CH376764A - Filmaufwickelspule - Google Patents
FilmaufwickelspuleInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Filmaufwickelspule Die Erfindung betrifft eine Filmaufwickelspule mit einer Befestigungseinrichtung für das an sie an zuschliessende Ende perforierter Filme.
Sie ist vorzugsweise für Kleinbildkameras be stimmt, bei denen ein perforierter Normalfilm von 35 mm Breite über das Bildfenster auf eine offene Aufwickelspule gerollt wird. Nach der letzten Bild aufnahme wird der belichtete Film wieder von der offenen Aufwickelspule mit Hilfe einer besonderen Rückwickeleinrichtung wieder in die Filmpatrone zu rückgerollt und aus der Kamera herausgenommen.
Die grösstenteils nicht herausnehmbaren Aufwik- kelspulen in Kleinbildkameras sind mit Befestigungs organen versehen, in die der Filmanfang eingefädelt wird. Dies ist meist ein Schlitz, teilweise mit Häkchen, im Spulenkern. Andere Befestigungseinrichtungen be stehen aus einem dünnen Blechstreifen, der derart am Spulenzylinder befestigt ist, dass zwischen dem Blech und dem Spulenzylinder ein klammerartiger Schlitz entsteht, in welchen das am Filmanfang liegende Ende desselben mit einer gewissen Haftung untergeschoben wird.
Bei diesen Befestigungseinrichtungen kann der Film zwar ohne Beschädigung wieder abgerollt wer den, sie bedingen jedoch im allgemeinen einen zun genförmigen Anschnitt des anfangsseitigen Filmendes zum Einfädeln in die Spule.
Will man für weniger als 36 Aufnahmen kürzere Filmstücke verwenden oder die genormte Länge un terteilen, so ergibt sich wegen der jeweiligen Zungen abschnitte ein erheblicher nachteiliger Filmverlust.
Die Erfindung sucht diesen Nachteil zu ver meiden, und eine Filmaufwickelspule zu schaffen, bei welcher zur Befestigung an der Aufwickelspule ohne eine bauliche komplizierte Ausbildung der Spule ein fach rechtwinklige Filmstücke ohne verlustreichen Zungenanschnitt verwendet werden können, wobei die Befestigung des Films an die Spule denkbar ein fach und zuverlässig und die Trennung des Films von der Spule z. B. nach dem Rückwickeln selbsttätig er folgt, und weder den Film noch die Perforation be schädigt.
Hierzu ist die erfindungsgemässe Filmaufwickel- spule, mit einer Befestigungseinrichtung für das an sie anzuschliessende Filmende perforierter Filme da durch gekennzeichnet, dass der Spulenkern oder -mantel aussen mit mindestens einem Paar in Achs richtung der Spule und in einem der Lochentfernung quer zum Film entsprechenden Abstand angeordneten Aufnahmevorsprüngen für die Filmlöcher versehen ist, zwischen die sich in Umfangsrichtung der Spule mindestens ein mit der Spule verbundenes, das ange brachte Filmende gegen den Spulenkern haltendes Halteorgan erstreckt, so dass ein zu befestigendes, rechtwinkliges,
gerade gestrecktes Filmende unter selbsttätiger Aufbiegung seiner Seitenränder unter das Halteorgan bzw. die Halteorgane bis zum Einschnap pen seiner Löcher über die Vorsprünge schiebbar ist, an ihnen durch die nachfolgende Aufwickelkrümmung des Films blockiert, aber nach Abwickeln des Films unter erneuter Geradestreckung des Filmendes von ihnen und unter dem Halteorgan bzw. den Halte organen unter Aufbiegung der seitlichen Filmränder abziehbar ist.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes sind nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben, die schematisch zwei Spu len zeigen, bei denen für das Verständnis der Erfin dung unnötige Einzelheiten nicht gezeichnet sind.
Die Zeichnungen zeigen in: Fig. 1 eine Spule in Seitenansicht mit zwei Halte rungen und zwei Vorsprüngen, Fig. 2 die gleiche Spule im Querschnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1, Fig. 3 die gleiche Spule in einem weiteren Quer schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Spule mit einer federnden Schlitzhülse und zwei Vorsprüngen in perspektivischer Darstel lung, Fig. 5 eine Querschnittansicht der Spule nach Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht zur Erläute rung der Wirkungsweise einer Spule gemäss Fig. 1-3, Fig. 7 und 8 Schnittansichten der Spule gemäss Fig. 4 zur Erläuterung der Wirkungsweise einer sol chen Spule.
Die in den Fig. 1-3 dargestellte Spule weist aus dem Durchmesser des Spulenkerns 1 vorstehend zwei auf einer Axiallinie der Spule liegende, im Abstand der Filmlöcher quer zum Film angeordnete Vor sprünge 2 auf, die in dieser Ausführungsform, wie Fig. 2 erkennen lässt, aus dem Spulenmantel 1 frei geschnitten und rampenartig nach aussen gebogen sind. Diese Vorsprünge sind aber nur um Material stärke nach aussen gebogen, so dass der Film F sich nicht hinter den Vorsprüngen in einem Schlitz ver haken kann.
Zwischen diesen Vorsprüngen befinden sich in einigem Abstand davon, ebenfalls wie Fig. 3 zeigt, freigeschnittene und nach aussen starre zungen artige Vorsprünge 6, die gegenüber dem Spulenkern einen einseitig offenen Einführungsspalt 4 für das einzuschiebende Filmende frei lassen, welches in Fig.1 gestrichelt angedeutet ist. Wie aus der Zeichnung er sichtlich, übertragen die Vorsprünge 6 die zur Auf nahme der Filmlöcher bestimmten Vorsprünge 2 radial nach aussen etwas.
Die Wirkungsweise bei der Befestigung und der Lösung des Films ist folgende: Zur Befestigung wird das rechtwinklige Filmende ein fach in die beiden Spalte 4 unter den Vorsprüngen oder von aussen her Abstützorgane bildende Zungen 6 eingeschoben. Dabei biegen sich die seitlichen Rän der des Filmendes, da es ja hierbei in Längsrichtung gestreckt ist, bei Auflauf auf die rampenartigen Vor sprünge 2 etwas auf (in Fig. 1 übertrieben strich punktiert angedeutet und in Fig. 6 ersichtlich), bis sie mit ihren Löchern über die Vorsprünge einschnap pen.
Da der Film beim Aufwickeln dann gekrümmt wird, ist seine Querbiegungsmöglichkeit beseitigt und die Befestigung gesichert. Beim Abwickeln des Films geschieht das Folgende: Durch den Wickelzug wird zum Schluss das befestigte Filmende wieder in Längs richtung gerade gerichtet und die Querbiegungsmög- lichkeit des Films dort wieder hergestellt. Durch den Filmzug (siehe Fig. 6) wird die Spule am Ende des Films so weit gedreht, dass der gestreckte Film nicht mehr senkrecht zu den hinteren Hakenflächen der Haltevorsprünge steht, sondern damit einen stumpfen Winkel bildet.
Die seitlichen Enden des Films ver suchen also von den Vorsprüngen abzugleiten. Da die mittleren Halteorgane starr sind, kann der Film nur freigegeben werden, wenn sich die Filmenden zum Abgleiten von den seitlichen Vorsprüngen aufbiegen. Dies können sie, da der Film ja gestreckt ist, so dass auf diese Weise eine selbsttätige Freigabe des Films durch den Filmzug erfolgt. Dies ist die Wirkungsmög lichkeit bei einer Spule mit unveränderlichem Spalt, d. h. starren Mittelzungen.
Der Film löst sich hier also selbsttätig nur durch Zug wieder von der Spule.
Eine etwas andere Ausführungsform und Wir kungsweise zeigen Spulen nach den Fig. 4, 5, 7 und B. Auch bei dieser Spule trägt der Spulenkern 1 in gleicher Weise zwei Aufnahmevorsprünge 2, die irgendeine geeignete Form haben können, um in die Filmlöcher einzugreifen. Sie können, wie im übrigen vorher auch, im Querschnitt rund, eckig oder der gleichen sein. In dem vorliegenden Fall sind sie im wesentlichen rechteckig und haben auch eine Ab schrägung zur Erleichterung des Aufschubes des Film endes.
Anstelle der klammerartigen, starren Zungen ist hier der Spulenkern von einer mit einem Längsschlitz 7 versehenen Federhülse 3 umgriffen, deren Rand, welcher zwischen die Vorsprünge 2 vorsteht, etwas aufgebogen ist. Dadurch wird eine federnde Auf nahmefuge zwischen den Vorsprüngen gebildet, in die der Filmrand einschiebbar ist. Damit sich die Feder hülse in Umfangsrichtung und auch seitlich nicht ver schiebt, besitzt der Spulenkern eine längliche Vertie fung 9, in die sich der eine Hülsenrand 10 fest an schmiegend einlegt und sich gegen die Vertiefungs- längskante 11 fest abstützt.
Die Federhülse hält also die Quermitte des Filmendes an der Spule, während sich die Filmlöcher gegen Radialflächen 12 der Vor sprünge 2 abstützen, welche diesen Flächen 12 gegen überliegende Schrägflächen 13 aufweisen.
Bei dieser Spulenausbildung ist die Wirkungsweise folgende: Fig. 7 zeigt die Spule nach Einschieben des Film endes. Beim Aufwickeln des Films auf die Spule liegt die Federhülse, wie ersichtlich, ziemlich dicht am Spulenkern an. Wird aber der Film von der Spule abgewickelt (Fig.8), so wird beim Verlassen des Films von der Spule durch dessen Strecklage die Fe derhülse etwas angehoben und auch etwas zurück geschoben, wobei auch gleichzeitig die ilberlappung zwischen dem Federmaul und den Vorsprüngen in Umfangsrichtung aufgehoben wird, so dass der Film frei wird.
Dabei kann die Länge der Federhülse in Längsrichtung bis zu den Vorsprüngen oder Ein hängestollen reichen.
Die Verstellung der Federhülse in bezug auf den Spulenkern ist in Fig. 8 zur Klarstellung der Wirkung in etwas grösserem Massstab gezeichnet. Wie ersicht lich, ist die Wirkungsweise je nach den Spulen ver schieden, die Lösung der Aufgabe ist aber infolge der Vorsprünge oder Einhängestollen und der mittleren Abstützung des Films zwischen diesen Stollen im Prinzip gleich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Filmaufwickelspule mit einer Befestigungseinrich tung für das an sie anzuschliessende Ende perforier ter Filme, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulen- kern oder -mantel (1) aussen mit mindestens einem Paar in Achsrichtung der Spule und in einem der Lochentfernung quer zum Film entsprechenden Ab stand angeordneten Aufnahmevorsprüngen (2) für die Filmlöcher versehen ist, zwischen die sich in Um fangsrichtung der Spule mindestens ein mit der Spule verbundenes, das angebrachte Filmende gegen den Spulenkern haltendes Halteorgan (3 bzw.6) erstreckt, so dass ein zu befestigendes, rechtwinkliges, gerade gestrecktes Filmende unter selbsttätiger Aufbiegung seiner Seitenränder unter das Halteorgan bzw. die Halteorgane bis zum Einschnappen seiner Löcher über die Vorsprünge (2) schiebbar ist, an ihnen durch die nachfolgende Aufwickelkrümmung des Films blockiert, aber nach Abwickeln des Films unter er neuter Geradstreckung des Filmendes von ihnen und unter dem Halteorgan bzw. den Halteorganen hervor unter Aufbiegung der seitlichen Filmränder abzieh bar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das das an die Spule an zuschliessende Filmende von aussen her abstützende Halteorgan aus einer oder mehreren Zungen (6) be steht, welche aus dem Material einer aus Blech be stehenden Spulenhülse freigeschnitten und so nach auswärts gebogen sind, dass sie einen der Dicke des Films entsprechenden Aufnahmespalt (4) für den Quermittelteil des Filmendes bilden oder die als be sonderes Einzelteil bzw. -teile an der Spule befestigt sind.2. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Quermittelteil des Filmendes an dem Spulenkern oder -mantel (1) haltende Organ (3) aus einer federnden, quer über den Spulen kern oder -mantel drückbaren Hülse mit einem Längs schlitz (7) besteht, welche der Spule elastisch anliegt, deren zwischen den Vorsprüngen (2) liegender Rand (8) nach aussen zur Filmeinführung etwas aufgebogen ist und unter die das Filmende einschiebbar ist.3. Filmaufwickelspule nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die richtige Stellung der federnden Hülse (3) auf der Spule gegen Verstellung durch eine Vertiefung (9) in der Spule gesichert ist, die etwa dem Umriss des Hülsenschlitzrandes (10) entspricht, der dem Einschubrand (8) der Hülse ge genüberliegt und der sich mit seiner Kante in Um fangsrichtung gegen eine Längskante (11) der Ver tiefung abstützt. 4. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Spule das Film ende aufnehmende Vorsprünge (2) vorgesehen sind.5. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (2) auf seitlichen Umfangsteilen etwas grösseren Durchmes sers angeordnet sind, als ihn der mittlere Teil des Spulenkörpers (1) aufweist. 6. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Filmlochungen aufnehmenden Vorsprünge (2) auf ihrer den Wickel zug aufnehmenden Seite mit einer radial zur Spulen mitte verlaufenden Anlagefläche (12), ausgebildet sind.7. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (2) in der dem Darüberschieben des Filmendes entgegenstehen den Umfangsrichtung eine das Aufschieben des Film endes auf die Vorsprünge erleichternde Form, z. B. eine rampenförmige Schrägfläche (13) aufweisen. B. Filmaufwickelspule nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Einlassaufbiegung (8) der federnden Haltehülse (3) oder die Aussenfläche des Spalteinlasses der starren Halteorgane (6) das freie Ende der Lochaufnahmevorsprünge radial nach aussen übertragen.9. Filmaufwickelspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (2) in Form von Stollen oder Blöcken mit dem Filmspulen kern oder -mantel (1) aus einem Stück hergestellt sind.
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Family Applications (1)
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Also Published As
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