CH376852A - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Metalldrähten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von MetalldrähtenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Metalldrähten Das vorliegende Patent betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von Metalldrähten.
Bei der Weiterverarbeitung von Metalldrähten ist es oft erforderlich, dass diese weiteren Bearbeitungsstätten trocken zugeleitet werden.
Das vorliegende Patent bezweckt die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, mittels welchen Metalldrähte auf einfache und wirksame Weise getrocknet werden können.
Das Verfahren gemäss vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man den Draht auf mindestens eine Trockentrommel führt und ihn einem Luftstrom aussetzt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch mindestens eine Trockentrommel und durch Mittel zur Erzeugung eines Luftstromes.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchführung des ebenfalls erfin- dungsgemässen Verfahrens sind in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 eine Vorrichtung nach der Erfindung mit zwei Trockentrommeln mit Drahtführung in Seitenansicht ; Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1 ; Fig. 3 eine Vorrichtung mit vier Trockentrommeln ; Fig.- 4 eine Vorrichtung mit Abdeckblechen für den Draht, in grösserem Masstab und ohne Trommel; Fig. 5 einen Querschnitt durch die Fig. 4 mit Trommel; Fig. 6 eine Vorrichtung, deren Trommeln in einem Gehäuse angeordnet sind, und Fig. 7 eine Vorrichtung nach Fig. 6 mit der zu dieser geänderten Drahtführung ;
Fig. 8 eine Trommel mit Auflagestäben runden Querschnitts ; Fig. 9 einen Teil einer Trommel mit Auflagestäben eckigen Querschnitts.
In den Figuren bedeuten 1 den zu trocknenden Draht, 2 einen Drahtführer, 3 die Trockentrommeln, 6 und 7 Leitorgane für den Draht 1, 8 Öffnungen in den Leitorganen, 9 ein Gehäuse, 10 und 11 Auflagestäbe.
Gemäss der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 wird der Draht 1 von einer nicht dargestellten Abwickelvorrichtung kommend durch einen Drahtführer 2 über eine Umlenkwalze 6 der Trommel 3a zugeleitet. Der Dahtführer 2 ist in diesem Falle fest und kann gleichzeitig als Abstreiforgan ausgebildet sein. Er kann also nasse Drähte entfeuchten oder sie von Verunreinigungen befreien. Er besteht aus einer Platte mit Öffnung oder aus eine zentrische öff- nung bildenden Rollen, die gegenläufig zur Durchlaufrichtung des Drahtes 1 angetrieben sein können. Auch die Verwendung von Bürsten ist denkbar.
Der Drahtführer 2 kann auch beweglich angeordnet werden und läuft dann in einem bestimmten Intervall seitwärts oder in einer unterschiedlichen Höhe hin und her.
Der Draht 1 wird dann um die beiden Trommeln 3a und 3b geführt. Damit der Auflauf im entsprechenden Sinne erfolgt, kann der Draht in einem Winkel zur Trommelachse geführt sein, oder die Trommelachse kann zur Einlaufrichtung des Drahtes geneigt sein.
In den beiden Trommeln 3a und 3b, deren Mäntel perforiert sind, ist durch nicht dargestellte Mittel ein Saugzug erzeugt, durch welchen der über sie laufende Draht 1 entwässert wird. Der getrocknete und eventuell erwärmte Draht 1 wird einer weiteren Bearbeitungsstelle zugeführt.
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Im ähnlichen Sinne kann man natürlich auch drei oder vier Trommeln verwenden. Der Draht läuft dann von der zweiten Trommel 3b zur dritten Trommel und zwar zur Trommeloberseite über usw.
Der Saugzug in den Trommeln wird durch Ventilatoren erzeugt, die an den Trommelenden angebracht sein können. Sie ziehen die Luft durch die Perforation des Trommelmantels. Die Luft kann aber auch nach aussen durch den Trommelmantel ausge- stossen werden und Frischluft wird angesaugt, die vorher über Heizelemente bekannter Art geleitet wird (z. B. mit Dampf oder Elektrizität beheizte Heizschlangen usw.).
Man kann auch die Trommeln selbst beheizen. Die Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung mit vier Trommeln 3 (Siebtrommeln oder Volltrommeln), wobei je zwei Trommeln eine Reihe bilden und die Trommelachsen der einen Reihe in einer Ebene und die Trommelachsen der anderen Reihe in einer zur genannten Ebene parallelen Ebene liegen.
Die Umlaufgeschwindigkeit der Trommeln kann einstellbar sein, damit die Durchlaufgeschwindigkeit des Drahtes 1 der jeweiligen Drahtstärke oder dem Drahtmaterial angepasst werden kann.
Fig. 4 zeigt in Aufsicht und Fig. 5 im Querschnitt die Möglichkeit, als Abdeckbleche 7 ausgebildete Leitorgane zu verwenden. Diese Abdeckbleche verhindern, dass der Saugzug an den Stellen des geringsten Widerstandes auf den Trommelmantel auftritt und nicht voll zur Wirkung kommt. Man lenkt also den Luftstrom durch in den Abdeckblechen 7 vorgesehene Öffnungen 8 auf die oberste Mantellinie des Drahtes, und der Luftstrom muss dann den Mantel des Drahtes umspülend in die Trommel eingesaugt werden.
Die Form der Abdeckbleche 7 braucht nicht so zu sein, wie in der Fig. 5 dargestellt. Man kann auch ebene Bleche verwenden. Man kann aber auch noch stärker gewölbte Bleche herstellen, die sich mehr der Dahtform anpassen. Dadurch ist ein noch besseres Umspülen des Drahtes mit Luft gewährleistet. Diese Bleche müssen Durchlassöffnungen aufweisen, damit das Einführen des Drahtes - und sinngemäss auch das Ausführen - erfolgen kann.
Durch Formgebung der Blechränder 7a kann man den Luftstrom ebenfalls noch günstig beeinflussen. Diese Ränder können abgerundet sein. Sie können zueinander divergierend ausgestaltet werden. Man kann an diesen Rändern auch noch eine Art Winkel anbringen, damit der Luftstrom eine zur obersten Mantellinie des Drahtes senkrechte Richtung erhält.
Die Vorrichtung kann vorteilhafterweise ein Gehäuse 9 (Fig. 6 und 7) aufweisen, wenn der Luftstrom einen Kreislauf beschreiben soll.
In Fig. 6 ist ein Gehäuse 9 gezeigt, in dem Siebtrommeln 3 angeordnet sind. Vom Einlauf her wird der Draht um die Umlenkwalze 6 geleitet, verbleibt auf der Oberseite der ersten Trommel, gelangt dann zur Unterseite der zweiten Trommel und dann wieder zur Oberseite der dritten Trommel, umschlingt die dritte Trommel und wird dann über die Umlenk- walze 6 aus dem Trockenraum zurückgeführt. Im Gehäuse 9 sind oben und unten Heizelemente für die Luft (nicht dargestellt) vorgesehen.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 7 zeigt drei Trommeln, über die der Draht einmal in der einen Richtung auf der Oberseite der Trommeln und in der anderen Richtung auf der Unterseite der Trommeln mittels Umlenkrollen 6 geführt wird. Man erreicht auf diese Art und Weise einen sehr gossen Umschlin- gungswinkel und nutzt damit die Trommeln bestens aus.
Fig. 8 und 9 zeigen Auflagestäbe 10 und 11, die am Trommelmantelumfang vorgesehen sind. In Fig. 8 ist, wie ersichtlich, die Vorrichtung nur aus einer Trockentrommel gebildet. Die Querschnittsform dieser Auflagestäbe kann beliebig sein. Es ist zweckmässig, wenn man die Auflagefläche solcher Stäbe im Anlagebereich der Trommel der Trommelform anpasst, wie in Fig. 9 erkennbar.
Solche Stäbe wird man aber vorzugsweise in Kombination mit Volltrommeln verwenden unter Ausnutzung von Düsen, die man dann auch am besten schraubenlinienförmig um die Trommeln legt und zwar in einem parallelen Abstand zum Draht. Die Düsenanordnung entspricht dann der Drahtlage auf der Trommel.
Wenn man derartige Anordnungen mit Auflagestäben beispielsweise mit der Ausführungsform ge- mäss Fig. 5 kombiniert und dann die Leitbleche 7 gemäss Fig. 5 noch mehr der Drahtform anpasst, dann kann man den Luftstrom durch Leitbleche völlig entsprechend der Drahtform lenken. Die Leit- bleche 7 müssten also halbschalenförmig den Draht 1 gemäss Fig. 5 umfassen und zwar von beiden Seiten.
Die Leitbleche 7 können derart angeordnet sein, dass sie im Bereich des dem Ventilator benachbarten Trommelendes einen geringeren Abstand zum Trommelmantel haben als am anderen Trommelende und dass ihre Länge in Richtung zum Ventilator abnimmt. Die der Trommeloberfläche zugekehrte Seite der Leitbleche 7 kann glatt sein. Sie kann aber auch mit Rillen versehen werden, in denen der Draht 1 geführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Trocknen von Metalldrähten, dadurch gekennzeichnet, dass man den Draht auf mindestens eine Trockentrommel führt und ihn einem Luftstrom aussetzt. 1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens eine Trockentrommel und durch Mittel zur Erzeugung eines Luftstromes. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom mittels ausser- halb der Trommel (3) angeordneten Düsen erzeugt wird. <Desc/Clms Page number 3> 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom durch einen Saugzug im Inneren der perforierten Trommel erzeugt wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel beheizt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erzeugung des Luftstromes aus um den Trommelmantel angeordneten Düsen bestehen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erzeugung des Luftstromes aus einer im Innern des perforierten Trommelmantels angeordneten Saugquelle bestehen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Trommeln (3) vorgesehen sind zum Zwecke, den zu trocknenden Draht in einer achterförmigen Schlaufe über die Trommeln zu führen. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens zwei Paaren von Trommeln (3) die Trommeln auf zwei Reihen angeordnet sind, wobei die Trommelachsen der einen Reihe in einer Ebene liegen und die Trommelachsen der anderen Reihe in einer zur genannten Ebene parallelen Ebene liegen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommel Abstreifmittel zur Vorreinigung des zu trocknenden Drahtes vorgeschaltet sind. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommel wenigstens ein Leitorgan (6, 7) für den Draht zugeordnet ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch 1t, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane als Umlenk- rollen (6) ausgebildet sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane als Abdeckbleche (7) ausgebildet sind. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckbleche (7) in Richtung zum Draht konkav gewölbt sind. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage der Trommelachse verstellbar ist. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteransprüchen 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des Saugzuges in der Trommel mindestens ein Ventilator vorgesehen ist und dass die Leitbleche (7) im Bereich des dem Ventilator benachbarten Trommelendes einen geringeren Abstand zum Trommelmantel aufweisen als am anderen Ende. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und dem Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren Trommeln der Saugzug in den einzelnen Trommeln unterschiedlich gross ist. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 5 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugzug von Trommel zu Trommel - in Drahtdurchlaufrichtung gesehen - ansteigt. 17.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit Durchtrittsschlitzen versehene Abdeckbleche (7) über dem Draht angeordnet sind. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch II und dem Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Leitbleche (7) in Richtung zum Ventilator hin abnimmt. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht in einem spitzen Winkel zur Trommelachse auf die Trommel (3) aufläuft.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1444860A CH376852A (de) | 1960-12-27 | 1960-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Metalldrähten |
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH1444860A CH376852A (de) | 1960-12-27 | 1960-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Metalldrähten |
Publications (1)
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| CH376852A true CH376852A (de) | 1964-04-15 |
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Family Applications (1)
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| CH1444860A CH376852A (de) | 1960-12-27 | 1960-12-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Metalldrähten |
Country Status (2)
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| AT (1) | AT248367B (de) |
| CH (1) | CH376852A (de) |
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1960
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- 1961-11-06 AT AT833661A patent/AT248367B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT248367B (de) | 1966-07-25 |
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