  und nicht     in        den        Zylinder    gelangen kann, um     gegebe-          nenfalls    das Bohrloch mit Luft oder     Wasser    auch       dann    zu spülen, wenn der     Hammer        .nicht    arbeitet.

      Da das Spülmittel während des     Anbohrvorganges,     das     heisst    zu Beginn einer neuen Bohrung, insbeson  dere beim Anbohren einer lotrechten Wand, un  erwünscht ist, kann bei einer entsprechenden An  ordnung der Bohrung 5 eine Schalterstellung gewählt  werden, so dass keine Druckluft in den Raum 6 ge  langt und ohne     Spülung    gearbeitet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spülw:nrichtung an einem Bohrhammer mit einer Spülmittelleitung in Form einer Längsbohrung durch den Bohrer, dadurch gekennzeichnet, dass für die Spülmittelzufuhr zum Bohrer zwei Steuereinrichtun gen vorgesehen sind, und dass das Einlassküken einen gesonderten Druckluftkanal besitzt, um dem Bohrer während des Hammerstillstandes wahlweise Spülluft oder Spülwasser zuführen: zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Spüleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (7), die den Spülmittelkanäl (10) in Abhängigkeit vom Press- luftdruck öffnet, und eine weitere Steuereinrichtung (14) in Abhängigkeit vom Spülwasserdruck vorgese hen ist, die wahlweise den Spülwasserkanal (13) oder den Pressluftkanal (19) mit dem Spülmittelkanal (10) zum Bohrer verbindet.
    2. Spüleinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein druckluftgesteuertes Ventil und ein spülwasser- gesteuerter Schieber vorgesehen sind. 3. Spüleinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Spülwasserdruck betätigte Schieber (14) die, Verbindung des Pressluftkanals (19) zum Spül mitteilkanal (10) sperrt.
CH7076159A 1958-03-13 1959-03-13 Spüleinrichtung an einem Bohrhammer CH375681A (de)

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