CH376555A - Gekapselte Schaltanlage für Mittel- und Hochspannung - Google Patents

Gekapselte Schaltanlage für Mittel- und Hochspannung

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CH376555A
CH376555A CH8175359A CH8175359A CH376555A CH 376555 A CH376555 A CH 376555A CH 8175359 A CH8175359 A CH 8175359A CH 8175359 A CH8175359 A CH 8175359A CH 376555 A CH376555 A CH 376555A
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CH8175359A
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Gustav Dipl Ing Meiners
Getschmann Karl
Kaleschke Manfred
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/06Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings
    • H02G5/063Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings filled with oil or gas
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear
    • H02B13/045Details of casing, e.g. gas tightness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Installation Of Bus-Bars (AREA)

Description


      Gekapselte    Schaltanlage für     NUttel-    und Hochspannung    Bei einer bekannten Vollisolierung sind unter  Spannung stehende Teile, beispielsweise     langgestreckte     Leitungen, wie etwa Sammelschienen und dergleichen,  konzentrisch in röhrenförmigen Behältern unter  gebracht. Der Raum zwischen dem Stromleiter und  dem geerdeten Behälter ist mit einer hochwertigen  Isolation ausgefüllt. Als Isolation kann Luft mit  höherem Druck oder<B>Öl</B> verwendet werden.

   Da sol  che Behälter nur in begrenzter Länge hergestellt wer  den können, eine vollständige Schaltanlage aber aus  einer grossen Zahl solcher Behälter zusammengesetzt  ist, erfordert diese Bauform die Verlegung zahlreicher  Luft-     bzw.        ölleitungen    innerhalb der Schaltanlage,  damit jeder einzelne Behälter nach der Montage  oder nach einer Reparatur mit dem Isoliermittel ge  füllt werden kann. Diese Bauform erfordert ausser  dem     überwachungseinrichtungen    für den Luftdruck  innerhalb der Behälter, weil davon die     Isolierfestig-          keit    entscheidend abhängt.

   Wird<B>Öl</B> verwendet, so  müssen     ölüberwachungseinrichtungen    vorgesehen  sein, weil das<B>Öl</B> über längere Zeit altert und sich  damit seine Isoliereigenschaften verringern. Der Auf  wand ist also recht beträchtlich.  



  Es ist daher auch schon eine andere Bauform  der Vollisolierung bekannt, bei der die meist röhren  förmigen Behälter für die einzelnen Phasenleiter mit  Giessharz gefüllt sind. Bei dieser Bauform ergibt sich  ein Fugenproblem, das besondere Schwierigkeiten  bereitet. Dort, wo zwei Behälter     aneinanderstossen,     entsteht eine Fuge, die natürlich in radialer Richtung  vom Leiter zur Behälterwand die gleiche elektrische  Festigkeit aufweisen     muss    wie an anderer Stelle im  Behälter selbst.

   Um diese elektrische Festigkeit her  zustellen, hat man die Fugen schräg gelegt, so     dass     die     Giessharzfüllungen    an der Stossstelle gleichsam  trichterförmig     ineinandergreifen.    Durch diese Bau-    form wird aber der Ausbau einzelner Anlagenteile  sehr erschwert. Ausserdem     muss    die Fuge auf ihrer  ganzen Länge nach der Montage mit einem Isolier  mittel ausgefüllt werden, das eine ähnliche     Dielek-          trizitätskonstante    hat wie das Material, aus dem die  Vollisolierung besteht. Bei der Ausfüllung der Fugen       muss    peinlichst darauf geachtet werden,     dass    keine  Luft- oder Gaseinschlüsse entstehen.

   Sind solche     Luft-          oder    Gaseinschlüsse vorhanden, so ergeben sie Stör  schichten, die infolge der hohen Feldbeanspruchung  schon bei Betriebsspannung glimmen und dadurch  die benachbarte feste Isolation allmählich zerstören.  



  Anderseits ist auch die     sogenannte    Teilisolierung  bekanntgeworden. Dabei ist der Leiter mit einer  Schicht eines festen Isoliermaterials umhüllt, deren  Isolierfestigkeit grösser ist als die einer gleich starken  Luftschicht, aber geringer als die eines geerdeten  Kabels. Die Schicht des festen Isoliermaterials nimmt  also nicht die volle Spannung auf. Vielmehr ist zur  Isolierung gegenüber einem anderen Phasenleiter oder  gegenüber Erde ein gewisser Luftabstand erforder  lich. Zur Isolierung gegen Erde, beispielsweise an  Befestigungsstellen, sind zusätzliche Isolationsmittel  erforderlich.

   Trotzdem hat sich diese Teilisolierung  eingeführt, weil die Kosten erheblich niedriger liegen  als bei vollisolierten Anordnungen der eingangs er  wähnten Art und weil die Leiterverlegung meist  ohne Schwierigkeiten so vorgenommen werden kann,       dass    die zusätzlich benötigten Luftabstände zur Ver  fügung stehen. Immerhin sind diese Luftabstände  wesentlich kleiner als bei der Verlegung blanker Lei  ter, z. B. blanker Sammelschienen.  



  Es ist auch schon eine metallgekapselte Schalt  anlage für Mittel- und Hochspannung vorgeschlagen,  bei der jede Phase für sich durch ein im wesentlichen  zylindrisches Metallgehäuse umkapselt ist. Die Iso-           lation    wesentlicher Anlagenteile, wie beispielsweise  der Sammelschienen, der Verbindungsleitungen und  der Trennschalter, besteht nach dem Gedanken der  Teilisolation aus einer Kombination von Luft oder  Gas und festem     Isolierstoff    und die Dicke der Iso  lierschicht beträgt nur einen Bruchteil der Dicke der       Luftschicht.     



  Die Erfindung betrifft eine gekapselte Schalt  anlage für Mittel- und Hochspannung, bei der jede  Phase für sich in einem rohrförmigen Behälter unter  gebracht und mit einer Isolation in der Weise ver  sehen ist,     dass    sowohl der Leiter als auch die     Be-          hälterinnenwand    mit einer nicht für die volle Höhe  der Spannung gegen Erde ausreichenden festen Iso  lierschicht bekleidet sind, zwischen denen sich eine  Isolierstrecke aus Luft oder einem anderen Isoliergas  befindet, deren Länge ein Mehrfaches der Dicke der  festen Isolierschichten beträgt.

   Erfindungsgemäss ist  die Anordnung so getroffen,     dass    an der Verbin  dungsstelle zwischen im Leitungszug     aneinander-          gereihten    Behältern in die Fuge zwischen den Schich  ten der Teilisolation ein elastischer     Isolierstoff    ein  gefügt ist, derart,     dass    auch im Bereich der Fuge  die Isolation in radialer Richtung aus einer     Hinter-          einanderschaltung    von nicht für die volle Höhe der  Spannung gegen Erde ausreichenden festen Isolier  schichten mit einer Luftschicht besteht, deren Dicke  ein Mehrfaches der Dicke der festen Isolierschichten  beträgt.  



  In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbei  spiele der Erfindung für verschiedene Leiteranord  nungen schematisch dargestellt.  



  Die     Fig.   <B>1</B> zeigt die Zusammenfügung zweier  röhrenförmiger Behälter<B>1</B> und 2, die in dem an  gegebenen Sinn einen Phasenleiter enthalten. Die  Behälter<B>1</B> und 2 sind zu dem Zweck mit     Flan-          sehen    versehen und werden durch Schrauben<B>3</B> zu  sammengehalten. An der Innenwand jedes Behälters  befindet sich eine nicht allzu starke Schicht 4     bzw.     <B>5</B> aus einem festen Isoliermaterial. Konzentrisch     ;n     dem röhrenförmigen Behälter ist der Stromleiter<B>6</B>  angeordnet, der beispielsweise kreisrunden Quer  schnitt besitzt. Er findet seine Fortsetzung in einem  gleichartigen Leiter<B>7.</B> Auf die Art der Verbindung  dieser beiden Leiter wird später eingegangen.

   Auch  die Stromleiter<B>6, 7</B> sind mit einer festen Isolierschicht  <B>8</B>     bzw.   <B>9</B> umhüllt. Durch die bisher beschriebene Bau  form wird eine Teilisolation geschaffen, die beispiels  weise ausgehend von dem Leiter<B>6</B> in radialer Rich  tung aus der Isolierschicht<B>8,</B> einer Luftschicht<B>10</B>  und einer Isolierschicht 4 besteht. Die Luftschicht  <B>10</B> ist mehrfach grösser als jede der beiden Isolier  schichten. Wesentlich dabei ist,     dass    eine im Vergleich  zu dem festen Isoliermaterial wesentlich stärkere  Luftschicht vorhanden ist, die zur Isolierung mit  herangezogen wird. Dadurch ergibt sich eine sehr  viel schwächere elektrische Beanspruchung der  Schichten als bei der eingangs erwähnten Vollisolie  rung.

   Wenn man voraussetzt,     dass    es sich um eine       110-kV-Leitung    handelt, dann entfällt auf die Iso-         lierschichten    4     bzw.   <B>8</B> zusammen eine Spannung von  etwa<B>10</B>     kV.    Auf die Luftstrecke<B>10</B> dagegen ent  fällt eine Spannung von etwa<B>100</B>     kV.    Der wesent  liche Anteil der Betriebsspannung wird also von der  Luftstrecke übernommen.  



  Bei der Zusammenfügung zweier Behälter der an  gegebenen Art entsteht eine Verbindungsstelle, die in  radialer Richtung natürlich die gleiche elektrische  Festigkeit aufweisen     muss.    Wegen der Verwendung  der Teilisolierung     lässt    sich diese Verbindungsstelle  in einfacher Weise ausbilden. So wird zu dem Zweck  zwischen die benachbarten Isolierschichten<B>8</B> und<B>9</B>  auf dem Stromleiter ein Ring<B>11</B> aus einem elastischen  Isoliermaterial eingefügt und gegebenenfalls mit  entsprechendem Druck     zusammengepresst.    Ferner  ist zwischen die Flansche der Behälter<B>1</B> und 2 ein  Ring 12 aus elastischem     Isolierstoff    dort eingefügt, wo  die Isolierschichten 4 und<B>5</B> zusammenstossen.

   Auch  diese Isolierschicht wird unter entsprechendem Druck       zusammengepresst.    Somit ist auch im Bereich der  Verbindungsstelle entsprechend dem Charakter der  Teilisolierung eine     Hintereinanderschaltung    verhält  nismässig dünner Schichten aus festem Isoliermaterial  mit einer vielfach dickeren Luftschicht vorhanden.  



  Die Einfachheit dieser Lösung beruht auf der  Tatsache,     dass    bei Anwendung der Teilisolierung, das  heisst bei der Reihenschaltung von Schichten aus Luft  und festem Isoliermaterial, die elektrische Feldbean  spruchung sehr gering ist, so     dass    etwa vorhandene  Lufteinschlüsse innerhalb der Fugenabdichtung eine  so geringe elektrische Beanspruchung aufweisen,     dass     ein Glimmen nicht eintritt.  



  Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist  in     Fig.    2 dargestellt. Es handelt sich wieder um  Behälter<B>1,</B> 2, die mittels Flanschen und Schrauben  <B>3</B> miteinander verbunden werden und an ihrer Innen  wand Isolierschichten 4,<B>5</B> tragen. Die Stromleiter<B>6,</B>  <B>7</B> sind an der Stossstelle mit Gewinde versehen und  durch eine Schraubverbindung nach Art einer     über-          wurfmutter    20 miteinander verbunden. Die auf     d-.n     Stromleitern angebrachten Isolierschichten<B>8, 9</B> enden  kurz vor dem Gewindeansatz.

   An dieser Stelle     muss     die notwendige elektrische Festigkeit hergestellt wer  den, was dadurch geschieht,     dass    auf Ringe 21, 22  aus festem     Isolierstoff    eine Hülse<B>23</B> aus     Isolierstoff     aufgeschoben wird. Dabei kann es auch hier an  gebracht sein, einen entsprechenden Druck anzuwen  den. Im übrigen ist zwischen den Flanschen der  Behälter wieder die schon erwähnte Isolierschicht 12  vorhanden.  



  Es kann beim Aufbau von Schaltanlagen in derart  gekapselter Ausführung gelegentlich auch notwendig  sein, einen Behälter in der Achsrichtung zu teilen.  Eine solche Ausführungsform ist in     Fig.   <B>3</B> dargestellt.  Der Stromleiter<B>30</B> ist im Sinne der Teilisolierung  mit einer Isolierschicht<B>31</B> umhüllt. Der den Leiter  einhüllende Behälter ist zweiteilig und besteht aus  den Teilen<B>33</B> und<B>33',</B> die in der gezeichneten Weise  mit Flanschen versehen und durch Schrauben zusam  mengehalten sind. Bei dieser Ausführungsform ergibt      sich eine besonders leichte Ausbaumöglichkeit, weil  die Behälterteile nach links und rechts in einfacher  Weise abgenommen werden können.

   Beide Behälter  teile<B>33, 33',</B> sind an der Innenseite mit einer festen  Isolierschicht 34 versehen, zwischen denen sich eine  Luftschicht<B>32</B> befindet. An der Teilfuge kann die  notwendige Isolierfestigkeit durch Einlegen von Strei  fen<B>35</B> aus elastischem     Isolierstoff    hergestellt wer  den.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    4 ist angenommen,       dass    eine andere konstruktive Ausführung mit     Rück-          sieht    auf bestimmte Gegebenheiten vorliegt. Hier sind  zwei Stromleiter 40, 41 parallel     zueinandergeführt,     und es ist angenommen,     dass    zur Isolation dieser  Stromleiter gegeneinander ebene Wände dienen sollen.  Zu dem Zweck sind Isolierplatten vorhanden. Dabei  ist weiter angenommen,     dass    diese Isolierplatten aus  bestimmten Gründen unterteilt sein müssen, so     dass     insgesamt an dem Stromleiter 41 die Platten 42, 42',  an dem Stromleiter 40 die Isolierplatten 43 und 43'  vorhanden sind.

   Diese Isolierplatten sind rechtwinklig  abgebogen, und jeder Stromleiter ist durch das ab  gewinkelte Stück hindurchgeführt. Die Isolierplatten  werden durch auf die Stromleiter aufgeschraubte  Muttern 44, 441     bzw.    45, 45' zusammengehalten.  Im Bereich der Platten erfolgt die Isolierung durch  die     Hintereinanderschaltung    von Luftabständen und  Isolierplatten. So z. B. ist ausgehend von dem Leiter  40 in Richtung auf den Leiter 41 zunächst eine  Luftschicht, dann die Platte 43, dann wieder eine  Luftschicht, dann die Platte 42 und schliesslich noch  mals eine Luftschicht vorhanden. Es     muss    aber auch  im Bereich zwischen den Gewindeteilen beider Strom  leiter die entsprechende Isolierfestigkeit hergestellt  werden.

   Hier ist wiederum eine Fuge vorhanden, und  die elektrische Abdichtung ist dadurch gelöst,     dass    die  Stromleiter an diesen Stellen mit Ringen 46, 47  aus elastischem Isoliermaterial versehen sind. Durch  Anziehen der Schrauben kann ein entsprechender  Druck auf diese Ringe ausgeübt werden, so     dass    an  den Grenzflächen zwischen den Ringen und den  Isolierplatten keine Lufteinschlüsse vorhanden sind.  Selbst wenn sich an diesen Stellen geringe Luftein  schlüsse befinden sollten, so können diese entspre  chend der Natur der Teilisolierung nicht glimmen,  weil diese Lufteinschlüsse im Vergleich zu den an  deren Luftstrecken wenig beansprucht sind.  



  Es gibt nun im elektrischen Schaltanlagenbau  auch Verbindungsstellen, die nicht unbedingt lösbar       bzw.    leicht lösbar ausgebildet sein müssen. Dabei  ist vor allem an Verbindungsstellen gedacht, bei  denen die Fuge erst während der Montage     bzw.    wäh  rend des Zusammenbaues der Schaltanlage entsteht       bzw.    geschlossen werden     muss.    Es ist nicht von gro  ssem Nachteil, wenn eine solche Fuge nicht leicht  lösbar ist, sondern durch eine feste Verbindung  ersetzt wird.  



  Nach einer weiteren     Ausführungsforrn    der Er  findung kann die Anordnung so getroffen sein,     dass     für die Teilisolierung     therinoplastische    Kunststoffe    verwendet werden, die an den Stossstellen miteinander  verschweisst sind. In     Fig.   <B>5</B> ist dieses Ausführungs  beispiel schematisch dargestellt. Es ist angenommen,       dass    zwei rohrförmige Behälter<B>51, 52</B> vorhanden sind,  die im Zuge der Stromleiter einer Schaltanlage liegen.  Die Rohre<B>51, 52</B> sind mit Flanschen<B>53</B> versehen  und werden an dieser Stelle durch Schrauben zu  sammengehalten. An der Innenseite sind die Rohre  mit Schichten 54,<B>55</B> aus festem Isoliermaterial ver  sehen.

   Koaxial innerhalb der beiden Rohre liegen die  Stromleiter<B>56, 57,</B> die gleichfalls an der Verbin  dungsstelle     aneinanderstossen.    An dieser Stelle kann  zur Verbesserung des Stromüberganges     eine    geeignete  Schraubverbindung oder dergleichen vorhanden sein.  Es sind auch die Stromleiter von einer Schicht<B>58, 59</B>  aus festem Isoliermaterial eingehüllt. Im Raum<B>60</B>  zwischen den beiden Isolierschichten<B>58</B> und 54     bzw.     <B>59</B> und<B>55</B> befindet sich Luft, die einen Teil der Lei  terspannung gegen Erde aufnimmt. Die festen Isolier  schichten sowohl an der     Behälterinnenwand    als auch  am Umfang der Stromleiter stossen an der Verbin  dungsstelle stumpf aneinander.  



  Die dadurch entstehenden Stossfugen<B>61</B> und<B>62</B>  werden bei dieser Ausführungsform der Erfindung  gelegentlich der Montage der Anlage verschweisst.  Aus diesem Grunde kommen bevorzugt     thermoplasti-          sehe    Kunststoffe für die Isolierung in Frage. Durch  die     Schweissung    der Isolierschichten wird eine nicht  lösbare Verbindung an dieser Stelle hergestellt. Der  Umstand,     dass    die Verbindung nicht lösbar ist, ist in  vielen Fällen ohne Bedeutung, weil es im Leitungs  zuge einer Schaltanlage vielfach Verbindungsstellen  der angegebenen Art gibt, die üblicherweise nicht  getrennt zu werden brauchen.

   Wenn ausnahmsweise  die Verbindung doch einmal gelöst werden     muss,    dann  wird man die Schweissstelle zerstören. Es     muss    dann  beispielsweise nach einer Reparatur oder Inspektion  der Anlage eine neue     Verschweissung    erfolgen. In  vielen Fällen kommt man aber mit dieser verhältnis  mässig einfachen Lösung aus.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Gekapselte Schaltanlage für Mittel- und Hoch spannung, bei der jede Phase für sich in einem rohrförmigen Behälter untergebracht und mit einer Isolation in der Weise versehen ist, dass sowohl der Leiter als auch die Behälterinnenwand mit einer nicht für die volle Höhe der Spannung gegen Erde aus reichenden festen Isolierschicht bekleidet sind, zwi schen denen sich eine Isolierstrecke aus Luft oder einem anderen Isoliergas befindet, deren Länge ein Mehrfaches der Dicke der festen Isolierschichten beträgt, dadurch gekennzeichnet,
    dass an der Ver bindungsstelle zwischen im Leitungszug aneinander- gereihten Behältern in die Fuge zwischen den Schichten der Teilisolation ein elastischer Isolier stoff eingefügt ist, derart, dass auch im Bereich der Fuge die Isolation in radialer Richtung aus einer Hintereinanderschaltung von nicht für die volle Höhe der Spannung gegen Erde ausreichenden festen Iso- lierschichten mit einer Luftschicht besteht, deren Dicke ein Mehrfaches der Dicke der festen Isolier schichten beträgt.
    UNTERANSPRUCHE <B>1.</B> Gekapselte Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation ein elasti scher Kunst- oder Naturisolierstoff ist. 2. Gekapselte Schaltanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bei überlappungsfugen die Einfügungen aus elasti schem Kunst- oder Naturisolierstoff so angeordnet sind, dass sie sich in dem Raum zwischen zwei ver schieden grossen Isolierzylindern oder zwischen zwei in verschiedenen Ebenen liegenden Isolierplatten be finden.
    <B>3.</B> Gekapselte Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Teilisolierung thermoplastische Kunststoffe verwendet sind, die an den Stossstellen miteinander verschweisst sind.
CH8175359A 1958-12-10 1959-12-10 Gekapselte Schaltanlage für Mittel- und Hochspannung CH376555A (de)

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