CH376777A - Selbsttätige Kupplung - Google Patents

Selbsttätige Kupplung

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CH376777A
CH376777A CH8860A CH8860A CH376777A CH 376777 A CH376777 A CH 376777A CH 8860 A CH8860 A CH 8860A CH 8860 A CH8860 A CH 8860A CH 376777 A CH376777 A CH 376777A
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CH
Switzerland
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clutch
jaw
drum
line
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Application number
CH8860A
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English (en)
Inventor
Van Doorne Hubertus Josephus C
Original Assignee
Doorne Hubertus Josephus Dr H
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Application filed by Doorne Hubertus Josephus Dr H filed Critical Doorne Hubertus Josephus Dr H
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
    • F16D43/18Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


  Selbsttätige Kupplung    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine selbsttätige  Kupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei wel  cher mit der Antriebswelle verbundene Kupplungs  backen durch Fliehkraft entgegen Federwirkung mit  einer auf der     Abtriebswelle    befestigten Kupplungs  trommel in Anlage kommen. Durch eine derartige  Kupplung wird, von einer bestimmten Drehzahl an,  ein Antriebsdrehmoment von der Antriebswelle auf  die     Abtriebswelle    übertragen.  



  Zur Erläuterung der Wirkung einer derartigen       Fliehkraftkupplung    und des Zweckes, der der Erfin  dung zugrunde     liegt,    wird auf die     Fig.    1 der anlie  genden Zeichnung verwiesen, in welcher Figur die  Beziehung zwischen der Drehzahl und dem Dreh  moment durch die Linie 1 dargestellt wird.  



  Vorausgesetzt wird, dass bis 750     U/Min    kein  Drehmoment übertragen werden kann, was in     Fig.    1  durch den Punkt     A1.2    angegeben ist. Zum langsamen  Anfahren auf einer ebenen Strasse ist ein kleines  Drehmoment erforderlich, z. B. 30% des maximalen  Drehmomentes, das bei 1250     U/Min    übertragen  wird, wie durch den Punkt     B1    dargestellt ist. Das  maximale Drehmoment, das zum Anfahren auf einer  steilen Strasse erforderlich ist, wird bei 2000     U/Min     übertragen im Punkt     Cl.     



  Ein Nachteil der Kupplung mit einer Angriffs  linie 1 ist, dass auf einer grossen Höhe, wo z. B. nicht  mehr als 60% des maximalen Drehmomentes zur       Verfügung    steht, die Anlage im Punkt     Dl    bei einer  Drehzahl stattfindet, bei der nur     55%    des maximalen  Drehmomentes übertragen wird. Ein Verlust von  fast 10% bezüglich des schon sonst niedrigen Dreh  momentes auf grosser Höhe tritt also auf, so dass  das mit einer     Fliehkraftkupplung    an sich schwierige  Anfahren auf steilen Strassen (verglichen mit einer       bedienbaren    Kupplung) auf grosser Höhe unmöglich  werden kann.

      Die Linien 2 und 3 geben zwei mit einer norma  len     Fliehkraftkupplung    erzielbare Möglichkeiten an,  um im kritischen Fall (steile Strasse auf grosser Höhe)  eine Verbesserung zu erzielen. Der Punkt     D2.3    liegt  nun auf 60% des maximalen Drehmomentes, das  Anfahren geschieht aber im Punkt     B2    bei einer un  erwünscht hohen Drehzahl oder sogar im Punkt     B3     bei einer noch höheren Drehzahl. Dies bringt     ausser-          dem    mit sich, dass schon bei einer     verhältnismässig     hohen Drehzahl die Kupplung freikommt mit dem  Nachteil, dass die kleinstmögliche Fahrgeschwindig  keit verhältnismässig hoch ist.

   Den Punkten C,     C3     bzw.     C2    entsprechen ebenfalls     unnötig    hohe Drehzah  len.  



       Die        ideale        Angriffslinie,        die        durch     geht, ist hinsichtlich des Teiles     D2.3-C1    unerreich  bar, da mit einer     Fliehkraftkupplung    bei     einer    ab  nehmenden Drehzahl kein zunehmendes Drehmo  ment übertragen werden kann.  



  Die Erfindung verfolgt den Zweck,     mit    einer so  einfach wie möglich ausgeführten und unter allen  Umständen ganz selbsttätig wirkenden Fliehkraft  kupplung der idealen Angriffslinie     möglichst    nahe  zu kommen.  



  Dieser Zweck soll durch die Erfindung dadurch  erzielt sein, dass die Kupplungsbacken und die dar  auf wirkenden Federn derart bemessen sind, dass  von einem Paar Kupplungsbacken die eine Kupp  lungsbacke bei einer niedrigeren Drehzahl der An  triebswelle als die andere Kupplungsbacke mit der  Trommel in Anlage kommt.  



  Dabei kann eine bevorzugte Ausführungsform der  art ausgeführt sein, dass die bei niedrigerer Dreh  zahl angreifende Kupplungsbacke nicht und die an  dere Kupplungsbacke wohl bei der relativen Bewe  gung der Kupplungsbacke bezüglich der Trommel  Selbstanzug hat.      Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsge  genstandes sind in der anliegenden Zeichnung sche  matisch dargestellt.     Deutlichkeitshalber    ist in     Fig.    2  nur ein Paar Kupplungsbacken gezeichnet, obschon  in der Praxis eine grössere Anzahl, z. B. drei, Paare  Anwendung findet, während bei den Ausführungs  formen nach     Fig.    3, 5 und 6 vom Paar Kupplungs  backen die positive Backe nicht gezeichnet ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist 1 die  Antriebswelle und 2 die Trommel, die auf der Ab  triebswelle befestigt ist. Um einen gemeinsamen       Bolzen    3 sind zwei Kupplungsbacken 4 und 5 dreh  bar, welche Backen durch Federn 6 bzw. 7 nach  innen gezogen werden, also entgegen der Fliehkraft,  die auf die Backen 4 und 5 wirkt. Von diesen Kupp  lungsbacken ist 4 die positive und 5 die negative  Backe. Die Kupplungsbacken und die auf dieselben  wirkenden Federn sind derart bemessen, dass, wenn  die Antriebswelle 1 in der Richtung des Pfeiles dreht,  bei einer wachsenden Drehzahl zuerst die nicht  Selbstanzug aufweisende negative Backe 5     mit    der  Trommel 2 in Angriff kommt, und nur bei einer  höheren Drehzahl die positive, sich selbst anziehende  Backe 4 an der Trommel angreift.

   Das eine und das  andere kann erreicht werden durch das richtige auf  einander Abstimmen von  a) Dem Gewicht der positiven und der negativen  Backe ;  b) dem Abstand der Wirkungslinie der Fliehkraft  der positiven und der negativen Backe bezüglich  des Bolzens 3 ;  c) dem Abstand der Wirkungslinie der Federn der  positiven und der negativen Backe bezüglich des       Bolzens    3 und  d) der Kraft der Federn 6 und 7, die auf die posi  tive und auf die negative Backe wirken.  



  Die resultierende Angriffslinie ist in     Fig.    1 durch       Al..-B,-D.i.3-C3    dargestellt und ist auf der Angriffs  linie 2 der negativen Backe und der     Angriffslinie    4  der positiven Backe zusammengesetzt.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 sind die  Kupplungsbacken, von welchen nur die negative  Backe 5 gezeichnet ist, um den     Bolzen    3 drehbar.  Um einen zweiten     Bolzen    9, der fest mit der an der  Antriebswelle 1 befestigten Scheibe 8 verbunden ist,  ist ein Arm 10 drehbar, wobei die Bewegung dieses  Armes durch Anschläge 11 und 12     beschränkt    wird.  Das freie Ende des Armes 10 ist durch eine Feder  13 mit der Backe 5 verbunden. Der zweite     Bolzen    9  kann mit einem dem Bolzen 3 entsprechenden Bol  zen, um welchen ein anderes Paar Kupplungsbacken  drehbar ist, zusammenfallen.

   Die Bemessung der  Teile ist derart, dass bei einer bestimmten Drehzahl,  die höher ist als die Drehzahl, bei welcher die Backe  5 mit der Trommel 2 in Angriff kommt, der Arm  10, unter den     Einfluss    der darauf wirkenden Flieh  kraft, die Spannung der Feder 13     derart    vergrössert,  dass das Drehmoment, das mittels der negativen  Backe 5 übertragen werden kann, wieder abnimmt.  Die positive Backe kann, wenn sie gegenüber der    negativen Backe bei höherer Drehzahl mit der Trom  mel in Angriff kommt, entweder eine Angriffslinie  haben wie in     Fig.    1 durch die Linie 4 dargestellt ist,  oder in derselben Weise wie die negative Backe  durch eine Feder zurückgezogen werden, wobei die  Wirkung dieser Feder durch die auf den Arm wir  kende Fliehkraft verstärkt wird.  



  Durch eine richtige gegenseitige Bemessung von  a) Dem Gewicht der positiven und der negativen  Backe ;  b) dem Gewicht des Armes<B>10;</B>  c) der Kraft der Feder 13 und  d) dem Abstand der Wirkungslinien der Fliehkraft  und der Feder bezüglich des Bolzens 3  kann man eine Angriffslinie erzielen, wie in     Fig.    4  durch die Linie     X-Y-R-S    dargestellt ist. Diese Linie  ist aus der     Kurve        X-Y-Z    der negativen Backe und  der Linie     P-0    der positiven Backe zusammengesetzt.  Dabei entspricht der Punkt X in     Fig.    4 dem Punkt       Al.=    in     Fig.    1.

   Der Punkt Y bekommt sogar eine  günstigere Lage als der Punkt     D1    in     Fig.    1. Der  Punkt R fällt mit dem Punkt     D,..3    zusammen und  der Punkt S fällt mit dem Punkt     C3    zusammen.  



  Auf demselben Prinzip beruht die Ausführungs  form nach     Fig.    5. Die negative Backe ist um den       Bolzen    3 drehbar und um denselben     Bolzen    dreht  sich ein Arm 14, der am Ende mit einem Gewicht 15  versehen ist. Die Bewegung des Armes 14 wird  durch Anschläge 16 und 17, die durch die Scheibe  8 getragen werden, beschränkt. Die Backe 5 ist mit  dem Arm 14 verbunden durch eine Feder 18, die  um den Bolzen 3 herum angeordnet ist. Diese Feder  wirkt derart auf die Backe 5, dass sie der auf diese  Backe wirkenden Fliehkraft entgegenwirkt.

   Beim  Wachsen der Drehzahl bewegt die auf das Gewicht  15 wirkende Fliehkraft den Arm 14 in der Richtung  des Anschlages 16, so dass die Kraft der Feder 18  durch die     Fliehkraftwirkung    verstärkt wird, wie dies  bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 auch durch  die auf den Arm 10 wirkende Fliehkraft geschieht.  Durch die richtige Bemessung der Teile kann die  Angriffslinie erzielt werden, die in     Fig.    4 gezeichnet  ist.  



  In     Fig.    6 ist eine Ausführungsform dargestellt,  wobei (wieder unter     Fortlassung    der positiven Backe)  die negative Backe 5 um den     Bolzen    3 drehbar ist.  Um diesen Bolzen dreht sich auch ein Arm 19, mit  dessen Ende eine Feder 20 verbunden ist, die der  auf den Arm 19 wirkenden Fliehkraft entgegenwirkt.  Die Auswärtsbewegung des Armes 19 wird durch  einen auf der Scheibe 8 befestigten Anschlag 21 be  schränkt. Zwischen dem Arm 19 und der Backe 5  ist eine sehr starke Feder 22 vorgesehen. Die Be  messung ist derart, dass die Backe 5 mit der Trom  mel 2 in Angriff kommt, bevor der Arm 19 durch  den Anschlag 21 gehemmt wird.  



  Mit der Ausführungsform nach     Fig.    6 erzielt man  eine     Angriffslinie,    die in     Fig.    7 dargestellt ist. Die  Linie     X-Y-Z    ist die Angriffslinie für die negative  Backe und die Linie     P-Q    die Angriffslinie für eine      normale positive Backe. Die resultierende Linie ist       X-Y-R-S,    also eine Linie mit einem stufenweisen  Verlauf.  



  In     Fig.    8 sind zwei Typen von     Angriffslinien    dar  gestellt, nämlich die Linie p mit einem stetig pro  gressiven Verlauf und die Linie t mit einem stufen  weisen Verlauf.  



  Aus dem     Obenstehenden    ist es klar, dass in allen  Fällen eine     Fliehkraftkupplung    erzielt ist, die bei  Anwendung auf ein Kraftfahrzeug ganz selbsttätig  wirkt und die Eingangs erwähnten Bedingungen er  füllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Kupplung, insbesondere für Kraft fahrzeuge, bei welcher mit der Antriebswelle verbun dene Kupplungsbacken durch Fliehkraft entgegen Federwirkung mit einer auf der Abtriebswelle be festigten Kupplungstrommel in Angriff kommen, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplungsbacken und die darauf wirkenden Federn derart bemessen sind, dass von einem Paar Kupplungsbacken die eine Kupplungsbacke bei einer niedrigeren Drehzahl der Antriebswelle als die andere Kupplungsbacke mit der Trommel in Angriff kommt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bei niedrigerer Drehzahl an greifende Kupplungsbacke nicht und die andere Kupplungsbacke wohl bei der relativen Bewegung der Kupplungsbacke bezüglich der Trommel Selbst anzug hat. 2. Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Kupplungsbacke, nachdem diese bei einer bestimmten Drehzahl mit der Trom mel in Anlage gekommen ist, bei einer höheren Dreh zahl durch eine durch Fliehkraft stärker gespannte Rückholfeder in ihrer drehmomentübertragenden Wirkung beschränkt wird. 3.
    Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Kupplungsbacke, nachdem diese bei einer bestimmten Drehzahl mit der Trom mel in Anlage gekommen ist, bei einer höheren Dreh zahl durch eine erst dann in Wirkung kommende Feder in ihrer drehmomentübertragenden Wirkung beschränkt wird. 4. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplungsbacken und die darauf wirkenden Federn derart bemessen sind, dass eine stetig progressive Angriffslinie erreicht wird. 5. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplungsbacken und die darauf wirkenden Federn derart bemessen sind, dass eine stufenweise verlaufende Angriffslinie erreicht wird.
CH8860A 1959-01-21 1960-01-04 Selbsttätige Kupplung CH376777A (de)

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