CH377798A - Verfahren zur Herstellung neuer Benzanilide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Benzanilide

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CH377798A
CH377798A CH6304258A CH6304258A CH377798A CH 377798 A CH377798 A CH 377798A CH 6304258 A CH6304258 A CH 6304258A CH 6304258 A CH6304258 A CH 6304258A CH 377798 A CH377798 A CH 377798A
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benzanilides
aniline
chloroform
dimethylamino
alkylamino
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CH6304258A
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Gaston Perron Yvon
Original Assignee
Bristol Lab Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Herstellung neuer     Benzanilide       Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von therapeutisch wirksamen     Trialkoxy-          benzoesäureanilinen    der Formel  
EMI0001.0006     
    worin R ein niedriger     Alkylrest    und B ein o- oder       m-[Di-(niedrig)-alkylamino]-phenylrest    ist, das da  durch gekennzeichnet ist, dass ein     Halogenid,    ein  Ester oder das     Azid    der     3,4,5-Tri-(niedrig)-alkoxy-          benzoesäure    mit einem o- oder     m-[Di-(niedrig)

  -alkyl-          amino]-anilin    zur Reaktion gebracht wird.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen  können erhalten werden in Form ihrer freien Base  oder ihrer nichttoxischen, sauren     Anlagerungssalze.     



  R kann eine     geradlinige    oder verzweigte     Alkyl-          gruppe    mit 1 bis 6     C-Atomen    sein, z. B.     Methyl,     Äthyl,     n-Propyl,        Isopropyl,        Isobutyl,        n-Amyl,          n-Hexyl    und     Isohexyl.    Bevorzugt ist die     Methyl          gmppe.     



  Beispiele von nichttoxischen, sauren     Anlagerungs-          salzen    der erfindungsgemäss erhaltenen     Anilide    sind:  Hydrochloride,     Hydrobromide,        Hydrojodide,    Sul  fate, Phosphate,     Maleate,    Acetate,     Citrate,        Oxalate,          Succinate,        Benzoate,        Fumarate,        Mandelate,        Malate     sowie die Salze der     Ascorbin-    und     8-Chlor-theo-          phyllinsäure.     



  Die erfindungsgemäss hergestellten     Verbindungen     kommen insbesondere als nichthypnotische Sedativa  zur Anwendung bei Angstzuständen, Neurosen, Ge  mütsleiden,     Schlaflosigkeit,    Hypertension und der  gleichen. Sie besitzen aber auch andere     wertvolle     therapeutische Eigenschaften als     Lokalanaesthetica,            Analgetica,    und sind geeignet, die Wirkung von auf  das     Zentralnervensystem    wirkenden Heilmitteln zu  steigern.    Sie können angewandt werden in Fällen schwerer       psychoneurotischer    Depressionen, schwerer depressi  ver Psychosen und steigern bei oraler Verabreichung,  z.

   B. in einer täglichen Dosis von 400 bis 2400 mg,  die schmerzstillende Wirkung des Morphiums und       Codeins,    und zwar zeit- wie wirkungsmässig. Ausser  dem verringern sie bei Mensch und Tier die Aus  scheidung von Magensäure und setzen deutlich er  kennbar die gastrische     Motilität    herab. So kann man       einem    Versuchstier (Ratte) eine     wässrige,    etwa     511/o          (Gew.)    Lösung in einer Menge, die etwa der halben       LD.o    entspricht,     intraperitoneal    injizieren.

      <I>Beispiel 1</I>  Zu 11 g in 100 ml Chloroform aufgelöstem       N,N-Dimethyl-phenylendiamin-(1,3)    (auch     m-Di-          methylamino-anilin    genannt) gibt man langsam eine  Lösung von 18,8 g     3,4,5-Trimethoxy-benzoylchlorid     in 100     ml        Chloroform.    Das Reaktionsgemisch wird  bei     Zimmertemperatur    90 Minuten     stehengelassen,     mit Wasser gewaschen und über wasserfreier Pott  asche getrocknet.

   Das     Chloroform    wird verdampft  und zurück bleibt     3'-Dimethylamino-3,4,5-trimethoxy-          benzanilid    als fester Rückstand, der aus 100 ml Me  thylalkohol     umkristallisiert,    in 200     ml    Aceton gelöst  und durch Behandlung mit Kohle entfärbt wird.  Nach Entfernung der Kohle wird     Salzsäure        zugesetzt     und beim Abkühlen     3'-Dimethylamino-3,4,5-tri-          methoxy-benzanilid-hydrochlorid    ausgefällt (11 g)  vom     Schmelzpunkt    219-220 .  



  Die Analyse ergab:     C18H"N204    :     HCl     Errechnet: C =     59,30/a    H -     6,300/u          Gefunden:        C        =        59,2%        H        =        6,47()/o         <I>Beispiel 2</I>  Eine Lösung von 25 g (0,15     Mol)

          o-Nitro-di-          methylanilin        in    150     ml    Methylalkohol wurde über  9 g mit Methylalkohol gewaschenem     Raney-Nickel          hydriert.    Gesamtaufnahme von     Wasserstoff    gleich  17,5 kg (Theorie 18,25 kg). Der Katalysator wurde       abfiltriert    und die purpurfarbene Lösung mit trocke  ner     Salzsäure    gesättigt. Nach     Abscheidung    fester  Kristalle durch Absaugen wurden durch Ausfällen  26 g kristallines     o-Dimethyl@amino-anilin    gewonnen  und     abfiltriert.     



  Ein gerührtes     Gemisch    von 26 g (0,125     Mol)     o -     Dimethylamino    -     anilin    -     dihydrochlorid    und 35 g  (0,15     Mol)    3,4,5 -     Trimethoxy    -     benzoylchlorid        in     200     ml        Chloroform    wurden bei Zimmertemperatur  105     ml    (76 g) (0,75     Mol)

          Triäthylamin    während 10  Minuten     zugesetzt.    Das     Gemisch    wurde     gerührt    und  unter     Rückflusskühlung    4 Stunden erhitzt, abgekühlt,  dreimal     mit    Wasser gewaschen und durch Vakuum  destillation auf dem Dampfbad vom Lösungsmittel  befreit, worauf 52,3 g     2'-Dimethylamino-3,4,5-          trimethoxy-benzanilid    als dunkles Öl zurückblieb.  Dies wurde in Äther gelöst und mit trockenem  Chlorwasserstoff gesättigt, worauf 51,4 g chlor  wasserstoffsaures     2'-Dimethylamino-3,4,5-trimethoxy-          benzanilid    ausfiel.

   Das Produkt schmolz bei     Um-          kristallisierung        aus        Acetonitril        und        hernach        aus        95%          Athylalkohol    bei 193,5-194,5 .  



  Die Analyse ergab:     C18H.3C1Nz04          Errechnet:        C        =        58,9        %        H        =        6,310/0          Gefunden:

          C        =        58,86%        H        =        5,77%     0,7 g dieses Hydrochlorids wurden durch     Neu-          tralisieren        mit        10%iger        Natronlauge        in        die        freie     Base übergeführt, dann mit Äther extrahiert und der  Äther durch Destillation     entfernt.    Als Rückstand  bleibt die Base in Form einer     gummiartigen    Masse,

    die beim Verreiben mit     Petroläther,    z. B.     Skellysolve     B,     kristallisierte    und nach dem     Umkristallisieren    aus       Benzol;'n-Pentan    bei 96-97,5      schmolz.     



  Die Analyse ergab:     CleH22Nz04          Errechnet:        C        =        65,4aio@        H        =        6,70%          Gefunden:        C        =        65,25%        H        =        6,680/0  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Benzanilide der Formel EMI0002.0094 worin R ein niedriger Alkylrest und B ein o- oder m-[Di-(niedrig)-alkylamino]-phenylrest ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halogenid, ein Ester oder das Azid der 3,4,5-Tri-(niedrig)-alkoxy-benzoesäure mit einem o- oder m-[Di-(niedrig)-alkylamino]-anilin zur Reaktion gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halogenid, der Ester oder das Azid der 3,4,5-Tri-(niedrig)-alkoxy-benzoesäure in Chloroform gelöst, der Chloroformlösung des o- oder m - [Di - (niedrig) - alkylamino]-anilins langsam zuge setzt, die Reaktion mindestens ll@ Stunden aufrecht erhalten, das Chloroform entfernt und das erhaltene Produkt durch Umkristallisieren gereinigt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass m-Dimethylamino-anilin mit 3,4,5 Trimethoxy-benzoylchlorid reagieren gelassen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass o-Dimethylamino-anilin-dihydro- chlorid mit 3,4,5-Trimethoxy-benzoylchlorid zur Re aktion gebracht wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die erhaltenen Benzanilide in ihre Säuresalze überführt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die erhaltenen Benzanilide mit Salzsäure reagieren gelassen und die gebildeten salz sauren Salze durch Kristallisieren gewonnen werden.
CH6304258A 1957-08-22 1958-08-19 Verfahren zur Herstellung neuer Benzanilide CH377798A (de)

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