CH375967A - Pneumatisch-hydraulischer Vorschubmechanismus zum Verschieben des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine - Google Patents

Pneumatisch-hydraulischer Vorschubmechanismus zum Verschieben des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine

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CH375967A
CH375967A CH7978459A CH7978459A CH375967A CH 375967 A CH375967 A CH 375967A CH 7978459 A CH7978459 A CH 7978459A CH 7978459 A CH7978459 A CH 7978459A CH 375967 A CH375967 A CH 375967A
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CH7978459A
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Gueng Werner
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Tschudin & Heid Aktiengesellsc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/26Fluid-pressure drives
    • B23Q5/266Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow
    • B23Q5/268Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow depending upon the position of the tool or work

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description


  Pneumatisch-hydraulischer Vorschubmechanismus zum Verschieben des Werkzeuges  einer Werkzeugmaschine    Es sind bereits verschiedenste pneumatisch-hydrau  lische Vorschubmechanismen zum Verschieben der  Werkzeuge von Werkzeugmaschinen bekannt, die an  ihren beweglichen und unbeweglichen Teilen angeord  nete Steuerelemente aufweisen, für eine raschere und  eine langsamere     Vorwärtsbewegung    und eine Rück  wärtsbewegung. Durch eine entsprechende Anord  nung von End- und Zwischenschaltern und eventuell  von Zeitrelais ist es möglich, mit solchen Vorschub  mechanismen programmgesteuerte Werkzeugmaschi  nen zu konstruieren, die eine Grosszahl von einstell  baren Arbeitszyklen selbsttätig ausführen können.  



  Besonders bei Bohrmaschinen besteht nun die Not  wendigkeit, beim Bohren eines tiefen Loches den  Bohrer öfters aus dem Loch herauszunehmen, damit  so die Bohrspäne aus dem Loch herausbefördert wer  den können. Es gibt nun bereits sogenannte     Aus-          spänvorrichtungen,    die -nach einer gewissen Bohrzeit  oder nach dem Erreichen einer gewissen Bohrtiefe  den Bohrer aus dem Bohrloch rasch entfernen und  ihn wieder rasch ins Bohrloch einschieben. Sobald  dann der Bohrer im Grund des Bohrloches aufsteht,  verlangsamt sich der Vorschub wieder auf die für das  Bohren nötige langsame Vorschubgeschwindigkeit. Es  ist ohne weiteres einleuchtend, dass sich auf diese Art  und Weise das Werkzeug rasch abnutzt und dass sich  so keine tadellosen Löcher bohren lassen.

   Zur qualita  tiv guten und trotzdem rationellen Arbeitsweise ist  es vielmehr nötig, dass die Umschaltung vom rasche  ren auf den langsameren Vorschub an einer Stelle  erfolgt, die sich kurz vor dem Bohrgrund befindet.  Das kann nun der erfindungsgemässe Vorschubmecha  nismus ermöglichen. Dieser pneumatisch hydraulische  Vorschubmechanismus zum Verschieben des     Werk-          zeuges    einer Werkzeugmaschine mit einer rascheren  und einer langsameren Vorwärtsbewegung und zur    Rückwärtsbewegung des Werkzeuges, mit an den be  weglichen und unbeweglichen Teilen einer Vorschub  einheit angeordneten Steuerelementen, einem Zeit  relais zur Umschaltung von der Vorwärtsbewegung  auf die Rückwärtsbewegung und einem Endschalter  zur Umschaltung von der Rückwärtsbewegung auf  die raschere Vorwärtsbewegung,

   sowie einem mit den  verschiebbaren Teilen reibungsschlüssig verbundenen  Schaltstift zur Umschaltung von der rascheren auf  die langsamere Vorwärtsbewegung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass der Schaltstift einen an ihm ver  stellbaren Anschlag aufweist, der so eingestellt wer  den kann, dass der Schaltstift bei der langsameren  Vorwärtsbewegung der verschiebbaren Teile zuerst  eine einstellbare Strecke mitgeführt und dann seine  weitere Bewegung verhindert     wird,    um bei einer  nächsten rascheren Vorwärtsbewegung die Umschal  tung auf die langsamere Vorwärtsbewegung an einer  Stelle zu bewirken, die um die vorgenannte Strecke  vor dem Punkt liegt, an welchem die letzte Um  schaltung von der langsameren Vorwärtsbewegung auf  die Rückwärtsbewegung erfolgte.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung wird ein auf  dieser dargestelltes     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     beschrieben. In dieser Zeichnung ist  die Fig. 1 eine schematische Darstellung der Teile  des Werkzeug-Vorschubmechanismus an einer Bohr  maschine mit den zum Verständnis nötigen pneu  matisch-hydraulischen und den elektrischen Leitungen.  



  Die Fig. 2 ist ein Zeit-Weg-Diagramm, das die  Stellungen der     Bohrerspitze    oder     irgendeines    Punk  tes des beweglichen Teiles der     Vorschubeinheit    als  Funktion der Zeit darstellt.  



  Die     Fig.    3-5 zeigen konstruktive Details der     Vor-          Schubeinheit,    und zwar      die Fig. 3 eine Draufsicht auf das Kolbengehäuse  und den Schaltstift, teilweise im Schnitt und teilweise  ohne Deckel.  



  Die Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV  der Fig. 3, während  die Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der  Fig. 4 darstellt.  



  Der in der Fig. 1 dargestellte pneumatisch-hydrau  lische Vorschubmechanismus enthält als Bauelemente  einen Druckübersetzer 1, eine Vorschubeinheit 2,  einen Schaltstift 3 sowie drei Dreiwegschieber 4, 5  und 6. Obwohl die Verwendung von Dreiwegventilen  anstelle von Dreiwegschiebern vorteilhafter ist, sind  der besseren Darstellungsmöglichkeit wegen in der  Zeichnung Dreiwegschieber dargestellt. Zur elektri  schen Ausrüstung gehören die beiden Zeitrelais ZRI  und ZRII, die Relais A, B, C, D, E, F und G sowie  der Doppelauslöseschalter HH und die mechanisch  betätigbaren Endschalter K, L und M.

   Alle Dreiweg  schieber und alle Relais und Schalter sind an un  beweglichen Teilen des Mechanismus angeordnet, das  heisst, wie das zum Teil aus den Fig. 3-5 ersichtlich  ist, am Kolbengehäuse der Vorschubeinheit 2 be  festigt oder mit diesem verbunden,     während    mit der  beweglichen Kolbenstange 30, mit welcher das Werk  zeug auf irgendeine an sich bekannte     Art    und Weise  fest verbunden ist, auch die Schaltstifte fest ver  bunden sind, also der bereits genannte Schaltstift 3  für den Schalter K, der Schaltstift 103 für den Schal  ter L und der Schaltstift 104 für den Schalter M.  



  Der     Druckübersetzer    1 besteht aus zwei mitein  ander starr verbundenen, zueinander offenen     Druck-          zylindern    11 und 12 verschiedenen Durchmessers.  In jedem dieser Zylinder befindet sich ein verschieb  barer Kolben 13 bzw. 14. Diese sind durch eine  Kolbenstange 15 miteinander fest verbunden. Ein  Druckluftanschluss 16 führt vom Zylinder 12 zum  Dreiwegschieber 4, eine Öldruckleitung 17 vom  Zylinder 11 zur Vorschubeinheit 2. Die Öffnung 18  dient dem ungehinderten Ein- und Austritt der Luft  in den Zwischenraum zwischen den beiden Kolben  13 und 14 sowie als     Führung    für den mit dem  Kolben 14 fest verbundenen Zeiger 19.  



  Die Fig. 3-5 zeigen Details der Vorschubeinheit,  die in der Fig. 1 nur schematisch dargestellt ist. Der  Steuerkopf 21 und der     Führungskopf    22 der Einheit  2 sind durch Schrauben 23 je mit einem Abschluss  ring 24 resp. 25 verschraubt, die ihrerseits mittels  Schrauben 26 fest mit dem Zylinder 27 verschraubt  sind. In diesem Zylinder befindet sich ein mit Dich  tungsmanschetten 28 versehener Kolben 29, der fest  auf der     Stange    30 sitzt. Diese ist durch den Füh  rungskopf 22 hinausgeführt und mittels eines auf ihr  festgeklemmten Mitnehmers 31 mit einer Stange 32  verbunden.

   Auf dieser Stange 32 ist ein auf ihr ver  stellbarer Träger 33     festgeklemmt.    Am freien Ende  dieses Trägers 33 ist ein Rohr 34 eingeschraubt,  welches den     mit    zwei     Bohrungen    35 versehenen     Füh-          rungsring    36 gegen einen     Absatz    37 des Trägers 33    presst und somit festhält. Im Führungsring 36 ist  die als Ganzes mit 3 bezeichnete Schaltstange ver  schiebbar gehalten. An ihrem einen, in der Zeichnung  linken Ende weist sie eine durch eine Gegenmutter 39  gesicherte aufgeschraubte Hülse 38 auf. An ihrem  anderen Ende ist ein Anschlagring 40 aufgeschraubt,  der in einer Ringnut 41 einen dichtenden O-Ring 42  trägt.

   Auf demselben Gewinde 43 wird des weiteren  ein Spannring 44 durch eine Gegenmutter 45 fest  gehalten. Zwischen dem Anschlagring 40 und dem  Spannring 44 liegt ein Kunststoffbremsring 46, der  je nach der gegenseitigen Lage von Anschlagring und  Spannring einen verschieden grossen     Druck    auf das  Rohr 34 ausübt, wodurch sich also die Reibung des  Schaltstiftes 3 im Rohr 34 je nach Wunsch einstellen  lässt. Es ist zweckmässig, wenn die beiden der Pres  sung des Kunststoffbremsringes dienenden Flächen  von Anschlag- und Spannring derart konisch aus  gebildet sind, dass der Abstand der äusseren Ring  ränder grösser ist als der Abstand der inneren Ring  ränder. Das freie Ende des Rohres 34 ist mit einer  Schlauchanschlussmutter 47 versehen, von welcher ein  Druckluftschlauch 48 zum Dreiwegventil 6 führt.  



  Alle drei Dreiwegschieber 4, 5 und 6 werden  elektromagnetisch betätigt, wobei die eine, in der  schematischen Fig. 1 jeweilen untere Anschlussöffnung  wahlweise mit einer der beiden oberen Anschluss  öffnungen verbunden werden kann. Ihre konstruk  tive Ausgestaltung kann beliebig sein. Auch können  sie, wie vorstehend ausgeführt ist, ohne weiteres durch  handelsübliche Dreiwegventile ersetzt werden. Die  Elektromagnete werden hier durch Wechselstrom     ge-          spiesen    und die Speiseleitungen durch Relais E, F und  G aus- und eingeschaltet. Selbstverständlich liesse  sich die Schaltanordnung dieser Elektromagnetschie  ber auch anders ausführen.

      Der Steuerkopf 21 (siehe Fig. 3-5) der Vorschub  einheit 2 weist ein Gehäuse<B>105</B> und einen Deckel 49  auf, welcher durch Schrauben 50 am Gehäuse be  festigt ist. In einer Bohrung 51 des Gehäuses steckt  die Spindelmutter 52, die durch den Deckel 49 fest  gehalten wird. An sie schliesst sich in der Bohrung  eine mit 53 bezeichnete, mit Öffnungen 53a ver  sehene Hülse an, die durch einen     Führungsring    54  abgeschlossen wird. Eine anschliessend angeordnete  Distanzhülse 55 trennt den Führungsring 54 vom  Filter 56, welches durch den in das andere Bohrungs  ende eingeschraubten     Anschlussnippel    57 gegen die  Distanzhülse 55 gedrückt wird.

   In der     Spindelmutter     52 ist die Regulierspindel 58 eingeschraubt, die durch  einen Sicherungsring 59 gegen ein unbeabsichtigtes  Herausschrauben gesichert ist, und mit deren Hilfe  sich der mit einem Kolben 60 versehene     Durchfluss-          regulierstift    61 entgegen der Kraft der Feder 62  bezüglich des Ringes 54 verschieben lässt. Alle diese  Teile bilden zusammen ein in der     Fig.    1 schematisch  mit 63 bezeichnetes einstellbares     Feinregulierventil     für die langsame Vorwärtsbewegung des Kolbens 29.  Das Gehäuse<B>105</B> weist eine gegen das Innere des      Zylinders 24 offene Bohrung 64 auf.

   In diese Boh  rung 64 münden die Bohrungen 65, 66 und 67 (siehe  Fig. 4), von denen die erste die Verbindung zur Boh  rung 51 herstellt, während die zweite ein Rückschlag  ventil mit einstellbarer Maximalöffnung enthält und  die Bohrung 64 mit der durch die Verschlussschraube  68 abgeschlossenen Bohrung 69 des Gehäuses 105  verbindet. Diese Bohrung 69 ist über zwei weitere  Bohrungen 70 und 71 mit der Bohrung 73 des Ge  häuses verbunden. In diese reicht ein mit einer Quer  bohrung 77 versehener Teil der Ventilnadelführung  72. Die Ventilnadel 74 wird durch eine Feder 75  gegen den Nadelsitz 76 gedrückt. Die     Bohrung    77  ist über die bereits genannte Bohrung 67 mit der  Bohrung 64 verbunden.

   Der Betätigung der Ventil  nadel 74 dient ein in der in die Führung 72 ein  geschraubten Büchse 78 geführter Stössel 79, der fest  mit einem im Zylinder 81 geführten Kolben 80 ver  bunden ist. Dieser Zylinder ist oben und unten durch  je einen Deckel 82 resp. 83 abgeschlossen, die durch  Segerringe 84 und 85 festgehalten werden. Die Öff  nung 86 im unteren auf der Büchse 78 sitzenden  Deckel 83 verbindet den Zylinderraum, in welchem  die Feder 87 untergebracht ist, mit der Aussenluft,  während am Anschlussstutzen 88 des Deckels 82 die  Druckluftleitung 89 (siehe Fig. 1) angeschlossen ist.  Dieses ganze, die Nadel 74 aufweisende Ventil dient  der raschen Vorwärtsbewegung des Kolbens 29 und  ist in der Fig. 1 nur schematisch dargestellt und mit  90 bezeichnet.

   Das Rückschlagventil besteht im we  sentlichen aus der durch die Feder 91 belasteten Ku  gel 92, deren Verschiebeweg sich durch die in der  in das Gehäuse 105 eingeschraubten Verschlussmutter  93 drehbare Regulierspindel 94 begrenzen lässt. Dieses  Ventil ist in der Fig. 1 ebenfalls nur schematisch  dargestellt und mit 96 bezeichnet.  



  Während der Zylinder 11 des Druckumwandlers  1, die Leitung 17 und der Raum zwischen dem Kol  ben 29 und dem Steuerkopf 21 mit Drucköl oder einer  anderen Flüssigkeit zur Druckübertragung gefüllt sind,  dienen alle anderen Anschlüsse der Zuleitung von  Druckluft, die z. B. aus einem Druckluftnetz bezogen  wird. In der Zeichnung ist mit 97 ein Druckluft  behälter eingezeichnet. Von ihm führt eine Leitung  98 zur Vorschubeinheit und je eine zu jedem der  drei Dreiwegschieber, also die Leitung 99 zum Drei  wegschieber 4, die Leitung 100 zum Dreiwegschieber  5 und die Leitung 101 zum Dreiwegschieber 6. Der  dritte Anschluss jedes Dreiwegschiebers dient der Ent  lüftung der mit     Druckluft    versehenen Zylinder und  mündet ins Freie.  



  Auch die elektrische Ausrüstung ist in der Fig. 1  nur schematisch dargestellt: Verwendet werden hier  voneinander unabhängige Wechselstromanschlüsse für  die Betätigung der Elektromagnete der Schieber 4,  5 und 6, die mit  c  bezeichnet sind, sowie zwei  voneinander unabhängige Steuerstromkreise, bei wel  chen der eine Anschlusspol jeweilen mit y und der  andere mit     z    bezeichnet ist. Es kann sich bei diesen  Stromkreisen um Wechsel- oder Gleichstromkreise    handeln, sie können auch miteinander verbunden  oder sonstwie ausgestaltet sein. Das dargestellte  Schema soll nur eine Ausführungsmöglichkeit auf  zeigen. Im stromlosen Zustand sind die Kontakte der  Relais<I>A, B, C, F</I> und G geöffnet, diejenigen der  Relais D und E geschlossen.  



  Wenn das Zeitrelais ZRI durch Schliessen des  Auslösedoppelschalters H an Spannung gelegt wird,  bleibt während einer gewissen einstellbaren Zeit ein  Kontakt geschlossen, so dass das Relais F     während     dieser Zeit erregt ist und seine beiden Kontaktpaare  geschlossen sind. Wird das Zeitrelais     ZRII    durch  Schliessen des Endschalters L an Spannung gelegt,  so bleibt während einer gewissen, ebenfalls einstell  baren Zeit ein Kontakt geschlossen, so dass das Relais  G während dieser Zeit erregt ist. Der für den Vor  schubmechanismus wichtigste Schalter ist der Schalter  K. Er wird schon bei einer leichten Berührung durch  den im Rohr 34 reibungsschlüssig festgehaltenen  Schaltstift 3 geschlossen. Diese Stellung ist in der       Fig.    3 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet.

   Wie  man sieht, kann sich der Schaltstift 3 noch um die  Strecke x weiterbewegen, bis die auf ihm aufge  schraubte Hülse 38 am Gehäuse 102 ansteht. Wenn  die     Hülse    38 am Gehäuse 102 ansteht, verschiebt  sich der Stift 3 bei einer weiteren Bewegung des  Kolbens 29 nach links, in der     Fig.    3 im Rohr 34 nach  rechts.  



  Der Schalter L wird durch den einstellbaren Schalt  stift 103 und der Schalter M durch den einstellbaren  Schaltstift 104 betätigt.  



  Nachdem nun alle zum Verständnis der Funk  tionsweise des Mechanismus nötigen Teile beschrieben  worden sind, wird nachfolgend anhand der     Fig.    1 und  2 die Funktionsweise erklärt. In der     Fig.2    ist der  Ort s eines Punktes der Kolbenstange 30 oder des  mit ihr fest verbundenen Werkzeuges als Funktion  der Zeit t dargestellt. Zu Beginn eines Arbeitsganges  sind die Relais<I>A, B, C, D, E, F,</I> G stromlos, die  Kontakte der Relais<I>A, B, C, F,</I> G geöffnet, die  jenigen der<B>Relais D</B> und E geschlossen. Geöffnet sind  des weiteren die Kontakte der Schalter<I>H, K,</I> L und  M. Der Elektromagnet des Schiebers 5 ist erregt,  diejenigen der Schieber 4 und 6 stromlos; der Kol  ben 29 befindet sich fast am rechten Ende im Zylin  der 27.

   In der     Fig.    2 ist diese Lage mit a bezeichnet.  Wenn nun der     Auslösedoppelschalter   <I>HH</I> kurzzeitig  geschlossen wird, werden die Relais<I>A, B</I> und C  erregt, und das Zeitrelais     ZRI    beginnt zu laufen und  erregt seinerseits das Relais F. Wird der Doppel  schalter<I>HH</I> wieder geöffnet, dann hält sich das  Relais A über seine eigenen Kontakte sowie die  Kontakte des Relais F; die Relais B und C halten  sich über die Kontakte der Relais<I>B</I> und<I>D.</I> Diese  Stellung der Kontakte ist nun in der     Fig.    1 der  Zeichnung dargestellt: Die Stromspule des Schiebers  4 wird erregt, und der Schieber nimmt ebenfalls  den in der     Fig.    1 der Zeichnung dargestellten Schalt  zustand an.

   Die Druckluft kann durch die Leitun-      gen 99 und 16 in den Zylinder 12 einströmen, ver  drängt dort den Kolben 10, so dass der mit ihm fest  verbundene Kolben 13     Drucköl    durch die Leitung 17  treibt. Der Elektromagnet des Schiebers 5 ist eben  falls erregt, so dass die Leitungen 100 und 89 mitein  ander verbunden sind und die     Druckluft    das Schnell  gangventil 90 offen hält: Der Kolben 29 und mit  ihm die Kolbenstange 30 werden mit all den an ihr  befestigten Teilen und dem Werkzeug entgegen der  durch die     Druckluft    auf der anderen Kolbenseite  ausgeübten elastischen Wirkung in rascher Vorwärts  bewegung nach links verschoben: Wir befinden uns  beim Punkte b in Fig.2.

   Sobald nun der Schalt  stift 3 den Schalter K betätigt, wird das Relais E  erregt, die Magnetspule des Dreiwegschiebers 5  stromlos und der Schieber somit umgeschaltet, so  dass das Schnellgangventil 90 geschlossen wird:  Punkt c in Fig. 2. Nun kann das Drucköl nur noch  durch das entsprechend eingestellte Feinregulierventil  63 in die Vorschubeinheit strömen, so dass der Kol  ben 29 mit einer langsamen Vorwärtsbewegung nach  links verschoben wird, während welcher das Werk  zeug das Werkstück bearbeiten, also der Bohrer ein  Loch bohren kann.

   Sobald die am Zeitrelais ZRI  eingestellte Zeit t1 (Punkt d) abgelaufen ist, wird  das Relais F stromlos, das Relais A fällt ab, der  Dreiwegschieber 4 schaltet auf Entlüftung um, und  die durch die Leitung 98 auf den Kolben 29 ein  wirkende     Druckluft    verschiebt diesen rasch nach  rechts, da das rechts vom Kolben befindliche     Drucköl     durch das Rückschlagventil 96 in den Zylinder 11  zurückströmen und die Kolben 13 und 14 zurück  stellen kann. Wenn sich der Kolben 29 um die  Strecke x nach rechts verschoben hat (Punkt e), wird  der Schalter K wieder geöffnet, das Relais E wird  stromlos, und der Schieber 5 verbindet die Leitung  89 wieder mit der Druckluftleitung 100.  



  Wenn der Kolben 29 seine Ausgangslage (Punkt  erreicht hat, betätigt der Schaltstift 104 den  Schalter<I>M,</I> das Relais<I>A</I> zieht wieder an und hält  sich selbst, da auch das Zeitrelais ZRI wieder zu  laufen beginnt und das Relais F erregt ist. Alle Kon  takte und Ventile befinden sich wieder in der in der  Fig. 1 dargestellten Lage; die rasche Vorschubbewe  gung setzt ein und im Diagramm kommen wir zum  Punkt g. Sobald nun der Schaltstift 3 den Schalter K  wieder betätigt (Punkt h), wird das Relais E erregt,  das Schnellgangventil 90 schliesst sich, und der Kol  ben 29 bewegt sich mit der der Einstellung des Fein  regulierventils 63 entsprechenden langsamen Ge  schwindigkeit weiter nach links, vom Punkte h bis  zum Punkte i in Fig.2.

   Es ist nun wichtig, hier       festzuhalten,    dass das Umschalten nicht dann     erfolgt,     wenn der Bohrer die grösste Bohrtiefe des Bohrloches  erreicht hat, sondern die einstellbare Strecke x vorher,  unabhängig davon, wie tief das Bohrloch gerade ist,  einfach deswegen, weil der Schaltstift 3 sich in der  Hülse 34 erst dann verschieben lässt, wenn der Kol  ben 29 die einstellbare Strecke x zurückgelegt hat.  Der aus einem raschen Vorschub, einem langsamen    Vorschub und einer Rückwärtsbewegung bestehende  Arbeitszyklus wiederholt sich so oft, bis die mittels  des Schaltstiftes<B>103</B> einstellbare Bohrtiefe 1 er  reicht ist. Nun schliesst dieser Schaltstift<B>103</B> die  Schaltkontakte<I>L,</I> wodurch das Relais<I>D</I> erregt wird  und das Zeitrelais ZRII zu laufen beginnt.

   Dadurch  wird nun der Strom durch die Relais B und C unter  brochen, ihre Kontakte öffnen sich, das Relais F  wird stromlos. Der Kolben 29 kehrt in seine Aus  gangslage zurück, und eine weitere Betätigung der  Kontakte M bewirkt keinen neuen Vorschub. Ein  solcher kann erst wieder durch Betätigung des  Doppelschalters<I>HH</I> ausgelöst werden. Das Zeitrelais  ZRII erregt während einer einstellbaren Zeit das  Relais G, so dass der Dreiwegschieber 6 umgeschaltet  wird und die     Druckluft    aus der Leitung<B>101</B> durch  den Schlauch 48 in das Rohr 34 strömen kann,  wo sie den Schaltstift 3 in seine Ausgangslage zurück  schiebt, wodurch sich der ganze Vorschubmechanis  mus wieder in der Ausgangslage befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatisch-hydraulischer Vorschubmechanismus zum Verschieben des Werkzeuges einer Werkzeug maschine mit einer rascheren und einer langsameren Vorwärtsbewegung und zur Rückwärtsbewegung des Werkzeuges, mit an den beweglichen und unbeweg lichen Teilen einer Vorschubeinheit angeordneten Steuerelementen, einem Zeitrelais (ZRI) zur Um schaltung von der Vorwärtsbewegung auf die Rück wärtsbewegung und einem Endschalter (M) zur Um schaltung von der Rückwärtsbewegung auf die ra schere Vorwärtsbewegung, sowie einem mit den verschiebbaren Teilen reibungsschlüssig verbundenen Schaltstift (3) zur Umschaltung von der rascheren auf die langsamere Vorwärtsbewegung, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schaltstift einen an ihm ver stellbaren Anschlag (38) aufweist, der so eingestellt werden kann,
    dass der Schaltstift bei der langsameren Vorwärtsbewegung der verschiebbaren Teile zuerst eine einstellbare Strecke (x) mitgeführt und dann seine weitere Bewegung verhindert wird, um bei einer nächsten rascheren Vorwärtsbewegung die Umschal tung auf die langsamere Vorwärtsbewegung an einer Stelle zu bewirken, die um die vorgenannte Strecke (x) vor dem Punkt liegt, an welchem die letzte Um schaltung von der langsameren Vorwärtsbewegung auf die Rückwärtsbewegung erfolgte. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorschubmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitrelais einstell bar ist.
    2. Vorschubmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltstift in einer Hülse geführt ist und einen auf die Hülseninnen- wandung wirkenden Bremsring trägt. 3. Vorschubmechanismus nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsring zwischen einem Anschlagring und einem diesen gegenüber verstellbaren Spannring auf dem Schaltstift fest gehalten wird. 4.
    Vorschubmechanismus nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine Leitung (48) von der Hülse zum Druckluftsystem des Mechanismus und durch einen einstellbaren Endschalter (L), der beim Erreichen der mit ihm eingestellten Bearbeitungs- tiefe ein in der genannten Leitung angeordnetes Steuerorgan (6) im Sinn der Freigabe der Leitung kurzzeitig betätigt, damit so der Schaltstift in die ursprüngliche Lage zurückverschoben wird.
CH7978459A 1959-10-23 1959-10-23 Pneumatisch-hydraulischer Vorschubmechanismus zum Verschieben des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine CH375967A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3733253A1 (de) * 1986-12-19 1988-07-07 Hitachi Seiko Kk Bohrverfahren fuer leiterplatten

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