CH377707A - Verfahren und Einrichtung zum zeitweiligen Speichern von keramischen Formlingen oder dergleichen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum zeitweiligen Speichern von keramischen Formlingen oder dergleichen

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CH377707A
CH377707A CH1079662A CH1079662A CH377707A CH 377707 A CH377707 A CH 377707A CH 1079662 A CH1079662 A CH 1079662A CH 1079662 A CH1079662 A CH 1079662A CH 377707 A CH377707 A CH 377707A
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CH
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CH1079662A
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Erich Dipl Ing Keller
Schaefer Karl
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Keller & Co C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
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Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zum zeitweiligen Speichern von keramischen Formlingen oder dergleichen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum zeitweiligen Speichern von keramischen Formlingen oder dergleichen, die in übereinander liegenden Reihen auf Trägern des Fördergestells eines Senkrechtförderers gefördert und ab diesen Trägern durch die Enden von Auflagern eines auf den Senkrechtförderer zu und von diesem wieder fortbeweglichen Speichergestells aufgenommen und auf den Auflagern bis zu den anderen Enden der Auflager weitergefördert werden.



   In der keramischen Industrie ist ein Speichergerüst bekannt, welches eine Anzahl von aus dem Senkrechtförderer abgehobenen Schichten von Formlingen aufnehmen kann. Dabei erfolgt die Überführung der einzelnen Schichten vom Senkrechtförderer zum Speichergerüst durch ein sogenanntes Hängegerüst, welches   schleifenförmig    bewegte Tragarme besitzt, die bei jeder dieser schleifenförmigen Bewegungen in den Senkrechtförderer eingreifen, eine Schicht von Formlingen hochheben, dieselbe zum Speichergerüst hin horizontal verfahren und dort absetzen. Die bekannte Bauart eines derartigen Speichergerüstes ist wegen der erwähnten schleifenförmigen Bewegung der Tragarme verhältnismässig kompliziert. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die Formlinge bzw. Formlingsträger beim Absetzen und schrittweisen Umsetzen leicht in Unordnung geraten.



   Gemäss den erfindungsgemässen Verfahren wird das Gestell, nur in horizontaler Ebene bewegbar, mit den Auflagerenden in den Senkrechtförderer einund mit den von diesen aufgenommenen Formlingsreihen wieder ausgefahren, und werden die bei vorangegangenen Arbeitsgängen auf den Auflagern bereits abgesetzten Formlingsreihen während der Einfahrt durch intermittierend oder kontinuierlich wirkende Vorrichtungen entsprechend dem Einfahrtsweg in Richtung zu den anderen Enden der Auflager bewegt. Es kann sich dabei der Vorteil einer vereinfachten Bauweise ergeben, da das z. B. als Wagen ausgebildete Gestell mit an diesem fest angeordneten Auflagern nur in horizontaler Ebene hin- und herbeweglich sein kann.



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform dieses Verfahrens werden in der Formlinglänge angepassten Abständen voneinander Haltevorrichtungen vorgesehen, die während der Einfahrt eingerückt werden. Hierdurch können mit dem Vorteil eines sehr geringen Kraftaufwandes die Formlingreihen auf den Auflagern lediglich in horizontaler Richtung weitergeführt werden. Zugleich können die Formlinge durch die Haltevorrichtungen bei jedem Weiterrücken der Reihen auf den Auflagern erneut ausgerichtet werden.



   Die Haltevorrichtungen können durch insbesondere in ihrer Höhenlage verstellbare Rechen oder Klinken gebildet sein, welche die auf den Auflagern des Gestells ruhenden Gegenstände während der Einfahrt halten und dadurch relativ zu diesem bewegen können. Dabei können die Auflager des Gestells aus Gleitbahnen, Rollenbahnen oder Förderbändern bestehen.



   Schliesslich kann auch für die als Förderbänder oder Rollenbahnen ausgebildeten Auflager des Gestells ein Antrieb vorgesehen sein, der entweder kontinuierlich oder mit Unterbrechungen arbeitet. In diesem Fall kann man auch ohne Haltevorrichtungen auskommen.  



   Endlich besteht eine weitere beispielsweise Ausführungsform des Verfahrens gemäss der Erfindung darin, dass die Formlingsreihen für das Weiterbewegen zu den anderen Enden der Auflager während des Einfahrens von den Auflagern angehoben und nach dem Einfahren auf den Auflagern des Gestells wieder abgesetzt werden. Eine entsprechend gebaute Vorrichtung ergibt den Vorteil, dass das Gestell nur horizontal verschieblich sein kann, während die die Formlingsreihen anhebenden Tragarme lediglich in vertikaler Richtung verstellbar sein können.



   Von den Erfindungen sind in der folgenden Beschreibung in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele näher erläutert:
Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung zum zeitweiligen Speichern keramischer Formlinge, die sich auf Formlingsträgern befinden, und zwar in Längsrichtung der Schienen des Speicherwagens gesehen bzw. quer hierzu, also in Stirn- und Seitenansicht,
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III von Fig. 1 und zeigt den Wagen in einer Stellung, in welcher er mit dem vorderen Ende seiner Auflager in den Senkrechtförderer für die zu speichernden Formlinge eingefahren ist,
Fig. 4 stellt in ähnlicher Weise wie Fig. 2 eine weitere Bauart der Vorrichtung dar, bei welcher die Auflager des Wagens für die zu speichernden Formlinge durch Förderbänder gebildet sind,
Fig.

   5 und 6 stellen eine Vorrichtung gemäss einer dritten Ausführungsform in   Stirn- bzw.    Seitenansicht dar.



   Fig. 7 bis 11 zeigen die Auflager und Tragarme dieser Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen.



   In Fig. 2 bis 4 ist der Senkrechtförderer, dessen Fördergestell die Formlinge schichtweise, das heisst in einer bestimmten Anzahl übereinanderliegenden Reihen auf Trägern des Gestells antransportiert, mit 1 bezeichnet. Zur Übernahme einer derartigen Schicht von Formlingen aus dem Senkrechtförderer dient das nur horizontal auf den Senkrechtförderer zum und von diesem wieder fortbewegbare, als Wagen ausgebildete Gestell 2, das in der Reihenzahl entsprechender Anzahl übereinanderliegender Etagen, je durch Schienen gebildete horizontale Auflager 3 für die Formlinge besitzt. Diese ruhen nicht unmittelbar auf den Tragorganen des Fördergestelles des Senkrechtförderers auf, sondern liegen in den Reihen zu je zwölf Formlingen 4 nebeneinander auf Formlingsträgern 5, die aus paarweise nebeneinanderliegenden Holzlatten bestehen.



   Die Auflager 3 einer jeden Etage des Wagens, die parallel zu den Schienen 6 desselben verlaufen, besitzen einen gegenseitigen Abstand, der etwas geringer als die Länge der Formlingsträger 5 ist. Auf diese Weise ruhen die Formlingsträger, wie besonders aus Fig. 1 zu ersehen ist mit ihren Enden auf den Auflagern 3 des Wagens. Zwecks Durchlassens eines der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellten Abholfahrzeugs, das auf den Schienen 7 fahren kann, ist der Wagen 2 als Torwagen ausgebildet, das heisst er besitzt bezüglich seiner vertikalen Streben 8 und der dieselben oben verbindenden Querstreben 9 in Fahrrichtung gesehen U-förmigen Querschnitt.

   Es ist aber auch möglich, wie in Fig. 1 gezeigt, die Querstreben 9 ortsfest anzubringen und dieselben beidseitig mit Führungen 10 für Einschienenfahrzeuge zur Übernahme der Formlingsschichten vom Senkrechtförderer zu versehen, die lediglich auf einer einzigen der Schienen 6 fahren und am oberen Ende ihrer senkrechten Streben Führungsrollen 11 besitzen, die entlang den Führungen 10 laufen können.



   Die Schienen 6 des Wagens 2 reichen bis zum Senkrechtförderer 1, und die Auflager 3 des Wagens stehen in Richtung des Förderers soweit vor, dass sie in der vordersten Stellung des Wagens die Auflager des Fördergestelles des Senkrechtförderers untergreifen, so dass die besetzten Formlingsträger der vom Förderer jeweils angehobenen Schicht auf die vorderen Enden der Auflager 3 aufgesetzt werden, wenn das Fördergestell ein Stück weit rückwärts läuft.



  Nach dieser Übernahme der im Senkrechtförderer befindlichen Schicht von Formlingen wird der Wagen 2 um etwa Schichtbreite nach rechts, das heisst aus der vorderen Endstellung nach Fig. 3 in die rückwärtige nach Fig. 2 gefahren. Dabei nimmt der Wagen die aus dem Senkrechtförderer soeben übernommene Schicht mit sich nach rechts, so dass die Auflager 3 nicht mehr in den Bereich des Senkrechtförderers hineinragen und sein Fördergestell weiterlaufen kann, bis, wie in Fig. 3 gezeigt, wieder eine neue Schicht mehrerer übereinander befindlicher Reihen von Formlingen für die Übernahme durch den Wagen 2 bereitsteht.



   Um das vordere, bis jetzt von der eben übernommenen Schicht belegte Ende der Auflager 3 freizumachen, senken sich nun bei beiden Seiten des Wagens angeordnete, sich nicht mit dem Wagen bewegende Rechen 12 aus ihrer oberen Stellung nach unten, so dass die hinter dieser Schicht im Wagen liegenden Zinken 13 der Rechen beim erneuten Einfahren des Wagens 2 in den Senkrechtförderer für die Formlingsträger 5 einen Anschlag bilden. Bei diesem Einfahren des Wagens wird infolgedessen die vorher am Ende der Auflager 3 befindliche Schicht etwa um Schichtbreite entlang diesen Auflagern in Schienenrichtung verschoben. Dadurch wird das äussere Ende der Auflager 3 freigemacht für die Übernahme der nächsten Schicht, die in gleicher Weise wie eben beschrieben vor sich geht.

   Beim nächsten Einfahren des Wagens in den Senkrechtförderer werden die beiden nunmehr auf den Auflagern 3 ruhenden Schichten von den Rechen 12 gleichzeitig um etwa Schichtbreite gegenüber dem Wagen nach rechts verschoben. Auf diese Weise füllen sich nach und nach bei der Ansicht nach Fig. 2 bis 4 von links her die Auflager mit einer Anzahl Schichten von Formlingen, die dann einzeln oder zu mehreren bzw. sämtlich von dem Abholfahrzeug übernommen werden können.  



  Dabei kann ein in üblicher Weise ausgebildeter sogenannter Absetzwagen verwendet werden.



   Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 sind alle Rechen 12 in einem Rahmen 14 befestigt, so dass sie sich zusammen heben oder senken, sobald die an einem ortsfesten Gerüst befestigte Verstelleinrichtung 15 für den Rahmen eine entsprechende Bewegung ausführt.



   Zweckmässig sind der Antriebsmotor 16 dieser Einrichtung 15 und die Antriebsmotoren 17, 18 für den Gestellwagen 2 durch eine geeignete Steuerung derart aufeinander abgestimmt, dass der die Rechen tragende Rahmen 14 sich nur während des Einfahrens des Wagens in den Senkrechtförderer in der abgesenkten Stellung befindet, in welcher die Zinken der Rechen die Formlingsträger der auf den Auflagern 3 ruhenden Formlinge hintergreifen. Es findet dann während des Einfahrens des Wagens die gewünschte Verschiebung der Formlingreihen auf den Auflagern 3 statt; während des Rückfahrens des Wagens und während des Abholens der im Wagen bereits gespeicherten Schichten durch den Abholwagen sind jedoch die Zinken der Rechen den Formlingsträgern nicht im Wege.

   Da beim Abholen ein Anheben der Formlingsträger durch entsprechende Organe des Abholwagens notwendig ist, muss der Verstellweg des Rahmens 8 für die Rechen entsprechend bemessen und grösser als die Höhe der Formlingsträger sein.



   Um Stockungen des Betriebes zu vermeiden, die sich etwa daraus ergeben könnten, dass ein Formlingsträger, der soeben aus dem Senkrechtförderer übernommen wurde, etwas schräg zu den Auflagern liegt, so dass die entsprechenden Zinken der Rechen beim Absenken des Rahmens 14 auf diesen Formlingsträger auftreffen, ist es zweckmässig, die innerhalb des Rahmens angeordneten Rechen höhenverstellbar an demselben anzubringen. Der eine oder andere Rechen kann dann beim Absenken des Rahmens nachgeben und fällt erst nach der Verschiebung des Wagens 2 wie gewünscht, z. B. durch sein Eigengewicht, hinter dem betreffenden Formlingsträger in die untere Arbeitslage. Die angestrebte Nachgiebigkeit der Zinken der Rechen liegt auch vor, wenn etwa jede Zinke am Zinkenträger des Rechens verstellbar angebracht ist, wobei sie auch in der Art einer Klinke schwenkbar gelagert sein kann.

   Eine weitere Ausführung besteht darin, dass nicht Rechenzinken, wie eben geschildert, angebracht sind, sondern dass Zinken am ortsfesten Gestell der Vorrichtung angeordnet sind. In diesem Fall besitzen die Klinken zum Kettenförderer hin abfallende schräge Auflaufflächen, so dass sie beim Wagenrücklauf von den entsprechenden Formlingsträgern zwecks Durchgangs derselben ausgeschwenkt werden und danach hinter den Trägern in die Eingriffstellung zurückkehren.



   Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 und 3 dadurch, dass die Auflager des Wagens 2 durch endlose Förderbänder 18 gebildet werden, deren dem Senkrechtförderer abgekehrte Umlenkrollen 19 über eine vertikale Kette 20 miteinander gekuppelt sind. Ein nicht näher gezeigter Motor treibt diese Kette 20 an, so dass alle Förderbänder 18 des Wagens 2 eine gleichmässige Bewegung ausführen.



  Bei dieser Ausführung sind nicht unbedingt Rechen erforderlich, die die Schichten von Formlingen beim Einfahren des Wagens in den Senkrechtförderer um Schichtbreite weiterschieben. Vielmehr erfolgt diese Verschiebung durch die Förderbänder, die sich beispielsweise nach Herausheben einer Schicht aus dem Förderer um Schichtbreite weiterbewegen. Hierbei arbeitet der Antrieb für die Förderbänder intermittierend. Bei kontinuierlichem Lauf der Förderbänder muss deren Geschwindigkeit so bemessen sein, dass sie im Zeitraum zwischen aufeinanderfolgenden Entleerungen des Senkrechtförderers um Schichtbreite weiterlaufen.

   Es ist aber auch möglich, bei der Ausführung nach Fig. 4 Rechen oder Klinken einzusetzen, die etwa im letzten Teil der intermittierenden Bewegung der Förderbänder abgesenkt werden, wobei die dann einfallenden Rechenzinken bzw. zur Wirkung kommenden Zinken einen Anschlag für die Formlingsträger bilden und ein geringfügiges Gleiten derselben entlang den Förderbändern bewirken. Dabei erfolgt die Ausrichtung der Formlingsträger untereinander.



   Eine weitere Abwandlung erhält man, wenn die Auflager des Wagens 2 zwar durch je ein Förderband gebildet werden, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, wenn jedoch ein besonderer Antrieb hierfür fehlt. Die Vorrichtung arbeitet dann wie diejenige nach Fig. 1 bis 3, wobei die Rechen während des Einfahrens des Wagens eine Weiter-Bewegung der Formlinge und Formlingsträger zusammen mit den Förderbändern im Wagengestell verursachen. Es ergibt sich hierbei der Vorteil sehr geringer Reibung.



   Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 11 ist ein mit Rädern versehenes, also als Wagen ausgebildetes Gestell 2 vorhanden, das auf den Schienen 6 in horizontaler Richtung auf den Senkrechtförderer 1 zum und von diesem wieder fortbewegbar ist. Für diese Verstellung des Wagens dient der ortsfest gelagerte Motor 21, der mittels eines Kurbeltriebes 22 mit dem Gestell 2 verbunden ist. Der Kurbelarm 23 führt jeweils eine Schwenkung um   1800    für das Einfahren des Gestells in den Senkrechtförderer bzw. für das Zurückfahren des Gestells aus. Auch hier reichen die
Schienen 6 des Wagens bis nahe an den Senkrechtförderer heran, so dass die Auflager 3 des Wagens in dessen vorderster Stellung die Auflager des Förder gestells des Senkrechtförderers untergreifen.

   Wenn das Fördergestell ein Stück weit rückwärts, das heisst nach unten läuft, werden die mit Formlingen be setzten Formlingsträger im Senkrechtförderer auf die vorderen Enden der Auflager 3 aufgesetzt.



   Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Ausführungsformen sind hier in vertikaler Richtung ver stellbare und parallel zu den Auflagern 3, also eben falls horizontal verlaufende Trägerarme 24 vor  gesehen, die je an zwei an den vertikalen ortsfesten Schienen beweglichen Schlitten 25 befestigt sind. Für die gleichzeitige Auf- und Abbewegung aller vier Schlitten 25 dient der mit einem entsprechenden Getriebe versehene, ebenfalls ortsfest gelagerte Motor 26.



   Im folgenden sind die beim Einfahren der Auflager des Gestells bzw. Wagens im Senkrechtförderer untereinander liegenden, und zu je einer auf einmal abzuholenden Schicht gehörenden Reihen von Formlingen mit 4a bzw. 4b bzw. 4c bezeichnet. Bei der in Fig. 7 gezeigten Arbeitsstellung der Auflager 3 des Gestellwagens und der Tragarme 24 befindet sich gerade eine Reihe von Formlingen 4b einer zweiten Schicht im Senkrechtförderer 1, und von einer vorher aus demselben entnommenen Schicht liegt eine Reihe von Formlingen 4a auf den in der angehobenen Stellung befindlichen Tragarmen 24. Fig. 8 lässt den nächsten Arbeitsgang erkennen, der darin besteht, dass die Auflager 3 durch Heranfahren des Gestellwagens an den Förderer soweit nach links bewegt werden, dass sie mit ihren vorderen Enden die Träger des Fördergestelles des Senkrechtförderers untergreifen.

   Fig. 9 stellt dar, dass nun das Fördergestell ein Stückchen zurückgelaufen ist, und die Formlinge 4b mit ihren Formlingsträgern auf den Auflagern 3 aufruhen. Zugleich senken sich die Schlitten 25, so dass die Tragarme 24 die gezeigte untere Stellung einnehmen. Dabei ruhen die Formlinge 4a mit ihren Formlingsträgern auf den Auflagern 3. Gemäss Fig. 10 wird nun bei nach wie vor in der gesenkten Stellung verbleibenden Tragarmen 24 der Wagen vom Senkrechtförderer weg nach rechts herausgefahren. Infolgedessen ruhen gemäss Fig. 11 nach dem anschliessenden Anheben der Tragarme 24 auf diesen sowohl die Formlinge 4a als auch die Formlinge 4b. Gegenüber der Anfangsstellung nach Fig. 7 wurde durch die oben beschriebene Arbeitsperiode die Reihe von Formlingen 4a ein Stück weit nach rechts versetzt und die Reihe von Formlingen 4b aus dem Senkrechtförderer entnommen.

   Nachdem der Senkrechtförderer eine neue Schicht mit Reihen von Formlingen 4c in die Entladestellung gebracht hat, kann sich das geschilderte Arbeitsspiel wiederholen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum zeitweiligen Speichern von keramischen Formlingen oder dergleichen, die in übereinanderliegenden Reihen auf Trägern des Fördergestells eines Senkrechtförderers gefördert und ab diesen Trägern durch die Enden von Auflagern eines auf den Senkrechtförderer zum und von diesem wieder -fort- beweglichen Speichergestells aufgenommen und auf den Auflagern bis zu den anderen Enden der Auflager weitergefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell, nur in horizontaler Ebene bewegbar, mit den Aufiagerenden in den Senkrechtförderer ein- und mit den von diesen aufgenommenen Formlingsreihen wieder ausgefahren wird,
    und die bei vorangegangenen Arbeitsgängen auf den Auflagern bereits abgesetzten Formlingsreihen während der Einfahrt durch intermittierend oder kontinuierlich wirkende Vorrichtungen entsprechend dem Einfahrtweg in Richtung zu den anderen Enden der Auflager bewegt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formlinglänge angepassten Abständen voneinander Haltevorrichtungen vorgesehen werden, die zwecks gleichzeitigem Festhalten und Ausrichten der Gegenstände während der Einfahrt eingerückt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Formlingsreihen für das Weiterbewegen zu den anderen Enden der Auflager während des Einfahrens von den Auflagern angehoben und nach dem Einfahren auf den Auflagern des Gestelles wieder abgesetzt werden.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein nur in horizontaler Ebene bewegbares, mit den einen Enden von Auflagern für die Formlingsreihen in den Senkrechtförderer ein- und von demselben ausfahrbares Gestell vorgesehen ist, und dass intermittierend oder kontinuierlich arbeitende Vorrichtungen vorhanden sind, um die Bewegung der jeweils auf den Auflagern bereits abgesetzten Formlingsreihen während der Einfahrt entsprechend dem Einfahrtsweg in Richtung zu den anderen Enden der Auflager zu bewirken.
    UNTERANSPRÜCHE 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der Länge der zeitweilig zu speichernden Formlinge entsprechenden Abständen voneinander angeordnete und während der Einfahrt eingerückte Haltevorrichtungen vorgesehen sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflager des Gestelles von Förderbahnen, z. B. Gleitbahnen, Rollenbahnen, Förderbändern oder dergleichen, gebildet sind, und dass die Haltevorrichtungen bei der Einfahrt die jeweils auf den hintern Enden der Förderbahnen und alle weitern auf den Förderbahnen befindlichen Formlingsreihen relativ zum Gestell weiterschieben bzw. weiterführen, bis die Enden der Förderbahnen für die Aufnahme der nächsten Reihen wieder frei sind.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass verstellbare Rechen oder Klinken vorgesehen sind, welche die auf den Auflagern des Gestelles ruhenden Gegenstände während jeder Einfahrt halten und dadurch relativ zum Gestell bewegen.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Rechen mit nach unten gerichteten und in gleichmässigem Abstand angeordneten Zinken vorgesehen sind, so dass sie in der abgesenkten Stellung bei der Weiterbewegung der Formlingsreihen gegenüber dem Gestell die gegenseitige Lage der Formlinge in den Reihen justieren.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Zinken von Rechen ausgebildete, in vertikalen Ebenen schwenkbare Klinken oder ortsfest angelenkte Klinken vorgesehen sind, die auf der den Auflagern zugewandten Seite eine schräge Auflauffläche besitzen, so dass die Formlinge auf den Auflagern beim Ausfahren des Gestelles die Klinken ausschwenken können und diese nach dem Vorbeigang der Formlinge in die Eingriffsstellung zurückkehren.
    8. Einrichtung nach den Unteransprüchen 5 und 6, bei der den Auflagern jeder Etage des fahrbaren Gestells Rechen zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechen aller Etagen in einem senkrecht beweglichen Rahmen entsprechend dessen Verstellweg auf- und abbeweglich sind, wobei ihr Eigengewicht sie in die untere Stellung zu bewegen sucht.
    9. Einrichtung nach den Unteransprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens für die Aufwärtsbewegung des Gestells und der Rechen oder Klinken ein einziger Motor oder je ein Motor, die mittels einer Steuerung aufeinander abgestimmt sind, vorgesehen sind.
    10. Einrichtung nach den Unteransprüchen 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass für die Auflager bildende Förderbänder oder Rollenbahnen ein Antrieb vorgesehen ist.
    11. Einrichtung nach den Unteransprüchen 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell zur Bildung eines Durchlasses für ein Abholfahrzeug von einem Torwagen oder von zwei miteinander verbundenen Einschienenfahrzeugen gebildet ist, wobei die Auflager für die Formlingsreihen an den Innenseiten von senkrechten Streben des Torwagens bzw. der Einschienenfahrzeuge angebracht sind.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den Auflagern des Gestells verlaufende und in vertikaler Richtung verstellbare Tragarme vorgesehen sind, die zwecks Anhebens der Formlingsreihen während der Einfahrt in eine angehobene Stellung gebracht werden.
CH1079662A 1961-09-21 1962-09-12 Verfahren und Einrichtung zum zeitweiligen Speichern von keramischen Formlingen oder dergleichen CH377707A (de)

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