CH376811A - Mit einem Fühlermechanismus versehene, elektrisch betätigte Kopier-Bearbeitungsmaschine - Google Patents

Mit einem Fühlermechanismus versehene, elektrisch betätigte Kopier-Bearbeitungsmaschine

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CH376811A
CH376811A CH7560259A CH7560259A CH376811A CH 376811 A CH376811 A CH 376811A CH 7560259 A CH7560259 A CH 7560259A CH 7560259 A CH7560259 A CH 7560259A CH 376811 A CH376811 A CH 376811A
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CH
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CH7560259A
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Inventor
Janas Frantisek
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Gottwaldov Z Pres Stroj Np
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/48Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling to-and-fro between opposite parts of the outline of the pattern, model or drawing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


  Mit einem Fühlermechanismus versehene, elektrisch betätigte Kopier-Bearbeitungsmaschine    Kopier-Bearbeitungsmaschinen mit bisher übli  chen Fühlermechanismen arbeiten meistens nach dem  Vierrichtungs-Vorschubverfahren, bei welchem beim  Kopieren der gekrümmten und geneigten Umrissteile  der senkrechte Vorschub mit einem waagerechten  Vorschub abwechselt, so dass das Werkzeug beim  Kopieren der gekrümmten und geneigten Umrissteile  eine Bahn beschreibt, welche aus feinen rechteckigen  Stufen zusammengesetzt ist. Bei einem anderen, dem  sogenannten Achtrichtungs-Vorschubverfahren, wech  selt ein senkrechter Vorschub mit einem schrägen  und waagrechten ab. Der schräge Nebenvorschub  entsteht durch Zusammensetzung der beiden zuein  ander senkrechten Paare der Grundvorschübe, welche  gleichzeitig das Werkzeug oder Modell und Werk  stück verschieben.

   Beim Kopieren nach diesem Ver  fahren umschreibt das Werkzeug eine Bahn, welche  aus Abszissen zusammengesetzt ist, die     miteinander     Winkel von mehr als 900 einschliessen (Fig. 2). Aus  Fig. 2 ist der Vorteil der     Achtrichtungs-Vorschub-          kopierung    durch Vergleich der Umrisse beim     Vier-          richtungs-Vorschub    (dünn     gezeichnete        stufenartige     Linie) und beim Achtrichtungs-Vorschub ersichtlich,  denn jede Fläche des am Werkstück kopierten Um  risses bedeutet eine Vorschubumschaltung.  



  Zweck der Erfindung ist die     Leistungserhöhung     der bisherigen Kopiermaschinen bei Erhaltung einer  möglichst hohen     Kopiergenauigkeit.     



  Einen gewichtigen Nachteil der bisherigen elek  trisch betätigten Kopiermaschinen bildet die Ver  setzung des kopierten Umrisses in bezug auf den ge  forderten Umriss. Wird z. B. eine Vertiefung von  Halbkreisform kopiert, so kommt es bei der linken  Hälfte des Halbkreises, wo das Werkzeug beim Ko  pieren z. B. nach unten verschoben wird, zu keiner    Versetzung der kopierten Form. Jedoch beim Kopie  ren der rechten Hälfte des Halbkreises, wo das  Werkzeug nach oben verschoben wird, tritt eine Ver  setzung der     kopierten    Form derart ein, dass keine  halbkreisförmige Vertiefung, sondern eine halbovale  entsteht. Die Ursache der Versetzung des kopierten  Umrisses liegt in der während der beim Kopieren  entstandenen     Versetzung    des Werkzeuges gegenüber  dem Fühler.

   Die Grösse der Versetzung ist von der  Spalte zwischen Kontakten für die Verschiebung  nach unten und für die Verschiebung nach oben ab  hängig. Wenn also der Fühler von einem sinkenden  auf einen steigenden Modell-Umriss auffährt, kommt  es zu einer Versetzung des Werkzeuges gegenüber  dem Fühler infolge des Abstandes von     Kontakten    für  den Vorschub nach unten und von Kontakten für den  Vorschub nach oben. .  



  Die Erfindung betrifft nun eine mit einem Füh  lermechanismus versehene, elektrisch betätigte Ko  pier-Bearbeitungsmaschine mit elektromagnetischen  Kupplungen für vier paarweise zueinander senk  rechte Hauptvorschübe und vier schräge Nebenvor  schübe, wobei der Fühlermechanismus zwei     ver-          schwenkbare    Hebel enthält, von denen der eine ein  armig und der andere doppelarmig ist und welche  mit Kontakten versehen sind.  



  Dieser Fühlermechanismus ist dadurch gekenn  zeichnet, dass Kontakte an den     Hebeln    unter sich  ein Kontakt am einarmigen Hebel mit dem Kontakt  an einem Bügel zur Steuerung aller acht Vorschübe  zwei     Hauptkontaktpaare    bilden, wobei zur Begren  zung der     Verschwenkung    des einarmigen Hebels und  gleichzeitig zur Schaltung der Stromkreise der Kupp  lungen des waagrechten oder senkrechten Vorschubes  das eine dieser Kontaktpaare dient.      In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt.

   Es zeigen  Fig. 1 den Fühlermechanismus ;  Fig. 2 ein Beispiel des Querschnittes durch ein  kopiertes Werkstück ;  Fig. 3 das Schema einer     Vierrichtungs-Vorschub-          kopierung    ;  Fig. 4 das Schema einer     Achtrichtungs-Vor-          schubkopierung    ; und  Fig. 5 ein Schaltbild zum Fühlermechanismus in  Fig. 1.  



  Der ganze Fühlermechanismus (Fig. 1) ist im  Kopf 1 gelagert. Der einarmige Hebel 2, welcher die  Kontakte 3, 4 und 5 trägt, und der die Kontakte 3'  und 7 tragende doppelarmige Hebel 6 sind schwenk  bar in Lagern 9 bzw. 10 gelagert, welche im     Körper     des Kopfes 1 angeordnet sind. Der Fühler 11 stützt  sich über eine Kugel 12 auf den doppelarmigen Hebel  6. Ein Kontakt 4' ist im Kopf 1 durch eine Feder 13       abgefedert    und der Kontakt 7 am Hebel 6 durch eine  Feder 14. Die Kontakte 5' und 7' am Bügel 15 sind  mittels der Mutter 16 einer Schraube 17 gemeinsam  verstellbar. Zu diesem Zweck ist der Bügel 15  schwenkbar im Lager 18     gelagert,    welches im Körper  des Kopfes 1 angeordnet ist.

   Der     mittlere    Arm des  Bügels 15 trägt die Kontakte 8 und 8'. Der Kontakt  8' ist durch die Feder 19 abgefedert. Die Federn 20  und 21 wirken auf die Hebel 2 und 6 ein. Die Feder  22 drückt den Arm des Bügels 15 gegen den Kopf  der Schraube 17.  



  Bei den Kontaktpaaren 5-5' und 7-7' müssen die  Spalte durch Verschwenkung des Bügels 15 entspre  chend der Vorschubgrösse eingestellt werden. Zu die  sem Zweck ist die Mutter 16, mittels welcher die  Verschwenkung des Bügels 15 vorgenommen wird,  mit einer Skala versehen, deren Teilung von der     Vor-          schubgrösse    abhängig ist. Durch Verschwenkung des  Bügels 15 wird die Einstellung des erforderlichen  Spieles zwischen den beiden Paaren     erleichtert,    denn  die unabhängige Einstellung zweier Spiele ist be  schwerlich. Die Abfederung des Kontaktes 4' durch  die Feder 13 gewährleistet eine sichere Berührung  des Kontaktpaares 4-4' bei der Einstellung jedweden  Spieles zwischen den Kontakten der Paare 5-5' und  7-7'.  



  In der Schaltung (Fig. 5) sind in parallelen Zwei  gen die Kontaktpaare 3-3', 4-4', 5-5', 7-7' und als  Hauptschalter das Paar 8-8' des Fühlermechanismus  geschaltet, weiters die Spulen 24 und 25 der Schalt  relais mit den Schaltelementen 24a und 25a, das  Selbsthalterelais mit der Spule 26 und den Schalt  elementen 26a, 26b,<I>26c, 26d</I> und 26e, die Wick  lungen 27, 28 und 29 der Vorschubkupplungen, die  Schalter 30 und 31 und die Widerstände 32 und 33.  



  Zwecks Vereinfachung der Beschreibung der Wir  kungsweise der Schaltung werden im weiteren die ein  zelnen Vorschübe gemäss Fig. 4 mit römischen Zif  fern bezeichnet. Die Bezeichnung der einzelnen Vor  schübe lautet: I für den senkrechten Vorschub nach  unten,<B>11</B> für den schrägen Vorschub nach rechts unten,    III für den waagrechten Vorschub nach rechts, IV  für den schrägen Vorschub nach rechts oben, V für  den senkrechten Vorschub nach oben. Die Vorschübe  gemäss Fig. 4, d. i. VI, VII und VIII, werden in der  Beschreibung nicht erwähnt, da sie bei dem ent  gegengesetzten Kopiervorgang in Tätigkeit treten, d. i.  wenn der waagrechte Vorschub nach links verläuft.

    Die Funktion des Fühlermechanismus und der Schal  tung ist jedoch hierbei eine analoge, wie nachstehend  beschrieben wird, abgesehen davon, dass die Wick  lung 28 eine Kupplung für den Vorschub VI ein  schaltet.  



  Im Fühlermechanismus (Fig. 1) und im Schalt  bild (Fig. 5) sind die Kontaktpaare des     Fühlermecha-          nismus    im Zustand eingezeichnet, bei welchem sich  der Fühler 11 ausser     Berührung    mit dem Modell be  findet, und daher auch das Werkzeug ausser Be  rührung mit dem Werkstück. Durch Einschalten des  Schalters 31 wird die Schaltung an die Stromquelle  23 angeschlossen und der Strom fliesst nun sowohl  durch die Widerstände 32 und 33 und die Kupplungs  wicklungen 27 und 28 - was vorläufig für die Wir  kungsweise der Einrichtung ohne Bedeutung ist   als auch durch die Relaisspule 24, deren Schaltele  ment 24a die Kupplungswicklung 27 für den Vor  schub 1 jetzt über den Widerstand 33 an die Strom  quelle 23 anschliesst.

   Der Fühler 11 und das nicht  gezeichnete Werkzeug bewegen sich nun in Richtung  des Vorschubes I zum Werkstück und zum Modell.  Infolgedessen wird der Fühler 11, dessen Ende an  den Punkt   a   am Modell angelangt ist, in bezug auf  das Werkzeug nach oben geschoben, oder seitlich  ausgeschwenkt, was für die Wirkungsweise des     Füh-          lermechanismus    gleichbedeutend ist, und dadurch  kommt es zur Öffnung des Kontaktpaares 4-4'     (Fig.     1 und 5), was einstweilen jedoch ohne jedwede Wir  kung ist. Der Fühler 11 bewegt sich nach unten in  Richtung des Vorschubes I und sein Fühlende be  schreibt dabei genau die Bogenstrecke     a-b        (Fig.    2)  am Modell.

   Ebenso das Werkzeug bewegt sich nach  unten, aber geradlinig (Vorschub I     Fig.    2). Bei seiner  Bewegung nach unten wird der Fühler seitlich aus  gelenkt und im Punkte   b   erreicht     diese        Auslen-          kung    einen Wert, bei welchem es zum Schliessen des  Kontaktpaares 5-5' kommt. Dadurch wird die Relais  spule 25 an die Stromquelle 23 angeschlossen und  das Schaltelement 25a der Spule 25 schaltet über den  Widerstand 33 die Kupplungswicklung 28 für den  Vorschub     III    ein.

   Nunmehr sind gleichzeitig zwei  zueinander senkrechte Vorschübe I und     III    einge  schaltet und es entsteht der resultierende Vorschub       1I        (Fig.    2 und 4). Beim Anlangen des Fühlers 11 am  Punkt   c   am Modell wird wieder der Vorschub I  eingeschaltet, denn es ist während und wegen des  Vorschubes     1I    zum Öffnen des Kontaktpaares 5-5'  gekommen. Die beiden Vorschübe I und     1I    werden  abwechselnd ein- und ausgeschaltet, bis der Fühler  11 an dem Punkt   d   anlangt.

   Hier wird der Fühler  11 in bezug auf das Werkzeug noch weiter nach oben  verschoben, oder seitlich ausgeschwenkt, und es      kommt nunmehr zum nochmaligen Schliessen des  Hauptkontaktpaares 5-5' und zur Öffnung des  Hauptkontaktpaares 3-3', was die durch Abschalten  der Relaisspule 24 von der Stromquelle 23 hervor  gerufene Umschaltung des Schaltelementes 24a in  die in Fig. 5 eingezeichnete Lage und so die Aus  schaltung des Vorschubes I bedeutet, während der  waagrechte Vorschub III andauert. Der Fühler 11  sowie das Werkzeug (nicht gezeichnet) bewegen sich,  den Vorschüben 11, III entsprechend, weiter nach un  ten, infolge des abwechselnden Schliessens und     Öff-          nens    des Hauptkontaktpaares 3-3'.

   Der Fühler 11  (sein Ende) folgt genau dem bogenförmigen     Modell-          umriss,    während das Werkzeug zufolge der Vor  schübe 1, 11, III den Werkstückumriss, vom Punkt        a      ausgehend, erzeugt. Aus dem eben erwähnten  geht hervor, dass beim Kopieren eines sinkenden  Umrisses nur die Hauptkontaktpaare 3-3' und 5-5' in  Tätigkeit waren.  



  In Fig. 2 ist der bogenförmige Modellumriss   B  ,  ,also die Fühlerbahn, durch eine dünne Linie darge  stellt, während die Werkzeugbahn durch eine     dik-          kere    Linie veranschaulicht wird. Die unterschiedlichen  Bahnen des Fühlers und des Werkzeuges rufen die  axialen und seitlichen Schwingungen des Fühlers her  vor, welche an den Fühlermechanismus übergetragen,  die Tätigkeit der Kontaktpaare ermöglichen.  



  Beim Nähern des Fühlers an den Punkt   e  am Modell ist nur der Vorschub III eingeschaltet,  wobei das Hauptkontaktpaar 3-3' offen und das  Hauptkontaktpaar 5-5' geschlossen ist.  



  Im Punkte   e   am Modell kommt es infolge des  Überganges des Fühlers vom sinkenden auf den stei  genden Modellumriss zum weiteren Ausschwenken  (oder Verschieben nach oben) des Fühlers 11. Da  durch wird das Kontaktpaar 7-7' einmalig geschlos  sen und der Strom fliesst nun durch die Relaisspule  26, wodurch die Schaltelemente 26a, 26c und 26e  geschlossen und die Schaltelemente 26b und 26d  geöffnet werden. Durch das Öffnen des Schaltelemen  tes 26d ist nun das geschlossene Hauptkontaktpaar  5-5' von der Wicklung 28 der Kupplung für den Vor  schub 111 abgeschaltet, welcher zum Stillstand kommt  und das Schaltelement 26e schaltet das geschlossene  Hauptkontaktpaar 5-5' an die Wicklung 29 der  Kupplung für den Vorschub V.

   Nachdem sich nun  mehr Werkzeug und Fühler in der Richtung vom  Werkstück, resp. vom Modell zu verschieben begin  nen, kommt es wieder zum Öffnen des Hauptkon  taktpaares 7-7' und nach der Schliessung des Haupt  kontaktpaares 3-3' zum Öffnen des Hauptkontakt  paares 5-5', wobei der Fühler in die vorherige Lage  zurückkehrt. Durch das Öffnen des Hauptkontakt  paares 7-7' ändert sich nichts am bisherigen Zustand  der Schaltung, nachdem das Schaltelement 26a ein  geschaltet bleibt und die Spule 26 daher     dauernd     erregt bleibt. Wie schon angeführt, ist jetzt das  Hauptkontaktpaar 5-5' offen und das Hauptkontakt  paar 3-3' geschlossen, so dass durch die Schalt  elemente 24a (die Relaisspule 24 ist erregt) und 26a    die Wicklung 28 der Kupplung für den Vorschub III  über den Widerstand 33 eingeschaltet wird.

   Durch  die Auslenkung (oder Verschiebung) des Fühlers im  Punkte       f      kommt es wiederholt zum     Schliessen     des Hauptkontaktpaares 5-5'. Dadurch wird die Re  laisspule 25 erregt und das Schaltelement 25a ge  schlossen und hierdurch die Wicklung 29 der Kupp  lung für den Vorschub V über den Widerstand 33  eingeschaltet. Es sind nun zwei Vorschübe III und V  eingeschaltet, so dass der resultierende Vorschub IV  entsteht. Durch das wiederholte Schliessen und Öff  nen der beiden Hauptkontaktpaare 3-3' und 5-5'  werden die drei Vorschübe III, IV und V ein- und  ausgeschaltet, bis der Fühler in dem Punkt  , g   an  langt.

   Hier ist nur der Vorschub V eingeschaltet und  der Fühler (auch das Werkzeug) beginnen das Mo  dell (auch das Werkstück) zu verlassen und der Füh  lermechanismus kehrt in seine ursprüngliche Lage  (in Fig. 1) zurück. Dabei kommt es zum Schliessen  des Kontaktpaares 4-4', was ein Kurzschliessen oder  Aberregen der Selbsthalterelaisspule 26 bedeutet, wo  durch die Schaltung in ihren Anfangszustand (in  Fig. 5) kommt.  



  Aus dem Angeführten ist offensichtlich, dass am  Kopieren des sinkenden sowohl auch, des steigenden  Umrisses nur die beiden Hauptkontaktpaare 3-3'  und 5-5' beteiligt waren. Die Kontaktpaare 4-4' und  7-7' traten nur einmalig und indirekt in Tätigkeit  beim Übergang vom steigenden zum sinkenden     Um-          riss    oder umgekehrt.  



  Der Ohmsche Widerstand 33 wird derart gewählt,  dass nach seinem Anschluss an irgendwelche der  Wicklungen 27, 28 oder 29, gegebenenfalls an zwei  dieser Wicklungen, die Relaisspulen 24 und 25 eine  genügende Spannung zum Ansprechen und Halten  der Schaltelemente 24a und 25a haben, welche den  Anschluss des Widerstandes 33 an die     angeführten     Wicklungen vermitteln. Weiters ist das gegenseitige  Verhältnis der Widerstandswerte des Widerstandes  33 und des Widerstandes der Spule 24, gegebenen  falls der Spule 25, ein derartiges, dass die Haupt  kontaktpaare 3-3' und 5-5' die     minimalen    Leistungen  abschalten, welche bloss zur Erregung der Spulen 24  und 25 erforderlich sind. Der Widerstand 32 dient  bloss zur Begrenzung des Stromes beim Schliessen  des Paares 4-4'.

   Nach Abschalten des Schalters 30  kann der ganze Mechanismus nach dem an sich be  kannten Vierrichtungs-Vorschubverfahren arbeiten.  



  Das Kontaktpaar 8-8' dient als     Sicherheitsend-          schalter    bei abnormaler Fühlerauslenkung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit einem Fühlermechanismus versehene, elek trisch betätigte Kopier-Bearbeitungsmaschine mit elektromagnetischen Kupplungen für vier paarweise zueinander senkrechte Hauptvorschübe und- vier schräge Nebenvorschübe, wobei der Fühlermechanis- mus zwei verschwenkbare Hebel enthält, von denen der eine einarmig und der andere doppelarmig ist und welche mit Kontakten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte (3-3') an den Hebeln (2, 6) unter sich und ein Kontakt (5) am einarmigen Hebel (2) mit dem Kontakt (5') an einem Bügel (15) zur Steuerung aller acht Vorschübe zwei Hauptkon taktpaare (3-3' und 5-5') bilden, wobei zur Begren zung der Verschwenkung des einarmigen Hebels (2)
    und gleichzeitig zur Schaltung der Stromkreise der Kupplungen des waagrechten oder senkrechten Vor schubes das eine (5, 5') dieser Kontaktpaare dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fühlermechanismus mit einem Kontakt (4') versehen ist, welcher durch eine Feder (13) im Körper eines Fühlerkopfes (1) abgefedert ist, und weiters mit einem Kontakt (7), welcher auf einer Feder (14) des doppelarmigen Hebels (6) zur Be tätigung eines Selbsthalterelais für die Umschaltung der Vorschübe befestigt ist und dass zwischen diesen Kontakten (4', 7) beide Hebel, sowohl der einarmige (2) als auch der doppelarmige (6) angeordnet sind. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bügel (15) schwenkbar in einem Lager (18) des Körpers eines Fühlerkopfes (1) gelagert ist und mit einer Stellschraube (17) samt Druckfeder (22) und einer Mutter (16) versehen ist. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem Arm des Bügels (15) ein Kontaktpaar (8-8') angeordnet wird, bei welchem der eine Kontakt (8') durch eine Feder (19) abge federt ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, bei welcher die Hauptkontaktpaare in einen elektrischen Strom kreis mit mehreren parallelen Zweigen geschaltet sind, in welchen Vorschubkupplungs-Wicklungen und zugehörige Relais eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung derart ist, dass entweder wahlweise einer von zwei einander entge gengesetzten Vorschüben (I, V), ein dazu senkrech ter (III) oder einer von zwei aus diesen Vorschüben kombinierter (II, IV) wirksam ist. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in Serie mit dem einen Haupt kontaktpaar (5-5') ein Schalter (30) geschaltet ist, welcher je nach seiner Lage das Kopieren nach dem Vierrichtungs-Vorschubverfahren oder nach dem Achtrichtungs-Vorschubverfahren gestattet.
CH7560259A 1958-07-10 1959-07-10 Mit einem Fühlermechanismus versehene, elektrisch betätigte Kopier-Bearbeitungsmaschine CH376811A (de)

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