CH376004A - Lenksperre an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Ackerschleppern und Zugmaschinen - Google Patents

Lenksperre an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Ackerschleppern und Zugmaschinen

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CH376004A
CH376004A CH7411059A CH7411059A CH376004A CH 376004 A CH376004 A CH 376004A CH 7411059 A CH7411059 A CH 7411059A CH 7411059 A CH7411059 A CH 7411059A CH 376004 A CH376004 A CH 376004A
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CH
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tractors
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CH7411059A
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Wagner Heinrich
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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Description


  Lenksperre an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Ackerschleppern und Zugmaschinen    Die Erfindung bezieht sich. auf eine Lenksperre,  d. h. eine Vorrichtung zum Feststellen der Lenk  spindel von Kraftfahrzeugen, insbesondere von  Ackerschleppern und Zugmaschinen. Vorzugsweise  in der Landwirtschaft bei Feldarbeiten ist eine Fest  stellung der Lenkung zu dem Zweck, das Fahrzeug  eine vorbestimmte Bahn selbsttätig fahren lassen zu  können, wünschenswert. Andererseits soll eine solche  Feststellvorrichtung die     Möglichkeit    zulassen, nach  Bedarf kleine Korrekturen durch den Fahrer vor  nehmen zu können.  



  Eine bereits bekannte Vorrichtung dieser Art be  steht in der Anordnung einer oder mehrerer Rasten,  die zwischen Lenkgestänge und einem festen Teil  des Fahrzeuggestelles vorgesehen sind. Mittels dieser  Vorrichtung ist jedoch eine Korrektur des Fahr  kurses in beliebiger Grösse nicht möglich, da der  vorzunehmende Korrekturausschlag stets von dem  Abstand der Rasten abhängig ist.  



  Eine weitere bekannte Einrichtung sieht auf der  Lenkspindel eine drehfest angeordnete     Bremshülse     vor, gegen die auf einer senkrecht zur Lenkspindel  angeordneten Schraube Klemmstücke gedrückt wer  den. Bei dieser Vorrichtung ist wohl eine beliebig  grosse Korrektur des     Lenkradausschlages        möglich    ;  sie birgt jedoch den Nachteil in sich, dass bei nach  träglichem Anbau einer solchen Feststellvorrichtung  Lenkspindel und Mantelrohr zwecks Nacharbeit aus  gebaut werden müssen, ebenso das zwischen Mantel  rohr und Lenkspindel üblicherweise angeordnete  Lager, das beim Wiederzusammenbau nicht die glei  che Lage erhalten kann.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass ein am  Handrad lösbar befestigter Bremsring und eine am  Mantelrohr festgeklemmte Hülse vorhanden sind,  und dass ein den Bremsring umschliessender und  sich auf diesem zentrierender Klemmring vorge-    sehen ist, der mittels einer Gabel mit einem an der  Klemmhülse festen     Bolzen    mit radialem Bewegungs  spiel im Eingriff ist.  



  Die Vorrichtung nach der     Erfindung        bedingt     keine Nacharbeit an der Lenkspindel und dem Man  telrohr. Nach dem Abziehen des Lenkrades braucht  lediglich die Lenksperre mittels einer Klemmhülse  auf das Mantelrohr aufgeschoben und festgeklemmt  zu werden. Dies kann dadurch geschehen, dass z. B.  auf die Nabe des abgenommenen Lenkrades ein  Bremsring aufgesetzt wird, dessen Bohrung     zweck-          mässig    so ausgebildet ist, dass sie sich genau der  Aussenform der Lenkradnabe anpasst. Als einzige  Nacharbeit wird zweckmässig durch zwei Gewinde  löcher im Bremsring die Handradnabe angebohrt  zur Aufnahme der Zapfen von Gewindestiften, die  der Sicherung des Bremsringes auf der Lenkradnabe  dienen.

   Diese Lenksperre bietet also den     Vorteil,     dass sie jederzeit an vorhandene und im Gebrauch  befindliche Fahrzeuge kurzzeitig angebracht werden  kann.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin  dung in einer Ausführungsform dargestellt, und  zwar zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die     Lenksperre    ;       Fig.    2 einen Querschnitt im Bereich des Brems  ringes nach Schnittlinie     II-11    in     Fig.    1 ;       Fig.    3 einen Querschnitt im Bereich einer der  Klemmschrauben zur Befestigung auf der Lenksäule  nach Schnittlinie     III-111    in     Fig.    1.  



  Auf das Mantelrohr 19 der Lenksäule ist der  Klemmflansch 1 aufgeschoben und     mittels    der  Schrauben 2 festgeklemmt. Ein an der Stirnseite  des     Klemmflansches    angeordneter Klemmring 3     um-          schliesst    einen Bremsring 4, der auf die Nabe des  Lenkrades 18 aufgesetzt ist. Die Bohrung des  Bremsringes 4 besitzt, im Längsschnitt gesehen, die      zur Aussenform der Lenkradnabe passende Negativ  form.

   Zur Sicherung werden lediglich zwei Boh  rungen 13 für     Gewindestifte    14     gebohrt.    Der ge  schlitzte Klemmring 3 umfasst mit seiner Gabel 5  einen in den Klemmflansch 1 eingeschraubten  Schraubenbolzen 6, so dass er an den Drehbewe  gungen des Lenkrades bzw.     Bremsringes    4 nicht  teilnimmt. Ausserdem wird durch diese Anordnung  ein etwa vorhandener     Mittenversatz    zwischen  Lenkspindel und Mantelrohr der Lenksäule ausge  glichen, da in radialer Richtung zwischen Schrau  benbolzen 6 und Gabel 5 ein entsprechendes Spiel  vorgesehen ist.

   Um ein unerwünschtes Klappern des  Klemmringes 3 zu verhindern, ist     zwischen    dem  Kopf des     Schraubenbolzens    6 und dem Klemmring  eine Tellerfeder 7 angeordnet.  



  Vorzugsweise in seiner unteren Hälfte besitzt der  Klemmring 3 einen Ansatz 'und ist aufgeschnitten.  Mittels eines     Spannbolzens    8 und Griffmutter 9 kann  der Klemmring auf den Bremsring 4     aufgeklemmt     werden, wodurch eine Verdrehung der Lenkspindel  unterbunden wird. Der Spannbolzen 8 ist in der lin  ken Hälfte des Klemmringes 3 fest angeordnet und  durch einen Zylinderstift 10 gegen Verdrehen ge  sichert.

   Zwischen Klemmring 3 und Griffmutter 9  sind auf dem Spannbolzen 8 zwei Tellerfedern 11  zwischen den beiden Scheiben 15 vorgesehen, um  eine     gefühlsmässige    Einstellung der erwünschten       Klemmung    zu     ermöglichen.    Zur Begrenzung des  Öffnungsweges der Griffmutter 9 und zur Sicherung  gegen ein     Verlieren    derselben ist auf dem Spannbol  zen 8 ein Bund oder     Sicherungsring    12 angeordnet.  



  Durch die Griffmutter 9 kann der Klemmring  beliebig stark angezogen und damit die Lenkspindel  beliebig stark abgebremst werden. Somit kann die       Nachstellmöglichkeit    bei angezogener Bremse belie  big geregelt werden. In einer     Ausdrehung    16 im  Ansatz des Klemmringes 3 ist eine Druckfeder 17  angeordnet, die über die Scheiben 15 und Teller  federn 11 gegen die eine Stirnfläche der Griffmutter  9 drückt. Sie verhindert bei gelöster Lenksperre  durch     Reibungsschluss    ein unbeabsichtigtes Ver  drehen der Griffmutter 9.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lenksperre an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Ackerschleppern und Zugmaschinen, zur selbsttätigen Einhaltung eines vorbestimmten Fahrkurses, die je- doch die Vornahme von Kursberichtigungen durch Drehen des Lenkhandrades zulässt, bestehend aus einer Reibbremse mit stufenlos einstellbarer Reib kraft, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Hand rad (18) lösbar befestigter Bremsring (4) und eine am Mantelrohr (19) festgeklemmte Hülse (1) vor handen sind, und dass ein den Bremsring (4) um- schliessender und sich auf diesem zentrierender Klemmring (3) vorgesehen ist, der mittels einer Ga bel (5) mit einem an der Klemmhülse (1) festen Bolzen (6)
    mit radialem Bewegungsspiel im Eingriff ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Lenksperre nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein gegen Drehung gesicherter Klemmring (3) den Bremsring (4) nahezu über den ganzen Umfang umschliesst und sich auf diesem zentriert. 2. Lenksperre nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (3) mittels einer Gabel (5) einen in die Klemmhülse (1) eingeschraubten Schraubenbolzen (6) umfasst, wobei zwischen Schraubenbolzen (6) und Gabel (5) in radialer Richtung ein Spiel ver bleibt. 3. Lenksperre nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bohrung des Bremsringes (4) so ausgebildet ist, dass sie sich der Aussenform der Handradnabe genau anpasst.
    4. Lenksperre nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Griffmutter (9) zum Spannen des Klemmringes und dem Klemmring (3) Tellerfedern (I1) zwischen zwei Scheiben (15) auf dem Spann bolzen (8) angeordnet sind. 5. Lenksperre nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (15) mit den zwischen ihnen angeord neten Tellerfedern (11) gegen die anliegende Stirn fläche der Griffmutter (9) gedrückt werden. 6. Lenksperre nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Ausdrehung (16) des Klemmringes (3) eine Druckfeder (17) angeordnet ist.
CH7411059A 1958-07-19 1959-06-06 Lenksperre an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Ackerschleppern und Zugmaschinen CH376004A (de)

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