CH377697A - Klettervorrichtung - Google Patents
KlettervorrichtungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B27/00—Apparatus for climbing poles, trees, or the like
- A63B27/02—Climbing devices for round poles or trees attachable to the feet
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Description
Klettervorrichtung Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Klet tervorrichtung zum Besteigen von Baumstämmen, Masten, wie z. B. Betonmasten, Rohrmasten, Stan gen und dergleichen. Diese Klettervorrichtung be steht aus einer mit einer Fussplatte versehenen, am zu erkletternden Gegenstand anzulegenden Stütze und einem am oberen Ende derselben schwenkbar angeordneten Kopfstück, welch letzteres ein um den zu erkletternden Gegenstand zu legendes Band trägt. Erfindungsgemäss ist nun das Kopfstück aus wechselbar an der Stütze angebracht, so dass es je nach der auszuführenden Arbeit möglich ist, den zweckentsprechenden Kopf anzubringen. So hat es sich als zweckmässig erwiesen, beim Besteigen von Bäumen mit kleinem Stammdurchmesser einen andern Kopf zu verwenden als bei solchen mit grossem Stammdurchmesser. In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht ; Fig. 2 und 3 Horizontalschnitte nach den Linien 11-II bzw. III-111 der Fig. 1 ; Fig. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 ; Fig. 5 eine Ansicht eines Kopfstückes für grossen Stammdurchmesser ; Fig. 6 einen Grundriss zur Erläuterung der An wendung der Klettervorrichtung. Die in Fig. 1 dargestellte Klettervorrichtung wird in der Praxis in zwei Exemplaren verwendet, indem an jedem Bein der z. B. einen Baum erkletternden Person eine derartige Vorrichtung befestigt ist. Ab gesehen von der Länge der Stützen sind die beiden Vorrichtungen beider Beine gleichartig ausgebildet, so dass im folgenden lediglich eine einzelne Vor- richteng erläutert und ihre Anwendung beschrieben wird. Die dargestellte Klettervorrichtung umfasst eine Stütze 1 aus einem Leichtmetall oder einer Leicht metall-Legierung, die an ihrem unteren Ende eine fest angeordnete Fussplatte 2 (Fig. 1 und 3) trägt. Diese Fussplatte trägt Riemen 3 und 4, die in an sich bekannter Weise in der Länge veränderbar und/ oder spannbar sind, um um den Schuh des Benützers gelegt und angezogen zu werden. An ihrem oberen Ende .trägt die Stütze 1 ein schwenkbares und auswechselbares Kopfstück 5. Letzteres ist um den herausnehmbaren Gewindebol zen 6 schwenkbar. Seine über diesen Bolzen nach hinten ragende Verlängerung 7 hält das eine Ende einer Zugfeder 8, deren anderes Ende an der Schraube 9 gehalten ist. Diese Feder hat das Be streben, das Kopfstück 5 im Uhrzeigersinn um die Achse 6 zu verschwenken. Das Kopfstück 5 weist eine Führung 12 für das Band 10 auf, dessen eines Ende durch Nieten 11 fest mit dem Kopfstück verbunden ist, während das freie Ende durch die erwähnte Führung 12 gesteckt und darin durch die Klemmschraube 13 gesichert werden kann. Die Weite der durch das Band gebildeten Schlaufe kann durch Lösen der Klemmschraube, Ver stellen des Bandes und Wiederanziehen der Klemm schraube innert weiten Grenzen verstellt und dem zu besteigenden Gegenstand angepasst werden. Die Ver wendung eines Gummibandes hat den Vorteil, dass es sich gut am zu ersteigenden Gegenstand anlegt und z. B. Bäume nicht beschädigt. Das beschriebene und in den Fig. 1, 2, 4 und 6 dargestellte Kopfstück kann durch Lösen der Schraube 6 entfernt und durch das in Fig. 5 darge stellte Kopfstück 14 ersetzt werden. Die Befestigung und Lagerung dieses Kopfstückes erfolgt genau gleich wie diejenige des oben beschriebenen Kopfstückes 5. Anstelle eines Gummibandes 10 ist jedoch ein Stahl band (nicht dargestellt) vorgesehen, dessen eines Ende mit dem Blattfederbündel verbunden ist und dessen freies Ende entsprechend der Weite der gewünschten Schlaufe durch den Klemmhebel 16 fixiert werden kann. Während sich das Kopfstück gemäss den Fig. 1, 2 und 4 namentlich zum Aufasten von Bäu men eignet, kann das Kopfstück gemäss Fig. 5 mit Vorteil zum Erklettern von Bäumen mit grossem Stammdurchmesser verwendet werden. Unterhalb des Kopfstückes 5 bzw. 14 trägt die Stütze 1 an einem Arm 18 eine Auflageplatte 19, welche mit zwei in Längsrichtung der erwähnten Platte verlaufenden Gummipolstern 20 versehen ist. Die Auflageplatte ist schwenkbar mit dem Arm 18 verbunden und zwar vermittels des Bolzens 21. Ein federbelasteter Bolzen 22, der in einer Bohrung 23 des Armes 18 untergebracht ist, ist bestrebt, die Platte 19 im Uhrzeigersinne um den Bolzen 22 zu verschwenken. Unterhalb des Armes 18 ist an der Stütze 1 ein Gummiband 24 mit seinem einen Ende befestigt. Das freie Ende dieses Gummibandes, dessen Länge in an sich bekannter Weise verstellbar ist, ist in eine an einem Lappen 25 angebrachte Öse einhängbar. Die ses Gummiband ist dazu bestimmt, in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise über die Kniekehle der die Vor richtung benützenden Person gelegt zu werden. Es wird dadurch eine wirksame und doch elastische Ver bindung des Unterschenkels mit der Stütze 1 be wirkt und dadurch die Führung der Vorrichtung mit dem Unterschenkel erleichtert. Durch Verwendung von zwei der beschriebenen Vorrichtungen (siehe Fig. 6) ist es möglich, sowohl an Bäumen, wie auch an runden oder ovalen Masten rasch und sicher hinauf- und herabzusteigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Klettervorrichtung zum Besteigen von Baumstäm men, Masten, Stangen und dergleichen, mit einer mit einer Fussplatte versehenen, am zu erklet ternden Gegenstand anzulegenden Stütze und einem am oberen Ende derselben schwenkbar angeordneten Kopfstück, welches ein um den zu erkletternden Ge genstand zu legendes Band trägt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Kopfstück auswechselbar an der Stütze angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Klettervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das vom Kopfstück ge tragene Band ein durch Gewebe-Einlagen verstärk tes Gununi- oder Kunsstoffband ist. 2. Klettervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stütze eine schwenk bare Auflageplatte trägt. 3.Klettervorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte mit mindestens einem in ihrer Längsrichtung verlaufen den Gummipolster versehen ist. 4. Klettervorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Stütze unterhalb der Auflageplatte ein an seinem einen Ende lösbar an ihr befestigtes elastisches Gummiband trägt, das dazu bestimmt ist, in die Kniekehle der die Vorrichtung benützenden Person einzutreten. 5. Klettervorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein federbelasteter Bol zen (22) bestrebt ist, die Auflageplatte (19) um ihre Schwenkachse (21) zu verschwenken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8247459A CH377697A (de) | 1959-12-30 | 1959-12-30 | Klettervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH8247459A CH377697A (de) | 1959-12-30 | 1959-12-30 | Klettervorrichtung |
Publications (1)
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|---|---|
| CH377697A true CH377697A (de) | 1964-05-15 |
Family
ID=4539811
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH8247459A CH377697A (de) | 1959-12-30 | 1959-12-30 | Klettervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH377697A (de) |
-
1959
- 1959-12-30 CH CH8247459A patent/CH377697A/de unknown
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