CH376877A - Wasserstandsschalter, insbesondere für Waschmaschinen - Google Patents
Wasserstandsschalter, insbesondere für WaschmaschinenInfo
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Description
Wasserstandsschalter, insbesondere für Waschmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Wasserstandsschalter, insbesondere für Waschmaschinen, mit einer Elektrode, über die ein Arbeitsstromkreis eingeschaltet wird, sobald die Flüssigkeit beim Erreichen des gewünschten oberen Flüssigkeitsstandes diese Elektrode berührt. Bei den bisher bekannten Wasserstandsschaltern der genannten Art wird der an die Elektroden angeschlossene Stromkreis geschaltet, sobald der Flüssigkeitsspiegel nur um ein geringes Mass den gewünschten oberen Flüssigkeitsstand unterschreitet und die betreffende Elektrode nicht mehr berührt. In manchen Anwendungsfällen, insbesondere bei Verwendung für Waschmaschinen, ist diese Steuerung nachteilig. Bei der Inbetriebnahme einer Waschmaschine sinkt der Flüssigkeitsspiegel nach Erreichen des gewünschten oberen Flüssigkeitsstandes so lange immer wieder ab, bis sich die Wäsche vollständig mit Flüssigkeit vollgesaugt hat. Dabei wird der von dem Wasserstandsschalter gesteuerte Stromkreis in nachteiliger Weise eine gewisse Zeitlang in kurzen Abständen immer wieder eine und ausgeschaltet. Der genannte Nachteil lässt sich vermeiden, wenn gemäss der Erfindung unterhalb dieser Elektrode eine Zusatzelektrode angeordnet und beiden Elektroden eine Schalteinrichtung zugeordnet ist, welche die beiden Elektroden miteinander verbindet, sobald der Flüssigkeitsspiegel die obere Elektrode berührt und diese Verbindung erst unterbricht, wenn der Flüssigkeitsspiegel unter die Zusatzelektrode sinkt. Hierdurch wird erreicht, dass der Stromkreis erst dann geschaltet wird, wenn der Flüssigkeitsspiegel unter die Zusatzelektrode sinkt, wodurch die Schaltpausen verringert und die Arbeitsweise der Vorrichtung verbessert wird. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem im Längsschnitt dargestellten Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Das aus Isoliermaterial bestehende Messrohr 1 steht beispielsweise durch einen Schlauch 2 mit der Waschtrommel einer Waschmaschine als kommunizierendes Rohr in Verbindung. Im unteren Abschnitt des Messrohres ist eine Elektrode 3 angeordnet, die durch eine Leitung 4 mit dem einen Pol des zu steuernden Stromkreises in Verbindung steht. Im oberen Teil des Messrohres sind zwei Elektroden 5 und 6 im Abstand a übereinander angeordnet, wobei die Lage der oberen Elektrode 5 dem gewünschten oberen Flüssigkeitsstand entspricht, während die darunterliegende Elektrode 6 als Zusatzelektrode dient. Die obere Elektrode 5 steht über die Spule 7 eines Magnetschalters und eine Leitung 8 ständig mit dem zweiten Pol des Stromkreises in Verbindung. Die Zusatzelektrode 6 ist an den Schaltkontakt 10 des Magnetschalters angeschlossen, während der andere Schaltkontakt 11 des Magnetschalters über eine Leitung 12 mit dem gleichen Ende der Spule 7 verbunden ist wie die obere Elektrode 5. Das Schaltglied 13 des Magnetschalters verbindet die beiden Schaltkontakte 10 und 11, sobald und solange der Spule 7 Strom zufliesst. Im Betrieb wirkt der beschriebene Wasserstandsschalter derart, dass bei steigendem Flüssigkeitsstand im Rohr 1 der an die Leitungen 4 und 8 angeschlossene Stromkreis erst dann geschlossen wird, wenn der Flüssigkeitsspiegel die Elektrode 5 erreicht hat. In diesem Augenblick wird auch die Spule 7 von Strom durchflossen, was zur Folge hat, dass der Magnetschalter anspricht und mit seinem Schaltglied 13 die Kontakte 10 und 11 verbindet, so dass auch die Zusatzelektrode 6 in dem an die Leitungen 4 und 8 angeschlossenen Stromkreis liegt. Sinkt nun der Flüssigkeitsspiegel unter die Elektrode 5, so bleibt der an die Leitungen 4, 8 angeschlossene Stromkreis über die Zusatzelektrode 6 auch weiterhin eingeschaltet. Erst wenn der Flüssigkeitsspiegel unter die Zusatzelektrode 6 sinkt, wird der angeschlossene Stromkreis ausgeschaltet, da jetzt kein Strom mehr durch die Spule 7 fliessen kann und der Magnetschalter daher abfällt. Beim Wiederansteigen des Flüssigkeitsspiegels erfolgt die Einschaltung des angeschlossenen Stromkreises, z. B. des Heizstromkreises, für das Waschwasser wie schon gesagt erst dann, wenn der Flüssigkeitsspiegel die Elektrode 5 erreicht. Durch entsprechende Wahl des Abstandes a zwischen den Elektroden 5 und 6 kann die Schaltpause zwischen dem Ein- und Ausschalten des angeschlossenen Stromkreises dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend angepasst werden. Die unterste Elektrode 3 kann ganz fortfallen, wenn man das Messrohr 1 aus stromleitendem Material herstellt. In diesem Falle wäre die Leitung 4 unmittelbar an das Messrohr 1 anzuschliessen, während die Elektroden 5 und 6 elektrisch isoliert in dem Messrohr angeordnet werden müssten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wasserstandsschalter, insbesondere für Waschmaschinen, mit einer Elektrode, über die ein Arbeitsstromkreis eingeschaltet wird, sobald die Flüssigkeit beim Erreichen des gewünschten oberen Flüssigkeitsstandes diese Elektrode berührt, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb dieser Elektrode (5) eine Zusatzelektrode (6) angeordnet und beiden Elektroden eine Schalteinrichtung (7, 11) zugeordnet ist, welche die beiden Elektroden miteinander verbindet, sobald der Flüssigkeitsspiegel die obere Elektrode (5) berührt und diese Verbindung erst unterbricht, wenn der Flüssigkeitsspiegel unter die Zusatzelektrode (6) sinkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB53107A DE1121577B (de) | 1959-05-02 | 1959-05-02 | Trommelwaschmaschine mit selbsttaetiger Regelung der Wasserzufuhr durch einen Wasserstandsschalter |
Publications (1)
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|---|---|
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Family
ID=6970163
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| CH408860A CH376877A (de) | 1959-05-02 | 1960-04-11 | Wasserstandsschalter, insbesondere für Waschmaschinen |
Country Status (2)
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Also Published As
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