CH376698A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ziergegenständen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ziergegenständen

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CH376698A
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CH7962559A
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Ilsen Henry
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Ilsen Chains Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C27/00Making jewellery or other personal adornments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/08Designs imitating natural patterns of crystalline structures, pearl effects, or mother-of-pearl effects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ziergegenständen    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  und eine Vorrichtung zur Herstellung von Ziergegen  ständen in Form von Drähten, Leisten, Streifen oder  von Formstücken, die als Imitation     diamantbesetzter     Gegenstände dienen.  



  Es ist bekannt, zur Imitation von Diamant  schmuck beispielsweise an Zier-, Schmuck- oder De  korationsgegenständen geschliffene     Bleiglassteine    in  oder auf eine     metallische    Unterlage aufzuarbeiten, so  dass diese unechten Ziergegenstände im fertigen Zu  stand eine täuschend ähnliche Nachbildung der echten       diamantbesetzten    Ziergegenstände darstellen. Es liegt  jedoch auf der Hand, dass diese Herstellung nicht nur  zeitraubend und umständlich, sondern auch teuer ist.  Hinzu kommt noch, dass die ein- oder aufgesetzten       Bleiglassteine    leicht beschädigt oder gar ganz ab  gestossen werden können.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe  gestellt, ein Verfahren zur Herstellung imitierter Dia  mantziergegenstände zu schaffen, das auf wirtschaft  lich tragbarer Basis durchführbar ist. Und zwar wird  erfindungsgemäss hierzu vorgeschlagen, von einem  leichtmetallischen Ausgangswerkstoff auszugehen,  z. B. von Aluminium oder dessen Legierungen, und  diesen zunächst allseitig mit einer gefärbten Eloxal  schicht zu versehen, die dann auf einem Teil der       Oberfläche    entfernt wird, worauf man in diese       eloxalfreien    Teile eine     tiefliegende        Ornamentierung     in Form von Facetten einprägt.  



  Gemäss der Erfindung erstellt man diese     Facetten-          Tiefprägung    mit Hilfe eines Prägewerkzeuges, das  mit hochpolierten, der zu bildenden     Facettenform     entsprechenden Prägestempeln versehen ist.  



  Durch Verwirklichung dieses erfindungsgemässen  Verfahrens unter Zuhilfenahme der vorgeschlagenen  Vorrichtung lassen sich auf diese Weise Ziergegen  stände in den mannigfaltigsten Formen herstellen, die    einerseits eine verblüffende Imitation     diamantbesetzter     Gegenstände darstellen, anderseits aber in einem bis  her nicht erreichten Masse wirtschaftlich     wohlfeil    er  zeugt werden können. Ausserdem hat diese Facetten  prägung einen praktisch bleibenden Oberflächen  glanz, der mit Hilfe der hochpolierten Diamanten  beim Prägen erzeugt und auch beibehalten wird.

    Besondere     Effekte    lassen sich dabei dadurch errei  chen, dass man die     Facettierung    zwar reihenweise,  jedoch mit Unterbrechungen vorsieht, so dass eine  deutliche Abhebung der Facetten einerseits und ein  Farbkontrast anderseits entsteht.  



  Es können nun im Rahmen der Erfindung Zier  gegenstände einmal so erstellt werden, dass man       Drähte,    Streifen oder Leisten zunächst mit der     Facet-          tierung    versieht und sie erst im Anschluss daran  z. B. zu Reifen, Ringen, Anhängern oder dergleichen  verformt; zum anderen können aber auch die end  gültigen Formen bereits vorher gewählt und fest  gelegt und erst dann die     Facettierung    eingeprägt wer  den.

   In beiden Herstellungsfällen ergibt sich ein  besonders effektvoller Ziergegenstand, der sowohl  als     Arm-    oder Halsschmuck, als auch zur dekorativen  Ausgestaltung von     Kleidungsstücken,    wie     Kleider,     Hüten oder dergleichen, ohne weiteres Verwendung  finden kann. überdies eignen sich diese     diamant-          imitierenden    Gegenstände insbesondere in Form von  Streifen oder Leisten auch     für    Wanddekorationen  oder für Gegenstände, die an einer Wand aufgehängt  oder angebracht werden sollen.  



  Diese nach dem erfindungsgemässen Herstellungs  verfahren erzeugten Ziergegenstände in den eingangs  erwähnten Formen und Ausbildungen haben gegen  über bekannten Ziergegenständen, die auf der Basis  von ein- oder aufgesetzten harten     Bleiglassteinen    er  zeugt sind, den erheblichen und entscheidenden Vor  teil, dass sie nicht nur wirtschaftlicher hergestellt wer-      den können und demzufolge auch billiger sind, son  dern dass sie den echten     diamantbesetzten    Ziergegen  ständen zumindest genau gleich oder aber noch  natürlicher scheinen als die bisher bekannten, ver  gleichbar     bleiglasbesetzten    Ziergegenstände.  



  Man kann die     Facettierung    an den nach dem Er  findungsverfahren hergestellten Ziergegenständen,  beispielsweise in Form von Ringen,     Reifen,        Schmuck-          und    Zierbesätzen jedweder Art und Ausbildung, nicht  nur auf einer Seite des beispielsweise runden oder  mehreckigen Querschnitt aufweisenden Ringes oder  dergleichen vorsehen, sondern man kann unter Um  ständen den     Ausgangswerkstoff    ringsherum mit einer  nach der Erfindung verwirklichten     Facetten-Orna-          mentierung    versehen, um einen Schmuck- oder Zier  gegenstand besonders     effektvoll    zu gestalten.  



  Und schliesslich kann man Ziergegenstände im  Rahmen des     Erfindungsverfahrens    auch aus Leicht  metallstreifen erzeugen und diese Streifen dann durch  einen anderen     Werkstoff    versteifen.  



  Wie bereits erwähnt, ist das beschriebene Ver  fahren und die zur Ausübung des Verfahrens die  nende Vorrichtung nur ein Beispiel für die Verwirk  lichung der Erfindung und diese nicht darauf be  schränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung  noch mancherlei andere Ausführungen und Anwen  dungen in bezug auf die Ausbildung und Gestaltung  der nach dem erfindungsgemässen Verfahren und  unter Zuhilfenahme der Vorrichtung hergestellten  Ziergegenstände möglich.  



  So liesse sich zur Bildung der Zierfacetten ein  Prägewerkzeug verwenden, das der     Facettenform       entsprechend ausgebildete, aus Diamanten oder ge  sintertem Hartmetall bestehende Prägestempel auf  weist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von Ziergegenständen in Form von Drähten, Leisten, Streifen oder von Formstücken, die als Imitation diamantbesetzter Ge genstände dienen, dadurch gekennzeichnet, dass ein leichtmetallischer Ausgangswerkstoff zunächst all seitig mit einer gefärbten Eloxalschicht versehen wird, die dann auf einem Teil der Oberfläche ent fernt wird, worauf man in diese eloxalfreien Teile eine Ornamentierung in Form von vertieften Facetten einprägt. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ornament-Facetten reihen weise eingeprägt werden.
    PATENTANSPRUCH 11 Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein mit hoch polierten, der zu bildenden Facettenform entspre chenden Prägestempeln besetztes Prägewerkzeug. UNTERANSPRUCH 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Prägewerkzeug zur Erzeu gung der Facettenformen mit Diamant- oder gesin terten Hartmetall-Stempeln besetzt ist.
CH7962559A 1959-10-18 1959-10-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ziergegenständen CH376698A (de)

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