CH375805A - Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen - Google Patents
Elektromechanisches Filter für NiederfrequenzenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
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Description
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Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen Die Erfindung betrifft ein elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen.
Bei elektromechanischen Nied,erfrequenzfiltern werden meistens Biegungsschwingungen mechanischer Resonatoren ausgenützt. Zu bekannten Arten mechanischer Resonatoren gehören Stimmgabeln und Zungen. Aus einem mehrwelligen Frequenzspektrum, durch welches eine Stimmgabel_ oder eine Zunge elektromagnetisch oder magnetostriktiv in Schwingung versetzt wird, kann mit maximaler Amplitude nur diejenige Frequenz abgenommen werden, die der Eigenfrequenz des Resonators entspricht.
Eine Bandspreizung, das heisst die Möglichkeit, ein breiteres Frequenzspektrum abzunehmen, wird durch eine geeignete Kopplung zweier oder mehrerer Resonatoren erreicht. Die bisher bekannten mechanischen Kopplungen dieser Art, z. B. mit Hilfe von Federn, und die bisherigen, manchmal sehr komplizierten Elemente zur Befestigung der Resonatoren in Schwingungs, knotenpun:kten sind erzeugungsmässig sehr unvorteilhaft.
Demgegenüber ist das erfindungsgemässe elektromechanische Filter wesentlich einfacher. Es besteht aus stabförmigen Resonatorelementen, die in einer Reihe hintereinander derart angeordnet sind, dass sie Abschnitte eines mechanisch gekoppelten Systems bilden und in ihren aneinandergrenzenden Querschnitten durch Befestigungselemente gehalten werden, wobei die. mechanische Kopplung zwischen je zwei anein- andergrenzenden Resonatorelementen im Befestigungspunkt durch den freien, vom Befestigungselement nicht erfassten Teil ihres Querschnittes bewirkt wird.
In beiliegender Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen elektromechanischen Filters für Niederfrequenzen dargestellt. Fig. 1 stellt die Befestigung der Resonatoren mit Hilfe von Zylinderkörpern dar.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung, in der die Resonatoren durch Kugeln befestigt sind.
Fig. 3 veranschaulicht eine weitere Möglichkeit der Ausbildung der Resonatoren im Knotenpunkt. Die Befestigungsstellen (Schwingungsknoten- punkte) stellen zugleich Grenzpunkte dar, durch die die einzelnen Resonatorelemente voneinander abgegrenzt sind.
Fig. 1 veranschaulicht eine Ausführung, in der das im Kopplungspunkt angeordnete Befestigungselement aus zwei gegenüberliegenden Zylinderkörpern besteht, die mit ihren einander zugekehrten Grundflächen auf beiden aneinandergrenzenden Resonator- elementen aufliegen, während sie mit ihren voneinander abgekehrten Grundflächen auf festen Widerlagern abgestützt sind.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung, in der das im Kopplungspunkt angeordnete Befestigungselement aus zwei ,gegenüberliegenden Kugeln bestehst, von denen jede von einer Seite her in eine zwischen zwei aneinandergrenzenden Reso.natorelementen vorgesehene Bohrung eingreift und mit ihrer gegenüberliegenden Kalotte auf einem. festen. Widerl.ager aufliegt.
Wie schon einleitend erwähnt, wird die mechanische Kopplung zwischen einzelnen Resonatorele- menten durch den im Befestigungspunkt unerfasst belassenen Teil ihres Querschnittes bewirkt. Die Kopplung kann daher durch Veränderung des Verhältnisses des freien Querschnittes zum Gesamtquerschnitt im Befestigungspunkt bceinflusst werden.
Bei vorgegebenen Befestigungselementen, durch die der für die Kopplung unwirksame Teil des Resonatorquer- schnittes bestimmt. ist, und bei vorgegebener Dicke der Resonatorstäbe kann daher die Kopplung durch
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Aufweitung der Stäbe im Kopplungspunkt geändert werden, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Das erfindungsgemässe elektromechanische Filter erfüllt alle Anforderungen, die an mechanisch gekoppelte Systeme gestellt werden, unter anderen auch: die Bedingung, dass einzelne Resonatorelemente auf einfache Art gekoppelt sein sollen. Im Vergleich mit bisher bekannten Ausführungen ist die Herstellung des erfindungsgemässen elektromechanischen Filters wesentlich billiger. Die erreichbare relative Breite des Frequenzbandes ist grolss und in einfacher Weise ver- änderbar.
Wird das beschriebene mechanisch gekoppelte System aus magnetostriktivem Bimetall hergestellt, dann können beide Endresonatoren zugleich als elektromechanische magnetostriktive Wandler benutzt werden.
Es ist zu bemerken, dass der Ausdruck stabför- mige Resonatorelemente in obiger Beschreibung nicht nur eine übliche Ausführung aus flachem Band bedeutet, sondern auch Elemente, die einen kreisförmigen oder anders gestalteten Querschnitt haben, umfassen soll, wobei die Abmessungen hintereinander angeordneter Elemente verschieden sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Reso- natorelemente in einer Reihe hintereinander angeordnet sind, so dass sie Abschnitte eines mechanisch g@ koppelten Systems bilden und in ihren aneinander- grenzenden Querschnitten durch Befestigungselemente gehalten werden, wobei die mechanische Kopp- Jung zwischen je zwei aneinandergrenzenden Reso- natoreleammenten im Befestigungspunkt durch den freien, vom Befestigungselement nicht erfassten Teil ihres Querschnittes bewirkt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Kopplungsquerschnitt angeordnete Befestigungselement aus zwei einander gegenüberliegenden Zylinderkörpern besteht, die mit ihren einander zugekehrten Grundflächen auf beiden aneinander- grenzenden Resonatorelementen aufliegen, während sie mit ihren voneinander abgekehrten, Grundflächen auf festen Widerlagern abgestützt sind. 2.Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Kopplungsquerschnitt angeordnete Befestigungselement aus zwei einander gegenüberliegenden Kugeln besteht, von denen jede von. einer Seite her in eine zwischen zwei aneinandergrenzenden Resonatorelementen vorgesehene Bohrung eingreift und mit ihrer der Bohrung abgewandten Kalotte auf einem festen Widerlager aufliegt. 3.Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Resonatorelemente im im Befestigungspunkt liegenden Schwingungsknoten grösser ist als in anderen Teilen der Elemente. 4. Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet., dass die Resonatorele- mente aus magnetostriktivem Bimetall bestehen.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH8020359A CH375805A (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen |
Publications (1)
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| CH375805A true CH375805A (de) | 1964-03-15 |
Family
ID=4537727
Family Applications (1)
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| CH8020359A CH375805A (de) | 1959-11-03 | 1959-11-03 | Elektromechanisches Filter für Niederfrequenzen |
Country Status (2)
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1959
- 1959-11-03 CH CH8020359A patent/CH375805A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL244960A (de) |
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