CH377530A - Form- oder Pressteil aus porösem, vorzugsweise faserigem Werkstoff - Google Patents

Form- oder Pressteil aus porösem, vorzugsweise faserigem Werkstoff

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CH377530A
CH377530A CH3962156A CH3962156A CH377530A CH 377530 A CH377530 A CH 377530A CH 3962156 A CH3962156 A CH 3962156A CH 3962156 A CH3962156 A CH 3962156A CH 377530 A CH377530 A CH 377530A
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CH
Switzerland
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molded
pressed part
impregnating agent
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porous
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CH3962156A
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Helmut Friedrich Elmar
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Helmut Friedrich Elmar
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/16Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Form- oder     Pressteil    aus porösem, vorzugsweise faserigem     Werkstoff       Die Erfindung betrifft einen Form- oder     Pressteil     aus porösen, insbesondere faserigen Werkstoffen, z. B.  Holzfasern, Papier- und Korkabfällen, Schilf, Stroh  oder ähnlichem, die z. B. als Isolier- und     Dämmplatte     für Bauzwecke verwendbar sind.  



  Es ist bekannt, zum Zwecke der Erhöhung der  Feuerfestigkeit und der Oberflächenhärte, oder auch  zur Steigerung der Undurchlässigkeit gegen Wasser  und Wasserdampf und der Widerstandsfähigkeit gegen  Chemikalien und mechanische     Oberflächenbeanspru-          chungen,    die betreffenden Werkstücke mit einem  filmartigen Überzug aus geeigneten Streichmassen,  beispielsweise aus Kunstharzen oder filmbildenden  Phenol- oder     Harnstoff-Formaldehyd-Kondensations-          produkten    zu versehen.

   Es ist weiter bekannt, die  Werkstücke mit dünnflüssigen Lösungen der genann  ten Stoffe in der     ganzen    Dicke zu durchtränken und  dann beispielsweise unter Anwendung von Druck und  Wärme     auszuhärten.     



  Während im ersteren Fall nur die     Oberfläche    des  Werkstückes verändert bzw. veredelt und     infolge     Schrumpfung des     folienbildenden    Überzuges nur zeit  weise geschützt wird, erfolgt im letzteren Fall auch  eine Beeinflussung des inneren Gefüges des Werk  stückes, die demselben z. T.     veränderte    Eigenschaften  verleiht, die aber nicht alle erwünscht sind.  



  So würde z. B. eine aus Holzspan, Stroh, Torf  oder ähnlichen Faserstoffen hergestellte Platte nach  dem Überziehen mit Kunstharzen oder dergleichen  wohl eine bessere, widerstandsfähigere Oberfläche er  halten, die übrigen Eigenschaften, darunter aber auch  die geringe Festigkeit der Platte, unverändert bleiben.  Solche bisher bekannten     überzugsfihne    haben den  Nachteil, dass ihre Eigenelastizität geringer ist als die  des gepressten oder     ungepressten    porösen Werkstückes,    dass also der Film reisst und damit den Schutz des  Werkstückes hinfällig macht.

   Unterzieht man eine  solche Platte dagegen einer Imprägnierung durch  Tränken mit Kunstharzen oder dergleichen, wobei  eine vollkommene Durchsetzung der Platte mit dem  Imprägnierstoff stattfindet, so werden nicht nur die  Oberflächeneigenschaften derselben verbessert, son  dern im allgemeinen auch deren Festigkeit und Form  beständigkeit, ausserdem wird das ganze innere Ge  füge des Werkstückes verändert.

   Dabei werden jedoch  alle oder fast alle Poren auch im Innern des Werk  stückes gefüllt, so dass dasselbe nicht nur einen gro  ssen Teil seiner     Isolierfähigkeit    gegen Schall, Wärme  und Kälte, sondern auch den Vorzug des ursprüng  lich leichten     spezifischen    Gewichts     verliert.    Ausser  dem benötigt diese vollkommene     Durchtränkung    ver  hältnismässig grosse Mengen an     Imprägniermitteln    und  ist, falls die Behandlung unter Druck durchgeführt  werden muss, umständlich und daher insgesamt ziem  lich teuer.  



  Der erfindungsgemässe Form- oder     Pressteil    weist  diese Nachteile nicht auf. Als Komponenten kom  men vorzugsweise billige Werkstoffe, wie     Holzfasern,     Stroh, Stroh- und Korkabfälle oder dergleichen     in     Betracht.  



  Der Form- oder     Pressteil    gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass diese eine von einem  Imprägniermittel durchdrungene Oberflächenschicht  und einen von dem Imprägniermittel freien Kern auf  weist. In der Praxis wird das fertige Form- oder       Pressteil    durch Tauchen oder Aufspritzen derart     mit     einer Luft- oder ofentrocknenden     Imprägnierung    auf  der Basis flüssiger Kunstharze oder     kunstharzähn-          licher    Verbindungen versehen, dass dieses, wie gesagt,  von dem Imprägniermittel nicht vollständig durch  drungen ist.

        Ein solches Form- oder     Pressteil    besitzt neben  einer     hinsichtlich    ihrer Empfindlichkeit gegen Feuch  tigkeit und chemische und mechanische Beanspru  chungen verbesserten Oberfläche auch eine erhöhte  allgemeine Festigkeit und     Formhaltigkeit    sowie Un  durchlässigkeit gegen Wasser und Wasserdampf. Die  bei den genannten Werkstoffen von Natur aus gute       Isolierfähigkeit    gegen Schall und Wärme und ihr  leichtes spezifisches Gewicht bleiben dabei weit  gehend erhalten.

   Auch das Aussehen der     Oberfläche     des Form- oder     Pressteils    kann beliebig beeinflusst  werden, wenn bereits bei der Herstellung der Werk  stücke Zusätze, wie Steinmehl, Sand, Schlamm und  dergleichen, beigegeben werden.  



  Als Imprägniermittel kommen vorzugsweise Poly  esterharze in Zusammensetzung mit     Lösungsmitteln     und Pigmenten oder aus     Epichlorhydrin    gebildete  Kondensationsprodukte wie     Epoxyharze,    in Frage.  Die Teile können bereits vor der Imprägnierung eine  beliebig gestaltete Aussenfläche aufweisen, d. h. bei  spielsweise gefärbt, gespachtelt,     furniert    oder auch  tapeziert sein, so dass nach dem Imprägnieren  keinerlei Bearbeitung derselben mehr erforderlich ist,  und die Werkstücke sofort verwendbar sind.

   Ge  gebenenfalls kann auch das Imprägniermittel mit  Farbzusätzen versehen sein und derart dem     Form-          oder        Pressteil    gleichzeitig jede gewünschte Farbtönung  verliehen werden.  



  Der erfindungsgemässe     Form-    oder     Pressteil    eignet  sich nicht nur für formbeständige, isolierende, fertige,  hochwertige, leicht     montierbare    Flächenverkleidungen  und Schalldämmungen für den Innenausbau von Bau  werken, sondern auch für Dach- und Fassadenab  deckungen und dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Form- oder Pressteil aus porösem, vorzugsweise faserigem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe eine von einem Imprägniermittel durchdrun gene Oberflächenschicht und einen von dem Imprä gniermittel freien Kern aufweist. Il. Verfahren zur Herstellung eines imprägnierten Form- oder Pressteils nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Form- oder Pressteil derart mit einem Imprägnierungsmittel behandelt wird, dass dieses nicht in den Kern eindringt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Form- oder Pressteil nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Imprägniermittel aus Polyesterharzen in Zusammensetzung mit Lösungs mitteln besteht. 2. Form- oder Pressteil nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Imprägniermittel aus Epichlorhydrin gebildete Kondensationsprodukte, wie Epoxyharze, enthält. 3. Form- oder Pressteil nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Imprägniermittel Farb stoffe enthält. 4. Form- oder Pressteil nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der poröse Werkstoff mineralische Stoffe, wie Sand oder Schlamm, enthält. 5.
    Form- oder Pressteil nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Imprägniermittel nicht schrumpfende Kunstharze enthält.
CH3962156A 1955-11-17 1956-11-15 Form- oder Pressteil aus porösem, vorzugsweise faserigem Werkstoff CH377530A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4142438A1 (de) * 1991-12-20 1993-06-24 Baehre & Greten Platte und verfahren zu deren herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4142438A1 (de) * 1991-12-20 1993-06-24 Baehre & Greten Platte und verfahren zu deren herstellung

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