Grobstaubfilter zum Einbau in Gebäudewände, insbesondere Aussenwände Das Hauptpatent betrifft einen Grobstaubfilter zum Einbau in Gebäudiewände, insbesondere Aussen wände, welcher Filter insbesondere zur Verwendung in Belüftungsanlagen für Schutzräume bestimmt ist, aber auch für andere Zwecke dienen kann.
Der Filter besitzt ein in die Wand einzulassendes Gehäuse, dass mindestens eine Lufteinlassöffn:ung und eine Luftaustrittsöffnung aufweist und wenigstens ein auswechselbares Filterelement enthält, welches eine Aufteilung des Gehäus,esnneniraumes in einen an die Einlassöffnung angrenzenden Teil und einen an die Austrittsöffnung angrenzenden Teil ergibt.
Die Erfindung gemäss dem Hauptpatent besteht darin, dass die Filterfläche des Filterelementes wenig stens annähernd rechtwinklig verläuft zu der die Ein lassöffnung aufweisenden Vorderseite des Gehäuses, und d@ass das Filterelement zum Auswechseln in :einer zur Filterflüche parallelen Richtung aus dem Gehäuse herausnehmbar und in dasselbe einsetzbar ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbifdung des Grobstaubfilters gemäss dem Patent anspruch des Hauptpatentes und isst dadurch gekenn zeichnet, dass im Innern des Gehäuses wenigstens eine im Abstand:
von der Filterfläche des Filterelementes verlaufende Platte angeordnet ist, und dass rings um den Umfang der Platte eine Luftführungsöffnu,ng zum Zwecke des Zutrittes der zu filtrierenden Luft zur Filterfläche vorhanden ist.
In der Zeichnung ist rein beispielsweise eine Aus führungsform dargestellt.
Es zeigen:: Fig. 1 eine Ansicht des Grobstaubfifiters von der die Lufteinlassöffnung aufweisenden Vorderseite, mit einer teilweise entfernten vorderen P:ra#llplatte, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1, mit :
einer teilweise entfernten seitlichen Pral'lplatte, Fig.3 einen waagrechten Schnitt nach Linie 111-III der Fig. 1, Fig.4 einen waagrechten Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2, Fig. 5 eine schematische Draufsicht einer andern Filterausführung,
Fig. 6 eine .schematische AnsiLcht einer andern Filterausführung.
Der dargestellte Grobstaubfilter weist ein parallel- epiped!isches Gehäuse 38 auf, das an der Vorderseite dies Filters offen ist und, einen nach aussen abstehen den Umfangsflansch 39 besitzt, der beim Einbau des Filters in eine Gebäudewand zur Aussenseite ders,el- ben bündig angeordnet wird, wie Fig.2 zeigt.
An der oberen Wandung des Gehäuses 38 und im Innern desselben ist ein Steg 40 angeordnet, der Ausneh- mungen 41 und 42 aufweist. An der unteren Wan dung des Gehäuses und .im Innern desselben ist eben falls ein Steg 43 vorhanden, der mit einer Ausneh- mun.g 44 versehen ist (Fig. 2).
Die Stege 40 und 43 sind senkrecht übereinander angeordnet und reichen von, der vollständig .geschlossenen Rückwand. des Gehäuses 38 bis zur offenen Vorderseite desselben. An den zwei Stegen 40 und 43 Lit eine Pra lplatte 45, die eine Frontplatte des Gehäuses 38 darstellt, :
lös bar befestigt, und zwar mit Hilfe von Schrauben 46, die in Gewindebohrungen 47 der an den Stegen 40 und 43 angeschweissten Querstege 48 und 49 einge schraubt sind. In Fig. 1 ist die Pnallplatte 45 teilweise entfernt, und die Gewindebohrungen 47 sind sicht bar.
Rings um den Umfang der Prallplatte 45 ver läuft eine Lufteinlassöffnung 50 des Filters, da die Platte 45 kleiner ist A die öffnung des Gehäuses 3$. Die Lufteinlassöffnung 50 befindet sich somit an der Vorderseite des Filters und an der Aussenseite der Gebäudewand, in welche der Filter eingebaut ist.
Die untere Wandung 57 des Gehäuses 38 weist eine Luftaustrittsöffnung 51 auf, an welche mittels eines trichterförmigen Ansatzes 52 ein Rohrstutzen 53 an- geschlossen ist, der mit einem zur Saugseite einer Förderpumpe führenden Rohr 54 verbunden wird (Fig. 2).
Zwischen dem Steg 40 und zwei Wänden des Gehäuses 38 ist :ein waagrecht verlaufender Zwi schenboden 55 eingesetzt, der von der geschlossenen Rückwand des. Gehäuses 38 bis zum Quersteg 48 und zu einer senkrecht verlaufenden Wand 56 reicht (Fig. 3).
Die zur Prellplatte 45 parallel verlaufende Wand 56 reicht nach unten bis zur unteren Wandung 57 des Gehäuses 38 und verschliesst somit fast die gesamte rechte Gehäuseöffnung, so dass die an der rechten Filtervorderseite durch die Lufteinlassöffnung 50 einströmende Luft nur in dar Richtung der Pfeile 58-62 strömen kann (Fig. 1 und 3). Die in Pfeil richteng 59 strömende Luft kann oberhalb des Zwischenbodens 55 in das Innere des Gehäuses 38, z.
B. in Pfeilrichtung 61 und 62 strömen (Fig. 3).
Am Zwischenboden 55 und auf dem Quersteg 49 ist je ein Winkel 64 befestigt, von denen je ein Schenkel senkrecht verläuft. In der gleichen Ebene wie die senkrechten Schenkel der Winkel 64 schliesst sich an diese und an die Wand 56 eine. Wand 63 an, die vom Quersteg 49 bis zum Zwischenboden 55 reicht (Fig. 4).
Der Filter weist ferner ein Filterelement 65 auf, da die Gestalt einer ebenen, senkrecht angeordneten Tafel besitzt. Das Filterelement weist einen :im Quer schnitt U förmigen Rahmen 66 auf, der zwei zuein ander parallele Drahtgeflechte 67 festhält, zwischen denen ein Filtermaterial 68, z. B. Leichtmetal1.wol.le, eingebettet ist (Fig. 4).
Das Filterelement 65 ist auf dem waagrechten Schenkel des erwähnten Winkels 64 abgestützt, wobei die senkrechten Schenkel der Win kel 64 und die Stege 40 und 43 seitliche Führungen für das Filterelement 65 bilden.
Die Filterfläche des Filterelementes, d. h. die gedachte Ebene, die zwischen den beiden Draht geflechten 67 eine Symmetrieebene des Filterelemen tes bildet, verläuft senkrecht und, zudem rechtwinklig zu der die Einl'assöffnung 50 aufweisenden Vorder seite des Gehäuses 38.
Parallel zu dieser Filterfläche ist innerhalb des Filtergehäuses 38 eine zweite Prellplatte 69 angeord net. Diese Prellplatte 69 steht rechtwinklig zur ersten Prellplatte 45. Die seitliche Prallplatte 69 dient zum Abfanigen von Druckwellen,, z.
B. bei Explosionen, und schützt durch die damit erzielte Druckabminde- rung die Organe des Filters und die Personen im Schutzraum, der mit dem an die Austrittsöffnung 51 angrenzenden Raumteil in Verbindung steht. Die Prall#platte 69 reicht in der Höhe vom Quersteg 48 bis zum Quersteg 49 und besitzt damit etwa die Höhe wie das Filterelement 65. Die Breite der P.rallplatte 69 entspricht etwa der der reinen Filterfläche des Filterelementes 65.
Die Prellplatte 69 ist an vier Klötzen 73 sowie an den Querstegen 48 und 49 angeschweisst. Die Klötze 73 sind selbst wieder an den Stegen 40 und 43 angeschweisst. Rings um den Umfang der Prall-platte 69 verläuft ein-- Luftführungs- öffnung 70.
Die Prellplatte 69 wird damit von der Luft ähn lich umströmt wie die Prallplatte 45. Die in Pfeil- richtung 59, 61 und 62 strömende Luft gelangt durch die Ausnehmung 41 und strömt ,in Pfeilrichtung 71 zum Filterelement 65.
Die durch die Lufteinlassöff- nung 50 auf der rechten Seite (bei der Wand 56) des Filters einströmende Luft strömt in Pfeilrichtung 60 und 72 durch die Ausnehmungen 42 und 44 (Fig.2) zur linken Seite (bei der Prallpl'atte 69). Hier wird die Luftströmung umgelenkt und strömt gegen die Filterfläche des Filterelementes 65.
Bei abgenommener Platte 45 lässt sich das Filter element 65 wie eine Schubrad;. in einer zu dür Filter <B>fläche</B> parallielen Richtung in die beschriebene Gebrauchslage einschieben oder herausn; hmen und auswechseln. Die horizontale Abmessung des Filter elementes 65 in Richtung seiner Bewegungsbahn ist derart gewählt, dass die Platte 45 in montiertem Zustand das Filterelement festhält und gegen Bewe gung sichert.
Gegebenenfalls kann ein elastisch nach giebiger Pufferstreifen aus Gummi oder dergleichen an der einen Schmalseite des Rahmens 66 oder auch an der Innenseite der Platte 45 vorhanden sein.
Die im Innern des Gehäuses 38 angeordneten Organe des Filters unterteilen den Innenraum des Gehäuses 38 in einen an die Einlassöffnung 50 an grenzenden Teil und einen an die Austrittsöffnung 51 angrenzenden Teil, wobei das Filterelement 65 zwi schen den beiden genannten Raumteilen angeordnet ist.
Die eine Fläche des Filterelementes 65 bildet daher eine Begrenzung des an die Austrittsöffnung 51 angrenzenden Raumteiles, aus dem die filtrierte Luft abgesaugt wird, wogegen die andere Fläche des Fil terelementes 65 eine Begrenzung des an die Luft- führu.ngsöffnung 70 und die Einlassöffnung 50 an grenzenden Raumteiles bildet, in den die zu filtrie rende Luft einströmt.
Der beschriebene Filter weist insbesondere die folgenden Vorteile auf: Das Fiferelement 30 lässt sich auf sehr einfache Weise zwecks Reinigung her ausnehmen oder gegen ein anderes auswechseln, wenn es durch Staub und Schmutz aus der filtrierten Luft verunreinigt und verstopft worden ist. Man braucht hierzu nur die Platte 45 durch Lösen der Schrauben 46 abzunehmen, das Filterelement 65 herauszuziehen,
das gereinigte oder neue Filterelement einzusetzen und die Platte 45 wieder anzuschrauben. Die Filter konstruktion ist derart, dass kein Regenwasser und kein Spritzwasser, z.
B. bei Feuerlöscharbeiten, in die Austrittsöffnung 51 gelangen kann. Selbst wenn :eine gewisse Menge Wasser durch die Einlassöffnung 50 in das Gehäuse 38 gelangen sollte, so wird dieses Wasser durch den Steg 43 und die Wandung 56 am Abfliessen in die Öffnung 51 verhindert; es kann jedoch ungehindert durch den unteren waagrecht ver laufenden Teil der Einlassöffnung 50 wieder aus dem Gehäuse herausfliessen.
Die beschriebene Anordnung des Filterelementes 65 ermöglicht, eine gewünschte Grösse an Filterfläche auf verhältnismässig kleinem Raum unterzubringen und die Filterfläche verhäitnAs- mässig gross zu machen im Vergleich zur sichtbaren Vorderfläche des Filters. Ein anderer bedeutender Vorteil liegt .im verhältnismässig geringen Druckver lust bei gegebener Filterleistung. Dies ergibt sich aus den verhältnismässig grossen Durchflussquerschnit- ten für die einströmende und die abströmende Luft.
Durch die, Anordnung der Prallplatte 69 werden Druckwellen, die ohne Anprall an die Pralfplatte 45 direkt durch die Einlassöffnung 50 in das Innere des Filtergehäuses eindringen, abgefangen, so dass sie nicht mit voller Wucht auf die Filterfläche des Filter- eliementes 65 wirken können und dieses zerstören können. Die PraNpl'atte 69 behindert nicht die schnellte und einfache Auswechselbarkeit des Filter elementes 65.
Für eine grosse Filterleisitung können mehrere Filterelemente im gleichen Gehäuse angeordnet sein.. Die Konstmuktion des Filters. sieht dann beispiels weise so aus, wie wenn mehrere des beschriebenen und dargestellten Filters in einer waagrechten Reihe unmittelbar nebeneinander angeordnet wären.
Ausser der parallel zur Filterfläche des Filter- elementes 65 stehenden Prallplatt 69 kann auch eine weitere ebensolche Prallplatte 77 auf dr ande ren Seite eines zweiten Filterelementes 78 angeordnet werden (Fig. 5). Der ganze Filter ist bezüglich einer senkrechten Ebene, die sich zwischen den beiden Filteretliementen 65 und 78 befindet, symmetrisch aus gebildet.
Das Gehäuse braucht nicht in jedem Fall paral- lelepipedlisch zu sein, sondern könnte beispieläweise auch die Form eines Zylinders mit waagrecht ver- laufendler Achse haben. In diesem Fall wird man die erste Pralfplatte 45 vorzugsweise rund ausbilden, was aber nicht unbedingt erforderlich .ist.
Führt man z. B. das Flteirelement 74 als Zylinder aus (Fig.6), dann entspricht die Wandstärke des zylinderförmigen Filterelementes 74 der Dicke des dargestellten Filterelementes 65, und man wird eben- falls eine zur Prallplatte 69 analoge Prallplatte als Zylinder mit wesentlich grösserem Durchmesser als das Filterelement 74 ausführen,
um wieder den Abstand der Pral'lplatte 69 vom Filterelement 65 zu erhalten.
Die zylindleirförmi,ge Prall.platte russ natürlich nicht unbedingt ein geschlossener Zylinder sein, son- d@ern kann auch aus zwei halbkreisförmigen Schalen (75 und 76) bestehen (Fig. 6). Die durch das Flter- element 74 durchgeströmte und damit filtrierte Luft strömt vom Innenraum 79 zum nicht dargestellten Sdhutzraum.