CH376762A - Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung eines Belichtungsmessers in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen Kameras - Google Patents
Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung eines Belichtungsmessers in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen KamerasInfo
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Description
Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung eines Belichtungsmessers in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen Kameras D,er Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit einsgebautem Sucher und B:elnch- tungsmesser und besteht in einer Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung des Belichtungsmes sers in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers.
Im Hauptpatent Nr.370957 isst unter Schutz gestellt, dass die Abbildung des Instrumentenzeigers vermittels wenigstens eines im. Sucherkörper unter gebrachten Spiegels so erfolgt, dass der Zeiger etwa im Unendlichen abgebildet wird.
Dieses Prinzip soll auch in der vorliegenden Er findung angewandt werden. Es ist jedoch hier ein. Lösungsweg vorgesehen, welcher besonders einfache Ausführungsformen konstruktiv ermöglicht, und wel- eher ausserdem grosse fertigungstechnische Vorteile bietet.
Die zusätzliche Erfindung besteht darin, dass in der Lichtrichtung des Einspiegelungsstrahlenganges nachfolgend zu einem den Lichtstrahl in den Sucher körper @einlenkenden und auf direktem Wege ins Auge eines Betrachters verbringenden Schrägspiegel ein optisches Element von solcher Brechkraft angeordnet und mit dem Sucherkörper verbunden, ist, d'ass der einzuspiegelnde Zeiger annähernd in seiner Brenn fläche liegt.
Dadurch ist gegenüber dem Aufbau der Vor richtung nach dem Hauptpatent der zusätzliche Vor teil erreicht, dass die Zeigerabbildung in :einem klei neren Massstab erfolgen kann.
Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu:. Einige Ausführungsbeispi:elc des Erfindungsgegen standes werden nachfolgend anhand mehrerer sche matischer Zeichnungen näher erläutert.
Dabei stellt Fig.l schematisch im üblichen Schnitt einen blockförmigen ALBADA-Sucher mit :einer speziellen Ausführungsform der erfindungsgemässen Einspiege- l:ungsvorrichtu;nig für einen Bel;chtungsmesserzeiger dar, wobei ein zusätzliches optisches Glied aussen an der Okularl'i:nse des Suchers befestigt isst; Fig. 2 isst eine Seitenansicht zu Fig. 1;
Fi:g. 3 verdeutlicht eine Variante zu Fig. 1 und 2, bei der das zusätzliche optische Element durch b@e- sondere Formgebung des Sucherokulars gebildet ist;
Fig.4 zeigt die Verwendung :eines durch eine Aussparung des Suchermittelklotzes freigelegten Tei les der Rahmenträgerfläche als zusätzliches optisches Element für die Zeige@reinspiegzlung; Fig. 5 gibt die Anordnung einer besonderen Linse in der in; Fig. 4 bereits vorgesehenen Aussparung an;
Fi:g. 6 stellt eine Variante zu Fig. 5 dar, während Fig. 7 eine weitere Abwandlung zu Fig. 5 zeigt; Fig. 8 weist auf eine Lösung ;hin, bei der eine hochbrechende Linse in die Okularlins:e des Suchers eingebetbeit ist, wogegen bei Fig. 9 diese Linse in den Suchermittel'klotz ein gekittet ist.
In den Fig. 1 und 2 zeigt 1 das Frontglied, wel ches hier als eine plankonkave Linse rechteckiger Form ausgeführt ist, die in bekannter Weise gleich zeitig in ihrer au@gen@seiitig angebrachten, nasch dem Objekt hin durchgewölbten Hohlfläche den teildurch- lässigenSpiege12fürdenALBADA-Sucherträgt. Diese Front'1in:
se 1 isst gegen den Körper 3 gekittet, welcher das Verbindungsstück zu dem augenseitigen Glas körper 4 bildet, der hier als :eine plankonvexe Linse ausgebildet ist.
Diese Linse 4 trägt auf ihrer. dem Objekt zugekehrten sphärischen Fläche den ei@nzu- slxiegelnden Rahmen 5, welscher seine Beleuchtung aus dem Objektraum durch den teildurchlässigen Hohlspiegel 2 hindurch bezieht. In einen Schlitz des kl'otzförmigen Glaskörpers 3 ist der ebene. Spiegel 6 eingekittet,
der den vom Zeiger 7 kommenden Strahl <I>a</I> in Richtung der optischen Achse<I>d</I> in das Auge 8 ablenkt. Am unteren Teil der Linse 4 ist nun eine kleine Konvexlinse 9 angekftet, die so bemessen ist, dass der Zeiger 7 in ihrer Brennfläche liegt. Infolge dessen .erscheint dem Auge die Abbildung des Zeigers 7 in Richtung e im Unendlichen. Die Linse 9 ist mit ihrer planen Fläche fest gegen die Planfläche der Linse 4 gekittet, während ihre Konvexfläche nach aussen weist.
Diese Linse 9 ist vorzugsweise als ein -schmaler etwa rechteckiger Streifen ausgebildet, wie aus Fi.g. 2 ersichtlich. Die Zentrierung dieses Linsensegmentes 9 richtet sich nach den :erforderlichen Bildwinkeln, die für die Einspiegelung .eingehalten werden müssen. Im allgemeinen wird sie :eine Keilform haben, in der Weise, dass sich der Keilwinkel dieses Linsenabschnit- tes zur optischen Achse e hin etwas öffnet.
In Fig. 3 ist eine besondere Ausführungsform der Linse 4 dargestellt. Der ALBADA-Sucher besitzt in diesem Falle der Einfachheit und Übersichtlichkeit wegen einen: gleichartigen Aufbau wie in Fig. 1. Den Teilen 1 bis 8 deir Fig. 1 entsprechen :hier die Teile 11 bis 18.
In diesem Fall ist nun die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Linse 9 nicht extra aufgesetzt, vielmehr hat hier die Linse 14 an ihrem auf der Zeichnung unteren Ende eine der Linse 9 entspre chende sphärische Krümmung 19 erhalten.
In der Fig. 3 isst ausserdem eine weitere Variante der Anordnung nach Fig. 1 dargestellt, die darin besteht, :dass der Spiegel 16 hier nicht an der unteren Fläche des prismenförmigen Sucherkörpers ange bracht ist, sondern an :
einer Seitenfläche des. kl'otz- förmigen Suchermittelteiles 13, wo er sich im toten Winkel des eigentlichen Sucherstralengan:ges c befin det. Der Strahl a kommt hier also von dem Zeiger 17 her, dessen Drehachse 20 in diesem Fall waag recht angeordnet ist, trifft auf den Spiegel 16, wel- che;r ihn als Strahl b zum Liinsenteil 19 hin umlenkt, so dass er ins Auge 18 gelangt und von dort im allgemeinen Sucherstrahlengang, z. B.
Strahl c, vom teildurchlässigen Spiegel 12 im Unendlichen abgebil det wird. Man nimmt das eingespiegelte Bild des Zeigers 17 in diesem Falle im Sucherblickfeld nicht unter dem e:inzuspiegel'nden Rahmen wahr, sondern es erscheint seitlich neben ihm.
In Fi.g. 4 stellit 21 die Frontlinse des ALBADA- Suehers dar, auf die der teildurchlässige Spiegel 22 aufgedampft ist. Der Mittelklotz 23 verbindet das Vorde .glizd 21 mit dem Hinterglied 24, welches auf seiner hier sphärisch gegen das Objekt hin durch gewölbten Fläche den Rahmen 25 trägt.
In den Kör per 23 isst wiederum der schrägstehende Spiegel 26 eingekittet. Die Besonderheit an diesem Aus'führungs- beispiel ist die, dass der Teil 30 der Linse 24 nicht mit dem Körper 23 verkittet ist. Der Körper 23 hat vielmehr hier eine Aussparung 31. Die Fläche 32 ist plan und durchsichtig ausgebildet. Ihre Lage isst ebenso wie die Grösse der Aussparung 31 - im Grunde nicht wesentlich, zumal sie, wie gezeigt, im toten Blickraum des Suchers liegt.
Sie wird' aber den Umständen, des Einzelfalles insbesondere so angepasst, dass sie die Funktion des Suchers und der Einspiegelung nicht stören kann:. Der Strahl a kann somit umgehindert vom Belichtungsmesserzeiger 27 her über den Spiegel 26 weiter als Strahl b durch die ebene Fläche 32 und die sphärische Fläche 30 hin <I>durch</I> :ins Auge 28 gelangen.
Die Krümmung der sphärischen Rahmenträgerfläche 240 ist so bemes sen, dass der nichtverkittete Teil 30 die schon: bei den vorangegangenen Beispielen beschriebene Konvex- l'i:nse bildet, also ins:beson & "#re die den baulichen Ver hältnissen der Kamera entsprechende Brennweite für die Einspiegelung des Zeigers 27 besitzt.
Die :letztgenannten Bedingungen können im Ein zelfalle dazu führen:, dass die Krümmung 240 der Rahmenträgerfläche nicht in Übereinstimmung mit der für die Einspiegelung des Zeigers 27 notwendigen Krümmung des Linsenteiles gebracht werden kann, beispielsweise zum einen wegen der speziellen Lage des Biel!ichtunigsmesserzeigers :in der Kamerakappe, zum anderen wegen: der z.
B. durch Platzverhältnisse bedingten Bauform des ALBADA-Suchers. So kön nen es beispielsweise die besonderen Belichtungsver hältnisse für die Einspiegelung des Rahmens erforder lich mach-en, d@ass die Krümmung der Fläche 240 der Linse 24 stärker sein muss, als es für die Linsenwir- kung in. dem nichtverkitteten Abschnitt 30 für die Einspiegelung des Zeigers erforderlich ist. Die Erfin dung schafft für solche Fä'l'le Abhilfe, wie nachfol- gend angegeben ist.
Gemäss Fig. 5, in welcher die Bezugszeichen 21 bis 28 der Fig. 4 nun mit 41 bis 48 sowie 240 mit 440 und 30 bis 32 mit 50 bis 52 bezeichnet worden sind, ist an dem durch die Aussparung 51 im Mittel klotz 43 freigelegten Flächenteil 50 der konvexen Fläche 440 der Augenlinse 44 in Richtung auf den Zeiger hin eine zusätzliche Linse 53 angekittet, deren der Nachbarlinse 44 abgekehrte Fläche eine von der Krümmung 440 abweichende Krümmung aufweist.
Durch eine solche Massnahme gelingt es, sowohl für die Rahmenträgerfunktion des ALBADA-Suchers als auch für die Einspiegelungsfanktion der Ei.ns.p:ie- gelungsanordn.ung optimale optische Anpassungsver- hältnisse an die 'baulichen und physikalischen Gege benheiten zu erlangen.
Auf Ausführungsformen von ALBADA-Suchern, bei denen in bekannter Weise eine plan:; Trägerfläche für den einzuspiegel'nden Rahmen anstelle der in den beifolgenden Zeichnungen dargestellten sphärisch ge wölbten Trägerfläche vorgesehen ist, ist die vorli:e- gende Erfindungebenso wie die nach dem Haupt patent ohne weiteres anwendbar.
Im speziellen Falle der Fig. 4 wäre dann die für die Funktion der Ein spiegelung notwendige Wölbung 30 an die objekt- seitige Planfläche des Rah:menträgergliedes 24 anzu schleifen, analog zum Anschliff der Wölbung 19 in Fig. 3. Dabei ist es möglich, je nach den vorliegen den optischen Gegebenheiten, diesen Anschliff als konkave oder konvexe sphärische Wölbung auszu führen.
Ebenso ist es möglich, bei gewölbter Rah- menträgerfläche gemäss Fig. 4 im Bereich 30 eine im Sinne des Einspiegelungsstrahlenganges konvexe Fläche am Körper 24 anzuschleifen.
In Fig.6 ist ein ähnlicher Aufbau dargestellt. Um die notwendige Brennweite zu erreichen, ist der Linse 64 in Richtung auf den Zeiger zu eine konkave Linse 74 nachgesetzt, die in die Aussparung 71 des Körpers 63 so eingekittet ist, dass @ihre konkave Fläche zu der Konvexfläche 70 bzw. 640 der Linse 64 zeigt. Die Linse 74 ist hier gegen. die plane Begrenzungsfläche 72 der Aussparung 71 des Mittel= klotzes 63 gekittet.
Mit 61 ist in Fig. 6 die Front linse des ALBADA-Suchers bezeichnet, mit 62 der teildurchlässige Hohlspiegel, mit 65 der einzuspie- gelndia Rahmen und mit 66 der im Mittelklotz 63 untergebrachte Schrägspiegel für die Zeigereinspie- gelung.
In Fig. 7 ist eine weitere Variante der Einspiege- lungsvorrichtung dargestellt. Bei dieser Lösung ist der Mittelklotz 83 des ALBADA-Suchers nicht un mittelbar an der an ihn angekitteten, den einzuspie- gelnden Rahmen 85 tragenden Hinterlinse 84 aus gespart, vielmehr liegt die Aussparung 91 hier in Blickrichtung um ein Stück, praktisch um einige Millimeter,
von der Hinterlinse 84 entfernt. Die Kol limatorwirkung .für die Einspiegelung des Relich- tungsmesserzeigers- wird durch die beiden Linsen 93 und 94 erzielt, die :
in diese Ausfräsung 91 so einge kittet werden, dass sie zwischen sich einen Zwischen, raum frei lassen, und deren einander zugekehrten Krümmungen so gewählt sind, dass sie die gewünschte Abbildung des Belichtungsmnesserzeigers im Unendl- lichen über den in den Mittelklotz 83 eingekitteten geneigten Spiegel 86 bewirken.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass man die konvexe Krüm mung der Linse 84 frei nach den Erfordernissen des ALBADA-Suchers wählen kann, und dass auch die Verkittu@ng dieser Linse 84 mit dem Mittelklotz 83 ohne jede Störung durch Ausfräsung und Spalt erfolgen kann. Die Linsen 93 und 94 können gleiche oder unterschiedliche Brechkräfte haben.
Im einzel nen kann eine von beiden auch den Radius Unend- l@ich haben; also ohne optische Wirkung sein. Ferner können diese Linsen beispielsweise aus Kunststoff gebildet sein und mit dem gleichen Kunststoff oder einem anderen Kleber mit dem Glasblock 83 hinmag verkittet sein.
Eine besondrere Herstel'.lungsmethode für diese Doppellinse 93, 94 besteht darin, dass man in dem ausgefrästen Spalt 91 des Sucherklotzes 83 mit einer entsprechenden Gegenform aus Epoxyd- harz oder Äthoxylinharz diese Linsen durch Aus- polymerisieren bildet, wobei man sie gleichzeitig mit dem Glaskörper kittet. Dasselbe ist auch dann mög lich, wenn der Körper 83 aus durchsichtigem Kunst stoff besteht.
Dabei besteht die Mögl'ichkei't, diese Linsen in den Kunststoff sofort einzupressen, so dass keine zusätzliche Einkittung dieser Linsen erforder lich isst. Es sei noch erwähnt, dass der Spalt für die Einkittung des Spiegels 86 in diesem speziellen Fall auch gleich in der Gussform des Kunststoffklotzes' 83 gebildet werden kann.
Dies gilt ebenso für die übri gen erwähnten und sonst möglichen Ausführungs- formen des Erfindungsgegenstandes.
Der Erfindungsgegenstand kann. auch in der Weise weitergebildet werden, dass man die erforder liche positive Brechkraft für das Okular dar Ein spiegelungsvorrichtung als solcher, welches den oder die einzuspiegel'nden Zeiger etwa im Unendlichen ab bildet, dadurch gewinnt, dass man eine Linse aus einem Glas mit hohem Brechungsindex vollkommen in den Glaskörper des Suchers einbettet.
Eine derartige Ausführung ist in der Fig. 8 dar gestellt. Der ALBADA-Sucher besteht hier wieder um aus einer plankonkaven Linse 101 als Vorder glied, deren Konkavfläche dem Auge zugekehrt ist und den teildurchlässigen Spiegel 102 trägt. Diese Fläche ist in bekannter Weise mit dem mittleren klotzförmigen Körper 103 verkittet, der in seiner konkaven, dem Auge 108 zugekehrten Hohlfläche mit der den einzuspiege@lnden Rahmen 105 tragenden Linse 104 durch Kittung fest verbunden ist.
In einen schrägen Spalt des Körpers 103 ist, ebenso wie in den vorangegangenen Ausführungsbeispielen, ein Spiegel 106 mittels eines, Kittpolsters 160 eingebeütet. In der Linse 104 ist ein sich im wesentlichen senk- recht zur optischen Achse e erstreckender Spalt 111 vorgesehen, der beispielsweise durch Einsägen, Ein bohren usw. in die fertige Linse oder durch Einpres sen ,in den Linsenrohling hergestellt sein kann. In diesen Spalt 111 ist eine Linse 112 mittels. Kitt polsters 113 eingebettet.
Das Kittpolster 113 halt den gleichen Brechungsindex wie der Körper 104, während die Linse 112 einen höheren Brechungs index besitzt. Besteht die Linse 104 beispielsweise aus einem Glas mit dem Brechungsindex 1,52, so soll der Brechungsindex der Linse 112 mindestens 1,55 betragen, während der Einbe@ttungsk itt 113 den gleichen Brechungsindex von 1,
52 wie die Linse 104 besitzt. Der Strahlenverlauf liegt ganz ähnlich wie bei den vorangegangenen Darstellungen. Der Vorteil dieser Anordnung ,ist besonders darin zu sehen, dass keine zusätzlichen Glas-Luft-Flächen bestehen, dass also insbesondere das Auftreten störender Reflexe und von Verstaubungen, Feuchtigkeitsniederschlägen usw. verhütet ist.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform steht die mittels Kitt 133 in den Spalt 131 eingebet tete Linse 132 aus hochbrechendem Material nicht in der Linse 124, wie in Fig. 8 dargestellt, sondern in dem Mittelklotz 123. Die Bezugszeichen 121 bis 126 bezeichnen hier gleichartige Teile wie 101 bis : 106 in Fig. B.
Es ist im Rahmen der Erfindung ohne Belang, ob der dabei vorgesehene ALBADA-Sucher in-eini- gen oder sämtlichen seiner Glieder aus Glasoder aus durchsichtigem Kunststoff besteht, demgemäss kann gegebenenfalls C11 überall dort, wo in der vorangegange- nen Beschreibung von Glas die Rede ist,
als Baustoff auch ein Kunststoff angewandt .sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung einer Anzeigeemrichtung in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen Kameras, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass in der Lichtrichtung des Einspiegelungsstrahlenganges <I>(a, b)</I> nachfolgend zu einem den Lichtstrahl (a) in den Sucherkörper ein lenkenden und auf direktem Wege (b) ins Auge (8) eines Betrachters verbringenden Schrägspiegel (6) ein optisches Element (9) von solcher Brechkraft angeordnet und mit dem Sucherkörper -verbunden .ist,dass das einzuspiegelnde Anzeigeelement (7) annä hernd in seiner Brennfläche liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der augenseitigen Linse (4) des ALBADA-Suchers eine dem Auge (8) eines Betrachters zugekehrte Konvexlinse (9) angebracht ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Kon- vexlinse (9) aussen auf die dem Auge (8) zu-gewandte Einbl.icksfläche des ALBADA-Suchers aufgekittet ist (Fig. 1). 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Sucherokular (4) angebrachte Konvex linse (9) als schmaler, annähernd rechteckiger Strei fen ausgebildet ist, der am Rande der Suchere:in- blicksfläche sitzt (Fig. 2).4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die angekittete Konvexlinse (9) in Form :eines Abschnittes einer Linse ausgeführt ist und Keilform besitzt, wobei sich der Keilwinkel dieses Linsen abschnittes zur optischen Achse (e) des Suchers hin öffnet. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Okular linse (14) dies ALBADA-Suchers an der dem Auge (18) zugekehrten Fläche ihres in den Bereich des Einspiegelungsstrahlenganges (b) hineinragenden Randteiles eine sphärische, in Ein.spiegelungsrichtung konvex gegen das Auge (18) hingewölbte Krümmung (19) besitzt (Fig. 3). 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Objekt zugekehrte Rahmenträgerfläche der Okularlinse (24) des<B>AL,</B> BADA-Suchers im Bereich (30) des Einspiegelungs- strahlenganges (b) durch eine Aussparung (31) im Suchermittelklotz (23) freigelegt ist und an dieser Stelle (30) eine sphärische Wölbung besitzt, welche so angeordnet und bemessen ist, dass das einzuspie- gelnde Anzeigeelement (27)annähernd in ihrer Brennfläche liegt (Fig. 4). 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Aussparung (31) im Mittelklotz (23) freigelegte Zone (30) einen 'feil der in gleichem Sinne und in gleichem Ausmass gegen das Objekt hin sphärisch durchgewöl'bten Trägerfläche (240) des Suchers für den einzuspiegelnden Rahmen (25) bildet (Fig.4). B.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, d-ass die dem im Suchermittel'klotz (23) untergebrach ten. Schrägspiegel (26) der Einspiegeiungsvorrichtung zugekehrte Begrenzungsfläche (32) der Aussparung (31) annähernd senkrecht zur optischen Achse (e) des Suchers verläuft (Fig. 4). 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die der augenseitigen Linse (44) des ALBADA-Suchers be nachbarte Aussparung (51) des Suchermittelklotzes (43) wenigstens eine Linse eingekittet ist, welche mit einer so bemessenen Krümmung ausgerüstet ist, dass das einzuspegelnde Anzeigeelement annähernd in ihrer Brennfläche liegt (Fig. 5, 6, 7). 10.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den durch die Aussparung (51) freigelegten Teil (50) der Rahmenträgerfläche (440) des Sucher okulars (44) .eine Linse (53) angekittet ist, deren dem Schrägspiegel (46) der Eins.piegelungsvorrichtung zu gekehrte Begrenzungsfläche eine von der Träger krümmung (440) abweichende Wölbung aufweist (Fig. 5). 11.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an die dem Schrägspiegel (66) der Ze.igerein- spiegelungsvorrichtung zugekehrte Fläche (72) der Aussparung (71) des Suchiermittelklotzes (63) eine Linse (74) angekittet ist, deren konkave Fläche der Konvexfläche (70) der Rahmenträge,rfläche (640) zugekehrt isst (Fig. 6). 12.Vorrichtung nach Patentanspruch, d'ad'urch gekennzeichnet, dass die Kollimatorwirkung für die Einspiegelung des Belichtungsmesserzeigers durch zwei in -einer im Suchermittelklo.tz (83) vorgesehenen Aussparung (91) an deren seitliche Begrenzungsflä chen (90, 92) angekittete Linsen (93, 94) erreicht ist, deren freie Wölbflächen einander zugekehrt sind (Fig. 7). 13.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspTuch 12, d'aduzch gekennzeichnet, dass die Aus sparung (91) im Suchermittelklotz (83) derart zwi schen der augenseitigen Sucherlinse (84) und dem Schrägspiegel (86) der Einspiegelungsvorrichtung vor gesehen ist, dass sie die Rah-menträgerfläche (840) nicht berührt (Fig. 7). 14.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Aussparung (91) angeordneten Linsen (93, 94) aus polymerisiertem, kittendem Kunstharz bestehen und mit dem Suchermittelklotz (83) ver bunden sind. 15.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die augenseitige, den einzuspie- gelnden Rahmen (105) tragende Linse (104) des ALBADA-Suchers im Bereich des Einspiegelüngs- sitra.hlen:ganges (b) eine Aussparung (111) aufweist, in die eine Linse (112) :eingekittet ist, deren Bre chungsindex höher liegt als der Brechungsindex des Trägerelementes (104) (Fig. 8).16. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 15, d'ad'urch gekennzeichnet, dass der die hochbrechende Linse (l12) im Spalt (111) haltende Kitt (1l3) annähernd den gleichen Brechungsindex aufweist wie das Trägerelement (i04). 17.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelklotz (123) des ALBADA-Suchers im Bereich des Einspiegelungs- strahlenganges eine Aussparung (131) vorgesehen ist, in die eine Linse (132) aus hochbrechendem Material eingekittet ist (Fig. 9). 18.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der die hochbrechende Linsie (132) in der Aussparung (131) :haltende Kitt (135) annähernd den gleichen Bre- chungsindex aufweist wie das Trägerelement (123).
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