CH376147A - Schaltungsanordnung zur schnellen und sicheren Übertragung von binär codierten Nachrichtenzeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur schnellen und sicheren Übertragung von binär codierten Nachrichtenzeichen

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CH376147A
CH376147A CH163560A CH163560A CH376147A CH 376147 A CH376147 A CH 376147A CH 163560 A CH163560 A CH 163560A CH 163560 A CH163560 A CH 163560A CH 376147 A CH376147 A CH 376147A
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CH163560A
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Fuelling Heinrich
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/004Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung zur     schneHen    und sicheren Übertragung von binär codierten  Nachrichtenzeichen    Bei der Übertragung von codierten Nachrichten  zeichen, z. B.     Telegraphiezeichen,    werden, von Sonder  fällen abgesehen, die einzelnen Elemente des codierten  Nachrichtenzeichens nacheinander übertragen. Auch  in der     Wechselstromtelegraphie    wird allgemein im       Serlenbetrieb    gearbeitet, indem eine Nachricht jeweils  mit Hilfe einer einzigen Frequenz durch entsprechende       Tastung    dieser Frequenz übertragen und jeder Schritt  eines zu übertragenden Nachrichtenzeichens ent  sprechend seinem Binärwert durch Senden oder Nicht  senden der dem betreffenden Kanal zugeordneten  Frequenz dargestellt wird.  



  Um die bestehenden Übertragungswege besser     aus-          niltzen    zu können, ist man bestrebt, die Übertragungs  geschwindigkeit zu erhöhen. Eine beliebig grosse Er  höhung der Übertragungsgeschwindigkeit ist jedoch  aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Die Über  tragungsgeschwindigkeit ist beispielsweise begrenzt  durch die     Einschwingzeiten    und Laufzeitverzerrungen  auf dem Übertragungsweg, die, auch bei gleichzeitiger  Vergrösserung der Bandbreite, die Erkennbarkeit der  einzelnen Zeichen bei zu hoher Übertragungsgeschwin  digkeit beeinträchtigen können. Vor allem auch die  Sende- und Empfangsgeräte gestatten nicht eine be  liebige Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit.  



  Manchmal stehen zur Übertragung von Fern  schreibzeichen Leitungen zur Verfügung, die eine  wesentlich höhere Bandbreite aufweisen, als zu einer  sicheren Übertragung notwendig ist. Dies ist z. B. der  Fall, wenn eine     Fernschreibzeichenfolge    mit normaler  Geschwindigkeit über einen normalen Fernsprech  kanal übertragen werden soll. Die Übertragungs  kapazität des Fernsprechkanals wird in diesem Fall  nur sehr schlecht ausgenützt.    Bei der Schaltungsanordnung gemäss der Erfindung  wird in solchen und ähnlichen Fällen eine bessere     Aus-          nützung    des Übertragungsweges unter gleichzeitiger  wesentlicher Erhöhung der Übertragungsgeschwindig  keit erreicht.

   Die Schaltungsanordnung gemäss der  Erfindung zur Übertragung von binär codierten Nach  richtenzeichen, insbesondere Fernschreibzeichen, ist  dadurch gekennzeichnet,     dass    Schaltmittel vorgesehen  sind, die jedem binären Element eines in einen Sicher  heitscode mit erhöhter Schrittzahl umcodierten Nach  richtenzeichens eine bestimmte Frequenz zuordnen  und diese Frequenzen gleichzeitig übertragen.  



  Die Anwendung der Schaltungsanordnung gemäss  der Erfindung ist ausserdem dann besonders vorteil  haft, wenn aus bestimmten Gründen die normalerweise  übliche Seriendarstellung der einzelnen Elemente eines  Nachrichtenzeichens in eine Paralleldarstellung um  gewandelt werden     muss.    Dies ist     z.B.    der Fall, wenn  zur Sicherung der Übertragung ein besonderer Code  mit erhöhter Schrittanzahl verwendet wird. In diesem  Falle wird die Übertragungsgeschwindigkeit bei der  üblichen Seriendarstellung noch mehr herabgesetzt.

    Hier gestaltet sich die Anordnung der Erfindung sogar  noch besonders einfach, da bei der Codeumwandlung  die neu erzeugten Codezeichen ohnehin bereits in  Paralleldarstellung vorliegen, so     dass    spezielle Geräte  zur Umwandlung der Seriendarstellung in eine Parallel  darstellung entfallen.  



  Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel gemäss der  Erfindung ist im prinzipiellen Aufbau in     Fig.   <B>1</B> dar  gestellt. Die an der Eingangsklemme a aus einem  Nachrichtenkanal in Seriendarstellung ankommenden  Nachrichtenzeichen, die beispielsweise nach dem       5er-Code    aufgebaut sein sollen, werden in dem       Codeumsetzer        CUI    von dem     5er-Code    in einen           7er-Sicherheitscode    umgesetzt.

   Am Ausgang des     Code-          umsetzers        CUI    erhält man dann, wie vorher erläutert  wurde, die einzelnen binären Elemente des in diesem  Fall in den     7er-Code    umgesetzten Nachrichten  zeichens in Paralleldarstellung. In dem     Frequenz-          verteiler        FVI    ist jedem dieser parallel vorliegenden  binären Elemente eine bestimmte Frequenz zugeord  net, die<B>je</B> nach dem binären Wert des betreffenden  Elementes (Trenn- oder Zeichenstrom) über das zu  gehörige Filter der Filtergruppe     FI    ausgesendet wird  oder nicht.

   Bei     Frequenzmodulation    ist auch eine  entsprechende     Umtastung    zwischen zwei Frequenzen  in an sich bekannter Weise möglich.  



  Auf der Empfangsseite sind ähnliche Einrichtungen  wie auf der Sendeseite vorhanden. Die parallel über  tragenen Frequenzen werden in der     Filtergruppe        F2     wieder getrennt und dem     Frequenzverteller        FV2    zu  geleitet. Dieser bildet entsprechend der Kombination  der empfangenen Frequenzen die einzelnen binären  Elemente des ausgesendeten Nachrichtenzeichens nach.

    Das in Paralleldarstellung vorliegende Nachrichten  zeichen wird dem     Codeumsetzer        CU2    zugeleitet, der  eine Rückumsetzung des Nachrichtenzeichens aus dem       7er-Code    in den     5er-Code    und eine Umwandlung der  Paralleldarstellung in eine Seriendarstellung bewerk  stelligt. An der Ausgangsklemme<B>b</B> erhält man demnach  das ursprüngliche Nachrichtenzeichen im     5er-Code     und in Seriendarstellung.  



  Um die Übertragungskapazität eines zur Verfügung  stehenden Übertragungsweges gut auszunützen, wird  es sich empfehlen, auf der Sende- und Empfangsseite  Zwischenspeicher vorzusehen. Die mit normaler Ge  schwindigkeit ankommenden Nachrichtenzeichen wer  den entweder vor oder nach der Codeumsetzung in  einem Zwischenspeicher gespeichert. Aus diesem  Zwischenspeicher kann die Zeichenfolge dann mit  erhöhter Geschwindigkeit entnommen und über den  Übertragungsweg in Paralleldarstellung gesandt wer  den. In der gleichen Weise und zu demselben Zweck  wird man dann auf der Empfangsseite entweder vor  oder nach der     Coderückumsetzung    ebenfalls einen  Zwischenspeicher vorsehen.  



  Eine derartige Schaltungsanordnung, bei der jedem  der n ankommenden     bzw.    abgehenden Nachrichten  kanälen ein Zwischenspeicher zugeordnet ist, zeigt       Fig.    2. Die an den Eingangsklemmen     al,   <I>a2</I><B>...</B><I>an</I> in  Seriendarstellung ankommenden Nachrichtenzeichen,  die beispielsweise nach dem     5er-Code    aufgebaut sein  sollen, werden den Zwischenspeichern     Sl,   <B><I>S2</I> ...</B>     Sn     zugeführt und dort gespeichert.

   Die Ausgänge dieser  Zwischenspeicher werden nacheinander mittels des  Schalters     BI    an den     Codeumsetzer        CUI    angeschaltet,  der die gespeicherten Nachrichten aus den Zwischen  speichern mit erhöhter Geschwindigkeit entnimmt, in  den     7er-Code    umsetzt und parallel dem     Frequenz-          verteiler        FV1    zuführt.

   In dem     Frequenzverteiler        FVI     ist jedem dieser parallel vorliegenden binären Elemente  eines jeden Nachrichtenzeichens eine bestimmte Fre  quenz zugeordnet, die<B>je</B> nach dem binären Wert des  betreffenden Elementes (Trenn- oder Zeichenstrom)    über das zugehörige Filter der Filtergruppe     FI    aus  gesendet oder nicht ausgesendet wird. Die parallel  übertragenen Frequenzen werden in der     empfangs-          seitigen    Filtergruppe     F2    wieder getrennt und dem       Frequenzverteiler        FV2    zugeleitet.

   Dieser bildet, ent  sprechend der Kombination der empfangenen Fre  quenzen, die einzelnen binären Elemente des aus  gesendeten Nachrichtenzeichens nach und gibt sie an  den     Codeumsetzer        CU2    weiter, der eine Rückum  setzung des Nachrichtenzeichens aus dem     7er-Code    in  den     5er-Code    und einer Umwandlung der Parallel  darstellung in eine Seriendarstellung bewerkstelligt.  Von dem     Codeumsetzer        CU2    werden die einzelnen  Nachrichten mittels des Schalters B2 den entsprechen  den empfangsseitigen Zwischenspeichern<B>EI, E2 ...</B><I>En</I>  zugeleitet und diesen mit normaler Geschwindigkeit  wieder entnommen.

   An den Ausgangsklemmen     bl,     <B><I>b2</I> ...</B>     bn    erhält man demnach die ursprünglichen  Nachrichtenzeichen im     5er-Code    und in Serien  darstellung.  



  Bei der Beschreibung der erfindungsgemässen  Schaltungsanordnung wurden ein     5er-Code    und ein       7er-Code        zugrundegelegt,    weil dies die in der Praxis  meist verkommenden Codearten sind. Selbstverständ  lich     lässt    sich die Schaltungsanordnung gemäss der  Erfindung für alle beliebigen Codearten realisieren.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schaltungsanordnung zur Übertragung von binär codierten Nachrichtenzeichen, insbesondere Fern schreibzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass Schalt mittel vorgesehen sind, die jedem binären Element eines in einen Sicherheitscode mit erhöhter Schritt anzahl umcodierten Nachrichtenzeichens eine be stimmte Frequenz zuordnen und diese Frequenzen gleichzeitig übertragen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Sendeseite ein Code- umsetzer (CUI) zur Umwandlung der einzelnen Ele mente eines jeden zu übertragenden Nachrichten zeichens in einen Sicherheitscode, ein Frequenz- verteiler (FVI) zur Zuordnung einer bestimmten Frequenz zu jedem binären Element des in einen Sicherheitscode umcodierten Nachrichtenzeichens und zur gleichzeitigen Aussendung dieser Frequenzen und auf der Empfangsseite entsprechende Einrichtungen in umgekehrter Reihenfolge (FV2, CU2)
    vorgesehen sind. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sendeseite Zwischenspeicher, denen die zu übertragenden Nach richtenzeichen entweder vor oder nach der Code umsetzung zugeführt und aus denen sie mit erhöhter Geschwindigkeit entnommen werden, und auf der Empfangsseite ebenfalls Zwischenspeicher, denen die übertragenen Nachrichtenzeichen entweder vor oder nach der Codeumsetzung zugeführt und aus denen sie mit normaler Geschwindigkeit entnommen werden, vorgesehen sind.
    <B>3.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden ankommenden bzw. abgehenden Nachrichtenkanal ein Zwischen speicher<B><I>(S1, S2</I> ...</B> Sn bzw. <B>EI, E2 ...</B> En) und für alle ankommenden bzw. abgehenden Nachrichten- kanäle gemeinsam<B>je</B> ein Codeumsetzer (CUI bzw. CU2) vorgesehen ist.
CH163560A 1959-02-24 1960-02-15 Schaltungsanordnung zur schnellen und sicheren Übertragung von binär codierten Nachrichtenzeichen CH376147A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN119383402A (zh) * 2023-07-27 2025-01-28 广州视源电子科技股份有限公司 信号调制方法、信号解调方法及投屏方法

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