CH376317A - Verbrennungsmotor - Google Patents
VerbrennungsmotorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B13/00—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
- F01B13/04—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
- F01B13/045—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main shaft axis
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Verbrennungsmotor Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verbrennungsmotor. Es sind Verbrennungsmotoren mit hin und her gehenden Kolben bekannt, deren Zylinder sternförmig angeordnet sind und deren Kol ben über Pleuelstangen direkt auf eine gemeinsame, zentrale Kurbelwelle wirken. Der Wirkungsgrad sol cher Motoren ist relativ klein, da ein grosser Teil der während des Arbeitshubes der Kolben frei werdenden Energie von den Lagern aufgenommen werden muss und da meist ein nicht unerheblicher Teil der Leistung zur Steuerung der Einlass- und Auslassventile ver braucht wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Verbrennungsmotors mit hin und her gehenden Kolben, bei welchem nicht nur die meist mechanisch komplizierte separate Ventilsteuerung wegfällt, son dern auch die auftretenden Lagerdrücke gegenüber bekannten, vergleichbaren Ausführungen herabgesetzt sind.
Erfindungsgemäss besitzt der Verbrennungs motor ein stationäres Gehäuse mit zylindrischer Bohrung, in welcher ein mit einer Abtriebwelle ver sehener Trommelläufer angeordnet ist, der mindestens eine gegen den Läuferumfang hin offene Zylinder bohrung aufweist, in der ein über einen Kurbeltrieb mit einem bezüglich der Läuferachse exzentrischen Zahnrad wirkungsverbundener Kolben geführt ist, welches Zahnrad mit einem zur Läuferachse ko axialen, stationären Zahnkranz kämmt, wobei an dem von der Zylinderbohrung des Läufers bestrichenen Innenumfang des Gehäuses die Mündung mindestens eines Zuführungskanals für Brennstoff-Luft-Gemisch, mindestens eines Auslasskanals für Verbrennungs produkte und mindestens eine Zündstelle liegen.
Wie leicht ersichtlich, bewirkt ein Hin- und Her gehen des Kolbens über das sich auf dem Zahnkranz abwälzende Zahnrad ein Rotieren des Läufers, wobei dessen Zylinderbohrung zwangläufig mit den beiden Kanälen bzw. mit der Zündstelle in Verbindung ge langt, Anderseits wirken die im. Kurbeltrieb auftre tenden Drücke weitgehend im Sinne einer Unter stützung der Abwälzbewegung des Zahnrades auf dem stationären Zahnkranz, wodurch die Lagerdrücke relativ klein bleiben.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt: Fig. 1 einen vertikalen Axialschnitt und Fig. 2 einen Radialschnitt durch einen 4-Zylinder- Motor.
In der Zeichnung ist mit 1 ein zweiteiliges Ge häuse mit zylindrischer Bohrung bezeichnet. In dieser Gehäusebohrung ist ein zweiteiliger Trommelläufer 2 angeordnet. Der als Hohlkörper ausgebildete Läufer 2 besitzt eine erste Endscheibe 2a, die mit einem Ring 2b aus einem Stück besteht, sowie eine zweite End- scheibe 2e, die am Ring 2b festgeschraubt ist.
Von der Aussenseite der Endscheibe 2c ragt eine zum Läu fer 2 koaxiale Abtriebwelle 3 durch eine separate Endplatte 1c des Gehäuses 1 nach aussen. Die Welle 3 ist mittels eines Kugellagers 4 in der Endplatte 1c gelagert und mittels Dichtungen 5 nach aussen abge dichtet.
Die Endplatte 1c ist an einem Gehäusemantel l b befestigt, der aus einem Stück mit einer zweiten Endplatte la besteht, Durch diese Endplatte la hin durch ragt eine Tragachse 6, die sich ausserhalb des Gehäuses 1 auf einem Arm 7 abstützt.
Die durch eine Hohlwelle 8 des Läufers. 2 mit Spiel hindurchragende Tragachse 6 trägt innerhalb des Läufers 2 einen statio nären Zahnkranz 9 und ein weiteres Kugellager 10 zur Abstützung der Läuferendscheibe 2c, Die Hohlwelle 8 ist mittels eines äusseren Kugellagers 11 in der Gehäuseendplatte l a geführt und mittels Dichtungen 12 nach aussen abgedichtet.
Der Läuferring 2b ist in gleichen Umfangsab ständen mit vier einwärtsragenden Zylinderbüchsen 13 versehen; die Achsen der sich in Umfangsrichtung folgenden Zylinderbüchsen stehen senkrecht zuein ander und liegen alle in einer Radialebene des Läufers 2. In jeder Zylinderbüchse 13 ist ein Kolben 14 ge führt, dessen einwärts ragende Kolbenstange 15 an einem Kuibelarm 16 angreift; mit jedem Kurbelarm 16 ist über eine Kurbelwelle 18 ein zu seiner Dreh achse koaxiales Zahnrad 17 starr verbunden, wobei diese Zahnräder 17 mit dem stationären Zahnkranz 9 kämmen. Die Kurbelwellen 18 sind in den Läuferend- scheiben 2a, 2c drehbar gelagert.
Das Innere des Läufers 2 steht durch Bohrungen 19 mit einem Ringkanal 20 im Gehäusemantel 1 b in Verbindung, der seinerseits über eine Bohrung 21 und eine Rückführleitung 22 mit einem Wärmeaus- tauscher 23 in Verbindung steht; die Ölzufuhr vom Wärmeaustauscher 23 zum Innenraum des Läufers 2 erfolgt über eine Leitung 24, die an die hohle Trag achse 6 angeschlossen ist, und in welcher eine Förder- pumpe 25 vorgesehen ist.
Anderseits sind im Gehäuse 1 Kühlwasserkanäle 26 vorgesehen, die über eine Lei tung 27 mit dem Wärmeaustauscher 23 verbunden sind; der Kühlwassertransport aus dem Wärmeaus- tauscher 23 in die Kanäle 26 erfolgt mittels einer in einer Leitung 27 angeordneten Pumpe 28. Im Ge häusemantel 1 b sind im Bereich der von den Zylin derbohrungen bestrichenen Umfangsfläche ein Ein lasskanal 29 und mit Umfangsabstand davon ein Aus lasskanal 30 vorgesehen. Die beiden Kanäle sind durch in zueinander entgegengesetzten Umfangsrich tungen konvergierende Aussparungen 29a und 30a an der Gehäuseinnenseite erweitert.
Auf der den beiden relativ eng benachbarten Kanälen 29, 30 gegenüberliegenden Gehäuseseite ist in den Gehäuse mantel l b eine Zündkerze 31 eingesetzt. Die Mittel zur Speisung des Einlasskanals 29 mit Brennstoff-Luft- Gemisch, die Auspuffleitung und die die Zündkerze 31 speisende elektrische Anlage können in an sich be kannter Weise ausgebildet sein und sind deshalb nicht gezeichnet.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Motors ist die folgende, wobei von der in Fig. 2 gezeichneten Stellung der Einzelelemente ausgegangen wird: Der im rechts oben liegenden Quadranten befindliche Kolben 14 hat seine äussere Totpunktlage über schritten; während des folgenden Einwärtshubes saugt er aus dem Kanal 29 Brennstoff-Luft-Gemisch an; das rotierende Zahnrad 17 wälzt sich dabei auf dem Zahnkranz 9 ab. Der im rechts unten liegenden Qua dranten befindliche Kolben 14 ist in der inneren Tot punktlage und der Zylinder ist mit Brennstoff-Luft- Gemisch gefüllt.
Der im links unten liegenden Qua dranten befindliche Kolben 14 hat seine äussere Tot punktlage überschritten und dabei das Brennstoff- Luft-Gemisch komprimiert. Der Zylinder liegt der Zündkerze 31 gegenüber, wobei das komprimierte Gemisch entzündet wird und den Kolben 14 nach innen treibt. Das sich auf dem Zahnkranz 9 ab- wälzende Zahnrad 17 treibt dabei den Läufer 2 in Pfeilrichtung an. Der im links oben liegenden Qua dranten befindliche Kolben 14 ist in seiner inneren Totpunktlage; sein Zylinder enthält die teilweise ex pandierten Verbrennungsgase, die unmittelbar an schliessend durch den Auslasskanal 30 ausgestossen werden. Es handelt sich somit um einen Viertaktmotor.
Ein wesentlicher Vorteil des beschriebenen Motors gegen über Viertakt-Verbrennungsmotoren üblicher Bauart liegt im Wegfall komplizierter Ventilsteuerungen ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die in Richtung der Kolbenverschiebung wirkenden Kräfte, soweit sie im jeweiligen Kurbeltrieb nicht zur Drehung des Zahn rades 17 ausgenützt werden, direkt auf die Kurbel wellenlager wirken, und dadurch ein Drehmoment mit dem Radialabstand der Kurbelwellenachse von der Rotationsachse des Läufers 2 erzeugen, das die Dreh bewegung des letzteren unterstützt.
Es versteht sich, dass die Zahl der zur Verwendung gelangenden Zylinder sich nach Grösse und Leistungs bedarf richtet; Voraussetzung ist nur, dass die Achsen aller Zylinder Tangenten an einen gemeinsamen Kreis bilden. Grösse und Zähnezahl der Zahnräder 17 und des Zahnkranzes 19 richten sich nach der gewünsch ten Drehzahl, wobei die Anordnung auch so ge troffen sein kann, dass jeder Kolben während einer Läuferumdrehung mehr als einen Arbeitshub aus führt; in diesem Fall ist eine entsprechende Anzahl von Einlass- und Auslasskanälen und von Zündkerzen vorzusehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verbrennungsmotor mit mindestens einem hin und her gehenden Kolben, gekennzeichnet durch ein Ge häuse mit zylindrischer Bohrung, in welcher ein mit einer Abtriebswelle versehener Trommelläufer ange ordnet ist, der mindestens eine gegen den Läuferum fang hin offene Zylinderbohrung aufweist, in der ein über einen Kurbeltrieb mit einem bezüglich der Läu ferachse exzentrischen Zahnrad wirkungsverbundener Kolben geführt ist, welches Zahnrad mit einem zur Läuferachse koaxialen, stationären Zahnkranz kämmt,wobei an dem von der Zylinderbohrung des Läufers bestrichenen Innenumfang des Gehäuses die Mündung mindestens eines Zuführkanals für Brennstoff-Luft- Gemisch, mindestens eines Auslasskanals für Verbren nungsprodukte und mindestens eine Zündstelle liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verbrennungsmotor nach Patentanspruch, dass die Zylinderbüchsen in gleichmässigen Umfangsab ständen in dem als Hohlkörper ausgebildeten Läufer angeordnet sind, wobei die Zylinderachsen Tangen ten an einen gemeinsamen Kreis mit Zentrum auf der Drehachse des Läufers sind. 2.Verbrennungsmotor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der ortsfeste Zahnkranz auf einer durch eine hohle Läuferwelle hindurchge- führten, hohlen Tragachse sitzt, die ihrerseits der Öl- zufuhr zum Innenraum des Läufers dient. 3. Verbrennungsmotor nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass allen Zylinderbüchsen ein Gemischeinlasskanal, eine Zündkerze und ein Gas- auslasskanal im Gehäuse gemeinsam zugeordnet ist, die bei rotierendem Läufer aufeinanderfolgend von jedem Zylinder passiert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH401960A CH376317A (de) | 1960-04-09 | 1960-04-09 | Verbrennungsmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH401960A CH376317A (de) | 1960-04-09 | 1960-04-09 | Verbrennungsmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH376317A true CH376317A (de) | 1964-03-31 |
Family
ID=4268291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH401960A CH376317A (de) | 1960-04-09 | 1960-04-09 | Verbrennungsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH376317A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4077365A (en) * | 1975-08-06 | 1978-03-07 | Schlueter James B | Expansible chamber apparatus |
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| WO2017063710A1 (de) * | 2015-10-16 | 2017-04-20 | Evirgen Bülent Pulat | Drehkolben zylinder motor |
-
1960
- 1960-04-09 CH CH401960A patent/CH376317A/de unknown
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| US11261733B2 (en) | 2015-10-16 | 2022-03-01 | Bülent Pulat EVIRGEN | Four-stroke rotary- piston engine with adjustable compression ratio and adjustable valve control times |
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