CH377415A - Verfahren zur Herstellung biegsamer Hohlleiter und nach dem Verfahren hergestellter Hohlleiter - Google Patents

Verfahren zur Herstellung biegsamer Hohlleiter und nach dem Verfahren hergestellter Hohlleiter

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CH377415A
CH377415A CH8184759A CH8184759A CH377415A CH 377415 A CH377415 A CH 377415A CH 8184759 A CH8184759 A CH 8184759A CH 8184759 A CH8184759 A CH 8184759A CH 377415 A CH377415 A CH 377415A
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CH8184759A
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Doubrava Zdenek
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Tesla Np
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P3/00Waveguides; Transmission lines of the waveguide type
    • H01P3/12Hollow waveguides
    • H01P3/14Hollow waveguides flexible

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  • Waveguides (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung biegsamer Hohlleiter und nach dem Verfahren hergestellter  Hohlleiter    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung biegsamer Hohlleiter, insbesondere für Mikro  wellen, das heisst für Wellenlängen im Dezimeter- bis  Millimeterbereich, sowie einen nach diesem Verfah  ren hergestellten Hohlleiter.  



  In Messgeräten und anderen Vorrichtungen, die  für Mikrowellen bestimmt sind, werden zur     übertra-          gung    elektromagnetischer Energie Hohlleiter verwen  det. Diese bestehen in der Regel aus einem Rohr mit  festen Wänden, dessen Innenquerschnitt vorzugsweise       rechteck-    oder kreisförmig ist. Nur ausnahmsweise in  Übergangsstücken weicht der Innenquerschnitt von  den zwei     bevorzugten    Formen einigermassen ab.  



  Es sind auch biegsame Hohlleiter bekannt, die vor  allem für solche Messgeräte von Bedeutung sind, in  denen aus verschiedenen Gründen zwischen einzelne       Messglieder    ein oder mehrere     Hohlleiter    eingeschaltet  werden müssen. Diese bekannten Hohlleiter werden  auf verschiedene Weise erzeugt. Solche Hohlleiter wer  den derart hergestellt, dass in die Wände eines Blech  rohres wellenförmige     Auswölbungen        eingepresst    wer  den. Solche Hohlleiter weisen jedoch hohe Herstel  lungskosten auf, da die Erzeugung kompliziert ist.

    Man braucht dazu mehr als zehn Vorrichtungen, und  die Ergebnisse des     Erzeugungsverfahrens    entsprechen  nicht immer der aufgewendeten Arbeit, da diese Hohl  leiter sehr oft infolge einer beim Ziehen der     wellen-          förmigen        Auswölbungen    entstandenen, ungleichmässi  gen Dicke ihrer Wände zu Brüchen neigen. Ferner  sind biegsame Hohlleiter bekannt, die aus einem ge  wundenen Metallband hergestellt sind.

   Die Erzeu  gung derartiger     Hohlleiter    erfordert     ebenfalls    eine  komplizierte Vorrichtung, und das Band muss mit  einem weichen Lot     gelötetwerden,:so        dass        derHohlleiter     gegen Temperaturveränderungen empfindlich ist und  einer grösseren Wärmebeanspruchung nicht standhält.    Durch das     erfindungsgemässe    Verfahren zur Her  stellung von Hohlleitern     sollen    die     hauptsächlichen     Mängel und Erzeugungsschwierigkeiten der bisher er  zeugten     üblichen        Hohl'leiterhauptarten    beseitigt wer  den.  



  Das     @erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch .ge  kennzeichnet, dass aus Metall rahmenförmige Ele  mente hergestellt werden, die     vorzugsweise        rechteck-          förmig    oder kreisrund sind, wobei das     Rahmenprofil          diieser        Elemenlbe    die Form     eines    U erhält und die ein  zelnen Elemente     aneinandergereiht    werden und ent  lang ihrer aneinander anliegenden Ränder längs des       Umfanges    fest und leitend miteinander verbunden  werden.  



  Der nach diesem Verfahren hergestellte Hohlleiter  ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus     rahmenförmi-    .  gen Elementen besteht, die vorzugsweise kreisrund  oder     rechteckförmig    sind, wobei das     Rahmenprofil        U-          förmig    ist und damit eine am Umfang eines jeden  Elementes     offene    Rinne bildet und alle Elemente fest  und leitend miteinander verbunden sind.  



  Die lichten Abmessungen eines jeden Elementes  entsprechen dem erwünschten Querschnitt des Hohl  leiters, welcher vorzugsweise     rechteck-    oder kreisför  mig ist. Die äusseren Kanten der     U-förmigen    Rinnen  können     mässig    divergierend ausgebildet sein und die  aneinander angrenzenden Elemente werden entlang  ihres     ganzenUmfanges,    an dem     sie        sichberühren,        mitein-          anderfest    und     leitendverbu,nden.    Die Gesamtlänge<B>des</B>  Hohlleiters ist durch die Anzahl der miteinander ver  bundenen Elemente bestimmt.  



  Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen  Hohlleiters sind in der Zeichnung dargestellt und       nachstehend    näher beschrieben.  



  Bei allen Ausführungsbeispielen hat ein     jedes,        .rah-          menförmige    Element am Umfang eine Rinne und  weist eine Fensteröffnung auf, die dem erwünschten      Querschnitt des Hohlleiters entspricht. Die Rinne auf  dem Aussenumfang des Elementes ist in     Fig.        1b    mit  U bezeichnet. Die äusseren Ränder der Rinne sind  mässig divergierend ausgebildet.     Fig.    la,     1b    und     1e     stellen ein     rechteckförmiges,        Fig.2    ein kreisrundes  Element dar.

   Einzelne Elemente werden im     Ziehpress-          verfahren    aus einem durch Tiefziehen verformbaren  Blech, z. B. Stahl- oder Messingblech, hergestellt.  Nach dem Verformen wird jedes Element für die  Verbindung mit anderen Elementen     vorverarbeitet,     und zwar dadurch, dass es galvanisch mit einer hinrei  chend dicken Kupfer- oder Silberschicht überzogen  wird. Dann werden die Elemente auf einen Dorn 2       (Fig.    3) aufgesteckt. Der Dorn ist beispielsweise aus  einem keramischen     Werkstoff    hergestellt und weist  einen Querschnitt auf, dessen     Abmessungen    mit den  Innenabmessungen des Hohlleiters übereinstimmen.

    Einzelne, in erforderlicher Anzahl     aneinandergereihte     Elemente 1 werden dann entweder unmittelbar durch  Flansche des Hohlleiters .oder mit Hilfe besonderer  Druckunterlagen 3     gegeneinandergepresst    und in an  sich bekannter Weise zusammengelötet. Vorteilhaft  ist es, das Zusammenlöten in einem Ofen unter       Schutzatmosphäre    durchzuführen. Nach erfolgtem Zu  sammenlöten sind die Elemente entlang ihres ganzen  Umfanges miteinander verbunden.

   Im Inneren des  Hohlleiters bilden sich aus dem Hartlot P (Kupfer)       abgerundeteÜbergangs.stellen.Dadurch    wird die.     Gefahr     des     Eindringens    des     Metallisierungsbades    in die Löt  fugen des Hohlleiters beseitigt und eine nachträgliche  Korrosion nach erfolgtem Galvanisieren des fertigen  elastischen Hohlleiters vermieden. Die Festigkeit einer  hergestellten Verbindung ist mehr als hinreichend und  ist wenigstens so gross wie die Festigkeit des zur Her  stellung einzelner Elemente verwendeten Materials.

    Wurden für das Zusammenpressen der Elemente  Druckunterlagen benutzt, dann. werden an den fer  tigen Hohlleiter     nachträglich    noch Flansche in an sich       bekannter    Weise angelötet.  



  Betreffend die Erzeugung einzelner Elemente sei  noch ausgeführt, dass es am vorteilhaftesten ist, das  Blechmaterial mit Hilfe eines geeigneten     Presswerk-          zeu:ges    durch Formstanzen zu verarbeiten. Ein gewis  ser Nachteil besteht darin, dass aus dem Blechmaterial  eine Menge von Abfall übrigbleibt.  



  Dieses Abfallmaterial kann jedoch bei zweck  mässiger Gestaltung der Erzeugung zur Herstellung  anderer Gegenstände weiterverwendet werden. Da  gegen stellt der bei bisher benutzten     Erzeugu.ngs:ver-          fahren    entstehende Abfall, das heisst deformierte  Stücke, .die beim Ziehen der wellenförmigen     Auswöl-          bungen    zerrissen wurden, ein wertloses, für weitere  Erzeugung völlig unbrauchbares Material dar.

   Mit  Rücksicht darauf bedeutet die Tatsache, dass bei der  erfindungsgemässen Erzeugung eine gewisse Menge  von Abfallmaterial entsteht, nur einen unbedeutenden  Nachteil, der sich durch     zweckmässige    Erzeugungs  gestaltung fast vollständig beseitigen     lässt.    Die Herstel  lung beschränkt sich jedoch keineswegs auf     dfie    Verwen  dung von     Presswerkzeugen,    da die     rinnenförmigen       Elemente auch anders hergestellt werden können. Die  Herstellung durch Pressen erscheint     lediglich    als eine  der vorteilhaftesten Erzeugungsmöglichkeiten.  



  Soll der Hohlleiter eine noch grössere Festigkeit  haben als sich allein durch das verwendete Material  erzielen lässt, wobei zu beachten ist, dass im Interesse  einer hinreichenden Biegsamkeit das Material nicht  allzu dick gewählt werden darf, dann ist es vorteil  haft, das dünne Material vor     Aussenverletzungen     (durch Schläge usw.) dadurch zu schützen, dass der  Hohlleiter von aussen her in ein elastisches Schutz  material (Gummi, Kautschuk usw.) einvulkanisiert  wird. Die Schicht des Schutzmaterials ist mit 4 be  zeichnet     (Fig.    4). Durch diese Massnahme wird auch  das äussere Aussehen des fertigen Hohlleiters verbes  sert.  



  Die Abmessungen einzelner Elemente des Hohl  leiters richten sich je nach dem erforderlichen Innen  querschnitt des Hohlleiters, der wiederum durch die  zu übertragende Frequenz bestimmt ist. Danach rich  tet sich auch die axiale Breite einzelner Elemente. Für  ein vorgegebenes Frequenzband ist die Dämpfung  kleiner als 0,3     db    pro 0,5 m bei einer hinreichend  grossen     Frequenzbandbreite.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung biegsamer Hohlleiter, dadurch gekennzeichnet, dass aus Metall rahmenför- mige Elemente hergestellt werden, wobei das Rah menprofil dieser Elemente die Form eines U erhält und die einzelnen Elemente aneinandergereiht werden und entlang ihrer aneinander anliegenden Ränder längs des Umfanges fest und leitend miteinander verbunden werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elemente im Pressverfahren hergestellt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindung der Elemente durch ein Hartlot in einem Ofen unter Schutzatmo sphäre erfolgt. PATENTANSPRUCH 1I Biegsamer Hohlleiter, hergestellt nach dem Ver fahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus rahmen- förmigen Elementen besteht, wobei das Rahmenprofil U-förmig ist und damit eine am Umfang eines jeden Elementes offene Rinne bildet -und alle Ringelemente fest und leitend miteinander verbunden sind. UNTERANSPROCHE 3.
    Biegsamer Hohlleiter nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente mitein ander durch Lot verbunden sind. 4. Biegsamer Hohlleiter nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass er am Aussenumfang mit elastischem Material überzogen ist.
CH8184759A 1959-12-14 1959-12-14 Verfahren zur Herstellung biegsamer Hohlleiter und nach dem Verfahren hergestellter Hohlleiter CH377415A (de)

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FR814655A FR1244178A (fr) 1959-12-14 1959-12-31 Procédé de fabrication d'un conducteur creux flexible et conducteur conforme à celui obtenu à l'aide du procédé ou d'un procédé similaire

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