CH376182A - Wickelmaschine für elektrische Spulen - Google Patents
Wickelmaschine für elektrische SpulenInfo
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Description
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Wickelmaschine für elektrische Spulen Es gibt Spulenwickelmaschinen, bei denen das Isolierpapier zusammen mit dem Wicklungsdraht mittels eines Zuführbandes zwischen zwei Windungs- lagen der Spulen eingebracht wird. Dieses Zuführungsband erstreckt sich über die ganze mit der Wicklung bedeckte Breite (Wickelbreite) der Spule und ist endlos um zwei lose Rollen herumgelegt. Diese Rollen sind so zu der Spule angeordnet, dass sich das eine Trum des Bandes gegen einen kleinen Teil des Spulenumfanges legt.
Bei dieser Anordnung ist zwar ein Verschieben des Isolierpapiers beim Einschieben im Moment des Lagenwechsels verhindert, nicht aber die sogenannte Tütenbildung. Diese entsteht nach der ersten Umwicklung an dem jeweils dem Draht gegenüberliegenden Ende durch Anstossen und Umlegen des einzuschiessenden Isolier- papiers. Dadurch ergibt sich in der jeweiligen Zwischenlage des Isolierpapiers die Bildung von störenden Falten. Diese nachteiligen Erscheinungen treten besonders bei Spulen mit grosser Wickelbreite und dementsprechend grosser Breite des einzuschie- ssenden Isolierpapiers auf.
Es besteht die Aufgabe, die Schwierigkeiten an Spulenwickelmaschinen zu beseitigen, die einen selbsttätigen Einschuss des Isolierpapiers haben und bei denen unmittelbar auf den Kern gewickelt wird. Ausserdem sind Maschinen in Betracht zu ziehen, die mit Flansch versehene Spulen bewickeln, bei denen für jede Spule eine lagenweise getrennte Beschickung mit Isolierpapier erforderlich ist.
Mit der Forderung, dass die Wickelmaschine auch bei grösseren Wickelbreiten das Isolierpapier einwandfrei einwickeln muss, ist die Bedingung verknüpft, dass das Isolierpapier genau beim Lagenwechsel einzuschiessen ist, damit ein direktes überwickeln von mehreren Windungen und eine Verschlechterung der Isolation nicht eintritt. Die Zwischenlagen des Isolierpapiers sollen die Wik- kelbreite nur so weit überragen, wie es das seitliche Einziehen der Zwischenlage beim Bewickeln erfordert.
Die Erfindung betrifft nun eine Wickelmaschine für elektrische Spulen, mit einem endlosen elastischen Band, das um lose Rollen gelagert ist und zur Führung von zwischen zwei Windungslagen einer Spule einzuschiessendem Isolierpapier dient. Nach der Erfindung zeichnet sich diese Maschine dadurch aus, dass beim Wickeln das Isolierpapier am grössten Teil des Spulenumfanges unter Druck vom Band angelegt wird.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert: Durch das Andrücken des Isolierpapiers gegen den grössten Teil des Spulenumfanges kann das Iso- lierpapier nicht nach rückwärts ausweichen, so dass auch bei Spulen mit grosser Wickelbreite keine Falten entstehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch bei Spei- len mit Rechteckquerschnitt, die ein ungünstiges Seitenverhältnis haben, ein störendes Geräusch beim Wickeln nicht auftritt. Die erforderlichen Änderungen können ohne Schwierigkeiten auf jede Spulenwickelmaschine abgestimmt und rasch mit einfachen Mitteln angebracht werden. Die Betätigung kann sowohl von Hand als auch vollautomatisch erfolgen.
Da das als Zwischenlage dienende Isolierpapier bei voller Geschwindigkeit eingeschossen werden kann, lässt sich bei Spulen mit entsprechend grosser Wendungszahl ohne weiteres eine Mehrmaschinenbedie- nung durchführen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In einem prinzipiellen Schema ist alles niedergelegt, was zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist.
Die nur teilweise wiedergegebene Wickelmaschine für elektrische Spulen ist mit einem endlosen elasti-
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sehen Band 1 ausgestattet, das um lose Rollen gelagert ist. Dieses Band 1 dient zur Führung des zwischen zwei Windungslagen einer Spule 2 einzuschiessenden Isolierpapiers 3.
Das vorzugsweise im Vergleich zu der zu bewickelnden Spulenbreite schmale Band 1 ist so zur Spule 2 angeordnet, dass beim Wickeln das Iso- lierpapier 3 am grössten Teil des Spulenumfanges unter Druck eine Anlage findet. Bei dieser Anordnung können bei voller Wickelgeschwindigkeit auch breite Spulen mit getrennten Papierzwischenlagen einwandfrei beschickt werden. Hierbei sind die bei Lagenwechsel eingeschossenen Zwischenlagen nur um so viel breiter als die Wicklung, wie es das seitliche Einwickeln der Papierzwischenlage erfordert. Durch die Umdrehung der Spule 2 beim Wickeln wird das Band 1 ebenfalls in Bewegung gesetzt und erfasst das einschiessende Isolierpapier 3.
Während sich die vom Isolierpapier 3 gebildete Zwischenlage unter Druck fest um die Spule 2 legt, erfasst der Draht das Iso- lierpapier 3 am jeweiligen Lagenanfang. Zweckmässig findet der beim Wickeln am Spulenumfang anliegende Teil des Bandes 1 an einer starr befestigten losen Rolle 5 und einer kippbar gelagerten losen Rolle 4 eine Führung. Vorteilhaft sind die zur Lagerung des Bandes 1 dienenden losen Rollen 4, 5, 6, 7, 8 an den Ecken eines Vielecks, vorzugsweise eines unregelmässigen Fünfecks, angeordnet, das um den Querschnitt der Spule 2 herumgelegt ist.
Zweckmässigerweise sind die losen Rollen 4 bis 8 auf zwei Winkelarme 9, 10 verteilt, wobei der Winkelarm 9 kippbar und der Winkelarm 10 starr an einer Unterlage 11 befestigt ist. Die Rolle 4 kann mittels des Armes 9 so weit ausgeschwenkt werden, dass die Spule 2 ungehindert in ihre Wickellage eingesetzt und auch leicht wieder entfernt werden kann. In der zurückgeklappten Stellung kann die Drahtführung während des Wickelvorganges ungehindert an der oberen Rolle der Vorrichtung vorbeigleiten. Man kann den Arm 9 so lange in der abgeklappten Lage belassen, bis die eingeschossene Isolierpapierlage von so vielen Drahtwindungen umwickelt ist, dass sie festliegt und sich nicht verschiebt.
Es können aber auch beide Winkelarme (9, 10) kippbar gelagert sein (nicht dargestellt).
Bei einem rechteckigen Querschnitt der Spule 2 legt sich das Band 1 mindestens gegen drei Seiten dieses Querschnittes. Beim Mehrfachwickeln auf einer Spulenwickelmaschine ist eine entsprechende Zahl
Claims (1)
- solcher Vorrichtungen anzuordnen. Auch können bei Spulen verschiedener Länge mehrere Vorrichtungen zugleich verwendet werden. Es ist ein besonderer Vorteil der dargestellten Vorrichtung, dass sie nur wenig Platz benötigt. Ein nicht mehr genügend elastisches Band 1 kann durch Abziehen nach einer Seite rasch und einfach von den Rollen 4 bis 8 entfernt und durch ein neues Band 1 ersetzt werden. Als elastisches Band 1 kann beispielsweise ein handels- üblicher Gummiring mit rechteckigem Querschnitt verwendet werden.PATENTANSPRUCH Wickelmaschine für elektrische Spulen, mit einem endlosen elastischen Band, das um lose Rollen gelagert ist und zur Führung von zwischen zwei Win- dungslagen einer Spule einzuschiessendem Isolierpapier dient, dadurch gekennzeichnet, dass beim Wickeln das Isolierpapier (3) am grössten Teil des Spulenumfanges unter Druck vom Band (1) angelegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Wickeln am Spulenumfang anliegende Trum des Bandes (1) sich zwischen einer ortsfest gelagerten losen Rolle (5) und einer kippbar gelagerten losen Rolle (4) befindet, die ausschwenkbar ist, damit eine Spule (2) in ihre Wickellage einsetzbar und aus dieser wieder ent- fernbar ist. 2.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Band (1) beim Wickeln einer Spule (2) mit rechteckigem Querschnitt mindestens gegen drei Seiten diese Querschnittes legt. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Lagerung des Bandes (1) dienenden losen Rollen (4, 5, 6, 7, 8) an den Ecken eines Vielecks angeordnet sind, das um den Querschnitt der Spule (2) herumgelegt ist. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Vieleck ein unregelmässiges Fünfeck ist. 5. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die losen Rollen (4 bis 8) zur Führung des Bandes (1) auf zwei Winkelarme (9, 10) verteilt sind, die entweder beide kippbar gelagert sind oder von denen der eine Arm (9) kippbar und der andere Arm (10) starr gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DES65187A DE1139585B (de) | 1959-09-29 | 1959-09-29 | Vorrichtung fuer eine Spulenwickelmaschine |
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ID=7497832
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| CH7942859A CH376182A (de) | 1959-09-29 | 1959-10-14 | Wickelmaschine für elektrische Spulen |
Country Status (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3145177A1 (de) * | 1981-11-10 | 1983-05-26 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zum verlegen von wicklungsanfaengen und wicklungsenden elektrischer spulen |
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1959
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- 1959-10-14 CH CH7942859A patent/CH376182A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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