CH377253A - Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung - Google Patents
Mehrspulen-AufwickelvorrichtungInfo
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Description
Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung für Garne und dergleichen endloses Fadenmaterial (nachstehend als Garn bezeichnet). Mit dem Ausdruck Spule werden Kötzer und Flanschspulen und dergleichen bezeichnet, die drehbare Spindeln oder Kerne mit oder ohne Endhalteflanschen haben. Die Vorrichtung weist eine Anzahl von Spulen auf, deren Drehachsen sich in derselben Richtung im wesentlichen parallel oder koaxial zueinander erstrecken, ferner eine Einrichtung zum gleichzeitigen Drehen der Spulen um ihre Achsen, ein sich über alle Spulen erstreckendes Element, das in der Richtung der genannten Achsen hin- und herbewegbar ist und gegenüber jeder Spule einen Garnführer trägt, so dass das Garn gleichmässig auf der Spule aufgewickelt werden kann, und eine Einrichtung zur Hin -und Herbewegung des genannten Elements derart, dass das Garn während des einen Hubes der Hin- und Herbewegung in einer Schraubenlinie von relativ grosser Steigung in einem Drehsinn und während des Rückwärtshubes in einer Schraubenlinie von ähnlicher Steigung aber in einem der ersten Schraubenlinie entgegengesetzten Drehsinn aufgewickelt wird. Infolge dieser Anordnung hält sich das Garn selbst auf der Spule, ohne dass Endfiansche notwendig sind. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung der vorgenannten Art, in der das Garn über die Länge der Spule gleichmässig aufgewickelt wird. Zu diesem Zweck muss jeder der Fadenführer in jeder Richtung mit gleichmässiger Geschwindigkeit längs der Spule bewegt und an den einander entgegengesetzten Enden der Hin- und Herbewegung momentan umgesteuert werden, weil sonst das Garn an den Enden der Spule stärker aufgebaut wird. Diese Bewegung wird nachstehend als Hin- und Herbewegung mit konstanter Geschwindigkeit bezeichnet. Diese plötzliche Umsteuerung wird durch Trägheitswirkungen erschwert. Die Erfindung bezweckt die Lösung der in diesem Zusammenhang auftretenden Probleme. Erfindungsgemäss ist eine Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung der vorstehend beschriebenen Art dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Hin- und Herbewegung des die Garnführer tragenden Elements mit konstanter Geschwindigkeit so mit dem genannten Element verbunden ist, dass dieses bei jedem Hub der Hin- und Herbewegung einer Zugkraft ausgesetzt wird, so dass das Gewicht dieses Elements auf ein Minimum reduziert werden kann, ohne dass es unter der Wirkung von Druckkräften geknickt werden kann. In einer Ausführungsform der Erfindung kann das biegsame Element aus leichtem Drahtseil, beispielsweise aus Stahl bestehen. In diesem Fall können zwischen den Garnführern vorgesehene Träger Führungen aus verschleissfestem Material, wie Nylon oder Wolframcarbid, aufweisen. Der in jeder Führung vorgesehene Kanal kann an den einander entgegengesetzten Enden glockenförmige Mündungen haben. Der mittlere Teil der Führung kann im Schiebesitz gut passend auf dem Drahtseil angeordnet sein. Die Träger können auch Rollen mit das Seil aufnehmenden Umfangsrillen aufweisen. An jeder Stützstelle können zwei derartige Rollen vorgesehen sein, und zwar eine über und eine unter dem Seil. In einer anderen Ausführungsform kann das biegsame Element aus einem dünnen Band, beispielsweise aus Stahl, bestehen. In diesem Fall können die zwischen den Garnführern vorgesehenen Führungen entsprechend geformte Schlitze aufweisen, durch die sich das Band erstreckt. Das Seil oder Band kann aus zwei Trummen bestehen, die sich an den Enden der Maschine um endlose oder unterbrochene Scheiben herum erstrecken. Eine derartige Anordnung eignet sich besonders zur Anwen dung in einer Vorrichtung mit in Abständen vonein ander angeordneten Reihen von Spulen, wobei sich ein Trumm des Seils oder Bandes quer über die Spulen jeder Reihe erstreckt. Es kann eine Einrichtung vorgesehen sein, die auf das Kabel oder Band eine Zugkraft ausübt, um es straff zu halten. In beiden Ausführungsformen kann jeder Garn führer einen an dem biegsamen Element befestigten Teil besitzen, der mit einer Rille versehen ist, welche das Garn längsbewegiich aufnimmt. Die Garnführer bestehen ebenfalls aus verschleissfestem Material, beispielsweise aus Stahl. Ein zur Verwendung mit dem Seil bestimmter Garnführer kann einen im Querschnitt kreisförmigen Teil aufweisen, dessen Durchmesser zu den Enden hin kleiner wird, und der in der Mitte mit einer Um fangsrille zur Aufnahme des Garns ausgebildet ist. Bei dieser Anordnung ist jede Drehbewegung des Kabels belanglos. Wenn das Garn auf der einen Seite des Blocks angeordnet ist, trachtet die in dem Gain vorhandene Zugspannung, das Garn längs des Blocks zu bewegen, bis es automatisch in die Rille einfällt. Vorzugsweise ist der Block auf beiden Seiten der Rille im wesentlichen konisch. Bei Verwendung eines Bandes besteht eine geringe Tendenz zur Verdrehung desselben. Der Garnführer kann daher eine im wesentlichen dreieckige Platte aufweisen, die sich längs des Bandes erstreckt und so an ihm befestigt ist, dass sie von einer Seite desselben vorsteht und die an ihrem Scheitelpunkt mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des Garns versehen ist. Wie vorstehend angedeutet, kann die Hin- und Herbewegung mit konstanter Geschwindigkeit dem Seil oder Band durch jede bekannte Einrichtung erteilt werden, sofern nur das Seil oder Band stets ¯unter Zug steht. Beispielsweise kann einer der Schei ben, um die das Seil oder Band am einen Ende der Spulenreihen herumläuft, eine Hin- und Herdrehung erteilt werden. Zu diesem Zweck kann die Scheibe mit einem Nockenanschlag versehen sein, der am Umfang einer herzförmigen Nocke angreift, die um eine zur Drehachse der Scheibe parallele Achse umläuft und deren Hub entsprechend dem geforderten Ausmass der Hin- und Herbewegung der Garnführer bestimmt ist. In einer anderen Ausführungsform kann mit dem einen Trumm des Kabels oder Bandes ein Nockenan schlag verbunden sein, der in eine Rille im Umfang einer Nocke eingreift, die um eine quer zur Drehachse der genannten Scheibe angeordnete Achse drehbar ist, wobei die Ebene, in der diese Nut liegt, schräg zur Drehachse der Nocke angeordnet ist. In beiden Anordnungen ist die Nocke so vorteilhaft geformt, dass die den Garnführern erteilte Geschwin digkeit in beiden Richtungen konstant ist und dass sie an den Enden ihrer Bewegungsbahn momentan umgesteuert werden. Wenn das Garn mit einer Lineargeschwindigkeit von etwa 90 m/min. aufgewickelt wird, beträgt die Frequenz der Hin- und Herbewegung bei einer etwa 12,5 cm langen Spule vorteilhaft etwa 80 Hin- und Herbewegungen pro Minute. Die vorgenannte Anordnung ist besonders für eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Falschzwirnen einer Anzahl von Garnen geeignet, in der am Boden der Maschine zwei Reihen von aufwärtsstehenden Spulen in der Längsrichtung der Maschine im Abstand voneinander angeordnet sind, von denen das Garn über Spann- und Drallbeeinfiussungsorgane und dann durch eine Heizeinrichtung nach oben abgezogen wird, worauf die Garne durch Spinnköpfe hindurchgehen, in denen die Garne einen Falschdrall erhalten und dann über Förderwalzen und durch die auf dem horizontal angeordneten biegsamen Element befestigten Garnführer den um horizontale Achsen umlaufenden Spulen zugeführt werden. Es folgt jetzt eine Beschreibung des oberen Teils einer Falschzwirnvorrichtung, in der die Erfindung zum Aufwickeln des falschgezwirnten Garns auf Aufwickelspulen Anwendung findet. In den beigefügten Zeichnungen zeigt Fig. 1 schematisch im Schaubild den oberen Teil einer Falschzwirnvorrichtung mit den Aufwickelspulen und den Garnführern, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine der Führungen für ein die Garnführer tragendes Seil, Fig. 3 in einer ähnlichen Darstellung eine andere Ausführungsform der Führung, Fig. 4 in einem Schaubild eine Anordnung mit einem Metallband anstelle eines Kabels für die Garnführer, Fig. 5 in Ansicht einen zur Verwendung mit dem Metallband bestimmten Garnführer, Fig. 6 im Querschnitt den Garnführer nach Fig. 5, Fig. 7 eine andere Ausführungsform der Einrichtung zur Hin- und Herbewegung des den Garnführer tragenden Seils oder Bandes, und Fig. 8 im grösseren Masstab eine Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung zum Erfassen und Führen des Garnes. Gemäss Fig. 1 erstrecken sich die Garne 10 von der Falschzwirneinrichtung aufwärts und werden auf oben in der Vorrichtung angeordneten Spulen 11 aufgewickelt. Über die Breite der Vorrichtung sind eine Anzahl von Spinnköpfen nebeneinander angeordnet. Ferner sind über die Breite der Maschine eine Anzahl von Spulen nebeneinander angeordnet. Die in der Zeichnung verdeckten Spulenspindeln sind so angeordnet, dass sie in 12 in Kragarmen 13 eingreifen, die ihrerseits an Tragstangen 14 befestigt sind, die sich über die Breite der Maschine erstrecken. Das auf jeder Spule aufgewickelte Garn ruht in bekannter Weise auf einer korküberzogenen Walze 16, die an einer Antriebswelle 17 befestigt ist, die sich ebenfalls über die Breite der Maschine erstreckt. Diese Wellen werden von dem motorgetriebenen Getriebe 75 über einen Kettentrieb 74 angetrieben. Beim Aufbau des Garns auf den Spulen bewegen sich die Spulenspindeln daher in bekannter Weise längs der Nuten 12 der Kragarme. Damit die Garne über die Breite der Spulen gleichmässig rückwärts und vorwärts gelegt werden, läuft jedes Garn oder jedes Paar der nach einem Spinnkopf zusammengenommenen Garne über einen Garnführer 19. Die Garnführer sind an einem Drahtseil 20 befestigt, das sich in der Nähe der an den Spulen angreifenden Teilen der korkilberzogenen Walzen im wesentlichen parallel zu den Drehachsen der Spulen erstreckt. Die Erfindung betrifft die Einrichtung zur Hin- und Herbewegung der Garnführer 19 derart, dass an beiden Enden der Spulenbreite eine sofortige Umsteuerung erfolgt. Zu diesem Zweck sind die Garnführer 19 an dem Drahtseil 20 befestigt, das sich über die ganze Breite der Maschine erstreckt. Die Maschine kann mit zwei übereinander liegenden Reihen von Spulen 11 versehen sein, wobei die Spulen jeder Reihe von einem eigenen Satz von korküberzogenen Walzen angetrieben werden. Es sind daher zwei die Garnführer tragenden Drahtseile erforderlich, die im Vertikalabstand voneinander angeordnet sind. Die beiden Kabel 20 sind am einen Ende an einander entgegengesetzten Enden eines Durchmessers einer unterbrochenen Scheibe 21 befestigt, die in Fig. 1 links dargestellt und in ihren Umfangsteilen mit einer Rille versehen ist. Die unterbrochene Scheibe 21 ist an einer Spindel 22 befestigt, die in einem nicht gezeigten Lager montiert ist, das an einem Gestellteil 9 der Einrichtung angebracht ist. Auf der unterbrochenen Scheibe ist drehbar ein Nockenanschlag in Form einer Rolle 23 montiert, die an dem Umfang einer herzförmigen Nocke 24 angreift. Die Nocke ist an einer Spindel 25 befestigt, die über ein Getriebe 26 angetrieben wird, dessen eines Glied an einer Spindel 73 befestigt ist, die von dem motorgetriebenen Getriebe 75 über den Kettentrieb 74 angetrieben wird. Um den Nockenanschlag in Anlage an dem Umfang der Nocke zu halten, ist an der unterbrochenen Scheibe 21 oder an einem an der Spindel 22 befestigten Hebel ein Ende einer Zugfeder 34 angebracht, deren anderes Ende an einem feststehenden Teil der Einrichtung befestigt ist. Infolge dieser Anordnung wird die unterbrochene Scheibe 21 hinund hergedreht und erteilt den genannten Seilen 20 eine Hin- und Herbewegung. Die Nocke 24 ist so geformt, dass die Bewegung der Seile 20 momentan umgesteuert wird, während die Bewegung der Garnführer 19 mit konstanter Geschwindigkeit erfolgt. Die Garnführer 19 sind im Querschnitt kreisförmig und in der Mitte mit einer Umfangsrille 65 ausgebildet. Der Durchmesser des Garnführers wird von beiden Seiten der Rille weg kleiner, bis er im wesentlichen dem Durchmesser des Seils entspricht. Wenn daher das Garn aus der Rille des Garnführers heraus gelangt, wird es infolge der Hin- und Herbewegung des Kabels automatisch wieder in die Rille des Garnführers zurückgebracht und legt sich zu Beginn des Betriebes selbst ein. Da sich das Seil vom einen Ende der Vorrichtung zum anderen erstreckt, hat es eine beträchtliche Länge und muss geführt werden. Zu diesem Zweck sind eine Anzahl von Führungsröhrchen 66 (Fig. 2) aus Nylon vorgesehen, die an Armen 27 befestigt sind, die ihrerseits an der festen Tragstange 28 angebracht sind, die sich über die Länge der Maschine erstreckt und zum Tragen verschiedener Garnführungsorgane, wie beispielsweise der Führungen 8, in an sich bekannter Weise v6r- gesehen ist. Die Führungsröhrchen 66 für die Seile können, wie in Fig. 2 bei 69 angedeutet, an beiden Enden glockenförmige Mündungen haben. An dem Ende der Maschine, das der durch die Nocke hin- und hergedrehten unterbrochenen Scheibe 21 entgegengesetzt ist, befindet sich eine zweite, ähnlich ausgebildete unterbrochene Scheibe 30. Diese Scheibe ist eine Leerlaufscheibe und auf einer Spindel 31 befestigt. Die Enden der Seile 20 sind an der unterbrochenen Scheibe 30 mittels Spannvorrichtungen 32 in Form von Verankerungen befestigt, die mit Hilfe von Einstellschrauben an der Scheibe angebracht sind. An der Spindel ist ein Arm 73 befestigt, der zwischen Anschlägen 71 angeordnet ist, die verstellbar in feststehenden Trägern 72 montiert sind. Auf diese Weise wird die Trägheitswirkung der Scheibe 30 und der Seile aufgehoben und gewährleistet, dass der Nockenanschlag an der Spitze der Herznocke mit dieser in Berührung bleibt, wenn die Umsteuerung des Anschlages und der Seile erfolgt. Anstelle eines die Führung für das Seil bildenden Nylonröhrchens kann eine Halterung für zwei Rollen 58 vorgesehen sein, die an ihrem Umfang so ausgebildet sind, dass sie am Seil angreifen, und die in einem Träger 59 montiert sind, der an dem an der vorgenannten Stange 28 angebrachten Arm 27 befestigt ist. Anstatt an einem Drahtseil können die Garnführer auch an einem Metallband 35 (Fig. 4) befestigt sein, das seinerseits an den glatten Flächen von zwei an den entgegengesetzten Enden der Vorrichtung angeordneten unterbrochenen Scheiben 36 und 37 befestigt ist, die ähnlich wie die vorstehend beschriebenen hin- und hergedreht werden. Die Führungen für dieses Band bestehen aus U-förmigen Nylonelementen 38, die an dem Ende eines Arms 27 befestigt sind, der an der fest angeordneten Tragstange 28 angebracht ist. In den U-Schenkeln kann eine Schraube vorgesehen sein, die einen Anschlag 39 bildet, der den Austritt des Bandes 35 aus dem Raum zwischen den Schenkeln verhindert. Die Garnführer können je einen Metallbügel (siehe Fig. 5 und 6) aufweisen, der einen Teil 40 hat, der sich über die Breite des Bandes erstreckt und am einen Ende mit einem Haken 41 zum Angriff an der Unterseite des Bandes und am anderen Ende mit zwei im Abstand voneinander angeordneten Haken 42 versehen ist. Ferner besitzt der Bügel einen mittleren Teil 43, der sich über dem Band schräg aufwärts erstreckt und eine Ausnehmung 44 zur Aufnahme des Garns aufweist. Die oberen Ränder des zuletztgenannten Teils erstrecken sich bei 45 schräg abwärts zu dem Band hin und bilden somit Rampen, auf denen das Garn in die Ausnehmung gleiten kann. In der in Fig. 7 gezeigten Anordnung zur Hin- und Herbewegung des Bandes oder eines Seiles ist eine Nocke 50 vorgesehen, deren Umfangsrand mit einer Rille 51 versehen ist, die in einer schräg zur Drehachse liegenden Ebene angeordnet ist und in die ein Anschlag 52 angreift, der an einer in Lagern 54 hinund herbewegbaren Stange 53 befestigt ist. An einem sich über eines der Lager hinaus erstreckenden Ende der Stange ist ein Kabel 55 befestigt, das mit einer unterbrochenen Scheibe 21 verbunden ist, die auf einer Spindel 22 montiert ist, die in nicht gezeigten Lagern an einem feststehenden Teil der Vorrichtung hin und her drehbar ist. An dem anderen Ende der Stange ist ein Ende des vorgenannten Seils oder Bandes 56 befestigt, dessen anderes Ende an einer unterbrochenen Scheibe 30 befestigt ist. Ein anderes Trumm des Kabels oder Bandes 57 erstreckt sich, ähnlich wie in Fig. 1, zwischen den beiden unterbrochenen Scheiben 21 und 30.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung mit einer Anzahl von Spulen, deren Drehachsen sich in derselben Richtung im wesentlichen parallel oder koaxial zueinander erstrecken, einer Einrichtung zum gleichzeitigen Drehen der Spulen um ihre Achsen, einem sich über alle Spulen erstreckenden Element, das in der Richtung der genannten Achsen hin- und herbewegbar ist und gegenüber jeder Spule einen Garnführer trägt, so dass das Garn gleichmässig auf der Spule aufgewickelt werden kann, und einer Einrichtung zur Hin- und Herbewegung des genannten Elements derart, dass das Garn während des einen Hubes der Hin- und Herbewegung in einer Schraubenlinie von relativ grosser Steigung in einem Drehsinn und während des Rückwärtshubes in einer Schraubenlinie von ähnlicher Steigung, aber in einem der ersten Schraubenlinie entgegengesetzten Drehsinn aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet,dass die Einrichtung zur Hin- und Herbewegung des die Garnführer tragenden Elements mit konstanter Geschwindigkeit so mit dem genannten Element verbunden ist, dass dieses bei jedem Hub der Hin- und Herbewegung einer Zugkraft ausgesetzt ist, so dass das Gewicht des Elements auf ein Minimum herabgesetzt werden kann, ohne dass es unter der Wirkung von Druckkräften geknickt werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Element aus einem leichten Drahtseil besteht.2. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Garnführern angeordnete Träger Führungen aus verschleissfestem Material aufweisen.3. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen aus Nylon bestehen.4. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen aus Wolframcarbid bestehen.5. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Führungen vorgesehene Kanal an den einander entgegengesetzten Enden glockenförmige Mündungen hat.6. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil der Führung im Schiebesitz passend auf dem Seil angeordnet ist.7. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Garnführern vorgesehenen Träger Rollen mit das Seil aufnehmenden Umfangsrillen aufweisen.8. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Element aus einem dünnen Band besteht.9. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus Stahl besteht.10. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Garnführern vorgesehenen Führungen entsprechend geformte Schlitze aufweisen, durch die sich das Band erstreckt.11. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element zwei Trumme aufweist, die sich an den Enden der Maschine um je eine Scheibe herum erstrecken.12. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben rund sind.13. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben unterbrochen sind.14. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Ausübung einer Zugkraft auf das flexible Element, um dieses straff zu halten.15. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Garnführer einen an dem biegsamen Element befestigten Teil aufweist, der mit einer Ausnehmung versehen ist, welche das Garn längsbeweglich aufnimmt.16. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung als Schlitz ausgebildet ist.17. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung als Rille ausgebildet ist.18. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnführer aus verschleissfestem Material bestehen.19. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnführer aus Stahl bestehen.20. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 1 bis 7 und 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnführer einen im Querschnitt kreisförmigen Teil aufweisen, dessen Durchmesser von einer in der Mitte vorgesehenen Umfangsrille zur Aufnahme des Garns weg zu beiden Enden hin kleiner wird.21. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Garnfürer eine im wesentlichen dreieckige Platte aufweist, die sich längs des Bandes erstreckt und so an ihm befestigt ist, dass sie von einer Seite desselben vorsteht, und die an ihrem Scheitelpunkt mit einem Schlitz zur Aufnahme des Garns versehen ist.22. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die eine mit den Trummen des flexiblen Elements verbundene Scheibe mit einem Nockenanschlag versehen ist, der an dem Umfang einer herzförmigen Nocke angreift, die um eine zur Drehachse der Scheibe parallele Achse umläuft und deren Hub entsprechend dem geforderten Ausmass der Hin- und Herbewegung der Garnführer bestimmt ist.23. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die eine mit den Trummen des flexiblen Elements verbundene Scheibe mit einem Nockenanschlag versehen ist, der in eine Rille im Umfang der um eine quer zur Drehachse der Scheibe angeordnete Achse umlaufenden Nocke eingreift, wobei diese Nut in einer schräg zu der Drehachse der Nocke angeordneten Ebene liegt.24. Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung nach Unteranspruch 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocke so geformt ist, dass die den Garnführern erteilte Geschwindigkeit in beiden Richtungen konstant ist und dass sie momentan umgesteuert werden.
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