CH377713A - Aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel - Google Patents

Aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel

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CH377713A
CH377713A CH323260A CH323260A CH377713A CH 377713 A CH377713 A CH 377713A CH 323260 A CH323260 A CH 323260A CH 323260 A CH323260 A CH 323260A CH 377713 A CH377713 A CH 377713A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
box
side wall
tongue
bending lines
Prior art date
Application number
CH323260A
Other languages
English (en)
Inventor
Brieger Robert
Original Assignee
Brieger & Co Ag
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Publication date
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Publication of CH377713A publication Critical patent/CH377713A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/20Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
    • B65D5/22Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form held erect by extensions of one or more sides being doubled-over to enclose extensions of adjacent sides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description


  
 



  Aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel
Die vorliegende Erfindung betrifft eine aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel mit einem Boden und vier Seitenwänden, welche längs Biegelinien mit dem Boden verbunden sind und längs anderen Biegelinien umschlagbare Lappen zur Verbindung der Seitenwände miteinander aufweisen.



   Bei den bisher bekannten Stülpschachteln dieser Art waren an dem flach ausgebreiteten Materialstück die Eckpartien zwischen den die Seitenwände bildenden Partien grösstenteils weggeschnitten, mit Ausnahme von verhältnismässig kleinen Partien zur Bildung der erwähnten Lappen. Das weggeschnittene Material war Abfall, der zur Bildung der Schachtel nicht mit herangezogen werden konnte.



   Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass sich auch die bisher nutzlos weggeschnittenen Eckpartien in nützlicher Weise verwenden lassen, und zwar zur Versteifung der vertikal verlaufenden Kanten zwischen den Seitenwänden der Schachtel. Demgemäss zeichnet sich die Stülpschachtel gemäss der Erfindung dadurch aus, dass die Eckpartien des flach ausgebreiteten Material stückes zwischen den die Seitenwände bildenden Partien je eine durch zwei Biegelinien in drei Teile unterteilte Zunge bilden, von welchen Teilen der mittlere und der innere, längs einer dritten Biegelinie mit einer der Seitenwandpartien verbundene Teil gleiche Breite haben und beim Aufrichten der Schachtel unmittelbar übereinander zu legen sind, wobei der äussere Teil der Zunge die genannte Seitenwandpartie übergreift und der innere und der mittlere Teil der Zunge einen umbiegbaren,

   doppelten Verbindungslappen zum Verbinden mit der benachbarten Seitenwand bilden, das Ganze derart, dass der mittlere und der äussere Teil jeder Zunge eine Verstärkung der betreffenden Vertikalkante der aufgerichteten Schachtel bewirken.



   Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnung rein beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beschrieben.



   Fig. 1 zeigt das flach ausgebreitete, fertig zugeschnittene und vorgerillte Materialstück zur Bildung der Stülpschachtel, wobei die mit einem Selbstklebestoff belegten Stellen des Materialstückes schraffiert dargestellt sind.



   Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung der fertig aufgerichteten Stülpschachtel.



   Ein vorzugsweise aus Pappe bestehendes, flaches Materialstück A wird in der in Fig. 1 gezeigten Umrissform zugeschnitten und durch Rillung mit Biegelinien 1, 2, 3, 4, 5 und 6 versehen. Das Materialstück A weist eine zur Bildung des Bodens der Schachtel dienende Mittelpartie 7 auf, an welche längs der Biegelinien 1 und 2 zur Bildung der Seitenwände der Schachtel vorgesehene Partien 8 und 9 anschliessen.



  In den Eckpartien des Materialstückes A, d. h. zwischen den aufeinanderfolgenden Seitenwandpartien 8 und 9, ist je eine Zunge 11, 12, 13 vorhanden, die längs der Biegelinie 3 mit der benachbarten Seitenwandpartie 8 verbunden und durch einen Schlitz 14 von der angrenzenden Seitenwandpartie 9 getrennt ist.



  Jede dieser Zungen 11, 12, 13 ist durch die beiden an ihr angebrachten Biegelinien 4 und 5 in drei Teile 11, 12 und 13 unterteilt. Der mittlere Teil 12 und der innere, längs der Biegelinie 3 mit der Seitenwandpartie 8 verbundene Teil 13 haben gleiche Breite. Mit anderen Worten besteht zwischen der Biegelinie 4 und 5 der gleiche Abstand wie zwischen den Biegelinien 5 und 3. Zweckmässigerweise wird der äussere Teil 11 der Zunge ebenfalls in etwa der gleichen Breite ausgebildet. Die beiden Seitenwandpartien 9, welche nicht unmittelbar mit den Zungen 11, 12, 13 verbunden sind, weisen je einen Endlappen 15 auf der längs einer der   Biegelinien 6 gegen die betreffenden Seitenwandpartie 9 zurückschlagbar ist.

   Der mittlere Teil 12 einer jeden Zunge 11, 12, 13 ist mit einem Randausschnitt 16 versehen, welcher einer Eckpartie des benachbarten Endlappens 15 entspricht, und dessen Zweck weiter unten erläutert ist.



   Die Zungen 11, 12 und 13 und die Endlappen 15 sind mit einem Selbstklebestoff z. B. Latex, belegt.



  Ausserdem ist je ein an die Biegelinien 3 angrenzender Teil 17 der Seitenwandpartien 8 und ferner auch je ein an die Biegelinien 6 angrenzender Teil 18 der Seitenwandpartien 9 mit Selbstklebestoff belegt. Sämtliche mit Klebstoff belegten Stellen sind in Fig. 1 durch Schraffur angedeutet und befinden sich auf der gleichen Seite des Materialstückes A, nämlich jener Seite, welche im aufgerichteten Zustand der Schachtel die Innenfläche des Bodens und der Seitenwände bildet.



   Aus dem beschriebenen Materialstück A wird die in Fig. 2 veranschaulichte Stülpschachtel B wie folgt aufgerichtet :
Zuerst biegt man jede der Zungen 11, 12, 13 längs der Biegelinie 5 um   1800,    so dass der mittlere Teil 12 über den inneren Teil 13 der gleichen Zunge und der äussere Teil 11 über den mit Klebstoff versehenen Teil 17 der anschliessenden Seitenwandpartie 8 zu liegen kommt. Nach einem leichten Anpressen von Hand bewirkt der Selbstklebestoff ein selbsttätiges Haften der übereinandergelegten Teile aneinander.



  Dann richtet man die Seitenwandpartien 8 durch Biegen längs der Linien 1 auf und schwenkt hernach die durch die Teile 12 und 13 der Zungen 11, 12, 13 gebildeten, doppelten Verbindungslappen durch entsprechendes Biegen längs der Linien 3 und 4 um   90"    nach innen. Hierauf werden die Seitenwandpartien 9 längs der Biegelinien 2 aufgebogen und von aussen her gegen die doppelten Verbindungslappen 12, 13 angelegt. Zuletzt schlägt man noch die Endlappen 15 längs der Biegelinien 6 um   1800    nach innen, wobei die beiden Eckpartien eines jeden Endlappens 15 in die beiden Randausschnitte 16 der Zungenteile 12 eingreifen und zur unmittelbaren Anlage gegen die mit Klebstoff belegte Innenseite der Zungenteile 13 kommen.

   Durch Andrücken von Hand wird der Endlappen 15 mittels des Klebstoffes am Teil 18 der betreffenden Seitenwandpartie 9 und an der Innenseite der Zungenteile 13 zum Haften gebracht. Da die Endlappen 15 den Teil 13 der doppelten Verbindungslappen 12, 13 übergreifen und an diesem Teil 13 haften, sind die Seitenwände 8 und 9 somit in ihrer aufgerichteten Lage aneinander festgelegt.



   Im aufgerichteten Zustand der Schachtel bilden die Zungenteile 11 und 12 willkommene Verstärkungen an den Vertikalkanten der Schachtel, so dass letztere erheblichen Belastungen in vertikaler Richtung zu widerstehen vermag. Es können daher entweder mehr mit Waren gefüllte Schachteln aufeinander gestapelt werden als im Falle von Schachteln ohne Kantenverstärkung, oder man kann die Schachteln aus dünnerem Pappenmaterial herstellen als bisher, solange die Belastung das bisher übliche Mass nicht überschreitet. Aus dünnerem Material hergestellte Schachteln sind billiger in der Herstellung und bringen zudem noch den Vorteil eines niedrigeren Transportgewichtes.



   Gegebenenfalls könnte man den Klebstoff an den Teilen 17 und 18 der Seitenwände 8 bzw. 9 weglassen, wobei dann allerdings eine gewisse Einbusse an Festigkeit der Schachtel in Kauf genommen werden muss.



   Wie ein Blick auf Fig. 1 zeigt, können Materialstücke A ohne nennenswerten Abfall aus grösseren Pappenbogen oder Pappenbahnen ausgestanzt werden, da die äusseren Umrisse eines einzelnen Materialstückes A nur wenig von der Rechteckform abweichen.



  Es ist somit möglich, das Pappenmaterial gut auszunutzen und die früher weggeschnittenen und nicht verwendeten Teile 11 und 12 in den Eckpartien des Materialstückes A nutzbringend zur Verstärkung der Vertikalkanten der aufgerichteten Schachtel heranzuziehen.



   Stülpschachteln der beschriebenen Art werden in flach ausgebreitetem Zustand transportiert und gestapelt, so dass sie verhältnismässig wenig Transportraum und Lagerraum beanspruchen. Erst am Ort ihres Gebrauches und vorzugsweise erst verhältnismässig kurze Zeit vor ihrer Verwendung werden die Schachteln aufgerichtet, was ohne Zuhilfenahme von Maschinen oder Werkzeugen auch durch Nichtfachleute erfolgen kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE Aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel mit einem Boden und vier Seitenwänden, welche längs Biegelinien mit dem Boden verbunden sind und längs anderen Biegelinien umschlagbare Lappen zur Verbindung der Seitenwände miteinander aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckpartien des flach ausgebreiteten Materialstückes (A) zwischen den die Seitenwände bildenden Partien (8 und 9) je eine durch zwei Biegelinien (4 und 5) in drei Teile (11, 12 und 13) unterteilte Zunge bilden, von welchen Teilen der mittlere (12) und der innere, längs einer dritten Biegelinie mit einer der Seitenwandpartien verbundene Teil (13) gleiche Breite haben und beim Aufrichten der Schachtel unmittelbar übereinander zu legen sind, wobei der äussere Teil (11) der Zunge (11, 12, 13) die genannte Seitenwandpartie (8) übergreift und der innere (13) und der mittlere Teil (12)
    der Zunge (11, 12, 13) einen umbiegbaren, doppelten Verbindungslappen zum Verbinden mit der benachbarten Seitenwand (9) bilden, das Ganze derart, dass der mittlere (12) und der äussere Teil (11) jeder Zunge (11, 12, 13) eine Verstärkung der betreffenden Vertikalkante der aufgerichteten Schachtel bewirken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stülpschachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Seitenwandpartien (9), welche nicht längs Biegelinien mit den Zungen (11, 12, 13) verbunden sind, je einen Endlappen (15) aufweisen, der längs einer Biegelinie (6) gegen die betreffende Seitenwandpartie (9) zurückschlagbar ist, um im aufgerichteten Zustand der Schachtel die benachbarten doppelten Verbindungslappen (12, 13) der beiden angrenzenden Seitenwände (8 und 9) festzuhalten.
    2. Stülpschachtel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil (12) jeder Zunge (11, 12, 13) einen Randausschnitt (16) aufweist, welcher einer Eckpartie des benachbarten Endlappens (15) entspricht und im aufgerichteten Zustand der Schachtel dem betreffenden Endlappen (15) ermöglicht, unmittelbar gegen den inneren Teil (13) der betreffenden Zunge (11, 12, 13) anzuliegen.
    3. Stülpschachtel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite des Materialstückes (A) zumindest die Zungen (11, 12, 13) und die Endlappen (15) mit einem Selbstklebestoff belegt sind.
    4. Stülpschachtel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem die längs Biegelinien (3) mit den Zungen (11, 12, 13) verbundenen Seitenwandpartien (8) an jenen Stellen (17), die im aufgerichteten Zustand der Schachtel von den äusseren Teilen (11) der Zungen (11 12, 13) übergriffen werden, mit einem Selbstklebestoff belegt sind.
    5. Stülpschachtel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem die mit den Endlappen (15) versehenen Seitenwandpartien (9) an jenen Stellen (18), gegen welche im aufgerichteten Zustand der Schachtel die Endlappen (15) anliegen, mit einem Selbstklebestoff belegt sind.
    6. Stülpschachtel nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche mit Selbstklebestoff belegten Flächen sich auf der gleichen Seite des Materialstückes befinden, welche im aufgerichteten Zustand der Schachtel die Innenflächen des Bodens und der Seitenwände bilden.
CH323260A 1960-03-21 1960-03-21 Aus einem einzigen Materialstück bestehende Stülpschachtel CH377713A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281342B (de) * 1965-10-02 1968-10-24 Rhein Main Wellpappe G M B H & Schachtel-Eckenverbindung
DE29509021U1 (de) * 1995-05-26 1995-08-24 Europa Carton AG, 20095 Hamburg Steige, insbesondere für Obst und Gemüse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281342B (de) * 1965-10-02 1968-10-24 Rhein Main Wellpappe G M B H & Schachtel-Eckenverbindung
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