CH376756A - Mischvorrichtung für pulverige oder körnige Stoffe - Google Patents
Mischvorrichtung für pulverige oder körnige StoffeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/80—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
- B01F27/92—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with helices or screws
- B01F27/921—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis with helices or screws with helices centrally mounted in the receptacle
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Description
Mischvorrichtung für pulverige oder körnige Stoffe Die Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung für pulverige oder körnige Stoffe, bestehend aus einem Mischgefäss mit darin um ihre ortsfeste, senkrechte Mittellinie drehbarer Förderschnecke. Zum Erreichen einer wenigstens einigermassen homogenen Mischung mit Hilfe einer solchen allgemein bekannten Mischvorrichtung braucht man so viel Zeit, dass sich unter den heutigen Umständen die Anwendung einer Mischvorrichtung der in Frage stehenden Art eigentlich nicht mehr wirtschaftlich verantworten lässt, jedoch aus Mangel an etwas Besserem noch immer Anwendung findet. Die Erfindung bezweckt, dieser unerwünschten Anwendung durch eine verbesserte Ausbildung dieser Art von Mischvorrichtungen ein Ende zu setzen. Dabei beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, dass die Mischwirkung der Vorrichtung wesentlich gefördert und beschleunigt werden kann, wenn in dem sich in dem Mischgefäss herunter bewegenden, vorher durch die Förderschnecke heraufgeführten Gut laminäre Strömungen mit ungleicher Bewegungsgeschwindigkeit erzeugt werden. Im Zusammenhang damit ist das Mischgefäss der erfindungsgemässen Mischvorrichtung derart ausgebildet, dass in der Mischzone des Mischgefässes der Radialabstand zwischen dem Umfang der Förderschnecke und der Innenwandung des Mischgefässes im Drehsinn der Förderschnecke über 360O mehrmals zwischen einem Minimum und einem Maximum zu und abnimmt. Zur Klarstellung der Erfindung wird unter Hinweis auf die schematisch gehaltene Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Mischvorrichtung beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 ein Schaubild der Mischvorrichtung, Fig. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1. Gemäss der Zeichnung besteht die Mischvorrichtung aus einem Mischgefäss 1 mit Fülltrichter 2 und abschliessbarem Ablass 3 und zentral in dem Mischgefäss angeordneter Förderschnecke 4, deren vertikal angeordnete Welle 5 in passender Weise angetrieben werden kann. Der für das Ausführungsbeispiel gewählte quadratische Waagerechtschnitt des Mischgefässes bietet den Vorteil, dass das Gefäss sich leicht und dadurch billig herstellen lässt und dass, namentlich, wenn eine Vielzahl von Mischvorrichtungen nebeneinander aufgestellt werden, diese die Bodenfläche einnehmen, ohne dass Raumverluste entstehen. Die zu vermischenden Stoffe werden in dem Mischgefäss von der rotierenden Förderschnecke 4 heraufbewegt und an der Oberseite dieser Schnecke seitlich in einen der Sektoren a, b, c und d, die sich zwischen dem Umfang der Förderschnecke und der Innenwandung des Mischgefässes befinden, abgeworfen. Dadurch, dass diese Sektoren a, b, c und d je eine, radial zu der Welle 5 gemessen, zwischen einem Mindestmass 6 und einem Höchstmass 7 wechselnde Breite aufweisen, entsteht, wenn die Stoffe in diesen Sektoren absinken, ein laminäres Strömungsbild, wobei die Teilströme unter sich yerschiedene Strömungsgeschwindigkeiten aufweisen, welche ein inniges Vermischen der abbewegenden Stoffe in starkem Masse fördern. Es kann selbstverständlich dadurch, dass die dafür in Betracht kommenden Ecken des Mischgefässes ausgefüllt werden, der Zufluss des Mischgutes zum unteren Ende der Förderschnecke gefördert werden. Um auch beim Hinaufbewegen der Stoffe eine möglichst grosse Mischwirkung zu erzielen und dabei auch die in der obersten Lage angelangten Stoffe möglichst günstig über die Rückfuhrsektoren zu verteilen, empfiehlt es sich, die Förderschnecke diaboloförmig auszubilden, wie schematisch in Fig. 1 angegeben. Übrigens kann man in vielen Fällen mit einer zylindrischen oder einer sich aufwärts oder abwärts konisch yerjüngenden Förderschnecke auskommen. In allen Fällen wird vorzugsweise der Radius der Förderschnecke an ihrem unteren Ende grösser als die Hälfte des kleinsten Abstandes von der Mittellinie des Mischgefässes bis zu seiner Innenwandung gewählt. Bei Anwendung einer Mischvorrichtung gemäss der Erfindung wird eine Mischwirkung erhalten, welche unvergleichbar rascher verläuft als bei irgendeiner bisher bekannten Mischvorrichtung der in Frage stehenden Art, während dabei eine Homogenität der Mischung erzielt wird, welche kaum noch der Verbesserung bedarf. Es versteht sich, dass man bei der Wahl der Form der Sektoren a,.... usw. und der Zahl dieser Sektoren in grossem Masse frei ist. Dabei wird diese Wahl durch die Art des Mischgutes und herstellungstechnische Erwägungen beim Bau des Mischgefässes mitbestimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mischvorrichtung für pulverige und körnige Stoffe, bestehend aus einem Mischgefäss mit darin um ihre ortsfeste, senkrechte Mittellinie drehbarer Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mischzone des Mischgefässes der Radialabstand zwischen dem Umfang der Förderschnecke und der Innenwandung des Mischgefässes im Drehsinn der Förderschnecke über 3600 mehrmals zwischen einem Minimum und einem Maximum zu und abnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
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