CH377640A - Photographische Kamera mit Belichtungssteuermechanik - Google Patents

Photographische Kamera mit Belichtungssteuermechanik

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Publication number
CH377640A
CH377640A CH653060A CH653060A CH377640A CH 377640 A CH377640 A CH 377640A CH 653060 A CH653060 A CH 653060A CH 653060 A CH653060 A CH 653060A CH 377640 A CH377640 A CH 377640A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
camera according
control mechanism
dependent
exposure control
lever
Prior art date
Application number
CH653060A
Other languages
English (en)
Inventor
Wiessner Manfred
Hennig Walter
Loose Erhard
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit     Belichtungssteuermechanik       Vorliegende Erfindung betrifft eine photogra  phische Kamera mit von einer     Belichtungssteuer-          mechanik    einstellbarer Blende und einer mit dem       Verschlussablauf    synchronisierten Zündvorrichtung  für Blitzlicht.  



  Es sind bereits Kameras dieser Art     bekann#t     geworden, bei denen zum Zwecke der Durchführung  von Blitzlichtaufnahmen die automatische Einstellung  der Blende ausgeschaltet wird. Die Blende ist dann  unabhängig von der     Belichtungssteuermechanik    von  Hand einstellbar, wobei sich der     Blendenwert    durch  rechnerische     überlegungen    des Photographierenden  als von Blitzleitzahl und Entfernung abhängige  Grösse ermitteln     lässt.    Es sind auch schon Einstell  vorrichtungen für die Belichtungsfaktoren Blende  und Entfernung für die Belange von Blitzaufnahmen  bekannt geworden,

   die jedoch entweder grösseren  Aufwand an Bauteilen oder einer Automatisierung  von Einstellvorgängen     entgegenstrehende    zusätzliche  Beobachtung von Skalen erfordern.  



  Aufgabe der Erfindung ist das Vermeiden vor  stehender Nachteile durch Schaffung einer neuen  Umschaltvorrichtung für die     Belichtungssteuer-          mechanik    von Tageslichtaufnahmen auf Blitzlicht  aufnahmen.  



  Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht,     dass     ein zur Umschaltung der     Belichtungssteuermechanik     von Tageslichtaufnahmen auf Blitzlichtaufnahmen  vorgesehener Schalthebel mit einer den Ablauf des       Blendeneinstellers    begrenzenden Sperre     kuppelbar    ist.  Auf diese Weise wird die     Belichtungssteuermecha#nik     nicht abgeschaltet, sondern lediglich der obere  Grenzwert für die     Blendenöffnungen    festgelegt.

   Der  vorzugsweise mit einer das     Blitzlichtanschlussnippel     verdeckenden Kappe ausgerüstete Schalthebel ist  einem besonderen Merkmal der Erfindung zufolge  mit einer Sperre, die     zweckmässigerweise    von einer    Feder gegen einen Anschlag gezogen wird, gekuppelt,  der im Hinblick auf die     Verstellbarkeit    des     Mess-          werkes    zum Zwecke der Berücksichtigung weiterer  Belichtungsfaktoren wie Blitzleitzahl und Filmemp  findlichkeit vorzugsweise auf dem Systemträger oder  dem     Rückschlussring    angeordnet ist.  



  Die Einzelheiten der Erfindung sind aus einem  dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel  zu erkennen. Es zeigen:       FinG.   <B>1</B> und<B>3</B> die für Blitzlichtaufnahmen einge  stellte     Belichtungssteuermechanik    und       Fig.    2 die für Tageslichtaufnahmen eingestellte       Belichtungssteuermechanik.     



  Im Kameragehäuse<B>1</B> ist um die Schraube 2  drehbar das aus Systemträger<B>3,</B>     Rückschlussring    4,  Kernmagnet<B>5</B> und Drehspule<B>6</B> bestehende     Kern-          magnetmesswerk    angeordnet. Mit der Drehspule<B>6</B>  ist der Steg<B>7</B> verbunden-, dessen Zeiger<B>8</B> im     Leucht-          rahmen   <B>9</B> des Suchers<B>10</B> sichtbar ist und dessen  Anschlag<B>11</B> im Wege der Treppenkurve 12 des       Blendeneinstellers   <B>13</B> pendelt.

   Um die Schraube 2  drehbar ist ferner der Sperrhebel 14 angeordnet,  dessen erster Arm<B>15</B> im Wege des Steges<B>7</B> und  dessen zweiter Arm<B>16</B> im Wege des Vorsprunges  <B>17</B> der Schaltstange<B>18</B> liegt, während sein dritter  Arm<B>19</B> mit dem Anschlag 20 zusammenarbeitet.  



  Im Kameragehäuse<B>1</B> ist mittels Schrauben 21  die Platte 22 befestigt, in der Schrauben<B>23</B> und  24 sitzen, welche zur Führung des     Blendenein-          stellers   <B>13</B> sowie des     Stellschiebers   <B>25</B> dienen. Ferner  ist in Lappen<B>26</B> der Platte 22, die sich durch  die Feder<B>27</B> von der Platte 22 abstützende Schalt  stange<B>18</B> gelagert. Der     Stellschieber   <B>25</B> wird von  der Feder<B>28</B> über den Arm<B>29</B> des Systemträgers<B>3</B>  gegen die     Stellkurve   <B>30</B> gedrückt.  



  Hinter der Öffnung<B>31</B> im Kameragehäuse<B>1</B> ist  auf dem Lappen<B>32</B> der Platte 22 das Blitzlicht-           anschlussnippel   <B>33</B> befestigt, welches über die Lei  tung 34 mit einem nicht besonders dargestellten  vom     Verschlussablauf    gesteuerten Schalter verbun  den ist. Der um die Welle<B>36</B> schwenkbare Schalt  hebel<B>37</B> steht über den Stift<B>38</B> mit der Schaltstange  <B>18</B> in     Ein-riff    und weist die Kappe<B>39</B> auf, welche  hinter die     öffnung   <B>31</B> gelegt werden kann. Damit ist  der Zugang zum     Blitzlichtanschlussnippel   <B>33</B> für den  Kabelstecker 40 versperrt.  



  Die     Wirkunggsweise    der Vorrichtung ist folgende:  Soll eine Aufnahme unter Verwendung von Blitz  licht durchgeführt werden,     muss    zunächst die Kappe  <B>39</B>     wegggeschwenkt    werden, um den Kabelstecker 40  mit dem     Blitzlichtanschlussnippel   <B>33</B> verbinden zu  können. Das geschieht durch     Wegschwenken    des  Schalterhebels<B>37</B> im     Uhrzeigersinn,    wodurch der  Stift<B>38</B> die Schalterstange<B>18</B> entgegen der Wirkung  der Feder<B>27</B> verschiebt.

   Dabei entfernt sich der  Vorsprung<B>17</B> der Schalterstange<B>18</B> vom Arm<B>16</B>  des Sperrhebels 14, so     dass    die Feder 41 den Sperr  hebel 14 im     Uhrzeigersinn    drehen kann, bis der  Arm<B>19</B> -.-gen den Anschlag 20 stösst.     Dabeinimmt     der Arm<B>15</B> den Steg<B>7</B> und damit die Drehspule<B>6</B>  entgegen der Wirkung der nicht dargestellten     Rück-          holfeder    mit. Auf diese Weise wird die durch die       Belichtungssteuermechanik    einstellbare grösste     Blen-          denöffnung    bestimmt, die trotz ungenügender Hellig  keit nicht überschritten werden kann.

   Diese     Blenden-          öffnung    wird zweckmässig anhand der in der Regel  bei Blitzlichtaufnahmen zu erwartenden Entfernung  ermittelt.     Gerinae    Abweichungen von dieser     zugrunde-          gelegten    Entfernung bleiben ohne     Einfluss    auf die Be  lichtung des Films.  



  <B>Soll</B> bei Tageslichtaufnahmen zusätzlich zur Auf  hellung dunkler Stellen geblitzt werden, so wird sich  infolge der herrschenden Helligkeit die Drehspule<B>6</B>  entgegen ihrer     Rückholfeder    drehen und den Steg<B>7</B>  vom Arm<B>15</B> des Sperrhebels 14 abheben. Der Steg<B>7</B>  nimmt dann eine Stellung ein, die der herrschenden  Helligkeit entspricht. Die Belichtung des Films wird  auch in diesem Falle richtig sein.  



  Weitere Belichtungsfaktoren wie Blitzleitzahl und  Filmempfindlichkeit können durch Drehen der     Stell-          kurve   <B>30</B> berücksichtigt werden, indem über den in  Schrauben 24 geführten     Stellschieber   <B>25</B> und den  Arm<B>29</B> das     Kerninagnetmesswerk   <B>3</B> bis<B>7</B> entgegen  der Wirkung der Feder<B>28</B> gedreht wird. Dabei wird  gleichzeitig der obere Grenzwert der     Blendenöffnung     verändert.  



  Beim Auslösen des nicht mit gezeigten     Ver-          schlussmechanismus    wird sich in bekannter Weise  der     Blendeneinsteller   <B>13</B> in Pfeilrichtung gegen An  schlag<B>11</B> des Steges<B>7</B> bewegen, um die mit dem       Blendeneinste,ller   <B>33</B> gekuppelte Blende entsprechend  der Stellung der Drehspule<B>6</B> einzustellen.  



  Eine weitere Ausführung ist in     Fig.   <B>3</B> dargestellt.  Dort ragt der Lappen 43 des Schalthebels 42 in den    Weg des     ansetzbaren    Kabelsteckers 40. Auf diese  Weise wird ohne besonderen Handgriff durch den  Photographierenden allein durch die     Ansetzbewe-          gun.g    des     KabeIsteckers    40 der Schalthebel 42 um  die Welle<B>36</B> geschwenkt und die Schaltstange<B>18</B> in       Pfellrichtung    verschoben. Die Welle<B>36</B> ragt hierbei       zweckmässigerweise    durch das im Schalthebel 42 vor  gesehene Langloch 44.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit von einer Belich- tungssteuermechanik selbsttätig einstellbaren Blende und einer mit dem Verschlussablauf synchronisierten Zündvorrichtung für Blitzlicht, dadurch gekennzeich net, dass ein zur Umsch,altung der Belichtungssteuer- mechanik <B>(3</B> bis<B>7)</B> von Tageslichtaufnahmen auf Blitzlichtaufnahmen vorgesehener Schalthebel<B>(37)</B> mit einer den Ablauf des Blendeneinstellers <B>(13)</B> begrenzenden Sperre (14) kuppelbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalthebel<B>(37)</B> eine das Blitzlichtanschlussnippel <B>(33)</B> bei Einstellung der Be- lichtungssteuermechanik <B>(3</B> bis<B>7)</B> für Tageslichtauf nahmen verdeckende Kappe<B>(39)</B> aufweist. 2. Kamera nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass ein mit dem Blitzlichtanschluss- nippel <B>(3 3)</B> verbundener Kabelstecker (40) den Schalt hebel<B>(37)</B> sperrt.
    <B>3.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalthebel<B>(37)</B> mit einem in den Weg des mit der Drehspule<B>(6)</B> verbundenen Steges <B>(7)</B> schwenkbaren Sperrhebel (14) in Eingriff steht. 4. Kamera nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass eine Feder (41) den Sperrhebel (14) gegen einen Anschlag (20) zu ziehen sucht. <B>5.</B> Kamera nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anschlag (20) mit einer der Berücksichtigung weiterer Belichtungsfaktoren wie Blitzleitzahl und Filmempfindlichkeit dienenden Stellkurve <B>(30)</B> gekuppelt ist.
    <B>6.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrhebel (14) koaxial zur Drehspule<B>(6)</B> gelagert und der Anschlag (20) auf dein Systemträger<B>(3)</B> bzw. dem Rückschlussring (4) an-geordnet ist. <B>7.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Stellkurve <B>(30)</B> vorzugsweise über einen Stellschieber <B>(25)</B> mit einem Arm<B>(29)</B> des Systemträgers<B>(3)</B> in Verbindung steht.
    <B>8.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalthebel (42) einen Lappen (43) aufweist, welcher in den<B>Weg</B> eines ansetzbaren Kabelsteckers (40) ragt.
CH653060A 1960-02-29 1960-06-08 Photographische Kamera mit Belichtungssteuermechanik CH377640A (de)

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