CH377675A - Riegelfallenschloss - Google Patents

Riegelfallenschloss

Info

Publication number
CH377675A
CH377675A CH8230759A CH8230759A CH377675A CH 377675 A CH377675 A CH 377675A CH 8230759 A CH8230759 A CH 8230759A CH 8230759 A CH8230759 A CH 8230759A CH 377675 A CH377675 A CH 377675A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bolt
latch
recess
change
arm
Prior art date
Application number
CH8230759A
Other languages
English (en)
Inventor
Csicsel Georg
Original Assignee
Grundmann Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grundmann Geb filed Critical Grundmann Geb
Publication of CH377675A publication Critical patent/CH377675A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Riegelfallenschloss       Die Erfindung     bezieht    sich auf ein     Riegelfallen-          schloss,    mit einem als zweiarmiger, schwenkbarer  Hebel ausgebildeten Wechsel, auf dessen einen Arm  die Nuss und dessen anderen Arm der Schlüssel ein  wirkt. Bei einem     Riegelfallenschloss    dieser Art ist es  bekannt, die     Riegelfalle    mit dem Wechsel aus einem  Stück     auszubilden    und eine     Bügelzuhaltung    drehbar  am Wechsel zu lagern, die mit einem als     Schloss-          boden    befestigten     Zuhaltungsstift    zusammenwirkt.

    Im übrigen ist dieses     bekannte        Schloss    noch mit  einer vom Schliessblech     betätigbaren    Sperreinrichtung  versehen und der     Riegelfallenkopf    symmetrisch be  züglich einer lotrechten Mittelebene ausgebildet und  mit lotrechten     Seitenflächen    versehen, so dass das  Schloss ohne Umbau links und rechts verwendbar ist.

    Die Erfindung zielt darauf ab-, ein     Riegenfallenschloss     der eingangs erwähnten Art     in    gedrungener Bauweise  und einfacher Ausführung herzustellen, das eine Si  cherung gegen die Anwendung von Schlüsseln oder  Sperrhaken mit grösserer Bartlänge, als sie beim zu  gehörigen Schlüssel vorgesehen ist, aufweist und für  linke und rechte Türen, sowie für Bart- und Flach  schlüssel verwendbar ist.  



  Die Erfindung besteht im Wesen darin, dass der  Wechsel an seinem mit dem Schlüssel zusammenwir  kenden Arm einen als     Mitnehmerstift    für die Falle  wirkenden     Bolzen    und einen     Zuhaltestift    aufweist  und im abgesetzten Führungsteil der     Riegelfalle    eine       Ausnehmung    vorgesehen ist, in die der Bolzen ein  greift, sowie     in    der     Zuhaltung    eine     Ausnehmung    vor  gesehen ist,

   deren eine die Sperrnase aufweisende  Flanke kreisbogenförmig verläuft und auf dem glei  chen Kreis wie die mit ihr zusammenwirkende Gleit  fläche des     Zuhaltestiftes        liegt    und die gegenüberlie  gende Flanke eine Verzahnung und der     Zuhaltestift     mindestens einen der Verzahnung zugewandten Zahn  aufweist.

      Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung  ist der Führungsteil der     Riegelfalle    im Verhältnis zum       Fallenkopf    beidseitig gleich     tief    abgesetzt und eine  zur     Ausnehmung    für den     Bolzen    am Wechsel spie  gelbildlich in bezug auf die     Längsachse    der Riegel  falle ausgebildete     Ausnehmung    vorgesehen, wobei  der Bolzen lösbar, z. B.     einschraubbar,    am Wechsel  befestigt ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein     Riegelfallenschloss.    mit abgeho  benem Deckel und abgenommener.     Zuhaltung    in An  sieht in der Stellung, in der die     Riegelfalle    als Falle  wirkt ;       Fig.    2 die gleiche Darstellung wie     Fig.    1 mit auf  gesetzter     Zuhaltung    ;       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     111-III    der       Fig.    2 ;

         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    2, und       Fig.    5 eine ähnliche Darstellung wie     Fig.    2, jedoch  in Sperrstellung der     Riegelfalle.     



  Nach     Fig.    1 ist im Gehäuse 1 ein zweiarmiger  Wechsel 2 um einen Bolzen 3 schwenkbar und wirkt  einerseits mit einer Nuss 4 und anderseits     mit    einer       Riegelfalle    5 zusammen.  



  Die Nuss 4 weist eine Schulterfläche 6 auf, die  bei Verdrehung der Nuss auf den Arm 7 des Wech  sels 2 einwirkt und den Wechsel entgegen der Wir  kung einer Feder 8     verschwenkt.    Die Feder 8 ist in  einer Bohrung 9, die seitlich an der Nuss ausmündet,  untergebracht und drückt über einen     Balzen    10 ge  gen die Wand des Gehäuses. Zur Begrenzung der  Nussverdrehung dient der im Gehäuse befestigte Bol  zen 11, der in einen konzentrischen Schlitz 12 der  Nuss eingreift.      Der andere Hebelarm 13 des Wechsels trägt     einen     eingeschraubten     Bolzen    14 und ist winkelig abge  bogen und mit den Anschlagnasen 15, 16 für den  Schlüsselbart bzw. den Riegel eines Zylinderschlos  ses versehen.

   Dieses Ende des Armes 13 trägt ferner  einen     Zuhaltestift    36.  



  Die Riegelfalle weist einen     Fallenkopf    17 auf, an  den der Führungsteil 18 anschliesst, der symmetrisch  zur Längsachse in seitlicher als auch in Höhenrich  tung ausgebildet ist. Die     Anzugsfläche    19     (Fig.    3) der  Falle setzt sich in den Riegelteil der Falle fort, so  dass ein Anzug auch bei versperrter Tür erfolgt.  Der Führungsteil 18 ist im     Verhältnis    zu den Flä  chen 20, 21 des     Fallenkopfes    gleichtief abgesetzt,  wodurch die Symmetrie in der Höhenrichtung ge  geben ist.

   Anderseits sind seitensymmetrische, spiegel  bildlich gleiche     Ausnehmungen    22, 23 vorgesehen,  sowie in der Längsachse ein durchgehender Schlitz  24 ausgenommen.     Damit    wird das Schloss für linke  und rechte Türen verwendbar, da die Falle umge  dreht werden kann, wobei der     Bolzen    14 aus dem  Wechsel herausgeschraubt und nach dem Wiederein  setzen der Falle wieder eingeschraubt wird.  



  Im Schlitz 24 ist eine Feder 25 untergebracht, die  sich einerseits gegen den     Fallenkopf    17 und ander  seits gegen einen am Gehäuseboden befestigten Bol  zen 26 abstützt. Der Schlitz weist     zumTeil    kreisbogen  förmige Seitenwände 27, 28     (Fig.    4) auf, die die Fe  der umfassen und dadurch im Schlitz halten. Der  übrige Teil des     Schlitzes    ist mit ebenen Seitenwänden  29, 30 zur Führung entlang des Bolzens 26 versehen.  Wie     Fig.    4 auch zeigt, kann der     Bolzen    3 bzw. kön  nen weitere Drehzapfen durch Ziehen aus dem Blech  des Gehäuses gebildet sein.  



  Der Bolzen 14 greift in die     Ausnehmungen    22  ein und zieht beim     Verschwenken    des Wechsels 2 die  Riegelfalle 5 ein, wobei er sie in der     Offenstellung     festhält     (Fig.    1, 2). Der Stift 14 begrenzt auch die       Austragstellung    der     Riegelfalle        (Fig.    5) bei     Ver-          schwenken    des Wechsels in der entgegengesetzten  Richtung.  



  Die     Zuhaltung    besteht aus     einer    um den Bolzen  31 schwenkbaren und im Stift 26 durch einen Lang  schlitz 33 geführte Platte 32, die eine     Ausnehmung     34 aufweist. Die Platte 32 steht unter der Wirkung  der Feder 35. Die Flanke 37 der     Ausnehmung    weist  eine Sperrnase 38 auf, mit der der     Zuhaltestift    36  zusammenwirkt. Sie verläuft kreisbogenförmig auf  demselben Kreis, wie die mit ihr zusammenwirkende    Fläche 36' des     Stiftes    36. Die gegenüberliegende  Flanke 39 ist mit einer Verzahnung 40 versehen, der  die Zähne 41 des     Zuhaltestiftes    36 gegenüberstehen.

    Die Verzahnung 40 kommt mit den Zähnen 41 nicht  in Eingriff, wenn der zu dem     Schloss    gehörige Schlüs  sel 45 verwendet wird, durch dessen Bart die     Zuhal-          tung    nur so weit angehoben wird, dass der Zuhalte  stift 36 an der Sperrnase 38     vorbeigleiten    kann, ohne  dadurch mit der Verzahnung 40 in     Eingriff    zu kom  men.

   Wenn jedoch ein Schlüssel mit einem längeren  Bart verwendet wird, so wird dadurch die     Zuhaltung     höher angehoben     (Fig.    5     strichliert    dargestellt) und  der Eingriff der Verzahnung 40 mit den Zähnen 41  hergestellt, so dass der     Zuhaltestift    36 und damit  der Wechsel 2 festgestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Riegelfallenschloss mit einem als zweiarmiger, schwenkbarer Hebel ausgebildeten Wechsel, auf des sen einen Arm die Nuss und dessen anderen Arm der Schlüssel einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechsel an seinem mit dem Schlüssel zusammen wirkenden Arm einen als Mitnehmerstift für die Falle wirkenden Bolzen (14) und einen Zuhaltestift (36) aufweist und im abgesetzten Führungsteil (18) der Riegelfalle eine Ausnehmung (22) vorgesehen ist, in die der Bolzen (14) eingreift, sowie in der Zuhaltung eine Ausnehmung (34) vorgesehen ist, deren eine die Sperrnase (38)
    aufweisende Flanke kreisbogenförmig verläuft und auf dem gleichen Kreis wie die mit ihr zusammenwirkende Gleitfläche (36') des Zuhalte stiftes liegt und die gegenüberliegende Flanke eine Verzahnung (40) und der Zuhaltestift (36) min destens einen der Verzahnung (40) zugewandten Zahn (41) aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Riegelfallenschloss nach Patentanspruch für Links- oder Rechtsverwendung, dadurch gekenn zeichnet, dass der Führungsteil (18) der Riegelfalle im Verhältnis zum Fallenkopf (17) beidseitig gleich tief abgesetzt ist und eine zur Ausnehmung (22) für den Bolzen (14) am Wechsel spiegelbildlich in Be zug auf die Längsachse der Riegelfalle ausgebildete Ausnehmung (23) vorgesehen ist, wobei der Bolzen (14) lösbar am Wechsel befestigt ist.
    2. Riegelfallenschloss nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Bolzen am Wechsel einschraubbar befestigt ist.
CH8230759A 1959-03-06 1959-12-24 Riegelfallenschloss CH377675A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT180159A AT211699B (de) 1959-03-06 1959-03-06 Riegelfallenschloß

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH377675A true CH377675A (de) 1964-05-15

Family

ID=3521250

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8230759A CH377675A (de) 1959-03-06 1959-12-24 Riegelfallenschloss

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT211699B (de)
CH (1) CH377675A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT211699B (de) 1960-10-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2739983C2 (de)
DE1653950C3 (de) Schließvorrichtung für Fahrzeugtüren o.dgl
CH377675A (de) Riegelfallenschloss
DE866471C (de) Schlosssicherung
DE353471C (de) Vorhaengeschloss
DE709801C (de) Tuerversperrer zum spaltweisen OEffnen der Tuer
DE330120C (de) Sicherheitsschloss
DE402388C (de) Riegelsperrvorrichtung
DE709166C (de) Sicherungsverschluss fuer mehrfluegelige Tore
DE370426C (de) Stopfen mit Riegelsicherung
DE318322C (de)
DE2811664C2 (de)
DE537278C (de) Zylinderschlossbefestigung an Einstecktuerschloessern
DE938407C (de) Schloss mit Einbauzylinder oder Einbausicherung
DE414109C (de) Sicherheitstuerschloss
DE802378C (de) Tuerverschluss
DE264607C (de)
DE495411C (de) Einstemmschloss mit als Riegel dienender Falle
AT36227B (de) Einsteckschloß.
DE802223C (de) Zylinderschloss zum Bewegen und Sichern eines Verschlusses o. dgl.
DE170616C (de)
AT21560B (de) Diebsfalle.
DE381647C (de) Sicherheitsschloss
DE149705C (de)
DE873053C (de) Einsteckschloss