CH377047A - Vorrichtung zum Aufbewahren und zur partienweisen Abgabe von gerolltem Bandmaterial, insbesondere Verbandstoff - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbewahren und zur partienweisen Abgabe von gerolltem Bandmaterial, insbesondere Verbandstoff

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Publication number
CH377047A
CH377047A CH388560A CH388560A CH377047A CH 377047 A CH377047 A CH 377047A CH 388560 A CH388560 A CH 388560A CH 388560 A CH388560 A CH 388560A CH 377047 A CH377047 A CH 377047A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flanges
container
strip material
another
zone
Prior art date
Application number
CH388560A
Other languages
English (en)
Inventor
Brieger Robert
Original Assignee
Brieger & Co Aktiengesellschaf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH377047A publication Critical patent/CH377047A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
    • A61F15/001Packages or dispensers for bandages, cotton balls, drapes, dressings, gauze, gowns, sheets, sponges, swabsticks or towels
    • A61F15/002Packages or dispensers for bandages, cotton balls, drapes, dressings, gauze, gowns, sheets, sponges, swabsticks or towels dispensers for web or tape like bandages

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Aufbewahren und zur partienweisen Abgabe von gerolltem Bandmaterial, insbesondere Verbandstoff
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufbewahren und zur partienweisen Abgabe von gerolltem Bandmaterial, insbesondere Verbandstoff.



   Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen zweiteiligen, eine Rolle des Bandmaterials enthaltenden Behälter, dessen beide Teile je eine wannenförmige Partie mit einem nach aussen abstehenden Randflansch aufweisen, welche Flansche mit Ausnahme einer Zone, an welcher das äussere Ende des Bandmaterials hindurchgeführt ist, unmittelbar gegeneinander anliegen und miteinander verbunden sind.



   Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht, die von Fall zu Fall benötigte Menge des Bandmaterials aus dem Behälter herauszuziehen und abzuschneiden, ohne dass das übrige Bandmaterial mit den Händen berührt werden muss. Das im Behälter verbleibende restliche Bandmaterial kann stets sauber und gegen Verschmutzung geschützt aufbewahrt werden.



   In der nachfolgenden Beschreibung wird anhand der beigefügten Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Vorrichtung mit Verbandstoff im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, wobei der im Behälter vorhandene Verbandstoff mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.



   Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die gleiche Vorrichtung.



   Fig. 3 stellt einen Längsschnitt nach der Linie   111-111    in   Fig.2    dar.



   Die veranschaulichte Vorrichtung weist einen hohlzylinderförmigen Behälter 11 auf, der aus zwei Teilen aus beispielsweise thermoplastischem Kunststoff besteht. Der in Fig. 1 untere Teil weist eine wannenförmige Partie 12 in der Form einer Hohlzylinderhälfte und einen rings um die rechteckförmige Öffnung der wannenförmigen Partie 12 verlaufenden, nach aussen abstehenden Randflansch 13 auf. Der obere Behälterteil ist analog ausgebildet und weist eine wannenförmige Partie 14 in der Form einer Hohlzylinderhälfte und einen nach aussen abstehenden Randflansch 15 auf. Die Flansche 13 und 15 liegen unmittelbar gegeneinander an und sind durch eine Schweissnaht 16 miteinander verbunden, die längs drei Seiten der rechteckförmigen Öffnungen der beiden wannenförmigen Partien 12 und 14 verläuft.

   Längs der vierten Seite der genannten rechteckförmigen Öffnungen ist eine Zone vorhanden, an welcher die Flansche 13 und 15 miteinander nicht verbunden sind. Diese Zone befindet sich an dem einen Längsrand der beiden Hohlzylinderhälften 12 und 14.



   Die beiden Randflansche 13 und 15 weisen an der bereits erwähnten Zone, an welcher sie miteinander nicht verbunden sind, unterschiedliche Breite und je eine   rillen- bzw.    rippenförmige Ausbuchtung 17 bzw. 18 auf, die längs des benachbarten Randes der wannenförmigen Partien 12 und 14 verläuft. Die Ausbuchtung 17 des Flansches 13 ragt mit konvexer Seite in den Hohlraum der konkaven Seite der anderen Ausbuchtung 18 am Flansch 15 hinein, wie Fig. 1 zeigt. Auf diese Weise ist vor der offenen Stelle des Behälters 11 eine Labyrinthdichtung gebildet, welche das Eindringen von Staub oder dergleichen in das Innere des Behälters beträchtlich erschwert.



   Im Behälter 11 befindet sich eine Rolle 20 aus bandförmigem Verbandstoff, dessen äussere Endpartie 21 durch den Spalt zwischen den miteinander nicht verbundenen Partien der Flansche 13 und 15 hindurchgeführt ist und zum Herausziehen von Verbandstoff aus dem Behälter erfasst werden kann. Durch die beiden ineinandergreifenden Ausbuchtungen 17  und 18 wird auf den Verbandstoff eine bremsende Reibung ausgeübt, welche beim Herausziehen des Verbandstoffes einen gewissen Widerstand hervorruft und so ein Anspannen der herausgezogenen Bandpartie bewirkt.



   Die beiden Randflansche 13 und 15 werden längs der Naht 16 erst dann miteinander verschweisst, nachdem die Rolle 20 zwischen die beiden wannenförmigen Partien 12 und 14 gelegt und die äussere Endpartie 21 des Bandmaterials zwischen die miteinander nicht zu verbindenden Teile der Flansche 13 und 15 eingefügt worden ist.



   Mit Vorteil besteht wenigstens einer der beiden Teile des Behälters aus durchsichtigem Material, damit man die im Behälter 11 verbliebene Menge des Bandmaterials jederzeit schätzen kann.



   Die   Gebrauchs- und    Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: Muss man eine Wunde verbinden, so zieht man zunächst ein kleines Stück des Verbandstoffes aus dem Behälter 11 heraus und legt es über die zu verbindende Körperstelle. Hierauf bewegt man den Behälter 11 mehrmals um den betreffenden Körperteil herum, wobei die benötigte Menge Verbandstoff selbsttätig aus dem Behälter herausgezogen und um den Körperteil gewickelt wird. Ist die mittels der Ausbuchtungen 17 und 18 hervorgerufene Reibung zu gering, um den Verbandstoff in der gewünschten Weise anzuspannen, so kann man die beiden Teile der Flansche 13 und 15, zwischen denen das Bandmaterial hindurchläuft, zusätzlich mit zwei Fingern der den Behälter 11 führenden Rand zusammenpressen.

   Wenn die benötigte Verbandstoffmenge herausgezogen ist, schneidet man den Verbandstoff längs der äusseren Kante des breiteren Flanschteiles entzwei.



   Die Vorteile der beschriebenen Vorrichtung sind ohne weiteres ersichtlich. Die nicht benötigte restliche Verbandstoffmenge bleibt bis zum Gebrauch im Behälter 11 gegen Beschmutzung und unbeabsichtigtes Abwickeln geschützt. Beim Herstellen eines Wundverbandes kommt der Verbandstoff nicht mit der die Verbandstoffrolle 20 führenden Hand in Berührung, und die Verbandstoffrolle kann einem dabei nicht so leicht entgleiten und gar zu Boden fallen, wie beim bisherigen unmittelbaren Führen der Verbandstoffrolle in einer Hand. Die ungleiche Breite der Flanschteile, zwischen denen das Bandmaterial nach aussen geführt ist, erleichtert das Erfassen des äussersten Endes des Bandmaterials nach dem Abschneiden der herausgezogenen Bandmaterialmenge.



   Gewünschtenfalls kann wenigstens einer der beiden Teile des Behälters 11 eine   Reblameaufschrift      undíoder    eine Gebrauchsanweisung tragen, die aufgedruckt oder eingeprägt sein können.



   Anstelle der   rillen- bzw.    rippenförmigen Ausbuchtungen 17 und 18 könnten gegebenenfalls auch andere ineinandergreifende Unebenheiten zur Bildung einer Labyrinthdichtung und zur Erzeugung einer bremsenden Reibung auf das Bandmaterial vorhanden sein.



   Die beiden Teile des Behälters 11 werden zweckmässig aus flachem Folienmaterial durch Prägen mittels Stempel und Matrize in erwärmtem Zustand in die gewünschte Form gebracht.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Aufbewahren und zur partienweisen Abgabe von gerolltem Bandmaterial, insbesondere Verbandstoff, gekennzeichnet durch einen zweiteiligen, eine Rolle (20) des Bandmaterials enthaltenden Behälter (11), dessen beide Teile je eine wannenförmige Partie (12 bzw. 14) mit einem nach aussen abstehenden Randflansch (13 bzw. 15) aufweisen, welche Flansche mit Ausnahme einer Zone, an welcher das äussere Ende (21) des Bandmaterials hindurchgeführt ist, unmittelbar gegeneinander anliegen und miteinander verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randflansche (13 und 15) an jener Zone, an der sie miteinander nicht verbunden sind, ineinandergreifende Unebenheiten (17 und 18) zur Bildung einer Labyrinthdichtung aufweisen.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Labyrinthdichtung durch zwei längs des benachbarten Randes der wannenförmigen Partien (12 und 14) verlaufende rillen- bzw. rippenförmige Ausbuchtungen (17 und 18) gebildet sind, von denen die eine (17) mit ihrer konvexen Seite in den Hohlraum der konkaven Seite der anderen (18) hineinragt.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Partie (12 bzw.
    14) eines jeden Behälterteils wenigstens annähernd die Form einer Hohlzylinderhälfte aufweist und die Zone, an der die Flansche (13 und 15) miteinander nicht verbunden sind, sich an dem einen Längsrand der Hohlzylinderhälften (12 bzw. 14) befindet.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der eine Behälterteil aus durchsichtigem Material besteht.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Behälterteile aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen und die Flan sche (13 und 15) durch Schweissung (16) miteinander verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randflansche (13 und 15) an jener Zone, an der sie miteinander nicht verbunden sind, unterschiedliche Breite haben.
CH388560A 1960-04-06 1960-04-06 Vorrichtung zum Aufbewahren und zur partienweisen Abgabe von gerolltem Bandmaterial, insbesondere Verbandstoff CH377047A (de)

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CH377047A true CH377047A (de) 1964-04-30

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ID=4265587

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CH (1) CH377047A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3315910A (en) * 1965-10-04 1967-04-25 Eastman Kodak Co Cartridge dispenser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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