Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Wabenträgern sowie nach diesem Verfahren hergestellte Wabenträger Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Wabenträgern mit vergrösserter Steghöhe aus I-Vollwandträgern, wobei zunächst ein I-Vollwandträger entlang einer sägezahnartigen Linie zertrennt und eine der Träger hälften gegenüber der anderen so weit versetzt wird, dass die Zähne beider Trägerhälften einander gegen überliegen, worauf die Trägerhälften im Bereich der Zähne miteinander verschweisst werden.
Ausserdem bezieht sich die Erfindung auf einen nach diesem Verfahren hergestellten Wabenträger.
Das Verfahren gemäss vorliegender Erfindung be steht darin, dass zur weiteren Vergrösserung der Steg höhe die Zähne der zertrennten und versetzten Träger hälften unter Zwischenfügung von Formstücken, ins besondere Blechabschnitten, aneinandergeschweisst werden.
Bei einer vorteilhaften Vorrichtung zur Durch führung des erfindungsgemässen Verfahrens, bei welcher Mittel zum Brennschneiden von Vollwandträgern ent lang einer sägezahnartigen Schneidlinie für die Her stellung von Wabenträgern vorhanden sind, bestehend aus einem am Vollwandträger entlang bewegbaren Gestell mit einer darin gelagerten Kurventrommel, deren Kurvenprofil auf einen den Schneidbrenner tragenden Schieber übertragen wird,
besteht das Er findungswesentliche in je einem Verstellgetriebe für den Hub des Schiebers und für die Vorschubgeschwin- digkeit des Gestelles und in Haltemitteln, an denen die Flansche der Trägerhälften lösbar gehalten und mit ihnen gemeinsam für das Zusammenschweissen versetz bar sind.
Das Wesentliche des nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Wabenträgers besteht darin, dass zwischen den Stossstellen der Trägerhälften Form- stücke in Form von Blechabschnitten eingeschweisst sind.
Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung, in der das Verfahren sowie Vorrichtungen zu dessen Durchführung und die nach dem Verfahren herstellbaren Wabenträger schematisch und beispiels weise dargestellt sind.
Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines I-Trägers, bevor die ser aufgetrennt wird, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Träger gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht des aufgetrennten und quer zur Längsachse auseinandergezogenen Trägers gemäss Fig. 1, Fig. 4 eine Seitenansicht des nach einer seitlichen Verschiebung einer Trägerhälfte und nach dem Ver schweissen entstandenen neuen Wabenträgers,
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V gemäss Fig. 4, Fig. 6 bis 12 verschiedene Varianten des Waben trägers gemäss Fig. 4, Fig. 13 einen schematischen Querschnitt durch eine Trennvorrichtung, bei der der Träger in Längsrichtung und das Trenngerät in Querrichtung bewegt werden, Fig. 14 bis 16 einige Varianten der Vorrichtung ge mäss Fig. 13, Fig. 17 einen schematischen Querschnitt durch eine Trennvorrichtung, bei der der Träger längs- und querbewegt wird und das Trenngerät ortsfest ange ordnet ist,
Fig. 18 eine schematische Draufsicht auf eine Trennvorrichtung, die entlang des stehenden Trägers bewegt wird, Fig. 19 eine Variante gemäss Fig. 18, Fig. 20 eine schematische Draufsicht auf die Trenn vorrichtung gemäss Fig. 19, Fig. 21 eine schematische Seitenansicht der Trenn vorrichtung gemäss Fig. 20, Fig. 22 eine schematische Vorderansicht einer Trennvorrichtung, bei der mehrere I-Träger neben einander angeordnet und gemeinsam auseinander getrennt werden,
Fig. 23 eine Seitenansicht auf eine von einem Fahr gestell gezogene Trennvorrichtung, Fig. 24 eine Variante der Vorrichtung gemäss Fig. 22, Fig. 25 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäss Fig. 24, Fig. 26 eine Vorderansicht einer doppelarmigen Trennvorrichtung, Fig. 27 eine Variante zu Fig. 26,
Fig. 28 einen Querschnitt durch mehrere 1-Träger mit Spannvorrichtungen und Fig. 29 und 30 Draufsichten auf die Träger im geraden und gebogenen Zustand.
Der Träger 1 gemäss Fig. 1 ist der Ausgangsträger, der gemäss der Erfindung zerteilt und nach der Zer teilung versetzt werden soll, so dass aus dem ursprüng lichen I-Träger gemäss Fig. 2 ein Wabenträger 4 gemäss dem Beispiel der Fig. 4 und 5 entstehen soll. Der I-Träger 1 wird hierbei mit einer Trennvorrichtung, die aus einem Brennschneider oder einer mechanischen spanabhebenden Vorrichtung besteht, entlang der Linie 5 zerteilt, so dass zwei Trägerhälften la und 1b gemäss Fig. 3 entstehen.
Die Linie 2 ist im wesentlichen periodisch, und sie entspricht etwa dem Profil einer Zahnstange, bei der es erforderlich ist, dass die Streckenbereiche in und<I>n</I> parallel zueinander und parallel zu den Flanschen des I-Trägers 1 liegen. Bei symmetrischer Ausbildung der Linie 2 sind auch die Längen der Streckenbereiche<I>m</I> und n gleich, und es besitzen auch die schräg ansteigenden und absteigen den Teile der Linie 2 die gleiche Länge s. Die Periode bzw. Teilung t setzt sich somit aus den Strecken abschnitten m+ n+ <I>2s</I> zusammen. In Einzelfällen kann es auch interessant sein, die Linie 2 unsymmetrisch zu wählen.
Es muss hierbei jedoch bedacht werden, dass die Trägerhälften nach dem Versetzen wieder zusammenpassen. Bei unperiodischer Teilungslinie 2 sind daher vorwiegend die Hälften von unterschied lichen I-Trägern zusammenzusetzen.
Gemäss Fig. 3 werden die Trägerhälften 1 a und 1 b quer zur Trägerlängsachse auseinanderbewegt, und zwar so weit, dass die Kopfflächen <I>2a</I> und<I>2b</I> der Trägerhälften la und 1b bei einer Bewegung einer Trägerhälfte la oder 1b parallel zur Trägerlängs richtung nicht aneinanderstossen können.
Gemäss dem Beispiel der Fig. 4 ist eine Träger hälfte 1b um eine halbe Periodenlänge bzw. eine halbe Teilung t in dieser Richtung bewegt worden, so dass nunmehr die Kopfflächen<I>2a</I> und<I>2b</I> stumpf an- einanderliegen und anschliessend miteinander ver schweisst werden können. Zwischen den Schweiss nähten an den Stellen<I>2a, 2b</I> bilden sich freie Räume 3, die die Form von Waben besitzen.
Der Wabenträger 4 gemäss Fig. 4 besitzt eine wesentlich grössere Höhe h2 als der I-Träger 1 gemäss Fig. 2, und zwar beträgt sie fast das Doppelte der Höhe hl des Trägers 1. Aus dem Beispiel der Fig. 4 sieht man, dass es unwesentlich ist, welche Form die Streckenabschnitte s gemäss Fig. 1 besitzen, da diese Streckenabschnitte s lediglich die Wabenaussehnitte 3 begrenzen: Sie brauchen daher keine geraden Linien zu sein, sondern sie können auch bogenförmig, z. B. sinusförmig, gewählt werden.
In folge der grösseren Steghöhe h2 besitzt der Waben träger 4 eine grössere Belastbarkeit als der ursprüng liche 1-Träger 1 gemäss Fig. 2, wobei der wesentliche Vorteil darin besteht, dass das Gewicht des Waben trägers 4 das gleiche ist wie das des I-Trägers 1.
Wenn aus bestimmten Gründen eine noch grössere Steghöhe h2 erwünscht ist, so können zwischen die Trägerhälften la und 1b gemäss Fig. 6 und 7 Steg blechzuschnitte 5 eingesetzt und mit den Träger hälften labzw. lb im Bereiche der Stossstellen<I>2a, 2b</I> verschweisst werden. Eine unter Umständen damit verbundene erhöhte Knickgefahr des Wabenträgers 4a kann sofort beseitigt werden, wenn zwischen die Flansche des Wabenträgers 4a die Versteifungen 6 eingesetzt und mit diesen verschweisst werden.
Wenn der I-Träger aus Aluminium besteht, sollen die Ver steifungen 6 entweder mit dem Steg des Waben trägers 4a vernietet oder höchstens parallel zur Träger längsachse verschweisst werden. Hingegen sollen quer liegende Schweissnähte bei Aluminiumträgern ver mieden werden.
Fig. 8 zeigt, dass man durch entsprechende Form gebung der Stegblechformstücke 5a, 5b und 5e einen hinsichtlich seiner Steghöhe variablen Wabenträger 4b bilden kann. Die Dimensionen der Stegblechform- stücke 5a bis 5e lassen sich theoretisch vorher fest legen, und es bedeutet keine schwierige Arbeit, die richtige Form der Blechzuschnitte 5 auf Blech bearbeitungsmaschinen zu schneiden. Die Träger hälften la und lb können hierbei genau so hergestellt werden, wie es zu den Fig. 1 bis 4 beschrieben worden ist.
In vielen Fällen ist es überdies erwünscht, dass die Wabenträger unterschiedliche Flanschbreiten <I>p</I> und<I>q</I> gemäss Fig. 10 besitzen sollen. In diesen Fällen emp fiehlt es sich, zwei I-Träger 1 zu zerteilen, von denen der eine Träger die Flanschbreite p und der andere Träger die Flanschbreite q besitzt. Alsdann wird die obere Hälfte des einen Trägers jeweils mit der unteren Hälfte des anderen Trägers verschweisst.
Darüber hinaus sind zahlreiche Ausführungsformen noch da durch möglich, dass die Steghöhe der einen Träger hälfte 1b' gegenüber der Steghöhe der anderen Träger hälfte la beliebig gross variiert werden kann.
Die Zerteilung eines I-Trägers 1 gemäss den Bei spielen der Fig. 1 bis 3 bringt weiterhin den Vorteil mit sich, dass die einzelnen Trägerhälften 1ä' und 1b" gemäss dem Beispiel der Fig. 1l sehr leicht gebogen bzw. gekrümmt ausgebildet werden können. Im Bei spiel der Fig. 11 werden zwei verschiedene I-Träger 1 gemäss Fig. 2 verwendet, die sich dadurch unter scheiden, dass die Teilung t unterschiedlich gross ist.
Da die äussere Trägerhälfte 1ä' beim Biegen gestaucht und die innere Trägerhälfte 1b" gedehnt wird, bedarf es bei beiden Hälften 1ä' und 1b" der Korrektur der Teilung t durch unterschiedliche Dimensionierung der Streckenabschnitte s,. bzw. s2. Es sind hingegen die Streckenabschnitte m gleich lang, da die Träger hälften 1ä' und 1b" an diesen Streckenabschnitten miteinander verschweisst werden.
Je geringer die Krümmung des Wabenträgers 4d gemäss dem Beispiel der Fig. 11 ist, desto geringfügiger sind die Unter schiede zwischen den Streckenabschnitten s1 und s2. Sollen die Träger 4d nur eine geringe Überhöhung besitzen, so brauchen nicht unterschiedliche Teilun gen t vorgesehen zu werden, da die Teilungsdifferenz zufolge des grossen Krümmungsradius fast unbemerk bar klein ist. Es können daher in diesem Fall die Träger hälften 1ä' und 1b" des gleichen Trägers 1 verformt und miteinander verschweisst werden.
Im Beispiel der Fig. 12 ist eine gebogene Träger hälfte 1b"' mit einer geraden Trägerhälfte la ver bunden, wobei zwischen beiden Trägerhälften la und 1b"' Stegblechzuschnitte 5d bis 5g eingesetzt sind. Der so gewonnene Wabenträger 4e besitzt somit eine Form, die der erwarteten Momentenlinie im Belastungsfalle angepasst ist.
Aus den Varianten der Fig. 6 bis 12 ist zu erkennen, dass durch unterschiedlich grosse Ausgangsträger 1 sowie durch Zwischenfügung von Stegblechausschnit- ten 5 wie auch durch Formänderung der Trägerhälften la und 1b zahlreiche weitere Ausführungsformen ge bildet werden können, so dass sich die Erfindung nicht auf die dargestellten Wabenträger beschränkt. Es ist z.
B. möglich, im Sinne des Beispiels gemäss der Fig. 12 zwei gebogene Trägerhälften 1b"' miteinander zu ver binden, um durch Zwischenfügung entsprechender Stegblechausschnitte 5 eine tonnenförmige Waben trägerkonstruktion zu erzielen.
Die Fig. 13 bis 16 veranschaulichen einige Aus führungsbeispiele hinsichtlich des Antriebes und der Steuerung des Trägers 1 und der Trennvorrichtung 14, wobei in diesen Fällen der Träger 1 in seiner Längs richtung bewegt wird und die Trennvorrichtung 14, die in diesen Beispielen ein Schneidbrenner ist, eine Querbewegung zur Bewegung des Trägers 1 durch führt.
Im Beispiel der Fig. 13 ist der I-Träger 1 auf einer Tischplatte 7 mit Hilfe der Spannglieder 8 aufge spannt. Der Tisch 7 trägt die Zahnstange 11, in die das vom stationären Motor 13 angetriebene Ritzel 12 eingreift und somit dem Tisch 7, der mit Hilfe der Räder 9 und 9' als Wagen fahrbar ist, eine Längs bewegung erteilt. Das eine Wagenrad 9', das in der Spur 10' läuft, dient zugleich als Führungsrad für den Tischwagen 7. An einem ortsfesten Gestell 21 ist auf einer feststehenden Quertraverse 20 ein Schlitten 15 über die Koppel 16 mit Hilfe der Kurbel 18 hin und her bewegbar ausgebildet. Der Schlitten 15 trägt die Trennvorrichtung 14.
Die Koppel 16 ist durch Feder- elemente 17 längenveränderlich, so dass beim Auf treffen des Schlittens 15 an den verstellbaren An schlägen 19 der Federweg der Koppel 16 während des Resthubes der Kurbel 18 ausgenutzt wird. Während also der I-Träger 1 in seiner Längsrichtung bewegt wird, erfolgt gleichzeitig durch die Kurbel 18 eine Querbewegung des Schlittens 15 mit der Trennvor richtung 14, so dass der Schneider 14 die schräg an steigende bzw. abfallende Streckenlinie s gemäss dem Beispiel der Fig. 1 schneidet. Beim Anschlagen des Schlittens 15 an den Anschlägen 19 werden die gerad linigen und zu den Flanschen parallelen Strecken bereiche<I>m</I> und<I>n</I> gemäss Fig. 1 geschnitten.
Der Hub weg der Kurbelscheibe 18 muss also grösser ausgelegt werden als der tatsächlich gewünschte Weg des Schneiders 14. Durch Verstellung der Anschläge 19 wird die Zahnhöhe der Linie 2 gemäss Fig. 1 variiert, so dass I-Träger unterschiedlicher Steghöhe mit der gleichen Vorrichtung zerteilt werden können. Durch eine Umdrehung der Kurbelscheibe 18 ist indes in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit des 1-Trägers eine bestimmte Taktlänge t vorgegeben. Innerhalb dieser konstanten Taktlänge können durch die Anschläge 19 also beliebige Formänderungen der Linie 2 durchgeführt werden.
Soll hingegen die Takt länge t bei anderen Trägern verändert sein, so emp fiehlt es sich, zwischen dem Vorschubmotor 13 und der Kurbelscheibe 18 ein Stufengetriebe oder ein stufenloses Getriebe einzusetzen, durch das in Ab hängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit des Tisches 7 eine Veränderung der Drehzahl der Kurbel 18 herbeigeführt wird. Zufolge des Kurbelantriebes 18 werden die Streckenabschnitte s der Kurve 2 gemäss Fig. 1 die Form einer Sinuslinie besitzen. Wie bereits eingangs erwähnt, besitzen diese Linien s keinen funktionellen Einfluss auf die Zusammensetzung des Wabenträgers 4 gemäss Fig. 4.
Eine Variante gemäss dem Beispiel der Fig. 14 be steht darin, dass der Schlitten 15a den Motor 24 trägt, dessen Ritzel 23 sich auf einer Zahnstange 22 abwälzt, die zugleich Führungskeil der Traverse 20 für die Führung des Schlittens 15a ist. Anstelle des Keiles 22 kann auch eine selbständige Zahnstange vorgesehen sein, und es ist auch möglich, zwei Führungstraversen 20 für die Führung des Schlittens 15a anzuordnen. Anstelle des Zahnritzels 23 kann ferner auch eine Antriebseinrichtung mit Reibrädern verwendet wer den.
Am Schlitten 15a sind elektrische Kontakte 25 vorgesehen, die mit den ortsfesten, jedoch verstellbaren Gegenkontakten 26 zusammenarbeiten und auf bei spielsweise einen Umpolschalter 24' einwirken. Wenn der Schlitten so weit bewegt worden ist, dass die Kontakte 25 und 26 aufeinander auftreffen, so wird der Umpolschalter 24' des Elektromotors 24 betätigt, so dass eine Umkehr der Drehrichtung und infolge dessen ein Rücklauf des Schlittens 15a herbeigeführt wird. An der anderen Seite wiederholt sich zwang läufig die gleiche Steuerung. Der Umpolschalter 24'. ist mit einer Verzögerungssteuerung, z.
B. einem ein stellbaren Uhrwerk 24", versehen, so dass die Zeit- spanne, innerhalb der der Elektromotor 24 wegen der Auftrennung der Streckenbereiche m und n gemäss Fig. 1 stromlos sein muss, beliebig variiert werden kann. Die Zeit des Stillstandes des Schlittens 15a ist ein Mass für die Länge der Streckenabschnitte<I>m</I> und ra gemäss Fig. 1 der Linie 2. Auch im Beispiel der Fig. 14 bewegt sich der I-Träger 1 mit konstanter Geschwin digkeit in seiner Längsrichtung.
Gemäss Fig. 15 ist der Elektromotor 13' auf der Tischplatte des Fahrgestells 7 befestigt, wohingegen die Zahnstange 11' ortsfest am Boden der Fabrika tionshalle vorgesehen ist. Das Trenngerät 14 ist in diesem Beispiel an einem querbeweglichen Schlitten 27 angeordnet, der in ortsfesten Ständern 28 geführt ist. Der Schlitten 27 wird durch den Kipphebel 29 be wegt, wobei eine Kurvenscheibe 31, deren Drehzahl mit der Vorschubgeschwindigkeit des Wagens 7 ab gestimmt ist, die Form der Linie 2 gemäss Fig. 1 be stimmt. Die Teilung t ist hierbei durch eine Um drehung der Kurvenscheibe 31 vorgegeben, wohin gegen die Form der Linie 2 durch Veränderung des Kurvenprofils beliebig geändert werden kann.
Die Trennvorrichtungen 14 gemäss dem Beispiel der Fig. 16 sind ebenfalls an einem querbewegbaren Schlitten 27' befestigt, der in den Ständern 28 geführt ist. An der einen Stirnseite des Schlittens 27' ist der Fühler 35 vorgesehen, der in dem Führungsschlitz 34 der kontinuierlich umlaufenden Trommel 33 geführt ist. Während also die I-Träger 1 in ihrer Längsrichtung bewegt werden, erfolgt selbständig eine Querbewegung des Schlittens 27'.
Der Tisch 7', auf den im Beispiel der Fig. 16 zwei I-Träger aufgespannt sind, ist als Roll- tisch ausgebildet, der auf der Rollbahn 32, die durch zahlreiche hintereinanderliegende und in den Lagern 28' gelagerte Walzen gebildet ist, entlanggleitet. Die Längsbewegung des Rolltisches 7' wird auch in diesem Beispiel wieder durch die Zahnstange l i herbeigeführt, in die das Ritze] 12 des ortsfest angeordneten Motors 13 eingreift.
Die Trennvorrichtung 14 gemäss dem Beispiel der Fig. 17 ist hingegen ortsfest in dem Träger 36 ange ordnet. In diesem Beispiel muss also der I-Träger 1 sowohl eine Längs- als auch eine Querbewegung aus führen. Zu diesem Zwecke rollt der Aufspanntisch 7 mit Hilfe der Rollen 9 und 9" auf mehreren hinter einanderliegenden, die Gleitführungen 10 und 10' für die Rollen 9 und 9" tragenden Tischen 37 ab.
Die Gleitführungen 10 und 10' verbinden alle Wagen 37, und es brauchen somit nur zwei hintereinander befindliche Zugvorrichtungen angeordnet zu werden, die im Beispiel der Fig. 17 in Form von hydraulischen oder pneumatischen Zylindern 38 und Kolben 39 vorgesehen sind, um die Querbewegung der Wagen 37 herbeizuführen.
Die Fig. 18 bis 24 zeigen einige Beispiele, bei denen die Trennvorrichtung 14 sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zum feststehend aufgespannten ' Träger 1 bewegt wird. Der Vorteil dieser Einrichtungen besteht insbesondere darin, dass zur Herstellung der Wabenträger keine grossen Werkhallen benötigt wer- den. Wird hingegen der 1-Träger in seiner Längs richtung bewegt, so müssen die Werkhallen min destens doppelt so lang wie der Träger sein.
Gemäss dem Beispiel der Fig. 18 sind an einem Fahrgestell 40 mehrere Räder 41 vorgesehen, die auf den Flanschen des Trägers 1 abrollen. Dieses Fahr gestell 40 wird mit Hilfe des Zugseiles 40', das auch eine Kette oder ein sonstiges wieder aufwickelbares Zugelement sein kann, mit konstanter Geschwindig keit auf dem Träger 1 entlanggezogen. Im Fahrgestell 40 ist der Schlitten 42 quer bewegbar gelagert, der die Trennvorrichtung 14 trägt. Neben dem Träger 1 er streckt sich eine Führungsbahn 44, die eine Profilie rung 45 entweder in Form einer Nut oder einer Führungsleiste besitzt. Durch diese Führungsbahn 44, 45 wird der Schlitten 42 mit Hilfe des Führungsstiftes 43 (bei Ausbildung der Führungsbahn 45 als Nut) oszillierend geführt.
Die Führungsbahn 44, 45 kann sich über die gesamte Länge des Trägers 1 erstrecken. Wie die Fig. 18 zeigt, ist es aber auch möglich, die Führungsbahn lediglich aus zwei Teilstücken 44' und 44" zusammenzusetzen, deren Länge ein vielfaches Mass der Teilung t der Trennlinie 2 darstellt. Im Bei spiel der Fig. 18 ist die Länge der Teilstücke 44' und 44" doppelt so gross wie die Teilung t (vgl. Fig. 1). Wenn der Führungsstift 43 das eine Teilstück 44" durchlaufen hat, wird dieses vom Bedienungspersonal weggenommen und vor dasjenige Teilstück 44' gelegt, in welchem sich gerade der Führungsstift 43 befindet.
Man kann somit durch wiederholtes Umsetzen der Teilstücke 44' und 44" beliebig lange Träger 1 zer teilen, ohne dass es notwendig ist, eine Profilschablone in der Grösse der Trägerlänge vorzusehen.
Gemäss Fig. 19 wird die Längsbewegung des Fahr gestelles 40 durch das Ritze] 12' herbeigeführt, das auf der feststehenden Zahnstange 11' abrollt. Die eine Rolle 41' zentriert hierbei das Fahrgestell 40, wohin gegen die andere Rolle 41 walzenförmig ausgebildet ist, damit unterschiedliche Träger in verschiedener Steghöhe innerhalb der gleichen Vorrichtung ver arbeitet werden können. Der Träger 1 ist mit den Klemmpratzen 46 auf der Unterlage festgespannt. Auf dem Fahrgestell 40 sind Lagerwände 48 aufgesetzt, in denen die Trommel 49 drehbar gelagert ist. Diese Trommel 49 wird über die Kettenräder 51 und 52 in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit des Fahrgestelles 40 angetrieben.
In der Mantelfläche des Zylinders 49 befindet sich eine Führungsnut 50, in der ein Taststift 53 gleitet, mit dem die Trennvorrichtung 14 verbunden ist. Dieser Taststift 53 ist in einer schlitz- förmigen Öffnung 47 des Fahrgestelles 40 quer beweg bar geführt.
Zu diesem Ausführungsbeispiel gibt es zahlreiche Varianten. Es ist beispielsweise möglich, das Fahr gestell 40 auf neben dem I-Träger vorgesehenen Gleis anlagen zu führen. Hierbei können die Trennwerk zeuge an einem seitlich vorkragenden Schlitten befestigt sein. Anderseits besteht die Möglichkeit, die Trenn werkzeuge 14 an einer über den Trägern 1 laufenden Traverse vorzusehen, an deren Stirnflächen Ständer vorgesehen sind, die auf Fahrgestellen aufmontiert sind.
Anderseits kann auch eine Antriebsvorrichtung vorgesehen sein, die als Zugwagen ein weiteres Fahr gestell zieht, das die Steuereinrichtung für die Quer bewegung des Trenngerätes trägt. Der Zugwagen kann einen Motor besitzen, der Reibräder antreibt.
Fig. 20 stellt eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung gemäss Fig. 19 dar, wobei zum Unter- scl-ied zu Fig. 19 angenommen ist, dass der Taststift 53' an einem Hebel 54 sich befindet, der im Punkte 55 schwenkbar gelagert ist. In diesem Falle befindet sich die Trennvorrichtung 14 am Schlitten 57, der über die Lasche 56 quer zur Trägerlängsachse bewegt wird.
Wie auch Fig. 21 zeigt, besteht bei dieser Kon struktion gemäss Fig. 20 die Möglichkeit, trotz der vorgegebenen Führungsbahn 50 eine Variierung der Trennlinie 2 dadurch herbeizuführen, dass die Lagerung der Trommel 49 im Schlitz 58 der Seitenwände 48 versetzt werden kann, so dass durch Veränderung des Abstandes zwischen dem Führungsstift 53' und dem Hebellager 55 und der dadurch bedingten Schwenk winkelvariierung eine Veränderung der Schritthöhe der Trennlinie 2 herbeigeführt werden kann. Aus diesem Grunde sind die Kettenführungsräder 59 vor gesehen, die trotz der Verstellung der Trommel 49 einen einwandfreien Eingriff des Kettenrades 51 ge währleisten.
Damit die Schrittlänge t der Trennlinie 2 (vgl. Fig. 1) auch noch verändert werden kann, emp fiehlt es sich, in das Getriebe 51, 52 und 59 ein Stufengetriebe bzw. ein stufenloses Getriebe einzu setzen, durch das die gewünschte Periodenlänge t herbeigeführt werden kann. Da derartige Getriebe bekannt sind, wurde auf ihre Darstellung im Interesse der besseren Verdeutlichung der Fig. 20 und 21 verzichtet.
Anstelle der Lagerverstellung der Trommel 49 kann auch das gesamte Gestell 48 gegenüber dem an einem anderen Gestell vorgesehenen, festen Lager punkt 55 verstellt werden.
Gemäss Fig. 22 sind mehrere I-Träger neben einander angeordnet und an den Flanschen von Hilfs trägern 60 befestigt. Alle Träger 1 und 60 sind auf der Unterlage 65 ortsfest befestigt. Am fahrbaren Rahmen 40 befindet sich der Motor 13, der über Ritzel 12' und Zahnstange 11' den Rahmen 40 bewegt. Im Rahmen 40 ist seitenbeweglich der Schieber 57 geführt, an dem die Trennwerkzeuge 14 befestigt sind. Bei Anwendung von Schneidbrennern 14 sind auf dem Rahmen 40 die Gasflaschen 66 für das Schneidgerät angebracht.
Die seitliche Hubbewegung wird durch den Elektro motor 62 bewirkt, der über das Ritzel 67 die Zahn stange 63 treibt und dabei periodisch vor- und rück wärts geschaltet wird. Es ist hierbei angenommen, dass in der Zahnstange 11' eine Schleifkontaktschiene 68 liegt, an der die Schleifkontakte 69 und 70 für die beiden Motoren 13' und 62 entlanggleiten. Die Motoren können somit ferngesteuert werden, und es empfiehlt sich hierbei, Synchronmotoren zu ver wenden.
Während der Motor 13' ständig antreibt, wird der Motor 62 durch eine elektrische Schaltung nacheinander auf Vorwärtslauf, Stillstand, Rück wärtslauf und wieder Stillstand geregelt. Überdies kann die Vorschubgeschwindigkeit des Motors 13' geregelt werden, derart, dass während des Trennens der geraden Strecken<I>m</I> und<I>n</I> (vgl. Fig. 1) die Ge schwindigkeit reduziert wird, so dass das Trennwerk zeug 14 auf dessen tatsächlich zurücklegendem Weg entlang der Trennlinie 2 konstante Geschwindigkeit besitzt.
An Hand der Fig. 23 wird gezeigt, dass in einem Fahrgestell 71 ein Zugmotor 13 vorgesehen ist, der einerseits die Gestenräder 72 und anderseits die Trommel 49 antreibt. Die Trommel 49 entspricht der jenigen gemäss Fig. 19. Sie ist in einem weiteren Fahr gestell 73 drehbar gelagert, in dem der Schieber 57 mit dem daran befestigten Taststift 53' querbewegbar geführt ist. Beide Fahrgestelle 71 und 73 können auf den zu schneidenden Trägern 1 oder auf besonderen Gleisen geführt sein.
Anstelle einer Nutenführung kann gemäss Fig. 24 auch eine Leistenführung vorgesehen sein. In Fig. 24 und 25 ist die Leiste 74 zugleich als Zahnstange aus gebildet, so dass das Ritzel 75 keinen Schlupf an der Leiste 74 besitzt. Das Ritzel 75 vermittelt dem Rah men 40 die Längsbewegung und dem Schieber 57 die Querbewegung. Der Motor 76 ist hierbei auf dem Schieber 75 montiert. Damit das Ritzel 75 in jeder Stellung mit der Zahnstange 74 in Eingriff steht, ist die Druckfeder 77 auf dem Schieber 57 vorgesehen, die das Ritzel ständig gegen die Zahnstange drückt.
Der Schieber 78 gemäss Fig. 26 ist doppelarmig ausgebildet, wobei jeder Arm Werkzeuge 79, z. B. Räumwerkzeuge, trägt. Die oberen Werkzeuge 79 können spanabhebende Funktion besitzen, wohin gegen die unteren Werkzeuge 79 beispielsweise schneidenartige ortsfeste Gegenwerkzeuge sind. Der Rahmen 78 ist hierbei wiederum quer zur Fahrt richtung des Fahrgestelles 80 bewegbar. Damit die die Träger 1 und 60 umgreifenden Arme des Rahmens 78 nicht mit den Ständern 81 für die Halterung der Träger 1 und 60 kollidieren, sind die Ständer 81 individuell heb- und senkbar ausgebildet. Die Tisch platte 82 jedes Ständers 81 wird, sobald der Rahmen 78 in dessen Nähe gelangt, unterhalb des unteren Rah menarmes gesenkt, wohingegen alle anderen Ständer in ihrer oberen Lage die Träger 1 und 60 halten.
In der gleichen Weise arbeitet auch die Bandsäge vorrichtung gemäss Fig. 27, bei der in den Rahmen armen 78 Umlenkrollen 83 für die Führung und Ver spannung des Bandsägeblattes 84 gelagert sind. Kurz oberhalb und unterhalb des I-Trägers 1 sind Führungs- rollenpaare 85 drehbar gelagert, zwischen denen das Sägeblatt 84 hindurchgeführt wird. Wenn mit Hilfe -des Gestänges 86 die Rollenpaare 85 verdreht werden, kann eine relativ scharfkantige Ecke der Trennlinie 2 beim Übergang von den geraden Strecken<I>m</I> und<I>n</I> in die schrägen Strecken s (vgl. Fig. 1) erzielt werden.
Anstelle der Brennschneider 14 können auch span abhebende Werkzeuge in die querbeweglichen Schie- ber eingesetzt werden, und zwar insbesondere bei Trennung von Trägern aus Nichteisenmetallen, z. B. aus Aluminium. Zu diesem Zweck eignen sich Fräser, Stoss- oder Räumwerkzeuge, Stichsägen und sonstige einseitig eingespannte Werkzeuge, die lediglich rotie rende oder in der vertikalen Ebene oszillierende Bewegungen durchführen.
In den Beispielen der Fig. 28 bis 30 wird gezeigt, wie der einzelne I-Träger 1 festgehalten und nach dem Zertrennen stabilisiert wird. Es ist hierbei gleichgültig, ob der Träger stationär oder auf einem fahrbaren Untergestell angeordnet ist. Fig. 28 zeigt, dass beliebig viele I-Träger 1 parallel nebeneinander aufgespannt sein können, so dass auch ebensoviele Trennvorrich tungen vorzusehen sind, damit alle Träger 1 in einem Arbeitsgang zertrennt werden können.
Jeder zu trennende Träger 1 ist entweder durch einen Hilfs träger 60 oder durch längenveränderliche Spann vorrichtungen 62 festgespannt, so dass die einzelnen Trägerhälften la und 1b (vgl. Fig. 1 bis 4) nach dem Zertrennen nicht abkippen oder gar sich verziehen können.
Sobald die Zertrennung der I-Träger herbei geführt worden ist, kann die vorderste Trägerhälfte mit Hilfe des mit ihr verbundenen Hilfsträgers 60 um den halben Teilungsschritt in Längsrichtung ver schoben werden, woraufhin in der gleichen Vor richtung an den Stossstellen<I>2a, 2b</I> lediglich eine Punkt verschweissung (Heften) bewirkt wird, so dass die einzelnen Trägerhälften la und 1b zumindest während des Transportes unverrückbar miteinander verbunden sind. Alsdann werden diese Trägerhälften zum end gültigen Verschweissen abtransportiert, damit die nächsten I-Träger zerteilt werden können.
Gemäss dem Beispiel der Fig. 28 ist also die einzelne zerteilte Trägerhälfte la bzw. 1b zu keinem Zeitpunkt sich selbst überlassen.
Fig. 28 veranschaulicht weiterhin, dass als Spann vorrichtungen hydraulisch oder pneumatisch wirkende Zylinder 62 verwendbar sind, deren Kolben mit Flanschen 63 versehen sind, an denen Hilfsträger oder kurze Formstücke 64 befestigt sind. In diesen Z-förmigen Formstücken 64 sind die Träger 1 mit Hilfe der Spannpratzen 65 und der Knebel 66 ein gespannt.
Die Anwendung derartiger Spannvorrichtungen 62 geht im besonderen aus dem Beispiel der Fig. 29 und 30 hervor, wo gezeigt wird, dass gegenüber geraden Hilfsträgern 60 die zertrennten Hälften der Träger 1 mit Hilfe der Spannvorrichtungen 62 verformt werden, so dass anschliessend beispielsweise gebogene Träger formen mit leichter Überhöhung hergestellt werden können. Jede dieser Spannvorrichtungen 62 kann im Beispiel der Fig. 24 individuell gesteuert werden, so dass beliebige Formen der Trägerhälften erzielbar sind.
Die Spannpratzen 65 und 65' sowie die Flansche 63' der Spannvorrichtung 62 sind hierbei ballig aus geführt, so dass die Verformung der Trägerhälften keinen Einfluss auf die einwandfreie Festspannung dieser Trägerhälften ausübt. In Fig. 29 sind die 1-Träger bereits im getrennten Zustand angenommen, so dass jede Trägerhälfte la und 1b an den ihr zugeordneten Spannzylindern 62 hängt.
Nunmehr führt jeder Zylinder 62 einen ihm zugeordneten Hubweg aus, wodurch zunächst die Trägerhälften B, C und F aus den festgehaltenen Trägerhälften<I>A, D</I> und E um das Mass der Zahnhöhe der Trennlinie 2 herausgezogen und alsdann alle Trägerhälften A bis F im Sinne der Fig. 30 gebogen werden. Der Vergleich zwischen den Fig. 29 und 30 zeigt, welchen Hub die einzelnen Spannzylinder 62 ausführen müssen, um in einem Arbeitsgang die Trägerhälften sowohl zu distanzieren als auch zu biegen.
Alsdann werden die Spannglieder 62 zwischen den Trägerhälften B und C sowie zwischen der Träger hälfte F und dem Hilfsträger 60 mit ihren fahrbaren Unterlagen 87 um eine halbe Teilungslänge t versetzt, woraufhin die Stosskanten<I>2a</I> und<I>2b</I> (vgl. Fig. 3) provisorisch miteinander verschweisst werden. Die durch das Verbiegen entstandene Überhöhung ist in der Zeichnung stark übertrieben dargestellt. In Wirk lichkeit ist sie so gering, dass der Teilungsfehler infolge Dehnung kaum merkbar ist. In diesem Falle können also - im Gegensatz zu Fig. 11 - die Trägerhälften la und 1b des gleichen I-Trägers miteinander verbunden werden.
Nachdem die Trägerhälften durch Punkt- oder Heftschweissung miteinander fest zusammenhängen, können sie mit Kran zum Schweissen abtransportiert werden. Es ist auch möglich, die Spannzylinder 62 heb- und senkbar auszubilden, damit die gehefteten und gekrümmten Träger auf Rollgängen abtranspor tiert werden können. Wenn dabei die Spannzylinder 62 unter dem Rollgang gesenkt werden, so wirkt die ge krümmte Wabenträgerform nicht hinderlich.
Die dargestellten Wabenträgerformen und die Vor richtungen zur Herstellung dieser Formen umschliessen nicht alle vorteilhaften Varianten, die sich dem tech nischen Fachmann in Kenntnis des erfindungs gemässen Verfahrens ergeben. Die Erfindung be schränkt sich daher nicht auf die dargestellten Aus führungsbeispiele. Es ist insbesondere unter An wendung bekannter mechanischer, elektrischer, hy draulischer oder pneumatischer Antriebs- und Steuer vorrichtungen möglich, die Bewegungen der I-Träger oder/und der Trenngeräte in unterschiedlicher Form zu steuern. Die Erfindung umfasst daher auch die naheliegenden und nicht erfassten Massnahmen.