CH376970A - Geradeaus-Reaktanzverstärker mit Hilfskreis - Google Patents
Geradeaus-Reaktanzverstärker mit HilfskreisInfo
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- H03F7/00—Parametric amplifiers
- H03F7/04—Parametric amplifiers using variable-capacitance element; using variable-permittivity element
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Description
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Geradeaus-Reaktanzverstärker mit Hilfskreis Die Erfindung befasst sich mit einem Reaktanzver- stärker, der nach dem Prinzip des Geradeaus-Verstär- kers arbeitet und einen sogenannten Hilfskreis besitzt.
Unter einem Geradeaus-Reaktanzverstärker wird hierbei ein parametrischer Verstärker verstanden, bei dem eine nichtlineare Reaktanz mit der sogenannten Pumpfrequenz fp variiert wird. Die Anordnung besitzt die Möglichkeit, bei zwei weiteren Frequenzen (f1 und f,) zu schwingen, wobei fp = fl+f2 gilt. Für die Frequenzen f1 und f2 werden also effektive negative Widerstände erzeugt. Beim Geradeaus-Verstärker ist dabei die Frequenz des zu verstärkenden und des verstärkten Signals gleich.
Die durchsteuerbare nichtlineare Reak- tanz kann sowohl eine Induktivität als auch eine Kapazität sein. Bei Mikrowellen wird solch eine Induktivität durch einen Ferrit, solch eine Kapazität durch eine vorgespannte Halbleiterdiode verwirklicht.
Bei einem solchen Verstärker, der jedoch ohne Hilfskreis arbeitet, wurde bereits vorgeschlagen, die Pumpfrequenz gleich der doppelten Signalfrequenz zu wählen. Hierbei muss die Bandbreite des entdämpften Signalkreises jedoch grösser sein als die der nachfolgenden Verstärkerstufe, und die Pumpfrequenz darf nur wenig von der doppelten Signalfrequenz abweichen. Dies ist für manche Anwendungsformen von Nachteil.
Ziel der Erfindung ist es deshalb, solch einen Verstärker derart auszubilden, dass die Pumpfrequenz von der zweifachen Signalfrequenz verschieden gewählt werden kann, wobei die Bandbreite der nachfolgenden Verstärkerstufen grösser sein darf als die Bandbreite des Signalkreises.
Bei einem Geradeaus-Reaktanzverstärker, bestehend aus einem Signalkreis, an den der Signalgenerator und die Last angekoppelt ist, sowie einem Hilfskreis, der auf die Differenzfrequenz von Pump- und Signalfrequenz abgestimmt ist, wobei der Signalkreis über eine durchstimmbare nichtlineare Reaktanz, z. B. Halbleiterdiode oder eine Anordnung mit Ferrit an den Hilfskreis angekoppelt ist, wird deshalb erfindungsgemäss vorgeschlagen, den Pumpgenerator so an diesen Hilfskreis anzukoppeln, dass die zur Parallelresonanz dieses Kreises erforderliche Induktivität und die erforderliche Bedämpfung des Hilfskreises in diesen hineintransformiert wird.
Dies soll an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt das Ersatzschaltbild eines Reaktanz- verstärkers. Mit 1 ist der Signalkreis bezeichnet, bestehend aus der Induktivität L1 und der Kapazität Cl. Der Signalgenerator G1 und die Last La sind an diesen Kreis angekoppelt. Die Ankopplung ist variabel ausgeführt, um die Bandbreite des Kreises 1 einstellen zu können. R ist die nichtlineare Reaktanz, die den Signalkreis 1 mit dem Hilfskreis 2 verkoppelt. Im Ausführungsbeispiel ist die Reaktanz R eine Kapazität, die mit Hilfe einer Halbleiterdiode verwirklicht wird.
Anstelle dieser Kapazität kann natürlich auch eine Induk- tivität verwendet werden, die im Mikrowellengebiet beispielsweise mit Hilfe eines Ferrites erzeugt wird. Der Kopplungsgrad der Kreise 1 und 2 ist von der Diodenkapazität und damit von der Diodenvorspan- nung abhängig. Die Kapazität des Hilfskreises 2 ist mit C2 bezeichnet. Der Pumpgenerator G2 wird trans- formatorisch an den Hilfskreis angeschlossen mit Hilfe des Transformators T.
Der Kreis 2 wird dabei durch den an die Klemmen a und b transformierten Innenwiderstand des Pumpgenerators richtig bedämpft. Ausserdem wird die zur Parallelresonanz des Hilfskreises auf der Ausgleichsfrequenz auch Idle-Frequenz genannt, erforderliche Induktivität gleichzeitig an die erwähnten Klemmen transformiert. Unter Idle-Fre- quenz wird hierbei die Frequenz fp fg verstanden
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(fp = Pumpfrequenz, f, = Signalfrequenz). Für die Pumpfrequenz hat der Signalkreis einen kleinen Widerstand.
Die Reaktanzdiode liegt damit praktisch parallel zum Hilfskreis und wird durch die über den Transformator T und den Hilfskreis angekoppelte Pumpspan- nung durchgesteuert. Damit kann auf einen getrennten abstimmbaren Kreis für die Pumpfrequenz verzichtet werden.
Die Fig. 2 zeigt im Schnitt ein Beispiel der Erfindung, bei dem die einzelnen Kreise durch Leitungskreise verwirklicht sind. Die Leitungskreise werden durch Paralleldrahtleitungen gebildet, die mit Hilfe der Kurzschlussschieber S1, S2 und S3 abgestimmt werden. G1 stellt wieder den Signalgenerator dar und mit La ist die angeschlossene Last bezeichnet. Cl ist eine variable Kapazität des Signalkreises 1. Dieser Signalkreis ist über die Reaktanz R mit dem Hilfskreis 2 gekoppelt.
Als Transformator T wirkt hierbei die durch die Kurzschlussschieber S2 und S3 abstimmbare Zweistichlei- tung. Der Pumpgenerator ist entsprechend der Fig. 1 mit G2 bezeichnet.
In der Fig. 3 ist eine praktisch ausgeführte Anordnung gezeigt, die mit Hilfe von konzentrischen Leitungen aufgebaut ist. Die Bezeichnung der einzelnen Elemente ist die gleiche wie bei den vorhergehenden Figuren. Der Wellenwiderstand dieser Leitungen betrug hierbei Z = 60 r, so dass der Lastwiderstand (Ra = 60.Q) und der Innenwiderstand des Signalgenerators (Ri = 60 S2) bis zum Punkt A nicht transformiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Geradeaus-Reaktanzverstärker, bestehend aus einem Signalkreis (1), an den der Signalgenerator (GI) und die Last (La) angekoppelt ist, sowie einem Hilfskreis, der auf die Differenzfrequenz von Pump- und Signalfrequenz abgestimmt ist, wobei der Signalkreis über eine durchstimmbare nichtlineare Reaktanz (R) an den Hilfskreis angekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpgenerator (G2) so an diesen Hilfskreis (2) angekoppelt ist, dass die zur Parallelresonanz dieses Kreises erforderliche Induktivität und die erforderliche Bedämpfung des Hilfskreises in diesen hineintransformiert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Geradeaus-Reaktanzverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Kreise Leitungskreise sind. 2. Geradeaus-Reaktanzverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Leitungskreise konzentrische Leitungen dienen. 3. Geradeaus-ReaktanZVerStärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nichtlineare Reaktanz durch eine Halbleiterdiode gebildet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0016624 | 1959-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH376970A true CH376970A (de) | 1964-04-30 |
Family
ID=7548312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH234560A CH376970A (de) | 1959-04-30 | 1960-03-02 | Geradeaus-Reaktanzverstärker mit Hilfskreis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH376970A (de) |
-
1960
- 1960-03-02 CH CH234560A patent/CH376970A/de unknown
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