CH377220A - Schloss - Google Patents

Schloss

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Publication number
CH377220A
CH377220A CH8168059A CH8168059A CH377220A CH 377220 A CH377220 A CH 377220A CH 8168059 A CH8168059 A CH 8168059A CH 8168059 A CH8168059 A CH 8168059A CH 377220 A CH377220 A CH 377220A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
door
pawl
lock
closed
latch
Prior art date
Application number
CH8168059A
Other languages
English (en)
Inventor
Berchtold Rudolf
Gysin Fritz
Original Assignee
A & R Wiedemar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A & R Wiedemar filed Critical A & R Wiedemar
Priority to CH8168059A priority Critical patent/CH377220A/de
Publication of CH377220A publication Critical patent/CH377220A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Schloss    Es gibt bereits Schlösser mit mindestens einer direkt  mit den Betätigungsorganen der ohnehin erforderlichen  Falle zusammenarbeitenden Klinke, welche von einer  Schlosseite mittels Schlüssel und von der anderen  Schlosseite ohne Schlüssel     betätigt    werden kann, um  die Falle in Schliesstellung zu     verriegeln    bzw. zu ent  riegeln. Ein Vorteil solcher Schlösser liegt darin, dass  eine im abzuschliessenden Raum     befindliche    Person die  Falle ohne Benutzung des Schlüssels verriegeln und  entriegeln kann. Dagegen ist immer beim Verlassen des  Raumes und beim Eintreten in den verschlossenen  Raum der Schlüssel zu benützen, um die Türe von  aussen ab- bzw. aufzuschliessen.  



  Es ist das Ziel der Erfindung, die Bedienung des  Schlosses noch in dem Sinne zu vereinfachen, dass die  Verriegelung der Falle beim Verlassen des Raumes in  einfachster Weise durch einen an sich bekannten Axial  schiebei ohne Hilfe des Schlüssels vorbereitet werden  kann und dass die Verriegelung beim nachfolgenden  Schliessen der Türe automatisch erfolgt.

   Das     erfin-          dungsgemässe    Schloss ist dadurch gekennzeichnet, dass  zwischen einem Schlosszylinder und der     Klinke    und  zwischen dem     Axialschieber    und der Klinke je eine  nur in einer Richtung starr wirkende Verbindung be  steht, wobei nur das Ausrücken der     Klinke    durch  Betätigung des Schlosszylinders oder des     Axialschiebers     starr gesteuert wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       erfindungsgemässen    Schlosses dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Vertikalschnitt des Schlosses,  nach Linie     A-A    in     Fig.    2,       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach Linie     B-B    in     Fig.    1,  und       Fig.    3 ist ein Horizontalschnitt nach Linie     C-C    in       Fig.    2.  



       Fig.    4-7 veranschaulichen eine Ausführungsvariante.    Das dargestellte Schloss hat in an sich üblicher  Weise zwei Platten 1 und 2, welche durch nicht näher  bezeichnete Bolzen verbunden sind. Zwischen den  Platten 1 und 2 ist eine Nuss 3 mit einer rechteckigen  Bohrung drehbar gelagert. Oberhalb der rechteckigen  Bohrung     (Fig.    1 und 3) ist die Nuss 3 mit einer Nut 4  von rechteckigem Querschnitt versehen, in welche eine  rechteckige     Verriegelungsklinke    5 greifen kann.- Durch  die Nuss 3 ragt der rechteckige     Drückerdorn    6, welcher  einseitig mit einer durchgehenden Nut 7 des aus     Fig.    1  ersichtlichen Querschnitts versehen ist.

   Die     Verriege-          lungsklinke    5 ragt aus der Nut nach aussen und weist  einen in der Nut liegenden Teil 8 auf, welcher mit einer  Schraube 9 verschraubt ist. Die     Verriegelungsklinke    5  wird sich somit stets mit dem Dorn 6 drehen bzw. kann  eine Drehung des Dornes 6 verhindern, wenn sie ge  sperrt wird. Letzteres ist der Fall, wenn sie in einen  Schlitz 10 der Schlossplatte 1 greift, wie     Fig.    3 zeigt.  



  Der Kopf 11 der Schraube 9 ist in einer Bohrung  eines mit einem Betätigungsknopf versehenen Axial  schiebers 13 bis an eine     Anschlagfläche    12 axial ver  schiebbar. Der Betätigungsknopf des     Axialschiebers    13  ist mit einer Querbohrung 14 versehen, und in der  selben angeordnete Federn drücken zwei Rastkugeln  15 stets gegen die Innenwandung der Bohrung des  einen Türgriffes 16, wo die     Kugeln    in zwei     axial    ver  setzte Rastvertiefungen 17 bzw.

   18 greifen     können.     Zwischen dem Teil 8 und einer mit dem Dorn 6 ver  schraubten Hülse 19 ist eine Druckfeder 20 angeordnet,  welche den Teil 8, die Schraube 9 und die     damit    ver  bundenen Teile stets nach links in     Fig.    3 zu verschieben  trachtet.  



  Am anderen Ende des     Drückerdorns    6 ist in nicht  näher dargestellter Weise ein äusserer     Türgriff    21 be  festigt, welcher eine     zylindrische    Bohrung 22 zur Auf  nahme eines bekannten, durch Schlüssel     betätigbaren     Zylinders 23 eines Sicherheitsschlosses bestimmt ist.      Am inneren Ende des drehbaren     Zylinders    ist eine  Hülse mit einer schief verlaufenden Steuernut 24  befestigt, und in die Steuernut 24 greift ein Stift 25  eines     unverdrehbar,    aber axial verschiebbar in der Nut  7 des Dorns angeordneten Teils 26.

   Mit dem Teil 26  ist eine Schraube 27 mit starker Hemmung, das heisst  gegen ungewollte Verdrehung gesichert, verschraubt,  deren Kopf mit der     Klinke    5 zusammenarbeiten kann.  



  Mit der Nuss 3 ist einerseits ein Hebel<B>28</B> verbunden,  an welchem über eine Lasche 29 eine     Rückstellfeder    30  angreift, welche das Bestreben hat, die Nuss stets in  die in     Fig.    1 dargestellte Schliesslage zurückzudrehen,  in welcher ein Steuerhebel 31 an einem Anschlag 32  liegt.

   Der Hebel 31 wirkt auf einen     Mitnehmer    33 der  Falle 34, wobei die Falle 34 bei Verdrehung der Nuss  im Uhrzeigers     inn        (Fig.    1) aus der dargestellten     Schliess-          lage    nach rechts in ihre     Offenlage    gezogen wird, und  zwar entgegen der Wirkung einer besonderen, auf den       Mitnehmer    33 wirkenden Feder 35.  



  An der Falle ist eine Anschlagfahne 36 befestigt,  welche eine Verschiebung der Falle nach rechts bei  eingerückter Klinke 5 durch Anschlag an dieselbe  begrenzt.  



  Unterhalb der Falle 34 ist ein Riegel 37 verschieb  bar angeordnet. Er wird bei offener Tür durch eine  Feder 38 in der in     Fig.    1 dargestellten äusseren Endlage  gehalten, in welcher sich sein     Verriegelungslappen    39  vor der Klinke 5 befindet. Ist die Türe geschlossen, so  ist der Riegel 37 auf eine nicht dargestellte Fläche des  festen Schlossteils aufgelaufen und soweit nach innen  verschoben, dass eine Lücke 40 desselben vor die  Klinke 5 zu liegen kommt, in welchem Falle der Riegel  37 die Bewegung der Klinke 5 in keiner Weise behindert.  



  Die Arbeitsweise des beschriebenen Schlosses ist  wie folgt:       Fig.    3 zeigt die Schliesslage, bei welcher sich die  Falle in Schliesstellung befindet und in derselben ver  riegelt ist. Die Verriegelung erfolgt durch die Klinke 5,  welche unter dem Drucke der Feder 20 zugleich im  Eingriff mit der Nut 4 der Nuss 3 und dem Schlitz 10  der feststehenden Platte 1 gehalten wird. Es ist daher  unmöglich, die Nuss 3 durch Druck auf einen der Tür  griffe 16 oder 21 zu drehen und damit die Falle 34 aus  der verriegelten Schliesstellung zu entfernen. Es ist  auch nicht     möglich,    die Falle 34 durch Druck auf die  selbe nach innen     zu    schieben, weil die Anschlagfahne  36 dies verhindert. Die Türe kann somit nicht durch  Unbefugte geöffnet werden.  



  Um die Türe zu öffnen, kann nun entweder auf der  im     abzuschliessenden    Raume liegenden Seite der Axial  schieber 13 herausgezogen werden, wobei die Kugeln 15  aus der inneren Rastvertiefung 17 in die äussere Rast  vertiefung 18 übertreten und wobei über die Fläche 12  und die Schraube 9, 11 die     Verriegelungsklinke    5 aus  der in     Fig.    3 dargestellten Lage nach rechts in die in       Fig.    2 gezeigte Lage in der Mitte der Nuss 3 mitgenom  men wird, wobei sie aus dem Schlitz 10 der Platte 1  austritt und somit eine Drehung des     Drückerdorns    6,  der Nuss 3 und der Hebel 28 und 31 nicht mehr hindert.

    Es ist daher nun möglich, durch Druck auf irgendeinen    der Türgriffe und Drehung des Dorns 6 und des Hebels  31 die Falle 34 zurückzuziehen und die Türe zu öffnen.  Die Bewegung der Falle 34 wird auch durch den An  schlag 36 nicht mehr gehindert, weil die Klinke 5 aus  dessen Ebene ausgerückt ist. Auch der Riegel 37 kann  sich frei bewegen, da die Klinke 5 aus der Ebene des  Lappens 39 ausgerückt ist     (Fig.    2). Die Türe kann in  diesem Zustande frei in durchaus üblicher Weise ge  öffnet und geschlossen werden.

   Will man sie von innen  wieder abschliessen, so genügt bei geschlossener Türe,  also eingeschobenem Riegel 37, ein Druck auf den  Betätigungsknopf des     Axialschiebers    13, welcher damit  in die in     Fig.    3 dargestellte Lage zurückspringt und  auch die Klinke 5 wieder in ihre     Verriegelungslage     zurückgehen lässt.  



  Will man die Türe beim Verlassen des Raumes     ab-          schliessen,    so wird die Türe, nötigenfalls nach     Ent-          riegelung    durch Herausziehen des     Axialschiebers    13,  geöffnet, wobei der damit von der Klinke 5 freigege  bene Riegel 37 in seine äussere Endlage     (Fig.    2) springt.  Dann drückt man wieder auf den Betätigungsknopf  des     Axialschiebers    13, wobei die Kugeln die Rast 18  verlassen und in das äussere Ende der inneren Rasten  17 springen.

   Da jedoch durch die vorangehende Ver  schiebung des Riegels     37-in    die in     Fig.    2 gezeigte     Ver-          riegelungslage    der Lappen 39 nun vor der Klinke 5  liegt, kann dieselbe nicht in ihre     Verriegelungsstellung     nach     Fig.    3 vordringen.

   Man geht nun durch die Türe  und schliesst sie von aussen, womit der Riegel 37 wieder  soweit eingeschoben wird, dass sein Lappen 39 die  Klinke 5 verlässt, worauf dieselbe unter dem Drucke  der Feder 20 automatisch in die     Verriegelungslage     nach     Fig.    3 verschoben wird, wobei die Kugeln 15 in  die Lage nach     Fig.    3 am inneren Ende der Rasten 17  verschoben werden. Damit wird die Türe automatisch  verschlossen. Sie kann nachträglich von aussen nur  mittels Schlüssel wieder geöffnet werden. Zu diesem  Zwecke werden der Zylinder des Sicherheitsschlosses  und damit der Schlitz 24 gegenüber dem nicht verdreh  baren Stift 25 um 90  gedreht, womit der Stift 25, der  Teil 26 und die Schraube 27 die Klinke 5 nach rechts  verschiebt und ausrückt.

   Dabei wird auch der Axial  schieber 13 in seine äussere Raststellung geschoben und  hält die Klinke 5 in ausgerückter Lage. Durch Druck  auf den äusseren     Türgriff    21 kann jetzt die Falle in der  beschriebenen Weise wieder zurückgezogen und die  Türe geöffnet werden.  



  Wie     Fig.    3 erkennen lässt, sind die Schrauben 9 und 27 auf einer erheblichen Länge mit den Teilen 26  bzw. 8 verschraubt. Es ist daher möglich, durch mehr  oder weniger tiefes Einschrauben der Schrauben 9 und  27 in die Teile 8 bzw. 26 das Schloss verschieden  dicken Türen anzupassen.    Ein grosser Vorteil liegt darin, dass gemäss oben  stehender Beschreibung zum Abschliessen der Türe  von aussen kein Schlüssel erforderlich ist, sondern dass  eine besondere, sehr einfache Vorbereitung beim Ver  lassen des abzuschliessenden Raumes das automatische  Abschliessen, bzw. Verriegeln bewirkt.

        Es wäre auch     möglich,    in beiden Schlossplatten  gleichartige     Verriegelungsschlitze    10 vorzusehen, in  welche die Klinke 5 aus ihrer in der Mitte der Nuss  liegenden     Entriegelungsstellung    nach Belieben beid  seitig eingerückt werden kann. Es ist dabei leicht mög  lich, den     Zylinder    23 bzw. den     Axialschieber    13 auf  beliebigen Schlosseiten anzuordnen, weil das Einrücken  der Klinke 5 symmetrisch in beiden Richtungen erfol  gen kann. Natürlich wäre auch eine Ausführung mit  zwei Klinken möglich, wobei die eine     Klinke    vom       Axialschieber    13 und die andere vom     Schlosszylinder     23 betätigt würde.

    



  Es kann schliesslich erwünscht sein, den Knopf des       Axialschiebers    13 gegen Betätigung durch Unbefugte  sichern zu können. Das ist beispielsweise möglich, in  dem ein Zylinder 23 verwendet wird, aus welchem der  Schlüssel in beiden Arbeitsstellungen entfernt werden  kann. Dabei kann es sich um einen Zylinder handeln,  bei welchem der Schlüssel jeweils um einen ganzen  Umgang gedreht wird, oder aber es kann der darge  stellte Zylinder so ausgebildet werden, dass der Schlüs  sel in den zwei um 90  versetzten Endstellungen ein  gesteckt und entfernt werden kann. Will man also das  Schloss in entriegelter Stellung sichern, so wird der  Zylinder in die Stellung gedreht, in welcher er die  Klinke ausrückt, worauf der Schlüssel     entfernt    wird.

    Der Zylinder hält also nun die Klinke 5 ausgerückt  und es ist nicht mehr möglich, das Schloss durch Betä  tigung des Knopfes des     Axialschiebers    13 zu verriegeln,  ohne einen Schlüssel zu besitzen, um den Zylinder 23  aus der     Verriegelungsstellung    zurückzudrehen.  



  Da die Falle 34 eine ähnliche Bewegung ausführt  wie der Riegel 37, könnte diese Bewegung ausgenützt  werden, um die Funktionen des Riegels 37 zu über  nehmen, auf welchen in diesem Falle verzichtet werden  könnte. Eine solche Ausführungsmöglichkeit ist in       Fig.    4 bis 7 angedeutet. Die mit der Falle verbundene       Verriegelungsfahne    36 ist nicht einfach rechteckig aus  gebildet, sondern hat eine Lücke 41 mit ungleich hohen  Flanken. Die Klinke 5 weist gemäss     Fig.    4 eine beson  dere Fahne 42 auf. Die Fahne 42 hat eine geschrägte  Seitenfläche 43.  



  Bei offener Türe befindet sich die     Verriegeluns-          fahne    36 mit ihrer Lücke 41 bezüglich der Klinke 5  in der Lage nach     Fig.    5. In diesem Falle kann die  Klinke 5 nicht in die Lücke 41 eindringen, da die  Fahne 42 unterstützt ist, so dass in der oben beschrie  benen Weise bei offener Türe durch Eindrücken des  Knopfes des     Axialschiebers    13 die spätere Verriegelung  vorbereitet werden kann. Wird dann die Türe geschlos  sen, so wird die Fahne 36 vorerst nach rechts     (Fig.    4  und 5) verschoben, so dass die Fahne 42 in die Lücke  41 eindringen kann, bis gemäss     Fig.    6 die Klinke 5  auf die Fahne 36 auftrifft.

   Dann geht die Falle 34 und  damit die Fahne 36 wieder in die in     Fig.    7 dargestellte  Lage zurück, in welcher nun auch die Klinke 5 selbst  in die Lücke 41 eindringen kann und die Falle in ge  schlossener Stellung verriegelt. Die Klinke kann jeder  zeit entweder durch Drehen des Schlosszylinders oder  durch Zug am Knopf des     Axialschiebers    13 aus der         Verriegelungslage    nach     Fig.    6 ausgerückt werden, wo  bei die schräge Fläche 43 die Fahne 39 und die Falle  etwas nach rechts in     Fig.    6 zurückdrängt.  



  Der einzige Nachteil dieser Ausführung würde darin  bestehen, dass die Klinke 5 bei geschlossener Türe nicht  in die     Verriegelungsstellung    eingerückt werden kann,  sondern dass dann stets entweder bei noch offener Türe  der Knopf des     Axialschiebers    13 bereits eingedrückt  werden     müsste    oder dass mit dem Eindrücken des  Knopfes des     Axialschiebers    13 oder nachher noch der  Türgriff niedergedrückt werden müsste, was aber keine  wesentliche Komplikation darstellt. Es wäre übrigens  auch möglich, die Falle 34 bei geschlossener Türe  etwas weniger weit vordringen zu lassen als bei offener  Türe, wobei es möglich wäre, bei geschlossener Türe  die Klinke 5 in beiden Richtungen durchaus frei durch  die Lücke 41 zu bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schloss mit unverdrehbar an der Schlossachse befestigten Türgriffen und mit mindestens einem mit der Falle im Sinne ihrer Sperrung zusammenarbeiten den, von einer Schlosseite her mittels Schlüssel und von der anderen Schlosseite her ohne Schlüssel zu be- tätigenden, unter der Wirkung einer Einrückfeder stehenden Klinke, die mit Mitteln zusammenwirkt, die ein Einrücken der Klinke unter der Wirkung der Ein rückfeder bei offener Türe verhindren, jedoch beim Schliessen der Türe gestatten, derart,
    dass das Ein rücken der Klinke durch Überführen eines mit einem Betätigungsknopf versehenen Axialschiebers in die dem verriegelten Zustande entsprechende Raststellung vor bereitet werden kann, jedoch die Verriegelung erst beim Schliessen der Türe automatisch erfolgt, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen einem Schlosszylinder (23) und der Klinke (5) und zwischen dem Axialschieber (13) und der Klinke (5) je eine nur in einer Richtung starr wirkende Verbindung besteht, wobei nur das Ausrücken der Klinke (5) durch Betätigung des Schloss- zylinders (23) oder des Axialschiebers (13) starr gesteuert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine Klinke (5) sowie die Betätigungsmittel für dieselbe in dem die Türgriffe (16) tragenden Drückerdorn (6) angeordnet sind. 2. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Axialschieber (13) zwei durch Rasten bestimmte Stellungen einnehmen kann. 3. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerung der Klinke (5) von den Enden des Drückerdorns (6) her über in der Länge verstellbare Gestänge (8, 9 bzw. 26, 27) erfolgt, derart, dass eine Anpassung der Gestängelängen für verschie dene Türabmessungen möglich ist.
    4. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein besonderer Riegel (37) vorgesehen ist, welcher verschiedene Stellungen einnimmt, je nach dem die Tür offen oder geschlossen ist, und welcher das Einrücken der Klinke (5) nur bei geschlossener Türe gestattet. 5. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mit der Falle (34) ein Verriegelungsorgan (36) verbunden ist, welches mit der Klinke (5) derart zusammenwirkt, dass sie nur beim Schliessen der Türe oder sowohl beim Schliessen der Türe als auch bei geschlossener Türe einrückbar ist. 6.
    Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei eingerückter Klinke (5) auch die Falle (34) in ihrer eingerückten Stellung verriegelt ist.
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