CH377657A - Hilfseinrichtung zum Betreten und Verlassen von Grossflugzeugen - Google Patents

Hilfseinrichtung zum Betreten und Verlassen von Grossflugzeugen

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CH377657A
CH377657A CH251660A CH251660A CH377657A CH 377657 A CH377657 A CH 377657A CH 251660 A CH251660 A CH 251660A CH 251660 A CH251660 A CH 251660A CH 377657 A CH377657 A CH 377657A
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CH
Switzerland
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auxiliary device
dependent
car body
mechanical means
spindles
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Application number
CH251660A
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English (en)
Inventor
Frech Anton
Original Assignee
Carrosseriewerke Aarburg Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/30Ground or aircraft-carrier-deck installations for embarking or disembarking passengers
    • B64F1/31Passenger vehicles specially adapted to co-operate, e.g. dock, with aircraft or terminal buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description


  Hilfseinrichtung zum Betreten und Verlassen von Grossflugzeugen    Das Hauptpatent betrifft eine Hilfseinrichtung  zum Betreten und Verlassen von     Grossflugzeugen,     die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie aus einem  Autobus besteht, dessen Wagenkasten sich relativ  zum Fahrzeugchassis heben lässt und am Bug und  Heck mit Eingängen versehen ist. Gegenstand des  vorliegenden Patentes ist nun eine weitere Ausge  staltung dieser Erfindung, die dadurch gekennzeich  net ist, dass zum Heben und Senken des Wagen  kastens mechanische Mittel vorhanden sind.

   Ein Aus  führungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, von       wclchem     die     Fig.1    eine Seitenansicht des ganzen Fahrzeuges  und  die     Fig.    2 einen Grundriss des Fahrzeugchassis  darstellen, während  die     Fig.    3 und 4 einen Schnitt nach der Linie       111-11I    der     Fig.    1 darstellen, und zwar  die     Fig.    3 mit abgesenktem und  die     Fig.    4 mit gehobenem Wagenkasten.  



  Die     Fig.    5 zeigt in grösserem Masstab ein Detail,  und  die     Fig.    6 ist     ein    Schnitt nach der Linie     VI-VI     der     Fig.    5.  



  Das. in der Zeichnung dargestellte Ausführungs  beispiel des erfindungsgemässen Fahrzeuges besteht  im wesentlichen aus zwei Teilen : dem als Ganzes  mit 31 bezeichneten Chassis und dem als Ganzes mit  32 bezeichneten Wagenkasten. Das Chassis 31, von  welchem in der Zeichnung nur einige Teile und auch  diese nur schematisch dargestellt sind, enthält wie ein  gewöhnliches     Carchassis    einen mit Getriebe und  Kupplung versehenen Motor 33, der über eine Welle  34 und ein Differential 35 die Hinterräder 36 an  treibt. Die Vorderräder 37 lassen sich mittels des  Lenkrades 38 steuern.

   Die übrigen, in Reichweite  des     Chauffeursitzes    39 angeordneten Betätigungshebel    und Instrumente sind der Einfachheit halber in der  Zeichnung nicht     dargestellt.    Auf jeder Längsseite  weist das Chassis eine starke Wand 40, respektive  41 auf. Diese beiden Wände 40 und 41 sind durch  zwei Querstreben 42 und 43 starr miteinander, so  wie mit den Längsträgern 44 und 45 verbunden.  Nicht     dargestellt    sind in der Zeichnung die abgefeder  ten Verbindungsstücke, die die Radachsen mit den  vorgenannten     Chassisteilen    verbinden.

   An jeder der  beiden Wände 40 und 41 sind je zwei hydraulische  Stützen 46 und 47, respektive 48 und 49     befestigt,     die durch eine einzige,     zweckmässigerweise        batterie-          gespiesene,    in der Zeichnung nicht dargestellte Pumpe  betätigt werden können. Zum Chassis gehören des  weiteren die vier mit ihm fest verbundenen, je mit       einem    Längsschlitz versehenen vertikalen Tragrohre  50, 51, 52 und 53. Jedes dieser Rohre ist, wie man  besonders gut aus der     Fig.    2 ersehen kann, an einer  der Querstreben sowie an     einer    der Wände befestigt  und oben durch einen Deckel 54 abgeschlossen.

   In  jedem der vier Tragrohre befindet sich eine Spindel  55, 56, 57, respektive 58. Am oberen Ende ist auf  jede Spindel eine Mutter 59 aufgeschraubt, die gegen  eine Verdrehung gesichert ist. Zwischen     dieser    Mut  ter 59 und dem Deckel 54 befindet sich ein Unter  lagsstück 60, das auf seiner Unterseite mit einem  Kugellager versehen sein kann, damit es sich auf dem  Deckel 54 möglichst reibungsfrei zu drehen vermag.  Jede der vier auf gleiche Weise aufgehängten Spin  deln trägt an ihrem     unteren    Ende ein Tellerrad 61,  das mit     einem    Teller- oder Kegelrad 62 kämmt.

   Die  vier Räder 62 sind, wie das aus der     Fig.    2 ersichtlich  ist, miteinander drehfest verbunden, indem je     zwei     Räder auf einer gemeinsamen Achse 63, respektive  64, angeordnet sind, welche je ein weiteres Teller  rad 65, respektive 66 tragen. Diese beiden letztge  nannten Räder 65 und 66 kämmen mit den an einer      gemeinsamen Welle 69 befestigten Rädern 67, re  spektive 68.

   Dem Antrieb dieses ganzen Wellen- und  Zahnradsystems, d. h. zum synchronen Drehen der  vertikalen Spindeln, dient das mit dem Motor 33  durch einen Riemenantrieb 74 verbundene Getriebe  70, sowie ein weiteres, aus zwei Zahnrädern 71 und  72 bestehendes     Vorgelege.    Durch den Schalthebel 73  lässt sich das Getriebe 70 wahlweise so einstellen,  dass sich die Welle 75 gleichsinnig mit dem Riemen  antrieb oder in der entgegengesetzten Richtung oder  überhaupt nicht mit ihm dreht.  



  Der Wagenkasten 32 weist einen Boden 76, zwei  seitliche, mit Fenstern 77 versehene Wände 78, eine  Bug- und eine Heckwand, sowie ein Dach 79 auf.  In der Heck- und Bugwand befinden sich je eine  oder mehrere Türen ; am Heck befindet sich eine  Treppe 94, die starr oder als Falltreppe ausgebildet  sein kann, während am Bug     zweckmässigerweise    ein  Faltenbalg oder etwas ähnliches angeordnet ist. Der  Boden 76 liegt auf zwei quer zur Fahrrichtung ver  laufenden Trägern, von denen in der Zeichnung nur  der hintere,     mit    80 bezeichnete sichtbar ist. Dieser  Träger weist, wie man aus den Figuren 5 und 6 er  sehen kann, zwei     kurzschenklige        U-Eisen    81 und 82  auf.

   An jedem Ende jedes dieser     U-Eisen    ist ein     tra-          pezförmiges        Verstrebungsstück    83, respektive 84,     an-          geschweisst.    Des weiteren sind die beiden     U-Eisen    81  und 82 an jedem Ende gemeinsam an einem mit  einem Befestigungslappen 85 versehenen Ring 86 an  geschraubt, welch     letzterer    als     Kugelkäfig    ausgebildet  ist und     Kugellagerkugeln    87 enthält, damit er sich im  Tragrohr 50, 51, 52, respektive 53 leicht auf- und       abwärtsschieben    lassen kann.

   Jeder Ring 86 ist fest  mit einer     Spindelmutter    90 und     mittels    eines Rohres  88 mit einem zweiten Ring 89 verbunden. Dieser  zweite Ring 89 ist ebenfalls mit einem Befestigungs  lappen versehen, der     mit    91 bezeichnet und mit den  beiden     Verstrebungsstücken    83 und 84 verschraubt  ist. Des weiteren ist er, wie der     Ring    86, als Kugel  lagerkäfig ausgebildet und enthält     Kugeln    92.  



  Der Innenausbau des Wagenkastens 32 kann an  sich beliebig sein :     Zweckmässigerweise    wird man  möglichst viele Sitzplätze anbringen, aber auch darauf  achten, dass sich mit dem Fahrzeug so viele Personen  befördern lassen, wie in einem Grossflugzeug Platz  finden. Es kann auch praktisch sein, den Wagen  kasten in der Längsrichtung zu unterteilen oder un  terteilbar auszugestalten, damit sich die ankommen  den Passagiere leicht von den abfliegenden Passa  gieren trennen lassen. In der Zeichnung sind vom  Innenausbau nur die Verschalungen 93 dargestellt,  die zur Aufnahme der vertikalen Tragsäulen 50, 51,  52, 53 dienen.  



  Auf dem Flugplatz wird die vorstehend beschrie  bene Hilfseinrichtung gleich verwendet wie die im  Hauptpatent beschriebene : Nachdem die Flugpassa  giere vom Abflugwarteraum aus über die Treppe 94  den Wagenkasten betreten haben, werden dessen Tü  ren geschlossen, und das Fahrzeug fährt zum Flug  zeug. Dort werden die hydraulischen Stützen 46, 47,    48 und 49 abgesenkt, d. h. in die in den Figuren der  Zeichnung dargestellte Lage gebracht, so dass das  Fahrzeug     ungefedert    fest auf dem Boden steht. Als  dann wird das Getriebe 70 eingeschaltet: Durch das  Drehen der vier Spindeln 55, 56, 57 und 58 wird  der Wagenkasten 32 in die Höhe geschraubt, bis er  die in der     Fig.    4 dargestellte Lage oder die Höhe  einnimmt, die zum Betreten des Flugzeuges nötig ist.

    Nachdem die Bugtüren geöffnet worden sind und  durch einen Laufsteg die nötige Verbindung mit der  Flugzeugtüre hergestellt worden ist, können die an  kommenden Passagiere das Flugzeug verlassen und  die abfliegenden es betreten. Nachher werden die  Türen wieder geschlossen, der Wagenkasten wieder  abgesenkt, die hydraulischen Stützen 46, 47, 48 und  49 werden eingezogen, und das Fahrzeug fährt zur  Ankunftshalle, wo es von den Passagieren über die  Treppe 94 wieder verlassen wird.  



  Selbstverständlich lassen sich noch viele andere  Ausführungsbeispiele der Erfindung denken :     So    ist  es zum Beispiel nicht nötig, vier vertikale Spindeln  zu verwenden : Mit einem Scherenmechanismus, der  sich durch eine einzige oder durch zwei Spindeln ver  stellen lässt, könnte der Wagenkasten ebenfalls ge  hoben und gesenkt werden. Des weiteren könnte eine  Seilwinde verwendet werden, die entweder über Seil  züge oder über eine Schere den Wagenkasten hebt  und senkt. Auch liesse sich der vorstehend beschrie  bene     Zahnradantrieb    statt zum Drehen von vertikalen  Spindeln auch zum Verschieben von mit dem Wagen  kasten fest verbundenen Zahnstangen verwenden,  oder dazu, am Wagenkasten drehbar gelagerte Zahn  räder entlang von am Chassis fest angeordneten  Zahnstangen steigen zu lassen.

   Es ist des weiteren  nicht nötig, dass als Antriebsaggregat der Fahrzeug  motor verwendet wird, da die Verwendung einer wei  teren Energiequelle unter Umständen zweckmässiger  sein könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hilfseinrichtung zum Betreten und Verlassen von Grossflugzeugen, die aus einem Autobus besteht, des sen Wagenkasten sich relativ zum Fahrzeugehassis heben und senken lässt und am Bug und Heck mit Eingängen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Heben und Senken des Wagenkastens mecha nische Mittel vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Hilfseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als mechanisches Mittel eine mit einer Schere zusammenwirkende Spindel vorhanden ist. 2. Hilfseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als mechanische Mittel vier vertikale Spindeln vorhanden sind. 3.
    Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass jede der vier Spindeln in einem am Fahrzeugchassis befestigten, mit einem Längsschlitz versehenen Rohr untergebracht ist. 4. Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Spindeln im Rohr aufgehängt sind. 5. Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekenzeichnet, dass auf jeder der vier Spindeln eine Mutter sitzt, auf welcher ein im Rohr gleitend gelagerter Ring befestigt ist, welcher seinerseits mit einem zweiten, sich unterhalb der Mutter befind lichen, ebenfalls im Rohr gleitend gelagerten zweiten Ring starr verbunden ist, und dass der Wagenkasten von diesem starren Gebilde getragen wird. 6.
    Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch einen gemeinsamen Antrieb für alle vier Spindeln. 7. Hilfseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als mechanische Mittel min destens eine Seilwinde vorhanden ist. B. Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass zum Heben und Senken des Wagenkastens Seilzüge vorhanden sind. 9. Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass zum Heben und Senken des Wagenkastens eine Schere vorhanden ist. 10. Hilfseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als mechanisches Mittel ein Zahnradantrieb vorhanden ist. 11. Hilfseinrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der Zahnradantrieb auf Zahnstangen einwirkt.
    12. Hilfseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mechanischen Mittel vom Antriebsaggregat des Autobus angetrieben wer den.
CH251660A 1960-03-05 1960-03-05 Hilfseinrichtung zum Betreten und Verlassen von Grossflugzeugen CH377657A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2018869A1 (de) * 1968-09-25 1970-06-26 Budd Co
FR2064379A1 (de) * 1969-10-16 1971-07-23 Budd Co

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2018869A1 (de) * 1968-09-25 1970-06-26 Budd Co
FR2064379A1 (de) * 1969-10-16 1971-07-23 Budd Co

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