CH376762A - Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung eines Belichtungsmessers in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen Kameras - Google Patents

Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung eines Belichtungsmessers in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen Kameras

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CH376762A
CH376762A CH93961A CH93961A CH376762A CH 376762 A CH376762 A CH 376762A CH 93961 A CH93961 A CH 93961A CH 93961 A CH93961 A CH 93961A CH 376762 A CH376762 A CH 376762A
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CH
Switzerland
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lens
viewfinder
recess
cemented
eye
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Application number
CH93961A
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl Phys Papke
Original Assignee
Voigtlaender Ag
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Publication of CH376762A publication Critical patent/CH376762A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description


  Vorrichtung     zum        Einspiegeln    der Zeigerstellung eines     Belichtungsmessers    in das Bildfeld  eines     ALBADA-Suchers    bei photographischen Kameras         D,er    Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf  eine Kamera mit einsgebautem Sucher und     B:elnch-          tungsmesser    und besteht in einer Vorrichtung zum       Einspiegeln    der Zeigerstellung des Belichtungsmes  sers in das Bildfeld     eines        ALBADA-Suchers.     



  Im Hauptpatent     Nr.370957        isst        unter    Schutz  gestellt, dass die     Abbildung    des     Instrumentenzeigers          vermittels    wenigstens eines im. Sucherkörper unter  gebrachten Spiegels so     erfolgt,    dass der Zeiger etwa  im     Unendlichen    abgebildet     wird.     



  Dieses Prinzip soll auch in der     vorliegenden    Er  findung angewandt werden. Es ist jedoch hier     ein.     Lösungsweg vorgesehen,     welcher    besonders einfache       Ausführungsformen    konstruktiv ermöglicht, und     wel-          eher    ausserdem grosse     fertigungstechnische    Vorteile  bietet.

   Die zusätzliche Erfindung besteht     darin,    dass  in der Lichtrichtung des     Einspiegelungsstrahlenganges     nachfolgend zu einem den Lichtstrahl in den Sucher  körper     @einlenkenden    und auf direktem Wege     ins    Auge  eines Betrachters     verbringenden    Schrägspiegel     ein     optisches Element von     solcher    Brechkraft angeordnet  und mit dem Sucherkörper verbunden, ist,     d'ass    der       einzuspiegelnde    Zeiger annähernd in seiner Brenn  fläche liegt.  



  Dadurch ist gegenüber dem Aufbau der Vor  richtung nach dem Hauptpatent der zusätzliche Vor  teil erreicht, dass die Zeigerabbildung in :einem klei  neren Massstab erfolgen kann.  



  Die Erfindung lässt     zahlreiche        Ausführungsformen     zu:. Einige     Ausführungsbeispi:elc    des Erfindungsgegen  standes werden nachfolgend anhand mehrerer sche  matischer Zeichnungen näher erläutert.

   Dabei stellt       Fig.l    schematisch im üblichen Schnitt einen  blockförmigen     ALBADA-Sucher    mit :einer speziellen  Ausführungsform     der    erfindungsgemässen     Einspiege-          l:ungsvorrichtu;nig    für einen     Bel;chtungsmesserzeiger       dar, wobei ein     zusätzliches    optisches Glied aussen an  der     Okularl'i:nse    des     Suchers        befestigt        isst;          Fig.    2     isst    eine Seitenansicht zu     Fig.    1;

         Fi:g.    3     verdeutlicht    eine Variante zu     Fig.    1 und 2,  bei der das     zusätzliche    optische Element durch     b@e-          sondere    Formgebung des     Sucherokulars    gebildet ist;

         Fig.4    zeigt die Verwendung :eines durch eine  Aussparung des     Suchermittelklotzes        freigelegten    Tei  les der     Rahmenträgerfläche    als     zusätzliches    optisches  Element für     die        Zeige@reinspiegzlung;          Fig.    5     gibt    die Anordnung einer besonderen Linse  in der     in;        Fig.    4     bereits    vorgesehenen Aussparung an;

         Fi:g.    6 stellt     eine    Variante zu     Fig.    5 dar, während       Fig.    7     eine    weitere Abwandlung zu     Fig.    5 zeigt;       Fig.    8 weist auf eine Lösung     ;hin,    bei der eine  hochbrechende Linse in die     Okularlins:e    des Suchers       eingebetbeit    ist, wogegen bei       Fig.    9 diese Linse in den     Suchermittel'klotz    ein  gekittet ist.  



  In den     Fig.    1 und 2     zeigt    1 das Frontglied, wel  ches hier als eine     plankonkave    Linse     rechteckiger          Form        ausgeführt    ist, die in bekannter Weise gleich  zeitig in ihrer     au@gen@seiitig    angebrachten,     nasch    dem  Objekt hin     durchgewölbten    Hohlfläche den     teildurch-          lässigenSpiege12fürdenALBADA-Sucherträgt.    Diese       Front'1in:

  se    1 isst gegen den Körper 3 gekittet,     welcher     das Verbindungsstück zu dem     augenseitigen    Glas  körper 4 bildet, der     hier    als :eine plankonvexe     Linse     ausgebildet ist.

   Diese Linse 4 trägt auf     ihrer.    dem       Objekt    zugekehrten     sphärischen    Fläche den     ei@nzu-          slxiegelnden    Rahmen 5,     welscher    seine Beleuchtung  aus dem Objektraum durch den teildurchlässigen  Hohlspiegel 2 hindurch     bezieht.    In einen     Schlitz    des       kl'otzförmigen    Glaskörpers 3 ist der     ebene.    Spiegel 6       eingekittet,

      der den vom Zeiger 7     kommenden    Strahl  <I>a</I> in     Richtung    der     optischen    Achse<I>d</I> in das Auge 8      ablenkt. Am unteren Teil der Linse 4 ist nun eine  kleine Konvexlinse 9     angekftet,    die so bemessen ist,  dass der Zeiger 7 in ihrer     Brennfläche    liegt. Infolge  dessen .erscheint dem Auge die     Abbildung    des Zeigers  7 in Richtung e im Unendlichen. Die Linse 9 ist mit  ihrer planen Fläche fest gegen die Planfläche der     Linse     4 gekittet, während ihre     Konvexfläche    nach aussen  weist.

   Diese Linse 9 ist     vorzugsweise    als ein -schmaler  etwa     rechteckiger    Streifen ausgebildet, wie aus     Fi.g.    2  ersichtlich. Die     Zentrierung    dieses Linsensegmentes  9 richtet sich nach den :erforderlichen     Bildwinkeln,     die für     die        Einspiegelung    .eingehalten werden müssen.  Im allgemeinen wird sie :eine Keilform haben, in     der     Weise, dass sich der Keilwinkel dieses     Linsenabschnit-          tes    zur optischen Achse e hin etwas öffnet.  



  In     Fig.    3 ist eine besondere     Ausführungsform    der  Linse 4 dargestellt. Der     ALBADA-Sucher    besitzt in  diesem Falle der Einfachheit und Übersichtlichkeit       wegen    einen: gleichartigen Aufbau wie in     Fig.    1. Den  Teilen 1 bis 8     deir        Fig.    1 entsprechen :hier die Teile  11     bis    18.

   In diesem Fall ist nun die in den Figuren  1 und 2 dargestellte Linse 9     nicht    extra aufgesetzt,  vielmehr hat hier die     Linse    14 an     ihrem    auf der  Zeichnung     unteren    Ende eine der Linse 9 entspre  chende sphärische Krümmung 19 erhalten.  



  In der     Fig.    3     isst    ausserdem eine weitere Variante  der     Anordnung    nach     Fig.    1     dargestellt,    die darin       besteht,        :dass    der Spiegel 16 hier nicht an der unteren       Fläche    des     prismenförmigen        Sucherkörpers    ange  bracht ist, sondern an     :

  einer        Seitenfläche    des.     kl'otz-          förmigen    Suchermittelteiles 13, wo er sich im toten  Winkel des     eigentlichen        Sucherstralengan:ges    c befin  det. Der Strahl a kommt hier also von dem     Zeiger     17 her, dessen Drehachse 20 in diesem Fall waag  recht angeordnet ist, trifft auf den Spiegel 16,     wel-          che;r    ihn als Strahl b zum     Liinsenteil    19 hin umlenkt,  so dass er ins Auge 18 gelangt     und    von dort im  allgemeinen     Sucherstrahlengang,    z. B.

   Strahl c, vom       teildurchlässigen    Spiegel 12 im     Unendlichen    abgebil  det wird. Man nimmt das     eingespiegelte    Bild     des          Zeigers    17 in diesem Falle im     Sucherblickfeld    nicht  unter dem     e:inzuspiegel'nden    Rahmen wahr,     sondern     es erscheint seitlich neben ihm.  



  In     Fi.g.    4     stellit    21 die     Frontlinse    des     ALBADA-          Suehers    dar, auf die der teildurchlässige Spiegel 22  aufgedampft ist. Der Mittelklotz 23 verbindet das       Vorde        .glizd    21 mit dem Hinterglied 24, welches auf  seiner hier sphärisch gegen das Objekt hin durch  gewölbten Fläche den Rahmen 25 trägt.

   In den Kör  per 23     isst    wiederum der schrägstehende Spiegel 26       eingekittet.    Die     Besonderheit    an diesem     Aus'führungs-          beispiel        ist    die, dass der Teil 30 der Linse 24 nicht  mit dem Körper 23 verkittet ist. Der Körper 23 hat  vielmehr hier eine Aussparung 31. Die Fläche 32 ist  plan und     durchsichtig    ausgebildet. Ihre Lage     isst      ebenso wie die Grösse der Aussparung 31 - im       Grunde    nicht wesentlich, zumal sie, wie gezeigt, im  toten     Blickraum    des Suchers liegt.

   Sie wird' aber  den Umständen, des     Einzelfalles    insbesondere so    angepasst, dass sie die Funktion des Suchers und der       Einspiegelung    nicht stören kann:. Der Strahl a kann  somit     umgehindert    vom     Belichtungsmesserzeiger    27  her über den Spiegel 26 weiter als Strahl b durch die  ebene Fläche 32 und die sphärische Fläche 30 hin  <I>durch</I> :ins Auge 28 gelangen.

   Die Krümmung der  sphärischen     Rahmenträgerfläche    240 ist so bemes  sen, dass der     nichtverkittete    Teil 30 die schon: bei den  vorangegangenen Beispielen     beschriebene        Konvex-          l'i:nse    bildet, also     ins:beson & "#re    die den baulichen Ver  hältnissen der Kamera entsprechende Brennweite für  die Einspiegelung des Zeigers 27 besitzt.  



       Die        :letztgenannten    Bedingungen können im Ein  zelfalle dazu     führen:,    dass die Krümmung 240 der       Rahmenträgerfläche    nicht in Übereinstimmung mit  der für die     Einspiegelung    des Zeigers 27 notwendigen  Krümmung des     Linsenteiles    gebracht werden kann,  beispielsweise zum einen wegen der speziellen Lage  des     Biel!ichtunigsmesserzeigers    :in der Kamerakappe,  zum anderen wegen: der z.

   B. durch     Platzverhältnisse     bedingten Bauform des     ALBADA-Suchers.    So kön  nen es beispielsweise die besonderen Belichtungsver  hältnisse für die Einspiegelung des Rahmens erforder  lich mach-en,     d@ass    die Krümmung der Fläche 240 der  Linse 24 stärker sein muss, als es für die     Linsenwir-          kung    in. dem nichtverkitteten Abschnitt 30 für die  Einspiegelung des Zeigers     erforderlich    ist. Die Erfin  dung schafft für solche Fä'l'le Abhilfe, wie     nachfol-          gend    angegeben ist.  



  Gemäss     Fig.    5, in welcher die Bezugszeichen 21  bis 28 der     Fig.    4 nun mit 41 bis 48 sowie 240 mit  440 und 30 bis 32     mit    50 bis 52 bezeichnet worden  sind, ist an dem durch die Aussparung 51 im Mittel  klotz 43 freigelegten Flächenteil 50 der konvexen  Fläche 440 der     Augenlinse    44 in Richtung auf den  Zeiger hin eine zusätzliche Linse 53     angekittet,    deren  der     Nachbarlinse    44 abgekehrte Fläche eine von der  Krümmung 440 abweichende Krümmung aufweist.

    Durch eine solche Massnahme gelingt es, sowohl für  die     Rahmenträgerfunktion    des     ALBADA-Suchers     als auch für die     Einspiegelungsfanktion    der     Ei.ns.p:ie-          gelungsanordn.ung    optimale optische     Anpassungsver-          hältnisse    an die 'baulichen und     physikalischen    Gege  benheiten zu erlangen.  



  Auf Ausführungsformen von     ALBADA-Suchern,     bei denen in bekannter Weise eine plan:; Trägerfläche  für den     einzuspiegel'nden    Rahmen     anstelle    der in den  beifolgenden Zeichnungen dargestellten sphärisch ge  wölbten Trägerfläche vorgesehen ist, ist die     vorli:e-          gende        Erfindungebenso    wie die nach dem Haupt  patent ohne weiteres anwendbar.

   Im speziellen Falle  der     Fig.    4 wäre dann die für die Funktion der Ein  spiegelung notwendige Wölbung 30 an die     objekt-          seitige    Planfläche des     Rah:menträgergliedes    24 anzu  schleifen, analog zum Anschliff der Wölbung 19 in       Fig.    3. Dabei ist es möglich, je nach den vorliegen  den optischen Gegebenheiten, diesen Anschliff als  konkave oder konvexe sphärische Wölbung auszu  führen.

   Ebenso ist es möglich, bei gewölbter Rah-           menträgerfläche    gemäss     Fig.    4 im Bereich 30 eine im  Sinne des     Einspiegelungsstrahlenganges    konvexe  Fläche am Körper 24     anzuschleifen.     



  In     Fig.6    ist ein ähnlicher Aufbau dargestellt.  Um die notwendige Brennweite zu erreichen, ist der  Linse 64 in     Richtung    auf den Zeiger zu eine konkave  Linse 74 nachgesetzt, die in die     Aussparung    71 des  Körpers 63 so eingekittet ist, dass     @ihre    konkave  Fläche zu der     Konvexfläche    70 bzw. 640 der Linse  64 zeigt. Die Linse 74 ist hier gegen. die plane  Begrenzungsfläche 72 der Aussparung 71 des Mittel=       klotzes    63 gekittet.

   Mit 61 ist in     Fig.    6 die Front  linse des     ALBADA-Suchers        bezeichnet,    mit 62 der  teildurchlässige     Hohlspiegel,    mit 65 der     einzuspie-          gelndia    Rahmen und mit 66 der im     Mittelklotz    63  untergebrachte Schrägspiegel für die     Zeigereinspie-          gelung.     



  In     Fig.    7 ist eine weitere Variante der     Einspiege-          lungsvorrichtung    dargestellt. Bei dieser Lösung ist  der Mittelklotz 83 des     ALBADA-Suchers    nicht un  mittelbar an der an ihn     angekitteten,    den     einzuspie-          gelnden    Rahmen 85 tragenden Hinterlinse 84 aus  gespart, vielmehr liegt die     Aussparung    91 hier in  Blickrichtung um ein Stück, praktisch um     einige     Millimeter,

   von der     Hinterlinse    84     entfernt.    Die     Kol          limatorwirkung    .für die     Einspiegelung    des     Relich-          tungsmesserzeigers-    wird durch die beiden Linsen 93  und 94 erzielt, die :

  in diese     Ausfräsung    91 so einge  kittet     werden,    dass sie zwischen sich einen     Zwischen,          raum    frei lassen, und deren einander zugekehrten  Krümmungen so gewählt sind, dass sie die gewünschte  Abbildung des     Belichtungsmnesserzeigers    im     Unendl-          lichen    über den in den     Mittelklotz    83 eingekitteten  geneigten Spiegel 86 bewirken.

   Der     Vorteil    dieser  Anordnung liegt darin, dass man die konvexe Krüm  mung der Linse 84 frei nach den Erfordernissen  des     ALBADA-Suchers    wählen kann, und dass auch  die     Verkittu@ng    dieser Linse 84 mit dem Mittelklotz  83 ohne jede Störung durch     Ausfräsung    und Spalt       erfolgen    kann. Die Linsen 93 und 94 können     gleiche     oder     unterschiedliche        Brechkräfte    haben.

   Im einzel  nen kann eine von beiden auch den Radius     Unend-          l@ich    haben; also ohne optische     Wirkung    sein.     Ferner          können    diese Linsen beispielsweise aus Kunststoff  gebildet sein und mit dem gleichen Kunststoff oder  einem anderen Kleber mit dem Glasblock 83     hinmag     verkittet sein.

   Eine     besondrere        Herstel'.lungsmethode     für diese     Doppellinse    93, 94 besteht darin, dass     man     in dem ausgefrästen Spalt 91 des Sucherklotzes 83  mit einer entsprechenden Gegenform aus     Epoxyd-          harz    oder     Äthoxylinharz    diese Linsen durch     Aus-          polymerisieren    bildet, wobei man sie gleichzeitig     mit     dem Glaskörper kittet. Dasselbe ist     auch        dann    mög  lich, wenn der Körper 83 aus durchsichtigem Kunst  stoff besteht.

   Dabei besteht     die        Mögl'ichkei't,    diese  Linsen in den     Kunststoff    sofort einzupressen, so     dass     keine zusätzliche     Einkittung        dieser    Linsen erforder  lich isst. Es sei noch erwähnt, dass der Spalt für die       Einkittung    des Spiegels 86 in diesem     speziellen    Fall  auch gleich in der     Gussform    des     Kunststoffklotzes'    83    gebildet werden kann.

   Dies     gilt    ebenso für die übri  gen     erwähnten    und sonst möglichen     Ausführungs-          formen    des Erfindungsgegenstandes.  



  Der Erfindungsgegenstand     kann.    auch in der  Weise weitergebildet werden, dass man die erforder  liche positive Brechkraft für das Okular dar Ein  spiegelungsvorrichtung als solcher, welches den oder  die     einzuspiegel'nden    Zeiger etwa im Unendlichen ab  bildet, dadurch gewinnt, dass man eine Linse aus  einem Glas mit hohem Brechungsindex vollkommen  in den Glaskörper des Suchers einbettet.  



  Eine derartige     Ausführung    ist in der     Fig.    8 dar  gestellt. Der     ALBADA-Sucher    besteht hier wieder  um aus einer plankonkaven Linse 101 als Vorder  glied, deren     Konkavfläche    dem Auge     zugekehrt    ist  und den     teildurchlässigen    Spiegel 102 trägt. Diese  Fläche ist in     bekannter    Weise mit dem mittleren       klotzförmigen    Körper 103 verkittet, der in seiner  konkaven, dem Auge 108     zugekehrten    Hohlfläche  mit der den     einzuspiege@lnden    Rahmen 105 tragenden  Linse 104 durch     Kittung    fest verbunden ist.

   In einen  schrägen Spalt des Körpers 103 ist, ebenso wie in  den vorangegangenen     Ausführungsbeispielen,    ein  Spiegel 106 mittels eines, Kittpolsters 160     eingebeütet.     In der Linse 104 ist ein sich im wesentlichen     senk-          recht    zur optischen Achse e erstreckender Spalt 111  vorgesehen, der beispielsweise durch Einsägen, Ein  bohren usw. in die fertige Linse oder durch Einpres  sen ,in den Linsenrohling     hergestellt        sein    kann. In  diesen Spalt 111 ist eine Linse 112     mittels.    Kitt  polsters 113 eingebettet.

   Das     Kittpolster    113     halt     den gleichen Brechungsindex wie der Körper 104,  während die Linse 112 einen höheren Brechungs  index besitzt. Besteht die Linse 104     beispielsweise     aus     einem    Glas mit dem     Brechungsindex    1,52, so  soll der     Brechungsindex    der Linse 112 mindestens  1,55 betragen, während der     Einbe@ttungsk        itt    113 den  gleichen Brechungsindex von 1,

  52 wie die Linse 104       besitzt.    Der     Strahlenverlauf        liegt    ganz ähnlich wie  bei den vorangegangenen     Darstellungen.    Der Vorteil  dieser Anordnung ,ist besonders darin zu sehen, dass  keine zusätzlichen     Glas-Luft-Flächen    bestehen, dass  also insbesondere das Auftreten störender Reflexe  und von     Verstaubungen,        Feuchtigkeitsniederschlägen     usw. verhütet ist.  



  Bei der in     Fig.    9 dargestellten Ausführungsform  steht die mittels Kitt 133 in den Spalt 131 eingebet  tete Linse 132 aus hochbrechendem Material     nicht     in der Linse 124, wie in     Fig.    8 dargestellt, sondern  in dem Mittelklotz 123. Die     Bezugszeichen    121 bis  126 bezeichnen hier     gleichartige    Teile wie 101 bis  :  106 in     Fig.    B.  



  Es ist     im    Rahmen der     Erfindung    ohne Belang,  ob der dabei vorgesehene     ALBADA-Sucher        in-eini-          gen    oder sämtlichen seiner Glieder aus     Glasoder    aus  durchsichtigem Kunststoff besteht, demgemäss kann       gegebenenfalls        C11        überall        dort,        wo        in        der        vorangegange-          nen        Beschreibung    von Glas die Rede ist,

   als Baustoff  auch     ein        Kunststoff        angewandt        .sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einspiegeln der Zeigerstellung einer Anzeigeemrichtung in das Bildfeld eines ALBADA-Suchers bei photographischen Kameras, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass in der Lichtrichtung des Einspiegelungsstrahlenganges <I>(a, b)</I> nachfolgend zu einem den Lichtstrahl (a) in den Sucherkörper ein lenkenden und auf direktem Wege (b) ins Auge (8) eines Betrachters verbringenden Schrägspiegel (6) ein optisches Element (9) von solcher Brechkraft angeordnet und mit dem Sucherkörper -verbunden .ist,
    dass das einzuspiegelnde Anzeigeelement (7) annä hernd in seiner Brennfläche liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der augenseitigen Linse (4) des ALBADA-Suchers eine dem Auge (8) eines Betrachters zugekehrte Konvexlinse (9) angebracht ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Kon- vexlinse (9) aussen auf die dem Auge (8) zu-gewandte Einbl.icksfläche des ALBADA-Suchers aufgekittet ist (Fig. 1). 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Sucherokular (4) angebrachte Konvex linse (9) als schmaler, annähernd rechteckiger Strei fen ausgebildet ist, der am Rande der Suchere:in- blicksfläche sitzt (Fig. 2).
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die angekittete Konvexlinse (9) in Form :eines Abschnittes einer Linse ausgeführt ist und Keilform besitzt, wobei sich der Keilwinkel dieses Linsen abschnittes zur optischen Achse (e) des Suchers hin öffnet. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Okular linse (14) dies ALBADA-Suchers an der dem Auge (18) zugekehrten Fläche ihres in den Bereich des Einspiegelungsstrahlenganges (b) hineinragenden Randteiles eine sphärische, in Ein.spiegelungsrichtung konvex gegen das Auge (18) hingewölbte Krümmung (19) besitzt (Fig. 3). 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Objekt zugekehrte Rahmenträgerfläche der Okularlinse (24) des<B>AL,</B> BADA-Suchers im Bereich (30) des Einspiegelungs- strahlenganges (b) durch eine Aussparung (31) im Suchermittelklotz (23) freigelegt ist und an dieser Stelle (30) eine sphärische Wölbung besitzt, welche so angeordnet und bemessen ist, dass das einzuspie- gelnde Anzeigeelement (27)
    annähernd in ihrer Brennfläche liegt (Fig. 4). 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Aussparung (31) im Mittelklotz (23) freigelegte Zone (30) einen 'feil der in gleichem Sinne und in gleichem Ausmass gegen das Objekt hin sphärisch durchgewöl'bten Trägerfläche (240) des Suchers für den einzuspiegelnden Rahmen (25) bildet (Fig.4). B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, d-ass die dem im Suchermittel'klotz (23) untergebrach ten. Schrägspiegel (26) der Einspiegeiungsvorrichtung zugekehrte Begrenzungsfläche (32) der Aussparung (31) annähernd senkrecht zur optischen Achse (e) des Suchers verläuft (Fig. 4). 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die der augenseitigen Linse (44) des ALBADA-Suchers be nachbarte Aussparung (51) des Suchermittelklotzes (43) wenigstens eine Linse eingekittet ist, welche mit einer so bemessenen Krümmung ausgerüstet ist, dass das einzuspegelnde Anzeigeelement annähernd in ihrer Brennfläche liegt (Fig. 5, 6, 7). 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den durch die Aussparung (51) freigelegten Teil (50) der Rahmenträgerfläche (440) des Sucher okulars (44) .eine Linse (53) angekittet ist, deren dem Schrägspiegel (46) der Eins.piegelungsvorrichtung zu gekehrte Begrenzungsfläche eine von der Träger krümmung (440) abweichende Wölbung aufweist (Fig. 5). 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an die dem Schrägspiegel (66) der Ze.igerein- spiegelungsvorrichtung zugekehrte Fläche (72) der Aussparung (71) des Suchiermittelklotzes (63) eine Linse (74) angekittet ist, deren konkave Fläche der Konvexfläche (70) der Rahmenträge,rfläche (640) zugekehrt isst (Fig. 6). 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, d'ad'urch gekennzeichnet, dass die Kollimatorwirkung für die Einspiegelung des Belichtungsmesserzeigers durch zwei in -einer im Suchermittelklo.tz (83) vorgesehenen Aussparung (91) an deren seitliche Begrenzungsflä chen (90, 92) angekittete Linsen (93, 94) erreicht ist, deren freie Wölbflächen einander zugekehrt sind (Fig. 7). 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspTuch 12, d'aduzch gekennzeichnet, dass die Aus sparung (91) im Suchermittelklotz (83) derart zwi schen der augenseitigen Sucherlinse (84) und dem Schrägspiegel (86) der Einspiegelungsvorrichtung vor gesehen ist, dass sie die Rah-menträgerfläche (840) nicht berührt (Fig. 7). 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Aussparung (91) angeordneten Linsen (93, 94) aus polymerisiertem, kittendem Kunstharz bestehen und mit dem Suchermittelklotz (83) ver bunden sind. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die augenseitige, den einzuspie- gelnden Rahmen (105) tragende Linse (104) des ALBADA-Suchers im Bereich des Einspiegelüngs- sitra.hlen:ganges (b) eine Aussparung (111) aufweist, in die eine Linse (112) :eingekittet ist, deren Bre chungsindex höher liegt als der Brechungsindex des Trägerelementes (104) (Fig. 8).
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 15, d'ad'urch gekennzeichnet, dass der die hochbrechende Linse (l12) im Spalt (111) haltende Kitt (1l3) annähernd den gleichen Brechungsindex aufweist wie das Trägerelement (i04). 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelklotz (123) des ALBADA-Suchers im Bereich des Einspiegelungs- strahlenganges eine Aussparung (131) vorgesehen ist, in die eine Linse (132) aus hochbrechendem Material eingekittet ist (Fig. 9). 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der die hochbrechende Linsie (132) in der Aussparung (131) :haltende Kitt (135) annähernd den gleichen Bre- chungsindex aufweist wie das Trägerelement (123).
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