CH376441A - Schutzvorrichtung für Wehrantriebe - Google Patents

Schutzvorrichtung für Wehrantriebe

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CH376441A
CH376441A CH6718158A CH6718158A CH376441A CH 376441 A CH376441 A CH 376441A CH 6718158 A CH6718158 A CH 6718158A CH 6718158 A CH6718158 A CH 6718158A CH 376441 A CH376441 A CH 376441A
Authority
CH
Switzerland
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weir
winch
protective device
clutch
drives
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Application number
CH6718158A
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English (en)
Inventor
Sandmeyer Oskar
Original Assignee
Dinglerwerke Aktiengesellschaf
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


      Schutzvorrichtung    für Wehrantriebe    Im Schleusen- und Wehrbau ist es üblich, die  an beiden Enden von mechanischen Windwerken an  getriebenen Verschlusskörper mit einer     elektrischen          Gleichlaufwelle    zu versehen, um ein gleichmässiges  Auf- und     Abbewegen    des Verschlusskörpers zu ge  währleisten, ohne dass die Gefahr des     Verkantens     besteht. Die elektrische Welle hat in jedem der bei  den Windwerke den eigentlichen elektrischen An  triebsmotor, der beispielsweise ein     Asynchronmotor     sein kann, und auf derselben Welle sitzend einen wei  teren Elektromotor, die Ausgleichsmaschine, zur  Grundlage.

   Stellt sich beispielsweise der Bewegung  des Verschlusskörpers auf der einen Seite ein Wider  stand entgegen, würde also die notwendige Hub  kraft grösser und die Umdrehungszahl des Antriebs  motors dadurch etwas geringer, so wird durch die  Ausgleichsmaschine eine Synchronisierung der Dreh  zahl beider Seiten bewirkt, so dass die Hubgeschwin  digkeit beider Seiten wieder gleich wird.  



  Diese Anordnung hat beim Auftreten von einsei  tigen Widerständen zu erheblichen Nachteilen ge  führt. Das Kippmoment des     Antriebsmotores    auf  der     behinderten    Seite erhöht sich um das volle     Kipp-          moment    des Antriebsmotors auf der anderen Seite,  so dass nunmehr auf der behinderten Seite des     Ver-          schlusskörpers    das Windwerk und die Huborgane  mit dem doppelten Kippmoment der     Antriebsmotore     belastet werden und als Folge hiervon die einzelnen  Elemente des Windwerkes und der Huborgane stär  ker bemessen werden müssen. Der Betrieb wird so  mit unwirtschaftlich.  



  Es ist bekannt, das maximale Moment, das von  den Antriebsmotoren auf die Windwerke ausgeübt  wird, durch Rutschkupplungen, die zwischen den  Windwerken einerseits und den Antriebsmotoren mit  den Ausgleichsmaschinen andererseits eingebaut  sind, seiner Grösse nach zu begrenzen und damit    eine entsprechend geringere Dimensionierung der       Windwerksteile    und Huborgane zu erzielen. Dieser  Lösung haftet jedoch der Nachteil an, dass mit dem  Durchrutschen der Kupplungen der     Gleichlauf    der  beiden Seiten unterbrochen wird. Ordnet man die  Kupplungen zwischen den Antriebsmotoren und den  vor den Windwerken liegenden Ausgleichsmaschinen  an, so wird vorstehend erwähnter Nachteil vermie  den.

   Es tritt jedoch die Schwierigkeit auf, dass die  Summe der in den Rutschkupplungen eingestellten,       übertragbaren    Drehmomente auf das behinderte  Windwerk kommt, womit auch hier die     Dimensio-          nierung    der Windwerke unwirtschaftlich wird.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, den Nachteil des  doppelten Kippmomentes der     Antriebsmotore    bzw.  eine     Addierung    der von den Rutschkupplungen zu  übertragenden Drehmomente wie überhaupt allge  mein eine     Oberlastung    der Windwerke unter Beibe  haltung der     Vorteile    der elektrischen Welle zu ver  meiden. Dies geschieht erfindungsgemäss in der  Weise, dass auf jeder Antriebsseite zwischen dem  Antriebsmotor und der Ausgleichsmaschine einer  seits und dem Windwerk andererseits eine Kupp  lung eingeschaltet ist, die das auf das Windwerk zu  übertragende Drehmoment einstellbar begrenzt, wo  bei bei Erreichen des in der Kupplung maximal ein  gestellten Drehmomentes die Kupplung den An  triebsmotor abschaltet, ohne dass sie dabei durch  rutscht.

   Hierdurch werden die Windwerke vor über  lastung geschützt, ihre Dimensionierung kann klein  gehalten werden, die Ursache einer drohenden zu  hohen Belastung bzw. der eventuellen Störung ist  schadlos zu beseitigen und die elektrische Welle wird  bei allem nicht unterbrochen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung in     Fig.    2 dargestellt.           Fig.    1 zeigt die     Asynchron-Antriebsmotore    mit  1, die Ausgleichsmaschinen mit 2, die eigentlichen  Windwerke mit 3 und die Spezialkupplungen mit 4.  11 ist der     Wehrverschlusskörper.    Im     Oberteil    der       Fig.    1 sind die     Asynchron-Antriebsmotoren    1 mit  den nachgeschalteten Ausgleichsmaschinen 2, letztere  unter sich verbunden durch die elektrische Welle 10,  sowie die anschliessenden Spezialkupplungen 4, noch  einmal in elektrischer Hinsicht schematisch darge  stellt.  



  Je eine der Spezialkupplungen 4 besteht, wie       Fig.    2 in vergrössertem Masstab zeigt, aus der fest  mit einem Windwerk 3 verbundenen angetriebenen  Kupplungshälfte 5 und der mit einer Ausgleichs  maschine fest verbundenen treibenden Kupplungs  hälfte 6. In dieser Kupplungshälfte, die     Mitnehmer-          nocken    12 aufweist, ist die     Abstellscheibe    13 in       Achsenrichtung    verschiebbar über Gleitbolzen 8 ge  lagert, die mittels Zugfedern 14 an die Kupplungs  hälfte selbst herangezogen wird.

   Die freien Enden  der Gleitbolzen 8 werden durch die gleichen Zug  federn 14 an die konkav ausgebildeten, entgegen  stehenden Oberflächen von an der     Kupplungshälfte     5 sitzenden Nocken 15 angedrückt. Verschieben  sich die Kupplungshälften 5 und 6 im Drehsinn in  beiderseitiger Richtung 16 gegeneinander, so werden  die Gleitbolzen 8 in die     Kupplungshälften    6 hinein  gedrückt, womit die     Abstellscheibe    13 den Antriebs  strom für beide Antriebsmotoren der Windwerke  über den Schalter 9 ausschaltet.

      An der Kupplungshälfte 5 sind zusätzlich in nicht  gezeichneten Schlitzen Halter 17 angeordnet, die mit  tels einer mit Links- und Rechtsgewinde versehenen       Stellspindel    18 aufeinander zu bewegt werden kön  nen, symmetrisch zu einem zwischen ihnen liegenden       Mitnehmernocken    12, damit die Federn 7 mehr oder  weniger spannen. Der maximale     Federspannweg    ist  grösser gehalten als der Weg, den die     Gleitbolzen    8  auf der konkaven Oberfläche der Nocken 15 zurück  legen können, bevor der     Abstellschieber    13 den  Strom ausschaltet. Dieses besagt, dass die gewählte       Federvorspannung    ein zu übertragendes Drehmoment  begrenzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzvorrichtung für mittels Windwerken zwei seitig angetriebene Wehrantriebe mit elektrischer Gleichlaufwelle, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Antriebsseite zwischen dem Antriebsmotor und der Ausgleichsmaschine einerseits und dem Windwerk andererseits eine Kupplung eingeschaltet ist, welche das auf das Windwerk zu übertragende Drehmoment einstellbar begrenzt, wobei bei Erreichen des in der Kupplung maximal eingestellten Drehmomentes die Kupplung die Antriebsmotore abschaltet, ohne dass sie dabei durchrutscht.
CH6718158A 1958-12-11 1958-12-11 Schutzvorrichtung für Wehrantriebe CH376441A (de)

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