CH376448A - Photoelektrischer Schussfadenwächter - Google Patents

Photoelektrischer Schussfadenwächter

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CH376448A
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Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Photoelektrischer     Schussfadenwächter       An mechanischen Webstühlen sind verschiedene  photoelektrische     Schussfadenwächter    bekannt, die  dazu dienen, entweder den automatischen Spulen  wechsel einzuleiten oder den Webstuhl     stillzusetzen,     wenn die     Schussfadenspule    im Schützen leergelaufen  ist. Bei den meisten dieser     Schussfadenwächter    wird  ein Lichtstrahl quer zur Bahn des     Schützens    so ge  richtet, dass er auf die Spule auftrifft. Der Spulen  körper der Schützenspule weist mindestens einen  reflektierenden.

   Teil auf, der erst bei fast vollständig  abgewickeltem Schussfaden freigelegt wird und den  Lichtstrahl gegen einen Lichtempfänger mit einem  photoelektrischen Wandler zurückwirft.  



  Bei     Schussfadenwächtern    dieser     Art    ergeben sich  Schwierigkeiten, wenn der Schützen selbst gewisse  reflektierende Teile aufweist, oder wenn der     Schuss-          faden    der Schützenspule von heller Farbe und glän  zend ist und somit ebenfalls Reflexionen hervorrufen  kann, auf welche der     Schussfadenwächter    fälschli  cherweise anspricht.  



  Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten ist der  reflektierende Teil des     Spulenkörpers    schon mit  einem Muster zum impulsförmigen Modulieren des  reflektierten Lichtes, z. B. mit mehreren Umfangs  rillen oder mehreren Metallringen, versehen worden.  Die von dem Lichtempfänger erzeugten und ver  stärkten elektrischen Impulse werden einem     Integra-          tor    zugeführt, der im wesentlichen die Anzahl der  bei jedem Schützendurchgang auftretenden Impulse  ermittelt und eine Beeinflussung des Webstuhles nur  dann erfolgen lässt, wenn die Anzahl der Impulse  einen Grenzwert überschreitet. Ein solcher Integrator  kann z.

   B. einen Kondensator aufweisen, der bei  einem Schützendurchgang durch jeden Impuls stär  ker aufgeladen wird, bis beim Erreichen eines vor  bestimmten Schwellwertes der     Kondensatorspannung       die Beeinflussung des Webstuhles erfolgt. Hierbei  spielt jedoch die Amplitude der elektrischen Im  pulse eine wesentliche Rolle, was     wiederum    zu  Schwierigkeiten führt. Zur     Vermeidung    dieses Nach  teiles hat man daher auch schon Schützenwächter  geschaffen, bei denen die     Impulsfolgefrequenz-    mit  Hilfe eines abgestimmten Schwingungskreises über  wacht wird. Dabei führen aber Unterschiede in der  Geschwindigkeit des     Schützens    zu Fehlergebnissen.

    In beiden erwähnten Fällen können zudem uner  wünschte Störimpulse infolge Reflexionen am Schüt  zen oder an Garnkörpern der Schützenspule nicht  eindeutig von den gewollten elektrischen Impulsen  unterschieden werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, alle die ge  schilderten Nachteile zu beseitigen, und betrifft einen  photoelektrischen     Schussfadenwächter    mit einem  Lichtsender, einem am     Spulenkörper    der Schützen  spule angebrachten reflektierenden Muster zum     im-          pulsförmigen    Modulieren des reflektierten Lichtes,  einem Lichtempfänger, der das an der Schützen  spule reflektierte Licht in elektrische Impulse um  wandelt, und einem Integrator für die elektrischen  Impulse.

   Das Neue eines solchen     Schussfadenwäch-          ters    besteht nun     erfindungsgemäss    darin, dass dem  Integrator ein Impulsformer vorgeschaltet ist, der  jeden ankommenden elektrischen Impuls von be  stimmter Mindestamplitude in einen bezüglich seiner  Amplitude stets gleichen, von der Amplitude des  ankommenden Impulses unabhängigen elektrischen  Ausgangsimpuls umformt und an den Integrator       liefert.     



  Bei dieser Ausbildung erhält der Integrator nur  Impulse gleichen Energie-Inhaltes, und er kann da  her eindeutig darauf reagieren, auch wenn die Am-           plituden    der einzelnen ankommenden Impulse unter  schiedliche Grösse haben.  



  An Hand der beigefügten Zeichnung wird nach  stehend rein beispielsweise eine Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes näher     erläutert.     



       Fig.    1 zeigt den photoelektrischen     Schussfaden-          wächter    rein schematisch.  



       Fig.    2 ist das vollständige Schaltbild eines als  Impulsformer dienenden elektronischen     Impulswieder-          holers.     



       Fig.    3     veranschaulicht    vier graphische Darstel  lungen zur Erläuterung der Wirkungsweise des       Schussfadenwächters.     



  Gemäss     Fig.    1 weist der     Schussfadenwächter     einen Lichtsender 10 und einen Lichtempfänger 11  mit einem photoelektrischen Wandler auf, an den  in bekannter Weise ein elektrischer Verstärker 12  angeschlossen ist. Ein vom Lichtsender 10 ausgehen  der Lichtstrahl 14 ist so gerichtet, dass er durch  eine seitliche Öffnung 15 des durchlaufenden     Web-          schützen    16 auf die     Schussfadenspule    17 auftrifft,  die in     Fig.    1 in leergelaufenem Zustand dargestellt  ist.

   Der     Spulenkörper    der Schützenspule 17 weist  an einer vom aufgewickelten Schussfaden normaler  weise überdeckten Stelle     mindestens    einen reflektie  renden Teil 18 auf, beispielsweise eine metallische  Hülse, die mit Umfangsrillen versehen ist. Es könn  ten aber ebensogut mehrere reflektierende Umfangs  ringe axial nebeneinander angeordnet sein. Wichtig  ist, dass der     reflektierende    Teil bzw. die reflektie  renden Teile den gegen den Lichtempfänger 11 zu  rückgeworfenen Lichtstrahl 19 impulsförmig modu  lieren, wenn der Schützen 16 sich quer durch den  Lichtstrahl 14 bewegt.

   Im vorliegenden Beispiel ist  angenommen, dass auf die beschriebene Weise  sechs Lichtimpulse auf den Lichtempfänger 11 fal  len, wenn der Schussfaden ganz aufgebraucht ist,  oder doch wenigstens die reflektierende Stelle nicht  mehr bedeckt.  



  An den Ausgang des Verstärkers 12 ist ein elek  tronischer Impulsformer 20 angeschlossen, dessen  Schaltbild in     Fig.    2 ersichtlich ist. Der Impulsformer  weist eine     Schmitt'sche        Trigger-Schaltung    mit zwei  Transistoren 21 und 22 und mehreren elektrischen  Widerständen 23 bis 28 auf. Zur Speisung der Tran  sistoren dient eine elektrische Energiequelle 29. Die  durch den Verstärker 12 verstärkten elektrischen  Impulse gelangen über Eingangsklemmen 30 und 31,  sowie einen Kondensator 32 an den Basiswiderstand  23 des Transistors 21.

   An den     Kollektorwiderstand     28 des Transistors 22 sind Ausgangsklemmen 33  und 34 angeschlossen, an denen neue elektrische  Impulse erscheinen, welche durch die an den Ein  gangsklemmen 30 und 31 ankommenden Impulse  ausgelöst werden. Bei dem Impulsformer gemäss       Fig.    2 handelt es sich um einen elektronischen     Im-          pulswiederholer.     



  Nach     Fig.    1 ist der Ausgang des Impulsformers  20 mit einem Integrator 36 verbunden, der in be  kannter Weise z. B. einen elektrischen Kondensator    und einen demselben parallel geschalteten Wider  stand zur allmählichen Entladung des Kondensators  aufweist. Der Integrator 36 steht mit einem elektri  schen Schalter 40, z. B. einem Relais, in Verbindung,  der im Stromkreis eines Elektromagneten 41 zur  Beeinflussung des Webstuhles zwecks Einleitung des  automatischen     Spulenwechsels    oder zwecks     Abstel-          lens    des Webstuhles liegt.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen     Schuss-          fadenwächters    ist beispielsweise wie folgt  Es wird angenommen, der Schützen 16 mit der  leergelaufenen     Schussfadenspule    17 bewege sich in       Fig.    1 von links nach rechts.

   Schon bevor der vom  Lichtsender 10 ausgehende Lichtstrahl 14 durch die  Öffnung 15 des     Schützens    16     hindurchtreten    kann,  entstehen an der metallischen Schützenspitze und  an anderen Stellen des Schützen Reflexionen unter  schiedlicher Stärke, so dass der photoelektrische  Wandler des Lichtempfängers<B>11</B> an sich uner  wünschte Lichtimpulse aufnimmt und dieselben in  entsprechende elektrische Impulse umwandelt, die  im Verstärker 12 in der Amplitude verstärkt wer  den. Die verstärkten elektrischen Störimpulse sind  in     Fig.    3 in einem Koordinatensystem<I>alt</I> graphisch  dargestellt und mit 51, 52 und 53 bezeichnet.

   Wenn  der Lichtstrahl 14 auf die reflektierende Stelle 18  des     Spulenkörpers    fällt, entsteht eine Folge von meh  reren für die     Schussfadenüberwachung    gewünschten  Lichtimpulsen, die im Lichtempfänger<B>11</B> entspre  chende elektrische Impulse hervorrufen. Die mittels  des Verstärkers 12 verstärkten elektrischen Impulse  sind im Koordinatensystem     alt    von     Fig.    3 mit 54  bezeichnet und haben in der Regel nicht alle die  gleiche Amplitude. Die Impulse 51 bis 54 haben teils  unterschiedlichen Einfluss auf die     Trigger-Schaltung     gemäss     Fig.    2.  



  Zunächst seien die für die     Webstuhlbeeinflussung     ausersehenen Impulse 54 betrachtet. Jeder derselben  weist eine Amplitude auf, die grösser ist als ein vor  bestimmter Mindestwert a", , welcher nötig ist, um  die     Trigger-Schaltung    nach     Fig.    2 zum Ansprechen  zu bringen. Demzufolge lösen die Impulse 54 in der       Trigger-Schaltung    die gleiche Anzahl neuer elektri  scher Ausgangsimpulse 64 aus, die gemäss dem Ko  ordinatensystem     blt    in     Fig.    3 alle gleiche Amplitude  und zeitliche Dauer aufweisen, ungeachtet der unter  schiedlichen Amplitude der ankommenden Impulse  54.

   Die gleichmässig geformten Ausgangsimpulse 64  bewirken eine stufenweise     Aufladung    des     Konden-          sators    im Integrator 36, wie im Koordinatensystem       c/t    in     Fig.    3 durch die Kurve 74 veranschaulicht ist.  Durch jeden Impuls 64     steigt    die Spannung am Kon  densator um einen bestimmten Betrag, da die ge  formten Impulse 64 alle den gleichen Energie-Inhalt  haben. Zwischen den aufeinanderfolgenden Impulsen  64 findet allerdings jeweils wieder eine geringe Ent  ladung des Kondensators statt, die jedoch klein ist  im Vergleich zur     Aufladung    durch jeden Impuls.

   Für  einen gegebenen Impulsabstand ist die Spannung am  Kondensator ein direktes Mass für die Anzahl der      Impulse. Wenn die Spannung am Kondensator einen  vorbestimmten Schwellwert c" erreicht oder über  steigt, wird der Schalter 40     betätigt,    der den Strom  kreis des Magneten 41 schliesst, wie durch die Kurve  84 im Koordinatensystem     dlt    von     Fig.    3 veran  schaulicht ist. Der Magnet 41 leitet somit den     Spu-          lenwechsel    ein oder stellt den Webstuhl automatisch  ab. Die Kurve 74 lässt erkennen, dass von den ins  gesamt sechs gleichmässig geformten Impulsen 64  schon deren fünf genügen, um den Schalter 40 zu  betätigen.

   Der zusätzliche sechste Impuls 64 dient  somit zur Erzielung einer grösseren Sicherheit.  



  Die Störimpulse 51 bis 53 haben im Gegensatz  zu den gewünschten Nutzimpulsen 54 nur eine be  schränkte Wirkung. Die Amplitude der beiden Stör  impulse 52 und 53 liegt unter dem Mindestwert     a,"    ,  der nötig ist, um die     Trigger-Schaltung    nach     Fig.    2  zum Ansprechen zu bringen. Diese Störimpulse 52  und 53 sind demzufolge gänzlich unschädlich. Die  Amplitude des Störimpulses 51 hingegen ist grösser  als der Mindestwert     a",    , weshalb in der     Trigger-          Schaltung    durch den Störimpuls 51 ein neuer elek  trischer Ausgangsimpuls 61 ausgelöst wird, dessen  Amplitude und zeitliche Dauer gleich ist wie bei den  umgeformten Nutzimpulsen 64.

   Durch die dem Im  puls 61 innewohnende elektrische Energie wird dem  zufolge der Kondensator des Integrators 36 gemäss  der Kurve 71 im Koordinatensystem     clt    aufgeladen  und dann durch den zugeordneten Widerstand wie  der entladen. Da es sich nur um einen     einzelnen     Impuls handelt, erreicht die Spannung am Konden  sator den Schwellwert c" bei weitem nicht, so dass  der Schalter 40 nicht betätigt wird. Somit vermag  auch der verhältnismässig starke Störimpuls 51 keine  schädliche Wirkung auf den     Schussfadenwächter    aus  zuüben. Ein vorzeitiges Betätigen des Schalters 40  könnte nur dann erfolgen, wenn mindestens fünf  Störimpulse kurzzeitig nacheinander auftreten wür  den, was aber praktisch völlig ausgeschlossen ist.  



  Der beschriebene     Schussfadenwächter    ist     somit    in  der Lage, zwischen den gewollten Nutzimpulsen und  den unerwünschten Störimpulsen eindeutig zu unter  scheiden. Die hierfür benötigten Mittel sind     verhält-          nismässig    einfach und bestehen gegenüber dem Be  kannten lediglich im Vorschalten des Impulsformers  20 vor den Integrator 36. Der     Schussfadenwächter     ist auch weitgehend unempfindlich gegen Schwan  kungen der Spannung der elektrischen Energiequelle    zum Speisen der einzelnen Bestandteile des     Schuss-          fadenwächters,    so dass Stabilisierungseinrichtungen  entbehrt werden können.  



  Anstelle des beschriebenen     Impulswiederholers     nach     Fig.    2, der entsprechend den     ankommenden     Impulsen neue, gleichmässig geformte Impulse er  zeugt, könnte auch ein elektronischer Spannungs  begrenzer vorhanden sein, der beispielsweise so ar  beitet, dass er alle ankommenden Impulse 51 bzw.  54, deren Amplitude grösser ist als die Mindest  amplitude     a,"    , auf diese Mindestamplitude begrenzt.  Auch in diesem Fall entstehen am Ausgang des Im  pulsformers 20 stets gleich grosse Ausgangsimpulse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photoelektrischer Schussfadenwächter mit einem Lichtsender, einem am Spulenkörper der Schützen spule angeordneten reflektierenden Muster zum im- pulsförmigen Modulieren des reflektierten Lichtes, einem Lichtempfänger, der das an der Schützenspule reflektierte Licht in elektrische Impulse umwandelt, und einem Integrator für die elektrischen Impulse, dadurch gekennzeichnet, dass dem Integrator (36) ein Impulsformer (20) vorgeschaltet ist, der jeden ankommenden elektrischen Impuls (51 bzw.
    54) von bestimmter Mindestamplitude (a",) in einen bezüg lich seiner Amplitude stets gleichen, von der Am plitude des ankommenden Impulses unabhängigen elektrischen Ausgangsimpulses (61 bzw. 64) um formt und an den Integrator (36) liefert. UNTERANSPRÜCHE 1. Schussfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Impulsformer (20) ein elektronischer Impulswiederholer (Fig. 2) ist, der entsprechend jedem ankommenden Impuls (51 bzw. 54) mit der Mindestamplitude (a",) einen neuen, stets gleichen Ausgangsimpuls (61 bzw. 64) erzeugt.
    2. Schussfadenwächter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulswiederholer eine Schmitt'sche Trigger-Schaltung (Fig. 2) auf weist. 3. Schussfadenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Impulsformer (20) ein elektronischer Spannungsbegrenzer ist, der jeden ankommenden Impuls (51 bzw. 54), dessen Ampli tude grösser ist als die Mindestamplitude (a,"), auf diese Mindestamplitude (a,") begrenzt.
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