CH376453A - Druckmittelbetätigtes Drehantriebsaggregat - Google Patents
Druckmittelbetätigtes DrehantriebsaggregatInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- F15B15/12—Characterised by the construction of the motor unit of the oscillating-vane or curved-cylinder type
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Description
Druckmittelbetätigtes Drehantriebsaggregat Die vorliegende Erfindung betrifft ein druckmit- telbetätigtes Drehantriebsaggregat, insbesondere für beide Drehrichtungen, bei welchem der Zylinder im Bereich, in welchem sich mindestens ein Kolben be wegt, im Querschnitt die Form eines gegen die Achse geöffneten Ausschnittes einer Kreisringfläche besitzt und in einer hinsichtlich der Drehachse senkrecht stehenden Ebene in zwei Hälften geteilt ist.
Die bisher bekannt gewordenen Antriebsaggre gate mit einem -in der Mittelebene geteilten Ring zylinder sind durchwegs als Explosionsmotoren aus gebildet. Zylinder und Kolben derartiger Motoren müssen aber sorgfältig bearbeitet sein. Besonders die Aussenbearbeitung der Kolben solcher Motoren erfordert spezielle Werkzeugmaschinen und eine längere Arbeitszeit, was wiederum eine starke Er höhung der Herstellungskosten mit sich bringt.
Ziel der Erfindung ist nun, ein Drehantriebsaggre- gat mit einem in der Mittelebene geteilten Ring zylinder zu schaffen, der eine möglichst einfache Konstruktion aufweist, bei welchem z. B. Kolben ringe, wie sie bei Explosionsmotoren erforderlich sind, nicht benötigt werden, der ein geringes Gewicht aufweist und in der Herstellung billig ist.
Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass der Zylinder innen mindestens auf einem Teil seines Umfanges bearbeitet ist, wogegen jeder Kol ben an der Lauffläche mit einer Dichtung versehen und unbearbeitet oder nur an der Dichtungsauflage- fläche bearbeitet ist.
Der den Ausschnitt der Kreisringfläche bildende Innenraum des Zylinders kann durch eine eingesetzte Scheidewand für die wahlweise Einführung des Druckmittels in zwei Arbeitsräume abgeteilt sein, wobei sich beiderseits der Scheidewand je ein Kolben befindet.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführung, die in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, näher erläuterL In dieser zeigen<B>:</B> Fig. <B>1</B> einen Querschnitt durch das Drehantriebs- aggregat nach der Linie P-P in Fig. 2<B>;</B> Fig. 2 eine Ansicht des Aggregates bei abgenom menem Gehäuseteil B, mit einem Schnitt durch die Kolben<B>;</B> Fig. <B>3</B> einen Schnitt nach der Linie S-S in Fig. 2.
Das den Zylinder bildende Gehäuse besteht ge- mäss Fig. <B>1</B> aus zwei Teilen<B>A,</B> B, welche zugleich die Kolben<B>D</B> abdecken. Der Zylinder ist innen in Fig. 2 rechts bis etwa zu den Linien P-P bearbeitet. Er besitzt im Bereich, in dem sich die Kolben<B>D</B> bewegen, im Querschnitt die Form eines gegen die Achse geöffneten Ausschnittes einer Kreisringfläche.
Für die beidseitige Betätigung ist der ganze<B>Zy-</B> linderraum durch eine radiale Platte H in zwei Arbeitsräume<B>1, 11</B> geteilt. Die zwei Kolben<B>D</B> sind mit ihrem gemeinsamen Schaft<B>C</B> auf der Welle K aufgekeilt. Die Kolbenbewegung wird durch An schläge R begrenzt, wobei die Gegenanschläge an den Kolbenflanken vorzugsweise einstellbar sind. Die Kolben<B>D</B> sind durch die am Ring F angeschlossene, ringförmige Manschette<B>E</B> abgedichtet, welche zwi schen Kolben<B>D</B> und Ring F festgeklemmt ist. Die Manschette<B>E</B> wird im Falle einer übermässigen Be anspruchung durch ein am Kolben<B>D</B> befestigtes Gleitstück<B>G</B> geschützt. Die Zu- und Ableitung des Betätigungsdruckes erfolgt durch die öffnungen <B>J</B> und M.
Durch Einführung des Druckmittels entweder in den Raum I oder in den Raum II wird eine hin- und hergehende Bewegung der Kolben<B>D</B> erzielt. Die Erfindung ist nicht auf das angeführte Ausführungs beispiel beschränkt, bei welchem der Zylinder fest- steht und sich die Kolben bewegen. Das Zylinder gehäuse<B>A,</B> B könnte nämlich seinerseits am Zapfen K aufgekeilt sein, wobei die Kolben<B>D</B> ortsfest wä ren. In diesem Falle würde das Druckmittel in den Zylinder z. B. durch eine Bohrung im Kolben ein- aeführt. Der Kolbenschaft<B>C</B> hat in der<B>Nähe</B> der Kolben Kreuzform und geht hernach in I-Form über.
Jeder Kolben ist abgesehen von der die Man schette<B>E</B> tragenden Ringfläche des Kolbenschaftes nicht bearbeitet. Er brauchte aber auch überhaupt nicht bearbeitet zu werden. Dies ist deshalb vorteil haft, weil es nicht notwendig ist, den Kolben auf einer speziellen Werkzeugmaschine zu bearbeiten. Auch die beiden Zylinderhälften lassen sich einfach und genau auf einer Werkzeugmaschine üblicher Bauart bearbeiten. Die Montage wird wesentlich er leichtert, da eine genaue Einstellung der Kolben ge genüber dem Zylinder und überdies eine leichte De montage der Manschetten möglich wird. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass die Zylinderkonstruk tion aus Presstücken hergestellt werden kann. An Stelle des erwähnten Schaftquerschnittes könnte die ser auch in Kastenform ausgeführt werden.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, Scheidewände bzw. End- wände in Ringzylinder für Explosionsmotoren ein zusetzen. Diese Scheidewände dienen jedoch einem ganz andern Zweck als eine eingelegte, abgedichtete, kreisförmige Scheidewand H des Beispiels, welche den Zylinder in zwei Arbeitsräume unterteilt,<B>je</B> nachdem, ob das Druckmittel rechts oder links der Scheidewand eingeführt wird. Eine solche eingelegte Scheidewand ermöglicht auch ein durchgehendes Be arbeiten der aktiven Flächen beider Zylinderhälften, z. B. durch Ausdrehen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die bei den mit der Nabe ein Ganzes bildenden, unbearbei teten Kolben im Zylinder auf sehr einfache Weise zentriert werden können.
Die Kolben können weiters derart dimensioniert und profiliert werden, dass die Biege- und Schub spannungen am inneren und äusseren Umfang gleich sind. Das beschriebene Aggregat kann beispielsweise zur Einstellung von Leitschaufeln von Wasserturbinen verwendet werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Druckmittelbetätigtes Drehantriebsaggregat, ins besondere für beide Drehrichtungen, bei welchem der Zylinder im Bereich, in welchem sich mindestens ein Kolben bewegte im Querschnitt die Form eines gegen die Achse geöffneten Ausschnittes einer Kreis- ringfläche besitzt, und in einer hinsichtlich der Dreh achse senkrecht stehenden Ebene in zwei Hälften geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder <B>(A,</B> B) innen mindestens auf einem Teil seines Um fanges bearbeitet ist, wogegen jeder Kolben<B>(D)</B> an der Lauffläche mit einer Dichtung<B>(E)</B> versehen und unbearbeitet oder nur an der Dichtungsauflagefläche bearbeitet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Antriebsaggregat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den Ausschnitt der Kreisringfläche bildende Innenraum des Zylinders <B>(A,</B> B) durch eine eingesetzte Scheidewand (H) für die wahlweise Einführung des Druckmittels in zwei Arbeitsräume<B>(1, 11)</B> abgeteilt ist, wobei sich beider seits der Scheidewand (H)<B>je</B> ein Kolben<B>(D)</B> be findet. 2. Antriebsaggregat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Kolben<B>(D)</B> mit einem Gleitstück<B>(G)</B> versehen ist.<B>3.</B> Antriebsaggregat nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (C) des Ringkolbens<B>(D)</B> profiliert ist. 4. Antriebsaggregat nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben<B>(D)</B> feststeht, wogegen der<B>Zy-</B> linder<B>(A,</B> B) beweglich angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS165457 | 1957-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH376453A true CH376453A (de) | 1964-03-31 |
Family
ID=5351436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH5896758A CH376453A (de) | 1957-05-03 | 1958-04-30 | Druckmittelbetätigtes Drehantriebsaggregat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH376453A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19533864C1 (de) * | 1995-09-13 | 1997-04-24 | Fichtel & Sachs Ag | Schwenkmotor für einen geteilten Stabilisator |
-
1958
- 1958-04-30 CH CH5896758A patent/CH376453A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19533864C1 (de) * | 1995-09-13 | 1997-04-24 | Fichtel & Sachs Ag | Schwenkmotor für einen geteilten Stabilisator |
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