Fernsprechnummernregister Die Erfindung betrifft ein Fernsprechnummern register, das sich vorzugsweise als Unterlage für einen Tischfernsprecher eignet und in welchem die Anruf nummern verschiedener Fernsprechteilnehmer auf Registerkarten aufgezeichnet sind und diese Karten mit einem einfachen Handgriff sichtbar gemacht wer den können, wenn man die Anrufnummer eines ge wissen Teilnehmers nachschlagen will.
Das erfindungsgemässe Fernsprechnummernregi- ster ist dadurch gekennzeichnet, dass es ein flaches Gehäuse besitzt, in welchem eine Platte in Führungen beweglich vorgesehen ist zum Herausziehen von Re gisterkarten aus einem auf den Führungen ruhenden Kartenstapel, auf welchen Karten die Teilnehmer nummern aufgezeichnet sind, wobei an der Unter seite der Platte auf einer Achse in Reihe vorgesehene und drehbar gelagerte zweiarmige Hebel vorhanden sind, deren vordere Enden bei ins Gehäuse hinein geschobener Platte einzeln von Hand betätigbar sind und deren hintere Enden mit hochstehenden Köpfen ausgebildet sind, wobei in jedem dieser Köpfe eine Rolle drehbar gelagert ist und über die obere Ober fläche des Kopfes hochragt,
und wobei die Platte an den hinteren Enden der Hebel mit einer Öffnung versehen ist, durch welche die in unwirksamer Stel lung unter der oberen Fläche der Platte befindlichen Köpfe mit den Rollen durch Drehen der Hebel hoch gedrückt werden können, wobei ferner die Register karten an ihrem hinteren Rand mit Ausnehmungen versehen sind, deren Breite derart von Karte zu Karte zunimmt, dass beim Betätigen eines Hebels sein mit der Rolle versehener Kopf durch die genannten Aus- nehrnungen einer der Stellung des betreffenden He bels auf der Achse entsprechenden Anzahl von Karten hochbewegt wird und beim Herausziehen der Platte aus dem Gehäuse diese Karten mitnimmt,
während die übrigen Karten von der Rolle gegen die Unter- seite der oberen Gehäusewandung gedrückt und durch Reibung gegen dieselbe im Gehäuse festgehalten werden, wenn die Platte herausgezogen wird.
Die Erfindung wird nun anhand eines auf anlie gender Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Fig. 1 ist ein Aufriss eines Nummernregisters. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Quer schnitt durch das Aussengehäuse entlang der Linie 2-2 in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Aufsicht einer im Gehäuse ge führten Platte zum Herausziehen von Registerkarten. Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Platte und zeigt einen der zum Ergreifen der Registerkarten dienenden Hebel in unwirksamer Stellung.
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht, die denselben Hebel in wirksamer Stellung zeigt.
Fig.6 stellt mehrere Registrierkarten dar, die gegeneinander versetzt wurden, so dass man die ver schiedenen grossen Ausnehmungen an den rückwär tigen Rändern der Karten deutlich sieht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein flaches kastenför- miges Gehäuse 1, dessen vordere Schmalseite fehlt und welches in Richtung nach unten zweckmässiger weise völlig offen ist. An der Innenseite der seit lichen Längswände 2 und 3 des Gehäuses sind Füh rungen 4, 5 für entsprechende Rippen 6 an einer Platte 7 angebracht. Diese Platte kann durch die offene Vorderseite des Gehäuses in dieses hinein geschoben werden und dient als Träger für einen Sta pel Registerkarten. Das Gehäuse 1 steht auf Gummi füssen 11.
Auf der Oberseite des Gehäuses 1 sind einige ringförmige Wulste 8 vorgesehen, um die Gummi füsse eines Tischfernsprechers aufzunehmen, damit dieser nicht auf dem Gehäuse verrutschen kann; die Oberseite des Gehäuses ist weiter mit einem Ver steifungswulst 9 rund um den Rand herum und mit weiteren Versteifungswülsten 10 versehen.
Die Platte 7 zum Herausziehen der Registrier karten (Fig. 2-5) besteht aus einer flachen Scheibe mit den Rippen 6, die in die genannten Führungen 4, 5 eingreifen. Die Platte ist mit zwei sich nach unten erstreckenden Seitenwänden 12, 13 innerhalb der Rippen versehen. Zwischen diesen Seitenwänden er streckt sich eine Achse 14, auf welcher mehrere Hebel 15 einzeln drehbar gelagert sind.
Die hintere Schmalseite der Platte 7 enthält eine rechteckige Ausnehmung 16, und die vordere Schmal seite trägt einen erhöhten pultähnlichen Ansatz 17, der als Griff zum Hineinschieben und Herausziehen der Platte aus dem Gehäuse 1 dient. Dieser Ansatz 17 ist ebenfalls mit einer rechteckigen Ausnehmung 18 versehen.
Die Hebel 15 erstrecken sich von der hinteren rechteckigen Ausnehmung 16 bis zur vorderen 18. Die hinteren Hebelenden bilden hochstehende ge- gabelte Köpfe 19, in denen je eine Rolle 20 auf einem Stift 21 leicht drehbar gelagert ist. Die vorderen Enden der Hebel 15 sind mit Tasten 22 versehen, mit denen die Hebel betätigt und in begrenztem Ausmass um die Achse 14 drehbar werden können.
Die Registerkarten 23 (Fig. 6) sind alle von gleicher Grösse und sind an ihrem rückwärtigen Rand mit einer rechteckigen Ausnehmung 24 ver sehen, deren Breite bei den verschiedenen Karten verschieden ist. Das eine Ende sämtlicher Ausneh- mungen 24 befindet sich in einem bei allen Karten gleichen Abstand a vom linken Rand der Karte.
Wäh rend jedoch die Breite der Ausnehmung der ober sten Karte A im wesentlichen der Breite eines ge- gabelten Kopfes 19 entspricht, entspricht die Breite der Ausnehmung der zweitobersten Karte B im we sentlichen der Breite von zwei gegabelten Köpfen 19. Die Breite der Ausnehmung der drittobersten Karte C entspricht im wesentlichen der Breite von drei Gabelköpfen 19 usw.
Sämtliche Registerkarten 23 können zu einem Stapel zusammengefasst und ruhend auf die Führungen 4, 5 über der Platte 7 im Gehäuse 1 gelegt werden, derart, dass sie genau randrichtig liegen und die Ausnehmungen 24 sich übereinander befinden.
Durch die Wirkung der Schwerkraft nehmen die Hebel 15 normal die in Fig. 4 dargestellte Stellung ein, in welcher die Köpfe 19 mit den über sie etwas hinausstehenden Rollen 20 sich unter der oberen ebenen Fläche der Platte 7 befinden. Aus dieser Stellung heraus können die Hebel 15 einzeln durch Herabdrücken der entsprechenden Tasten 22 in die in Fig.5 gezeigte Stellung geschwenkt werden, in welcher die Köpfe 19 mit den Rollen 20 sich über der oberen Ebene der Platte 7 befinden.
Es werden ebensoviele Registerkarten 23 wie Hebel 15 verwendet. Die Karten können je einem bestimmten Anfangsbuchstaben<I>(A, B, C, D</I> usw.) zugeordnet sein, welcher dem Namen derjenigen Teil- nehmer entspricht, deren Anrufnummern in die Kar ten eingetragen werden sollen. Im allgemeinen dürf ten aber zwei oder mehr Anfangsbuchstaben auf ein und derselben Karte zusammengefasst werden können, wodurch man mit einer geringeren An zahl Karten auskommt und daher auch weniger Hebel benötigt. Hinter dem Tastenfeld 22 am vorderen Rand der Platte 7 ist am Gehäuse 1 selbst ein Schild 25 angebracht, auf dem gegenüber den verschie denen Tasten 22 der oder die Anfangsbuchstaben der betreffenden Karte angegeben sind.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Drückt man beispielsweise auf diejenige Taste 22, die dem Buchstaben A am Schild 25 entspricht, dann wird hierdurch der entsprechende Hebel 15 von der Stellung nach Fig.4 in die Stellung nach Fig. 5 gedreht, wodurch sein Kopf 19 durch die Aus- nehmungen 24 sämtlicher Registerkarten nach oben bewegt wird. Zieht man dann die Platte 7 heraus, werden folglich sämtliche Registerkarten von der vorderen Stirnfläche oder Kante 26 des Kopfes 19 erfasst und werden mit herausgezogen, wobei die Karte für den Anfangsbuchstaben A zuoberst liegt und daher die auf dieser Karte eingetragenen Teil nehmernummern zeigt.
Wird hingegen die dem Buchstaben B am Schild 25 entsprechende Taste 22 gedrückt, so dass sich sein Hebel 15 dreht, dann wird der Kopf 19 dieses Hebels durch die Ausnehmungen 24 aller Register karten 23 mit Ausnahme der für den Buchstaben A vorgesehenen Karte nach oben bewegt, da die Aus- nehmung dieser Karte nicht mit diesem Kopf 19 fluch tet. Hierdurch wird bewirkt, dass die etwas über den Kopf hochragende Rolle 20 am Hebel die Karte A gegen die Unterseite 27 der oberen Wand des Ge häuses 1 hochdrückt, siehe Fig. 5.
Beim darauffolgen den Herausziehen der Platte 7 wird die Karte A durch Reibung an der genannten Unterseite 27 fest gehalten, während alle anderen Karten beim Heraus ziehen der Platte 7 von dieser mit herausgezogen werden. Daher liegt die Karte B zuoberst und zeigt die hierauf verzeichneten Teilnehmernummern. Beim Herausziehen läuft die Rolle über die Unterseite der Karte A. Der Vorgang ist sinngemäss der gleiche beim Drücken auf eine der übrigen Tasten 22, das heisst beim Herausziehen der Platte 7 wird nur derjenige Teil des Kartenstapels mitgenommen, dessen der gedrückten Taste entsprechende Karte zuoberst liegt, während die übrigen Karten gegen die Innenwandung 27 des Gehäuses gedrückt werden und in diesem verbleiben.