CH376803A - Schuh mit anvulkanisierter Lauf- oder Zwischensohle - Google Patents

Schuh mit anvulkanisierter Lauf- oder Zwischensohle

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CH376803A
CH376803A CH8037459A CH8037459A CH376803A CH 376803 A CH376803 A CH 376803A CH 8037459 A CH8037459 A CH 8037459A CH 8037459 A CH8037459 A CH 8037459A CH 376803 A CH376803 A CH 376803A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shoe
midsole
insole
vulcanized
pinched
Prior art date
Application number
CH8037459A
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English (en)
Inventor
Friedrich Egon
Original Assignee
Rieker & Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/06Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising
    • B29D35/065Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising by compression moulding, vulcanising or the like
    • B29D35/067Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising by compression moulding, vulcanising or the like using means to bond the moulding material to the preformed uppers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/16Footwear with soles moulded on to uppers or welded on to uppers without adhesive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Schuh mit     anvulkanisierter    Lauf- oder Zwischensohle    Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuh mit       anvulkanisierter    Lauf- oder Zwischensohle. Für die  Herstellung derartigen Schuhwerks wurden schon  verschiedene Vorschläge gemacht ; die vorliegende  Erfindung bringt einen weiteren Vorschlag, gemäss  welchem der Schuh sehr billig herzustellen und doch  ausserordentlich haltbar und flexibel ist.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht,  dass die Schuhspitze nach dem     Goodyear-Verfahren     und der übrige Schuh nach dem     Mackay-Verfahren     gezwickt ist, wobei die Brandsohle nur im Bereich  der Zehen mit einer     Einstechlippe    versehen ist. Mit  dieser     Einstechlippe    wird in üblicher Weise der  Schaft sowie ein Rahmen eingestochen und darauf  hin wird der übrige Schuhteil, also rückwärts von  der eingestochenen Zehenpartie ab, nach dem       Mackay-Verfahren    gezwickt, d. h. der Schaft wird  über die Brandsohle gezwickt, worauf dann die Lauf  sohle oder eine Zwischensohle     anvulkanisiert    wird.  



  Die besonderen Vorteile des     erfindungsgemässen     Schuhes liegen darin, dass der Schuh wesentlich billi  ger und flexibler ist als ein reiner     Goodyear-Schuh     mit ganz umlaufenden Rahmen und Risslippe. Ande  rerseits besitzt der Schuh im Bereich der Schuhspitze,  die am stärksten beansprucht wird, die     Stabilität    eines  echten     Goodyear-Schuhes.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemässen Schuhes dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 den fertigen Schuh in Teilansicht;         Fig.    2 einen Schnitt nach der     Linie        B-B    der     Fig.    1,  und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-A    der       Fig.    1.  



  Mit 1 ist der Schaft des Schuhes bezeichnet und       mit    2 das Schaftfutter. 3 ist die Brandsohle, auf deren  Spitzenpartie eine     Einstechlippe    aufgeklebt ist, die  aus einem umgeschlagenen Textilstreifen 4 besteht,  in den ein Verstärkungsstreifen 5 aus Pappe, Kunst  leder oder dergleichen eingelegt ist. Die     Einstechlippe     kann     natürlich    auch in jeder anderen üblichen Weise  ausgebildet bzw. an der Brandsohle befestigt sein.  So lässt sich die     Einstechlippe    durch Rissen der  Brandsohle 3 erzeugen. Statt des     Anklebens    der     Ein-          stechlippe    ist natürlich auch ein Annähen der Lippe  möglich.

   Der Schaftrand 6 ist gemeinsam mit einem  Rahmen 7, der vorzugsweise aus Chromleder besteht,  in die Lippe 4 eingestochen.  



  Hinter dieser eingestochenen Spitzenpartie ist,  wie aus     Fig.    3 ersichtlich, der Schuh     Mackay-ge-          zwickt,    d. h. der nach innen umgeschlagene Schaft  rand 7 ist auf die Brandsohle 3 gezwickt, was     in     dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel  vermittels der     Täkse    8 erfolgt. Das     Mackay-Zwicken     kann natürlich auch in jeder anderen üblichen Weise,  beispielsweise vermittels Klammern oder durch     Kle-          bezwicken    erfolgen.  



  Auf den so vorbereiteten Schuh wird nun die  Laufsohle 9 oder eine Zwischensohle     aufvulkanisiert.     Um dabei eine besonders gute Haltbarkeit der vul-           kanisierten    Sohle zu erzielen, ist die Brandsohle 3  sowie der     Rahmen    7 mit     Durchbrechungen    10 ver  sehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schuh mit anvulkanisierier Lauf- oder Zwischen sohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuhspitze nach dem Goodyear-Verfahren und der übrige Schuh nach dem Mackay-Verfahren gezwickt ist, wobei die Brandsohle (3) nur im Bereich der Zehen mit einer Einstechlippe (4, 5) versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der zur Durchführung des Goodyear- Verfahrens verwendete Rahmen (7) und auch die Brandsohle (3) mit Durchbrechungen (10) für die Verankerung der anvulkanisierten Gummisohle (9) versehen ist. 2. Schuh nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rahmen (7) aus Chromleder be steht.
CH8037459A 1959-01-16 1959-11-07 Schuh mit anvulkanisierter Lauf- oder Zwischensohle CH376803A (de)

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DER0024774 1959-01-16

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