CH377163A - Manuell zu betätigende, mechanische Vorrichtung zur Erzielung eines grossen Drehmomentes - Google Patents

Manuell zu betätigende, mechanische Vorrichtung zur Erzielung eines grossen Drehmomentes

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CH377163A
CH377163A CH8147159A CH8147159A CH377163A CH 377163 A CH377163 A CH 377163A CH 8147159 A CH8147159 A CH 8147159A CH 8147159 A CH8147159 A CH 8147159A CH 377163 A CH377163 A CH 377163A
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CH8147159A
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Rihs Fritz
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Rihs Fritz
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G7/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
    • G05G7/02Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
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Description


  Manuell zu betätigende, mechanische Vorrichtung zur Erzielung eines grossen Drehmomentes    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  manuell zu betätigende, mechanische Vorrichtung zur  Erzielung eines grossen Drehmomentes, mit einem  bezüglich einem das Moment abgebenden Rotations  organ beschränkt schwenkbaren Betätigungshebel.  



  Der Erfindungsgegenstand ist dadurch gekenn  zeichnet,     dass    die Schwenkachse des Betätigungshand  hebels und die Achse des Rotationsorgans mit<B>Ab-</B>  stand zueinander angeordnet sind und die     über-          tragung    der auf den Hebel ausgeübten Handkraft auf  das Rotationsorgan über ein     Kniehebelsystem    erfolgt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung  mehr schematisch dargestellt. Es zeigt:     Fig.   <B>1</B> eine  Ansicht der als     Ratschenkluppe    ausgeführten Vorrich  tung, teilweise geschnitten, und     Fig.    2 einen Längs  schnitt nach der Linie     II-11    in     Fig.   <B>1.</B>  



  Die dargestellte, manuell zu betätigende, mecha  nische Vorrichtung zur Erzielung eines grossen Dreh  momentes ist als     Ratschenkluppe    ausgeführt. Sie be  sitzt einen flachen, ringförmigen Gehäuseteil<B>1,</B> des  sen Öffnung beidseitig durch<B>je</B> einen Deckel 2 ver  schlossen ist. Ungefähr in der Mitte des Gehäuseteils  ist, in den beiden Deckeln drehbar abgestützt, eine  mit     Vierkantdurchbruch   <B>3</B> versehene Muffe 4 an  geordnet, deren Aussenmantel in der Mitte eine     peri-          pherisch    erhabene Verzahnung<B>5</B> aufweist. Inner  halb der Deckel 2 sind auf der Muffe 4,<B>je</B> einer  links und rechts der Verzahnung<B>5</B>     (Fig.    2), zwei Ringe  <B>6</B> frei drehbar angeordnet.

   Diese Ringe<B>6</B> sind durch  einen Querbolzen<B>7</B> miteinander verbunden, welcher  die auf ihm schwenkbare Klinke<B>8</B> der Ratsche trägt.  



  Am einen Ende des Gehäuseteils ist auf einem,  in den beiden Deckeln 2 drehbar gelagerten Bolzen  <B>9</B> der Handhebel<B>10</B> zur manuellen Betätigung der  Muffe 4 angeordnet. Derselbe ist durch eine Öffnung  <B>11</B> aus dem Gehäuse<B>1,</B> 2 herausgeführt und be-    schränkt innerhalb des Ausschnittes dieser     öffnung     um den Bolzen<B>9</B> in Richtung der Pfeile<B>A</B> schwenk  bar. Der Unterteil 10a des genannten Hebels<B>10</B> ist  als Lagerstelle auf das Lichtmass zwischen den     Dek-          keln    2 verdickt und besitzt nahe bei seinem Dreh  punkt eine Kerbe 12, in welcher das eine Ende einer  an diesem Ende die Breite des Unterteils 10a auf  weisenden     Stösselplatte   <B>13</B> abgestützt ist.

   Das andere  Ende dieser     Stösselplatte   <B>13</B> stützt sich in einer wei  teren Kerbe 14 der Klinke<B>8</B> derart ab,     dass    bei Druck  auf den Stössel<B>13</B> die Klinke<B>8</B> in die Verzahnung<B>5</B>  gedrückt wird.  



  Eine     einenends    an den Ringen<B>6</B> und     andernends     an einem in den Deckeln 2 befestigten Stift<B>15</B> be  festigte Zugfeder<B>16</B> hat die Tendenz, die Ringe<B>6</B>  in     Fig.   <B>1</B> im     Uhrzeigersinn    zu verdrehen und dabei  den Stössel<B>13</B> in den Kerben 12 und 14 festzuhalten.  Zur Verhinderung des     Zurückdrehens    der Muffe 4  unter Last dient eine in einer Kerbe<B>17</B> des Gehäuse  teils<B>1</B> abgestützte Sperrklinke<B>18,</B> welche mittels einer  Blattfeder<B>19</B> in die Verzahnung<B>5</B> gedrückt wird.

    Diese Blattfeder<B>19</B> ist in einem in den Deckeln 2  gelagerten Stift 20 befestigt, welcher so um seine  Achse verdreht und eingestellt werden kann,     dass     er die Blattfeder<B>19</B> ausser in der ausgezogen gezeich  neten Stellung     (Fig.   <B>1)</B> auch in der strichpunktiert ein  gezeichneten hält, in welcher die Klinke<B>18</B> ausge  schaltet ist.  



  Schliesslich besitzt die Vorrichtung einen dem  Handhebel<B>10</B> gegenüberliegenden     Verankerungs-          zapfen    21, der mit einem gegabelten Ende seines  Quersteges 21a um einen zum Bolzen<B>9</B> achsparallelen  Bolzen 22 schwenkbar am Gehäuseteil<B>1</B> befestigt ist.  Das andere gegabelte Ende dieses Quersteges 21a ist  in einer durch einen Vorsprung     la    des Gehäuseteils<B>1</B>  und<B>je</B> einen entsprechenden Ausschnitt in den     Dek-          keln    2 gebildeten Kulisse geführt. Auf den Deckeln      2 ist<B>je</B> eine Skala<B>23</B> eingraviert und der Steg 21a  mit einem zur Skala<B>23</B> gerichteten     Anzeigepfeil    24  versehen.

   Eine zwischen dem Gehäuseteil<B>1</B> und dem  Quersteg 21a eingesetzte Druckfeder<B>25,</B> die entgegen  der Zeichnung     zweckmässigerweise    durch Tellerfedern  gebildet wird, hält den     Verankerungszapfen    21 mit  seinem Steg 21a in der, durch einen nichtgezeichneten  Anschlag festgelegten, gezeichneten Ausgangsstel  lung mit der Skalenanzeige<B> 0 .</B>  



  Zur Erzielung eines grossen Drehmomentes auf ein  zu verdrehendes Objekt ist dieses in der Muffe 4 und  der Zapfen 21 ortsfest einzuspannen     bzw.    zu fixie  ren. Das     Verschwenken    des Handhebels<B>10</B> in Rich  tung des den     Gegenuhrzeigersinn    angebenden Pfeils  <B>A</B> bewirkt über den Stössel<B>13</B> ein Verdrehen der  Ringe<B>6</B> auf der Muffe 4 in Richtung des Pfeils B,  unter Mitnahme der letztgenannten während des  Arbeitshubes (in     Fig.   <B>1</B> aus der strichpunktiert ge  zeichneten in die ausgezogen gezeichnete Stellung des  Hebels<B>10)</B> entgegen dem Uhrzeiger. Beim nachfol  genden Leerhub des Hebels verhindert die Klinke  <B>18</B> ein Zurückdrehen der genannten Muffe 4.

   Ent  sprechend dem an der Muffe 4 wirksamen Moment  während des Arbeitshubes am Hebel<B>10</B>     verschwenkt     das     Vorrichtungsgehäuse    relativ zum     Verankerungs-          zapfen    21 entgegen der Kraft der Feder<B>25,</B> und  es     lässt    sich, bei entsprechender Eichung der Skala  <B>23,</B> die Grösse dieses Drehmomentes ablesen.  



  Mit der beschriebenen und dargestellten Vorrich  tung können zufolge der Anordnung der Achse des  Bolzens<B>9</B> und der Rotationsachse der Muffe 4 mit  Abstand zueinander, und der Zwischenschaltung  eines     Kniehebelsystems    10a, 12 und<B>13</B> zur Über  setzung der Handkraft, Drehmomente an der Muffe  von einer Person erzielt werden, welche bis     anhin     nur von mehreren Personen zugleich oder nur mit  tels sperrigen, unhandlichen und deshalb unerwünsch  ten Werkzeugen erzielbar waren.  



  Das Anwendungsgebiet für die dargestellte und  beschriebene Vorrichtung ist mannigfach, z. B. als  Steckschlüssel zum Festziehen sehr grosser Muttern  bei der Montage von Grossanlagen, zum Verdrehen von  Profilstäben, auch mit grösseren Dimensionen als  bisher, in der Kunstschlosserei, zum     Miteinanderver-          drehen    von Betoneisen zwecks     Vorspannung    im  Eisenbetonbau, zum     Zurückrichten    von verdrehten       Walzwerkprofilen    grösserer Abmessungen     usw.    Für    diese Zwecke und weitere ist zweckmässig die Muffe  4 als Aufnahmeteil für darin auswechselbare Werk  zeuge zum Erfassen der zu verdrehenden Objekte aus  geführt.

   In vielen Fällen ist eine     Ablesbarkeit    des  abgegebenen Kraftmomentes nicht erforderlich, dann  kann auf die durch die Teile 21a bis<B>25</B> gebildete       Anzeigeeinrichtung    verzichtet werden. Der     Veranke-          rungszapfen    21 wäre in diesem Falle fest am Gehäuse  teil<B>1</B> befestigt. Schliesslich könnte die dargestellte  und beschriebene Vorrichtung auch mit einer Sperre  zur Ausschaltung der genannten     Anzeigeeinrichtung     versehen sein. An Stelle der gezeigten Ratsche könnte  auch ein     Friktionsgesperre    zum Antrieb der Muffe 4  vorgesehen sein. Selbstverständlich könnte die Vor  richtung auch baulich ortsfest, z.

   B. in einer Maschine  oder an einem Werkzeugträger ausgeführt sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Manuell zu betätigende, mechanische Vorrich tung zur Erzielung eines grossen Drehmomentes, mit einem bezüglich einem das Drehmoment abgebenden Rotationsorgan beschränkt schwenkbaren Betäti gungshebel, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenk achse des Betätigungshandhebels<B>(10)</B> und die Achse des Rotationsorgans (4) mit Abstand zueinander an geordnet sind und die Übertragung der auf den Hebel ausgeübten Handkraft auf das Rotationsorgan (4) über ein Kniehebelsystem (10a, 12,<B>13)</B> erfolgt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationsorgan (4) als Teil einer Ratsche ausgebildet ist, auf welcher das freie Schenkelende des aus einem am gelagerten Teil (10a) des Handhebels<B>(10)</B> anliegenden Stössel<B>(13)</B> und die sem Handhebelteil (10a) gebildeten Kniehebels ab gestützt ist. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> in Gestalt einer Ratschenkluppe, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationsorgan (4) als Auf nahmeteil für zu drehende Auswechselwerkzeuge aus gebildet ist.
    <B>3.</B> Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> in Gestalt einer Ratschenkluppe, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Anzeigeeinrichtung (21a-25) zum Ablesen des abgegebenen Drehmomen tes aufweist.
CH8147159A 1959-12-04 1959-12-04 Manuell zu betätigende, mechanische Vorrichtung zur Erzielung eines grossen Drehmomentes CH377163A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2409923A1 (de) * 1973-03-06 1974-09-12 Seikosha Kk Steuerungsgeraet fuer ein sich intermittierend drehendes rad

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2409923A1 (de) * 1973-03-06 1974-09-12 Seikosha Kk Steuerungsgeraet fuer ein sich intermittierend drehendes rad

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