CH377576A - Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Gutes - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Gutes

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CH377576A
CH377576A CH8038759A CH8038759A CH377576A CH 377576 A CH377576 A CH 377576A CH 8038759 A CH8038759 A CH 8038759A CH 8038759 A CH8038759 A CH 8038759A CH 377576 A CH377576 A CH 377576A
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CH
Switzerland
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frame
towing vehicle
lever
dependent
resilient
Prior art date
Application number
CH8038759A
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English (en)
Inventor
Lely Cornelis Van Der
Original Assignee
Patent Concern Nv
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Gutes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Gutes, mit einem Gestell und einer Anzahl von   Rechengliedern,    wobei das Gestell mit mindestens zwei Befestigungsgliedern versehen ist, mit denen die Vorrichtung mit einem Zugfahrzeug lösbar gekuppelt ist.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art derart an einem Zugfahrzeug zu befestigen, dass die   Ubertragung    der beim Lenken auftretenden Unregelmässigkeiten auf die Vorrichtung auf ein Mindestmass   herabge-    setzt wird. Gemäss der Erfindung wird d'ies dadurch erzielt,   dal3    mindestens ein Befestigungsglied federnd ausgebildet ist und die übrigen Befestigungsglieder derart bewegbar angeordnet sind, dass die Vorrichtung gegenüber dem Fahrzeug bei unerwünschten seitlichen Bewegungen desselben in wenigstens annähernd waagrechter Richtung nachgiebig ausweicht.



   Bei einer günstigen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung besteht das federnde Befestigungsglied aus einem mit dem Zugfahrzeug festverbundenen Teil und einem mit dem Gestell verbundenen Teil. Die Teile sind gegeneinander verschiebbar und wirken mit mindestens einem federnden Element zusammen, das sie in, einer bestimmten Lage zueinander zu halten bestrebt ist.



   Die Befestigung zwischen dem zweiten Befestigungsglied und dem Zugfahrzeug ist zweckmässig derart ausgebildet,   dal3    sich die Vorrichtung um einen in der Nähe dieses Gliedes liegenden Punkt drehen kann.



   Die Erfindung wird an Hand zweier vorteilhafter Ausführungsbeispiele näher erläutert.



   Fig.   1    zeigt eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung.



   Fig. 2 zeigt teilweise einen Schnitt, teilweise eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig.   1    längs der Linie 11-11 der Fig. 1.



   Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch einen Einzelteil der Vorrichtung nach den Fig.   1    und 2.



   Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch einen anderen Einzelteil der Vorrichtung nach Fig. 1.



   Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung.



   Fig. 6 zeigt in grösserem Massstab eine   Rück-    ansicht der B, efestigung der Vorrichtung an dem Schlepper in Richtung des Pfeiles VI-VI der Fig. 5.



   Fig. 7 zeigt in grösserem Massstab eine Draufsicht auf ein Befestigungsglied, durch welches die Vorrichtung an den Schlepper gekuppelt ist.



   Fig. 8 zeigt teilweise eine Ansicht und teilweise einen Schnitt eines Befestigungsgliedes in Richtung des Pfeiles VIII der Fig. 7.



   Fig. 9 zeigt eine Ansicht des Befestigungsgliedes in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 7.



   Fig. 10 zeigt einen Schnitt durch den federnden Mechanismus in Richtung des Pfeiles X-X der Fig. 8.



   Die in den Fig.   1    und 2 dargestellte Vorrichtung enthält ein Gestell 1, an dem mittels Kurbeln vier Rechenräder 2,3,4 und 5 angebracht sind, durch welche das am Boden liegende Material, z. B. Erntegut, seitlich versetzt werden kann. Das Gestell ist ausserdem mit drei Befestigungsgliedern   6,    7 und 8 versehen, durch welche die Vorrichtung an einer Hebevorrichtung 9 eines Schleppers 10 lösbar befestigt ist. Das erste Befestigungsglied 6 enthält einen Zylinder   11,    der am Gestell der Vorrichtung befestigt ist. In diesem Zylinder ist eine zur Führung dienende Achse 12 angeordnet, auf der ein kolben förmiger Teil 13 verschiebbar ist. Der Kolben 13 ist mit Hilfe eines Zapfens 14 an den unteren rechten Arm 15 der Hebevorrichtung 9 angelenkt.

   Beiderseits des Kolbens 13 sind auf der Achse 12 aus Druckfedern 16 und 17 bestehende nachgiebige Elemente angeordnet, die mit dem mit dem Schlepper verbundenen Kolben 13 und mit dem mit dem Gestell 1 verbundenen Zylinder 11 des Befestigungsglieds 6 zusammenwirken. Die nachgiebigen Elemente sind bestrebt, die beiden Teile in einer bestimmten relativen Lage zu halten. In der Gleichgewichtslage liegt der Kolben 13 wenigstens nahezu in der Mitte des Zylinders 11. Das zweite Befestigungsglied 7 besteht aus einem Rohr 18, das an dem Gestell 1 der Vorrichtung befestigt ist. In diesem Rohr ist eine Achse 19 angeordnet, die mittels eines zu ihr senkrechten Zapfens 20 an den unteren linken Hebearm 21 der Hebevorrichtung 9 angelenkt ist. Die in dem Rohr 18 verschiebbare Achse 19 ist mit Hilfe von zwei Stiften 22 in mehreren Lagen feststellbar.

   Das Befestigungsglied 8 enthält zwei am Gestell angebrachte Arme 23, zwischen denen der obere Hebearm 24 der Hebevorrichtung 9 mit Hilfe einer Achse 25 befestigt werden kann, die durch in den Armen 23 vorgesehene Löcher steckbar ist.



   Bei Fortbewegung in Richtung des Pfeiles I versetzen die Rechenräder 2 bis 5 der Vorrichtung, die in zwei Arbeitslagen übergeführt werden kann, das Erntegut seitlich. In der durch ausgezogene Linien dargestellten Arbeitslage, in der die Rechenräder 2 bis 5 in einer Reihe liegen, bildet die Vorrichtung einen Seitenrechen, während in einer zweiten Arbeitslage, in der die Rechenräder 4 und 5 in der durch gestrichelte Linien dargestellten Lage am Gestell angebracht sind, die Vorrichtung einen Schwadwender bildet. Bei Fortbewegung des Schleppers treten Unregelmässigkeiten beim Lenken infolge Unebenheiten des Bodens oder aus anderen Gründen auf. Diese Unregelmässigkeiten werden insbesondere dadurch hervorgerufen, dass die Vorderräder des Schleppers nicht stets die gleiche Lage zum Fahrgestell des Schleppers einnehmen oder dass sie schlüpfen.

   Durch die Ausbildung des Befestigungsgliedes 6 auf die vorstehend geschilderte Weise werden die sonst infolge dieser Unregelmässigkeiten beim Lenken hervorgerufenen Bewegungen der Vorrichtung in der waagrechten Ebene vermieden.



   Die Vorrichtung ist in der Nähe des Befestigungsgliedes 6 in Fahrtrichtung gegenüber dem Schlepper beweglich. Bei dieser Bewegung in der waagrechten Ebene verschiebt sich der Kolben 13 auf der Achse 12 im Zylinder 11, wobei die Feder 16 oder die Feder 17 komprimiert wird. Um diese Bewegungen zu ermöglichen, ist das Befestigungsglied 8 derart gestaltet, dass die Achse 25 in den Löchern der Arme 23 einen gewissen Spielraum hat, während der Zapfen 20 in seinem Lager im Hebearm 21 gelenkig angeordnet ist, so dass die Vorrichtung sich gleichsam um eine senkrechte Achse nahe dem Befestigungsglied 8 dreht.



   Den infolge von Unregelmässigkeiten beim Lenken ausgeführten Bewegungen des Schleppers setzen die Rechenräder 2,3,4 und 5 bei ihrer   Beriih-    rung des Bodens einen Widerstand entgegen, der durch das vor den Rechenrädern befindliche Material unterstützt wird. Um diesen Bewegungen des Schleppers zu folgen, müssen die Rechenräder zu  sätzliche    Bewegungen über den Boden ausführen.



  In bestimmten Fällen müssen sie das vor ihnen liegende Material in einer zur Radebene senkrechten Richtung seitlich versetzen. Vollführt der Schlepper Bewegungen infolge Unregelmässigkeiten beim Steuern, so wird die Vorrichtung gegenüber dem Schlepper ausweichen, wobei entweder die Feder 16 oder die Feder 17 gespannt wird. Vor Erreichen der Endlage einer der beiden Federn, in der die Vorrichtung den seitlichen Bewegungen des Schleppers folgen würde, ist die Abweichung des Schleppers von der gewünschten Fahrtrichtung meist wiederhergestellt.



   Die Vorrichtung ist daher der vom Schlepper ausgeführten unerwünschten Bewegung nicht gefolgt.



  Auf diese Weise werden die beim Lenken des Schleppers auftretenden Unregelmässigkeiten durch das Befestigungsglied 6 ausgeglichen und nicht oder nur geringfügig auf das Gestell der Vorrichtung übertragen. Infolgedessen behält die Rechenradreihe   wäh-    rend der Fortbewegung praktisch stets die gleiche Lage gegenüber der Fahrtrichtung I bei, so dass durch die Vorrichtung ein genau gerader Schwaden gebildet wird. Wenn die Vorrichtung nicht in waagrechter Ebene gegenüber dem Schlepper beweglich wäre, dann würden die Rechenräder den   Unregelmässig-    keiten folgen. Insbesondere das letzte Rechenrad 5, das in einem grösseren Abstand von dem Schlepper liegt als die anderen Rechenräder, würde dabei grosse Abweichungen in der waagrechten Ebene erfahren, und zwar im wesentlichen senkrecht zur Fahrtrichtung.

   Diese Bewegungen hätten einen unregelmässigen Schwaden zur Folge, so dass eine weitere Bearbeitung des Materials erschwert oder unmöglich   gethacht    würde. Die schräge Lage der Rechenräder gegenüber der Fahrtrichtung I lässt sich im übrigen durch Verschiebung der Achse 18 im Rohr 19 ändern, wobei sich das Gestell um eine in der Nähe des Befestigungsgliedes 6   befind-    liche (gedachte) Achse dreht. Durch diese Umstellung der Vorrichtung kann die Arbeitsbreite   geän-    dert werden, was besonders zweckdienlich sein kann in der Arbeitslage eines Seitenrechens.



   Die in den Fig.   5    bis 10 gezeigte   Ausführungs-    form der Vorrichtung ist mit einem Gestell 31 versehen, an dem vier Rechenräder angeordnet sind.



  Zwei Rechenräder 32 und 33 sind in Fig. 5 dargestellt. Die Vorrichtung ist durch drei Befestigungsglieder 36,37 und 38 an die Hebevorrichtung 39 eines Schleppers 40 gekuppelt. Die Befestigungsglieder 36 und 37 sind mit den unteren Hebeln 41 und 42 und das Befestigungsglied 38 ist mit dem oberen Hebel 43 der Hebevorrichtung 39 verbunden. 



  Eine Platte 45 des Befestigungsgliedes 37 ist am Rahmenbalken 44 des Gestelles 31 angeschweisst. Die Platte 45 ist senkrecht angeordnet und ist mit einem unterhalb des Balkens 44 liegenden, waagrechten Flansch 46 versehen. Die Platte 45 ist mittels zweier Stege 47 und 48 mit einer Platte 49 verbunden, die auf der unteren Seite einen waagrechten Flansch 50 besitzt. Die Platten 45 und 49 mit den waagrechten Flanschen 46 bzw. 50 bilden eine Führung für verschiebbar auf ihnen angeordnete Träger 51 und 52. Der vertikale Teil 53 des Trägers 51 liegt an der Platte 45, während der horizontale Teil 54 auf dem Flansch   46    aufruht. Der vertikale Teil 55 des Trägers 51 erstreckt sich längs des Flansches   46    nach unten.

   Der Träger 52 besitzt einen vertikalen Teil 56, der an der Platte 49 liegt, einen horizontalen Teil 57, der auf dem Flansch 50 aufruht, und einen vertikalen Teil 58, der sich längs des Flansches 50 nach unten erstreckt. Am unteren Ende des Teiles 55 ist ein federnder Mechanismus 59 befestigt, der mit zwei Stegen 60 und 61 an dem Teil 58 des Trägers 52 befestigt ist. Auf diese Weise bilden die Träger 51 und 52 und der federnde Mechanismus 59 eine Einheit, die auf den Flanschen 46 und 50 aufruht. Die Träger 51 und 52mit dem federnden Mechanismus 59 sind auf den Führungen 46 und 50 verschiebbar und mit Hilfe eines   Verriegelungsstiftes    62 in verschiedenen Lagen feststellbar. Dieser Stift 62 ist zu diesem Zweck in Löcher 63 und 64 der Teile 53 bzw. 56 sowie in eines der Locher 65 und eines der Löcher 66 der Platten 49 bzw. 45 einsteckbar.

   Der federnde Me  chanismus    59 besteht aus einem zylindrischen Ge  häuse    67, das an dem Träger 51 befestigt ist. In diesem Gehäuse ist ein Teil 68 verschiebbar angeordnet.



   Dieser zweite Teil 68 besteht aus zwei mit Abstand zueinander angeordneten   kolbenanigen Blök-    ken 69 (Fig. 8 und 10), die durch einen Steg 70 verbunden sind. Beiderseits des Teiles 68 ist je ein nachgiebiges Element in Form einer Druckfeder 71 angeordnet, von denen nur eines in Fig. 8 dargestellt ist. Die nicht dargestellte Feder erstreckt sich zwischen dem Teil 68 und dem Boden 72 des zylindrischen Gehäuses 67, während die andere Feder 71 zwischen dem Teil 68 und dem durch Bolzen 74 am Gehäuse 67 befestigten Deckel 73   angeord-    net ist.



   Mit der Platte 45 ist ein Hebel 75 durch eine waagrechte Achse 76 verbunden, die am oberen Ende der Platte 45 angeordnet ist und oberhalb des Rahmenbalkens 44 liegt. Am unteren Ende 77 ist der Hebel 75 mit einem Stift 78 versehen, durch den das Befestigungsglied mit dem unteren Hebel 42 der Hebevorrichtung 39 des Schleppers lösbar gekuppelt ist.



   Zwischen der Achse 76 und dem unteren Ende 77 ist der Hebel 75 mit einem Stift 79 versehen, der durch ein Loch 80 in der Wandung des Ge  häuses    67 geführt ist und zwischen den kolbenartigen Blöcken 69 liegt   (Fig.      8    und 10). Um den Hebel 75 montieren und den Stift 79 zwischen die Blöcke 69   oinführen    zu können, ist das zylindrische Gehäuse 67 am unteren Ende mit einem Loch 81 versehen.



   Das Befestigungsglied 36 besteht aus einem Stab 82, der sich von dem Balken 44 nach unten erstreckt und am unteren Ende mit einem Stift 83 versehen ist, der mit dem unteren Hebearm 41 der Hebevorrichtung 39 lösbar verbunden ist (Fig. 6).



  Das Befestigungsglied 38 besteht aus zwei Armen 84 und 85, die an einem Balken 86 des Gestelles 31 befestigt sind und mittels eines Stiftes 87 mit dem oberen Hebel 43 der Hebevorrichtung 39 gekuppelt ist.



   Die Vorrichtung kann während ihrer   Vorwärts-    bewegung durch den Schlepper diesem gegenüber in waagrechter Richtung nachgiebig ausweichen.



  Die Ausweichung wird dadurch ermöglicht,   dal3    die Stifte 83 und 87 der Befestigungsglieder 36 bzw.



  38 mit einem gewissen Spiel mit den Hebeln 41 bzw. 43 gekuppelt sind, während der Stift 78 durch Schwenken des Hebels 75 um die Achse 76 gegen über der Vorrichtung verstellt werden kann.



   Bei Schwenkung des Hebels 75 werden auch der Stift 79 und der Teil 68 bewegt. Die Federn 71, die mit dem Gehäuse 67 und dem Teil 68 zusammenwirken, werden den Teil 68 in der Mitte des Gehäuses 67 zu halten bestrebt sein, so dass die Ausweichung der Vorrichtung nachgiebig vollzogen wird. Bei der nachgiebigen Ausweichung bewegen sich das zylindrische Gehäuse 67 und der Teil 68 gegeneinander, wobei das zylindrische Gehäuse 67 unverschiebbar mit dem Gestell der Vorrichtung verbunden ist, während der Teil 68 den   Bewegun-    gen der Vorrichtung nicht folgt, da er durch den Hebel 75 fest mit dem Schlepper 40 gekuppelt ist.



  Dadurch, dass der Schlepper 40 nicht direkt, sondern über den Hebel 75 mit dem nachgiebigen Mecha  nismus    59 gekuppelt ist, fängt der Mechanismus die auf ihn einwirkenden Kräfte in günstiger Weise federnd ab. Die Bewegung des Stiftes 79 gegen über dem Gehäuse 67 wird durch eine entsprechende Dimensionierung des Loches   80    ermöglicht.



   Die durch die Platten 45 und 49 und die Stege 47 und 48 gebildete   Offnung    bildet für den Hebel 75 eine in der Fahrtrichtung in der Nähe des   federn-    den Mechanismus 59 liegende Führungsbahn, die den Hebel örtlich abstützt.



   Die Lage der Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes lässt sich gegenüber dem Schlepper dadurch ändern, dass der federnde Mechanismus 59 gegenüber dem Gestell der   Vo. rrichtung    verstellt wird. Diese Verstellung lässt sich durch Verschiebung der Träger 51 und 52 mit it dem federnden Mechanismus 59 auf der durch die Platten 45 und 49 mit ihren Flanschen 46 und 50 gebildeten Führung durchführen. Der Mechanismus 59 wird in einer anderen Lage durch den   Verriege-      lungsstift      62    verriegelt, der zu diesem Zweck in andere Löcher 65 und 66 gesteckt wird.

   Bei der Verschiebung dreht sich der Hebel 75 um die Achse 76 und nimmt eine andere Lage ein, da er mit dem Stift 79 an dem Teil 68 befestigt ist, der durch die Federn 71 in einer Mittellage gegenüber dem zylindrischen Gehäuse 67 gehalten wird.



   Das Befestigungsglied 37 ist derart am Rah  menbalken    44 befestigt, dass sich der federnde Mechanismus 59 und dessen Führung parallel zur Fahrt richtung der Vorrichtung erstrecken, während der Stift 78 mit Bezug auf das Gestell 31 der Vorrichtung in Fahrtrichtung des Schleppers beweglich ist.



  Das Gestell wird sich infolgedessen bei der Lagen änderung in waagrechter Richtung zu dem Schlepper 40 verschwenken. Die nachgiebige Ausweichung der Vorrichtung erfolgt ebenfalls in waagrechter Richtung, da der federnde Mechanismus 59 sich in waagrechter Richtung erstreckt. Bei der   genann-    ten Lagenänderung der Vorrichtung liegt die   Dreh-    achse der Bewegung zwischen der Vorrichtung und dem Schlepper in der Nähe des   Befestigungsglie-    des 36.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Materials, mit einem Gestell und einer Anzahl von Rechengliedem, wobei das Gestell mit mindestens zwei Befestigungsgliedern versehen ist, mit denen die Vorrichtung mit einem Zugfahrzeug lösbar gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Befestigungsglied (6,37) federnd ausgebildet ist und die übrigen Befestigungsglieder (7,8 bzw. 36,38) derart bewegbar angeordnet sind, dass die Vorrichtung gegenüber dem Fahrzeug bei unerwünschten seitlichen Bewegungen desselben in wenigstens annähernd waagrechter Richtung nach giebig ausweicht.
    UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Befestigungsglied (6, 37) durch einen mit dem Zugfahrzeug (10 bzw. 40) festverbundenen Teil (13 bzw. 68) und einen mit dem Gestell (1 bzw. 31) festverbundenen Teil (11 bzw. 67) gebildet ist und dass die Teile (13 und 11 bzw. 68 und 67) gegeneinander verschiebbar sind und mit mindestens einem federnden Element (16 und 17 bzw. 71) zusammenwirken, das sie in einer bestimmten Lage zueinander zu halten bestrebt ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal3 der mit dem Zugfahrzeug (10 bzw. 40) verbundene Teil (13 bzw. 68) längs einer mit dem Gestell (1 bzw. 31) verbundenen Führung (12 bzw. 67) beweglich ist, wobei beiderseits dieses Teiles (13 bzw. 68) eine Druckfeder (16 und 17) bzw. 71) vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus einer in einem Zylinder (11) angeordneten Achse (12) besteht, auf der ein mit dem Zugfahrzeug (10) verbundenes, kolbenartiges Glied (13) verschiebbar ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekonnzeichnet, dal3 das zweite Befestigungsglied (7 bzw. 36) mit dem Zugfahrzeug derart gelenkig verbunden ist, dal3 die Vorrichtung um einen in der Nähe dieses Befestigungsgliedes (7 bzw. 36) liegenden Drehachse schwenkbar ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass drei Befestigungsglieder (6,7 und 8 bzw. 36,37 und 38) vorgesehen sind, mittels welcher die Vorrichtung an eine Dreipunkt-Hebe- vorrichtung des Zugfahrzeuges kuppelbar ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeiclmet, dass das erste Befestigungsglied (6 bzw. 37) mit einem der unteren Hebearme (15 bzw.
    42) der Hebevorrichtung (9 bzw. 39) des Zugfahrzeuges (10 bzw. 40) gekuppelt ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Befestigungsglied (7) aus einem mit dem Gestell (1) verbundenen Rohr (18) und einer mit dem Zugfahrzeug (10) verbunde- nen, in dem Rohr (18) verschiebbaren Achse (19) besteht, die in mindestens zwei Lagen in dem Rohr (18) feststellbar ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anderung der Lage der Vorrichtung gogenüber dem Zugfahrzeug der federnde Mechanismus (59) verstellbar und in mindestens zwei Lagen relativ zum Gestell (13) der Vorrichtung g und/oder zum Zugfahrzeug verriegelbar ist.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Mechanismus (59) längs einer Führung (46, 50) verschiebbar am Gestell der Vorrichtung angebracht ist.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (46,50) nahezu waagrecht verläuft.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (46,50) wenig- stens annähernd in Fahrtrichtung der Vorrichtung verläuft.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der am Zugfahrzeug (40) angeordnete Teil (68) über einen Hebel (75) mit diesem verbunden ist.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (75) gelenkig an einem Balken (44) des Gestells (31) der Vorrichtung befestigt ist, wahrend das Zugfahrzeug (40) durch den Hebel (75) mit einem der Teile des federnden Mechanismus (59) verbunden ist.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (75) um eine wenigstens nahezu waagrechte Achse des Gestells drehbar ist.
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Hebels (75) mit einem der Teile des federnden Mechanismus (59) zwischen der Gelenkachse (76) des Hebels (75) und der Kupplung (78) des Hebels (75) mit dem Zugfahrzeug liegt.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel in der Nähe semer Befestigung an dem federnden Mechanismus (59) l#ngs einer Führungsbahn verläuft, die fest an dem Gestdl der Vorrichtung angebracht ist
CH8038759A 1958-12-03 1959-11-09 Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Gutes CH377576A (de)

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