CH376678A - Selbsttätige Addierwaage - Google Patents

Selbsttätige Addierwaage

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CH376678A
CH376678A CH7842659A CH7842659A CH376678A CH 376678 A CH376678 A CH 376678A CH 7842659 A CH7842659 A CH 7842659A CH 7842659 A CH7842659 A CH 7842659A CH 376678 A CH376678 A CH 376678A
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CH7842659A
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Inventor
Martyn Denison Henry
Original Assignee
Saml Denison & Son Limited
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  
 



  Selbsttätige Addierwaage
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Addier Waage bzw. insbesondere Verbesserungen an solchen Addierwaagen, die mit einem kontinuierlich angetriebenen Förderband ausgerüstet sind.



   Bei derartigen Waagen wird bekanntlich jeweils eine bestimmte     Wiegelänge      des Förderbandes an entsprechenden Teilen der Waage aufgehängt bzw. von diesen angehoben, wobei die ganze Anordnung so getroffen ist, dass die auf einer  Wiegelänge  vorhandene Last jeweils einmal während des Durchlaufes dieser Wiegelänge durch die Waage gewogen wird.



  Indem jeder dieser Messwerte einer Addiervorrichtung zugeleitet wird, erhält man das Gesamtgewicht der in einer vorgegebenen Zeit über das Förderband und durch die Waage geführten Materialmenge. Es sei jedoch in diesem Zusammenhang hervorgehoben, dass die vorliegende Erfindung auch bei Addierwaagen Anwendung finden kann, denen das zu wiegende Material intermittierend, das heisst nicht kontinuierlich, zugeführt wird.



   Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung sei bemerkt, dass in der britischen Patentschrift Nr. 9339/1895 bereits eine selbsttätige Addierwaage beschrieben ist, bei der das Gewicht des jeweils auf einer Wiegelänge des Förderbandes vorhandenen Materials durch die Winkelauslenkung einer Balkenwaage (Schnellwaage) gemessen wird, die dem jeweiligen Lastwert entspricht. Die Winkelauslenkung der Balkenwaage wird durch die Schwenkbewegung eines Segmentes zwischen einer vorgegebenen Ausgangsstellung und jener Stellung, in der das Profil des Segmentes mit dem freien Ende des Waagebalkens in Eingriff ist, gemessen. Diese Schwenkbewegung des Segmentes wird dann der Addiervorrichtung zugeleitet.

   Es leuchtet ohne weiteres ein, dass das kurvenförmige Profil dieses Segmentes sehr genau gearbeitet sein muss, wenn die durch den Waagebalken hervorgerufene Winkelauslenkung des Segmentes in einem linearen Verhältnis zu der auf den Waagebalken wirkenden Last stehen soll.



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für eine Additionswaage verbesserte Mittel zu entwickeln, die es gestatten, ohne Verwendung eines derartigen, mit dem Waagebalken zusammenwirkenden   Segmentes    die einzelnen Lastwerte zu messen und zu addieren.    rn    der britischen Patentschrift   Nur. 367159    ist eine selbsttätige Additionswaage beschrieben, die eine doppelte Kupplungsvorrichtung aufweist, mit deren Hilfe eine Kompensation derjenigen Winkelbewegung durchgeführt wird, die das Segment mit Rücksicht auf die sogenannte Subtraktionsbewegung (discounting movement) auf die Additionsvorrichtung überträgt.



  Diese Subtraktionsbewegung des Segmentes ist notwendig, da das Segment je nach dem gerade vorliegenden Taragewicht der Wiegelängen des Förderbandes eine Ausgangsstellung aufweist, die mehr oder weniger weit unter der eigentlichen Null-Lage, das heisst im Bereich einer  negativen Last  liegt.



   Der Erfindung liegt daher weiterhin die Aufgabe zugrunde, verbesserte Mittel zu entwickeln, die es gestatten, diese  Subtraktionsbewegung  der Messvorrichtung ohne die Verwendung einer doppelten Kupplung der vorstehend beschriebenen Art durchzuführen.



   Es ist weiterhin ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine neue Additionswaage zu entwickeln, bei der die Zeitspanne, in der die Wiegevorrichtung zu Messzwecken arretiert werden muss, gegenüber be  bekannten    Ausführungen wesentlich vermindert ist, so dass auf diese Weise die Zeitspanne, die für die Wiegeeinrichtung zur Erreichung einer für die Messung im nächsten Wiegezyklus erforderlichen stationären Lage zur Verfügung steht, weitgehend vergrössert wird.  



   Gemäss der Erfindung sind bei der selbsttätigen Additionswaage mit einer zum Lastabgleich dienenden Waagebalkenanordnung und einer Last-Addiervorrichtung, welche Mittel zum Wiegen von kontinuierlich oder intermittierend dem Waagebalkensystem zugeführten Materialmengen aufweist,   Über-    tragungsmittel vorgesehen, die den so gewonnenen Messwert der Addiervorrichtung zuführen und folgende Bauteile aufweisen: einen auf die Last ansprechenden und lastentsprechend verstellt werdenden, drehbar gelagerten Bauteil, dessen Winkeldrehung der am Waagebalken angreifenden Last linear proportional ist; einen koaxial zu dem lastentsprechend verdrehten Bauteil drehbar angeordneten Messarm, der die Winkelverdrehung dieses Bauteils gegenüber einer Bezugs-(Null)-Stellung des Armes misst;

   mit einer Kupplung versehene   Verbindungs- bzw.      thbertra-    gungsmittel, die den Messwert der Winkelauslenkung des lastentsprechend verdrehten Bauteiles von dem Messarm auf die Addiervorrichtung übertragen.



   Weitere Ausgestaltungen der Erfindung betreffen vorzugsweise ein nachstehend im Zusammenhang näher erläutertes, in seine Ruhelage schwenkbares mechanisches Kontaktglied sowie eine Nullstelleinrichtung, die ebenso wie das Kontaktglied mit dem Abnehmarm verbunden ist.



   Im folgenden ist die Erfindung anhand eines aus der Zeichnung ersichtlichen bevorzugten Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriss des zum Verständnis des Erfindungsgedankens wesentlichen Teiles einer selbsttätigen Addierwaage,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1, in der einzelne Teile zur besseren   Übersicht    weggelassen sind,
Fig. 3 eine weitere geschnittene Seitenansicht (Teildarstellung) der Vorrichtung gemäss Fig. 1.



   Bei der in der Zeichnung dargestellten Addierwaage weist die Wiegeeinrichtung ein die Gegenkraft lieferndes Einfachpendel A auf. Diese Einrichtung ist dem Fachmann seit dem letzten Jahrhundert hinlänglich bekannt und bedarf somit keinerlei weiterer Erläuterungen. Selbstverständlich kann die zum Abgleich erforderliche Gegenkraft ebensogut auch durch ein Mehrfachpendel oder ein Federsystem erzeugt werden.



   Die mit der Wiegelänge des Förderbandes verbundene Last-Wiegevorrichtung ist mit einem auf die Last ansprechenden Waagebalken 4 versehen, der im Drehpunkt 5 an dem festen Gestell 6 gelagert ist und mit einem Gegengewicht 7 und einem Stossdämpfer 8 zusammenwirkt. Das Gewicht der Wiegelänge des Förderbandes wird zusammen mit der sich auf der Wiegelänge befindlichen Last von einem bekannten, die Wiegelänge des Förderbandes abstützenden, auf die Last ansprechenden Mechanismus aufgenommen, das heisst das Gewicht der Wiegelänge des Förderbandes wird zusammen mit dem Gewicht der Last auf den Waagebalken übertragen.

   Der Waagebalken 4 ist über ein Band 9 mit dem Umfang einer exzenterartigen   Steuer- bzw.    Führungsscheibe 10 verbunden, deren Profil so gewählt ist, dass die Drehbewegung der Führungsscheibe 10 um ihre Achse 11 linear proportional zu der am Waagebalken 4 angreifenden (Mess-)Last ist; die Ausbildung einer derartigen Führungsscheibe ist durchaus bekannt und bedarf daher keiner besonderen Erläuterung.



   Die Scheibe 10 ist mit einem Bauteil 12 fest verbunden, der die Form eines Segmentes aufweist und zusammen mit der Scheibe 10 drehbar auf der fest angeordneten Achse 11 gelagert ist. Die Scheibe 10 und das Segment 12 werden daher beim Auftreten einer (Mess-)Last um einen lastproportionalen Winkel verdreht. Das Segment 12 trägt einen in seitlicher Richtung vorspringenden Stift 13 (vergleiche Fig. 3), der mit der Anschlagnase 14a eines schwenkbaren mechanischen Kontaktgliedes 14 zusammenwirkt.



  Dieses Kontaktglied 14 ist auf dem Mess- bzw. Ab  nehmerarm    15 über eine Zapfenlagerung drehbar befestigt und lässt sich - wie insbesondere aus Fig. 3   hervorgeht - senkrecht    zu der Ebene des Messarmes 15 verschwenken. Der Messarm 15 ist koaxial zum Segment 12 auf der Achse 11 frei drehbar gelagert und kann somit unabhängig von dem lastentsprechend verdrehten Segment 12 eine Schwenkbewegung um die Achse 11 ausführen.



   Um das Segment 12 zu Messzwecken zu arretieren, ist ein Bremsbelag 16 vorgesehen, der auf dem einen Arm des gabelförmig ausgebildeten, schwenkbar gelagerten Hebels 17 befestigt ist. Der Bremsbelag 16 wird durch die am Hebel 17 angreifende Zugfeder 18 gegen die gekrümmte Führungsfläche des Segmentes 12 gedrückt, wenn die auf dem anderen Arm des Hebels 17 gelagerte Rolle 19 ausser Eingriff mit der auf der Welle 21 befestigten Steuerscheibe 20 kommt (vergleiche Fig. 1).



   Auf der Welle 21 ist eine   Steuer- bzw.    Führungsscheibe 22 fest angeordnet, die mit einem Rollglied 23 in Eingriff steht, das auf dem Messarm 15 befestigt ist.



  Durch Drehen der Steuerscheibe 22 kann der Messarm 15 somit mehr oder weniger weit um die Achse 11 geschwenkt werden. Die Steuerscheibe 22 trägt weiterhin eine Führungsfläche 24, die mit dem Rollglied 25 zusammenwirkt, das an dem einen Ende des Hebels 26 befestigt ist. Der Hebel 26 ist an seinem anderen Ende am Messarm 15 drehbar gelagert und wird durch die Zugfeder 27 an den Arm 15 herangezogen. Die Steuerscheibe 22 trägt ferner eine seitliche Führungsfläche 24a, die mit dem schwenkbaren Kontaktglied 14 zusammenwirkt und dieses in seine Ruhelage zurückführt.



   Mit dem Messarm 15 ist das auf der Achse 11 frei drehbar gelagerte Kupplungselement 28 einer Konuskupplung drehfest verbunden. Die Kupplung weist ferner den Kupplungsteil 29 auf, der ebenfalls frei drehbar auf der Achse 11 gelagert ist und durch eine Druckfeder 30 in Richtung auf den Kupplungsteil 29 gedrückt wird. Mit dem Kupplungsteil 29 ist ein Zahnrad 31 drehfest verbunden, das mit einem Ritzel 32 in Eingriff steht. Dieses Ritzel 32 ist auf  einer Welle 33 befestigt, die drehbar in einem Halterungsbauteil des Gestelles der Vorrichtung gelagert ist. Auf der Welle 33 sitzt ein Zahnrad 34, das mit einem Zahnrad 35 in Eingriff steht, das seinerseits auf einer drehbar im Gestell gelagerten Welle 36 sitzt.



  Die Welle 36 ist über die Kettenräder 39, 40 und die Kette 40a mit der Welle 37 der im übrigen bekannten Addiervorrichtung 38 verbunden.



   Um die Kupplungsteile 28 und 29 in bzw. ausser Eingriff zu bringen, ist eine Steuerkurve 41 vorgesehen, die drehfest mit der Steuerscheibe 22 verbunden ist und die mit einem Rollglied 42   zusammen    wirkt. Dieses Rollglied 42 wird von einem Kupplungsbetätigungsrahmen 43 getragen, der mit einer in den Buchsen 44a, 44b geführten Gleitstange 44 verbunden ist und durch die Druckfeder 45 an die Steuerkurve 41 angedrückt wird. Ein einstückig mit dem Rahmen 43 ausgebildeter, gabelförmiger Bauteil 46a liegt an dem mit dem Kupplungselement 29 verbundenen Flansch 47 an und steuert auf diese Weise die Stellung dieses Kupplungselementes; ein zweiter gabelförmiger Ausleger 46b des Rahmens 43 steht mit dem auf der Welle 21 befestigten Flanschteil 57 in Eingriff, der unter der Wirkung der Druckfeder 58 steht.

   Der Rahmen 43 ist weiterhin mit einem Betätigungsstift 48 versehen, der sich an den oberen Arm 14b des schwenkbaren Kontaktgliedes 14 anlegen kann.



   Die Welle 36 ist mit einem Zeiger 49 verbunden, der mit einer fest angebrachten Skala 50 zusammenwirkt und dessen Stellung durch ein in dem am Rahmen 6 befestigten Zeigergehäuse 52 vorgesehenes Fenster 51 beobachtet werden kann.



   Mit dem lastentsprechend verdrehten Segment 12 und der von dem Band 9 angetriebenen Scheibe 10 ist ein   Zahnseement    53 (vergleiche Fig. 1 und 2) drehfest verbunden, das mit einem Ritzel 54 in Eingriff steht. Dieses Ritzel 54 ist auf der Welle 36 frei drehbar befestigt und trägt einen Zeiger 55, der mit einer in dem Skalengehäuse 52 angebrachten Skala 56 zusammenwirkt.



   Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen erfindungsgemässen Addierwaage ist wie folgt:
Während des Durchlaufes einer  Wiegelänge  der Last durch bzw. über die Wiegeeinrichtung der Addierwaage führt die Welle 21 eine Umdrehung aus.



  Zu Beginn dieses Wiegezyklus hält die auf der Welle 21 befestigte Steuerscheibe 20 den Bremsbelag 16 ausser Eingriff mit dem Segment 12, so dass sich die von dem Band 9 angetriebene Scheibe 10, das Segment 12 und der Zeiger 55 von einer vorgegebenen Ausgangsstellung aus um einen Winkelwert drehen können, der der gerade auf der Wiegevorrichtung befindlichen Last linear proportional ist. Bei der weiteren Drehbewegung der Welle 21 wird die Rolle 19 durch die Steuerscheibe 20 freigegeben, so dass sich der Bremsbelag 16 an das Segment 12 anlegt und dieses damit in der erreichten (Messwert)-Stellung festhält. Die Steuerscheibe 22 gibt daraufhin den Messarm 15 frei, so dass dieser in eine Winkelstellung herabfällt bzw. herabgeführt wird, die dadurch bestimmt ist, dass sich die Anschlagnase 14a des schwenkbaren Kontaktgliedes 14 an den am Segment 12 befestigten Anschlagstift 13 anlegt.



   Während dieser vorstehend beschriebenen Bewegung wird der Kupplungs-Betätigungsrahmen 43 durch das in Eingriff mit der Führungsfläche 41 stehende Rollglied 42 in einer Lage gehalten, in der die Kupplungsteile 28 und 29 ausser Eingriff sind.



  Nachdem jedoch eine genügende Zeit verstrichen ist und sich der Messarm 15 an den Anschlagstift 13 des Segmentes 12 angelegt hat, ist die Steuerkurve 41 so weit gedreht, dass der Kupplungsbetätigungsrahmen 43 unter der Wirkung der Druckfeder 45 den Kupplungsteil 29 freigibt, so dass dieser in Eingriff mit dem Kupplungsteil 28 kommt.   Uber    den Betätigungsstift 48 wird gleichzeitig das Kontaktglied 14 ausser Eingriff mit dem Anschlagstift 13 gebracht (vergleiche Fig. 3). Durch dieses Zurückschwenken des Kontaktgliedes 14 wird es möglich, dass sich das Segment 12 nach seiner Freigabe durch den Bremsbelag 16 erneut um die Achse 11 dreht, so dass die Wiegevorrichtung bereits auf die Last der nächsten  Wiegelänge  ansprechen kann, während noch die Stellung des Messarmes 15 auf die Addiervorrichtung 38 übertragen wird.



   Nachdem die Kupplungselemente 28 und 29 in Eingriff gebracht sind, liegt die Steuerscheibe 22 mit ihrem äusseren Umfang regelmässig an dem Rollenglied 23 des Messarmes 15 an und führt auf diese Weise den Arm 15 in eine mittlere Nullstellung zurück, die durch den äusseren Umfang des Sektorbereiches X der Steuerscheibe 22 gegeben ist. Die äussere Begrenzung des Sektors X ist eine Kreisbogenfläche um die Welle 21 als Mittelpunkt. Die resultierende Drehbewegung des in seine Ausgangsstellung zurückgeführten Messarmes 15 wird über die Kupplung 28, 29, das Zahnrad 31, das Ritzel 32, die Zahnräder 34, 35 und die Kettenräder 39, 40 auf die Addiervorrichtung 38 übertragen.

   Besonders hervorzuheben ist, dass dann, wenn die Rolle 23 des Messarmes 15 infolge einer negativen Last in einer Stellung steht, in der sie von der Steuerscheibe 22 nicht erfasst wird, die Rolle 25 mit der Innenseite der Steuerkurve 24 in Eingriff kommt und auf diese Weise die Rolle 23 an den Umfang des Sektors X der Steuerscheibe 22 herangeführt wird.



   Nach einer Zeitspanne, die gross genug ist, um die zuvor beschriebenen Mess- und Registriervorgänge durchzuführen, werden die Kupplungsteile 28 und 29 durch die Steuerkurve 41 ausser Eingriff gebracht; der Messarm 15 wird durch die Steuerscheibe 22 weiter angehoben, so dass der Stift 13 des Segmentes während des nächsten Wiege- und Addiervorganges gegebenenfalls eine Stellung einnehmen kann, die einer negativen (Tara-)Last entspricht; die Führungsfläche 24a der Steuerscheibe 22 führt zur gleichen Zeit das schwenkbare Kontaktglied 14 in seine Ruhelage zurück.



   Gleichzeitig mit der auf die Addiervorrichtung übertragenen Drehbewegung bringt die Welle 36  durch ihre Drehung den Zeiger 49 in eine Stellung, in der sich an der Skala 50 der Last-Summenmesswert ablesen lässt.



   Die Drehbewegung des Zeigers 55, die über das Zahnsegment 53 und das Ritzel 54 erfolgt, liefert demgegenüber den Wert der jeweils auf der gerade gemessenen  Wiegelänge  des Förderbandes befindlichen Last, des gerade vorhandenen Prozentsatzes der vollen Kapazität des Förderbandes, des Prozentsatzes der Fördergeschwindigkeit oder einer Plus Minus-Abweichung von einem vorgegebenen Lastwert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Addierwaage mit einer zum Lastabgleich dienenden Waagebalkenanordnung, einer Last Addiervorrichtung, Mitteln zum Wiegen von kontinuierlich oder intermittierend der Waagebalkenanordnung zugeführten Materialmengen sowie Mitteln zur Übertragung des Last-Messwertes auf eine Addiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Übertragung des Messwertes auf die Addiervorrichtung (38) folgende Bauteile aufweisen: einen auf die Last ansprechenden und lastentsprechend verstellt werdenden. drehbar gelagerten Bauteil (10, 12), dessen Winkeldrehung der am Waagebalken angreifenden Last linear proportional ist; einen koaxial zu dem lastentsprechend verdrehten Bauteil (10, 12) drehbar angeordneten Messarm (15), der die Winkelverdrehung dieses Bauteiles gegenüber einer Bezugs (Null)-Stellung des Armes misst;
    mit einer Kupplung (28, 29) versehene Verbindungs- bzw. tJbertragungs- mittel (31 ... 37, 39, 40), die den Messwert der Winkelauslenkung des lastentsprechend verdrehten Bauteiles von dem Messarm auf die Addiervorrichtung (38) übertragen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Addierwaage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die während jedes Wiege- und Addiervorganges die einzelnen Steuer- und Betätigongsvorgänge koordinieren, insbesondere die Betätigung des lastentsprechend verdrehten Bauteiles (10, 12) durch die Waagebalkenanordnung (4), die Messbewegung des Mess- bzw. Abnehmerarmes (15) und den Eingriff der Kupplungsteile (28, 29), die den Messarm mit der Addiervorrichtung verbinden.
    2. Addierwaage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messarm (15) mit dem lastentsprechend verstellten Bauteil (10, 12) in Eingriff gebracht werden kann, dass ferner eine Steuerscheibe (22) vorgesehen ist, die den Messarm aus seiner Eingriffslage mit dem lastentsprechend verstellten Bauteil in eine Bezugs-(Null)-Stellung führt, dass weiterhin die Kupplungsteile (28, 29) in Eingriff gebracht werden, nachdem der lastentsprechend verstellte Bauteil (10, 12) seine Messwertstellung erreicht hat und ehe der Messarm durch die Steuerscheibe betätigt wird, und dass die Kupplungsteile ausser Eingriff gebracht werden, sobald der Messarm in seine Bezugs (Null)-Stellung zurückgeführt ist, so dass der angetriebene Kupplungsteil auf die Addiervorrichtung (38) einen Messwert überträgt, der der Winkelverdrehung des Messarmes zwischen seiner Bezugs-(Null)-Stellung und jener Stellung entspricht,
    in der er mit dem lastentsprechend verstellten Bauteil (10,12) in Eingriff ist.
    3. Addierwaage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerscheibe Mittel (24) vorgesehen sind, die den Messarm (15) nach dem Lösen der Kupplung über die Bezugs-(Null)-Stellung anheben bzw. hinausdrehen, so dass der lastentsprechend verstellte Bauteil (10, 12) bei einer negativen (Tara-)Last eine entsprechende Bewegung ausführen kann.
    4. Addierwaage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Steuerkurven (20, 41) und Rollglieder (19, 42) vorgesehen sind, die den Messarm (15) in einer bestimmten vorgegebenen Bezugs-(Null) Stellung mit der ihn führenden Steuerscheibe (22) in Eingriff bringen (Fig. 1).
    5. Addierwaage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Messarm (15) ein drehbar gelagertes Kontaktglied (14) aufweist und Mittel (43, 48) vorgesehen sind, die das Kontaktglied während der Bewegung des Messarmes unmittelbar vor dem Eingriff zwischen dem Messarm und dem lastentsprechend verstellten Bauteil in den Schwenkbereich eines vorspringenden Anschlagteiles (13) des lastentsprechend verstellten Bauteiles (12) einführen, sowie Mittel (22, 24a) vorhanden sind, die nach dem Eingreifen der Kupplungsteile (28, 29) das Kontaktglied (14) aus dem Bewegungsbereich des Anschlagteiles herausführen, so dass sich der lastentsprechend verstellte Bauteil unter der Wirkung einer neuen Last in eine entsprechende Winkelstellung bewegen kann, während der Messarm gleichzeitig den der zuvor gemessenen Last entsprechenden Messwert an die Addiervorrichtung (38) weiterleitet.
    6. Addierwaage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einer einfachen Steuerkurve (41) betätigter, in zwei Richtungen bewegbarer Bauteil (43) vorgesehen ist, der gleichzeitig die Kupplung (28, 29) in Eingriff und das Kontaktglied (14) ausser Eingriff mit dem lastentsprechend verstellten Bauteil (10, 12) bringt (Fig. 3).
    7. Addierwaage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine unter Federkraft stehende Bremsvorrichtung (16. . . 19) vorgesehen ist, die die Bewegung des lastentsprechend verstellten Bauteiles bis zum Eingriff der Kupplungsteile verhindert (Fig. 1).
    8. Addierwaage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung durch eine Steuerscheibe (20) betätigt wird.
    9. Addierwaage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Betätigung des Messarmes, der Kupplung und der Bremsvorrichtung dienenden Steuerscheiben (20, 22) auf einer Welle (21) sitzen, die bei jedem einzelnen Wiegevorgang eine Umdrehung ausführt.
    10. Addierwaage nach Unteranspruch 9, die mit einem kontinuierlich angetriebenen Förderband ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Steuerscheiben (20, 22) tragende Welle (21) während des Durchlaufes einer Wiegelänge des Förderbandes durch die Waage eine Umdrehung ausführt.
    11. Addierwaage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lastentsprechend verstellte Bauteil (10, 12) eine Führungsscheibe (10) aufweist, die über ein Antriebsband (9) mit der Waagebalkenanordnung verbunden ist (Fig. 1).
    12. Addierwaage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lastentsprechend verstellte Bauteil ein Zahnsegment (53) aufweist, das mit einem Ritzel (54) in Eingriff steht, das seinerseits auf einer mit Mitteln (55) zur Lastanzeige versehenen Welle (36) sitzt (Fig. 2).
    13. Addierwaage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel zur Über- tragung des Messwertes von dem Messarm auf die Addiervorrichtung eine mit Anzeigemitteln (49) versehene Welle (36) aufweisen, die entsprechend der Bewegung des angetriebenen Kupplungsteiles (28) gedreht wird (Fig. 2).
CH7842659A 1958-09-24 1959-09-19 Selbsttätige Addierwaage CH376678A (de)

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