CH377848A - Dampfturbinenläufer-Drehvorrichtung mit auf dem Läufer angeordneter Drehturbine - Google Patents

Dampfturbinenläufer-Drehvorrichtung mit auf dem Läufer angeordneter Drehturbine

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Publication number
CH377848A
CH377848A CH597160A CH597160A CH377848A CH 377848 A CH377848 A CH 377848A CH 597160 A CH597160 A CH 597160A CH 597160 A CH597160 A CH 597160A CH 377848 A CH377848 A CH 377848A
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CH
Switzerland
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condensate
rotating
turbine
rotor
rotating device
Prior art date
Application number
CH597160A
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English (en)
Inventor
Wittstock Gerhard
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/34Turning or inching gear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description


      Dampfturbinenläufer-Drehvorrichtung    mit auf dem Läufer angeordneter     Drehturbine       Die Erfindung betrifft eine     Dampfturbinenläufer-          Drehvorrichtung    mit auf dem Läufer angeordneter  Drehturbine.  



  Die Drehturbine der bekannten Drehvorrichtun  gen dieser Art wird durch Schmieröl angetrieben und  ergibt deshalb mehrere Schwierigkeiten: Sie macht  das Schmieröl sehr     schäumig,    sie wird im Nenndreh  zahlbetrieb infolge     Luftverwirbelung    heiss; und sie  liefert, weil sie wegen jener Wirbelverluste nicht  allzu gross sein darf, nur kleines Drehmoment, so dass  der Läufer zum Losbrechen in seinen Lagern auf  geschwommen werden muss, was eine besondere       Hochdruckschmierölpumpe    erfordert.  



  Die Erfindung soll jene Schwierigkeiten vermeiden.  Sie besteht darin, dass als Drehturbine ein Schaufel  kranz der Dampfturbine selbst dient und dieser durch  Kondensat erhöhten Drucks angetrieben wird.  



  Es empfiehlt sich, für den als Drehturbine die  nenden     Dampfturbinen-Schaufelkranz    denjenigen der  Endstufe oder - bei     Entnahmeturbinen    - denjenigen  der Entnahmestufe zu nehmen.  



  Die Strahldüsen - es werden deren mehrere nötig  oder empfehlenswert sein - sollten über den Umfang  verteilt sein. Es können Leitschaufeln, die dem als  Drehturbine dienenden     Laufschaufelkranz    zugehören,  als Strahldüsen ausgebildet, also hohl sein. Die     Kon-          densatstrahlen    mögen in oder entgegen der Dampf  strömungsrichtung und mit oder ohne radiale Kom  ponente, die ersten dieser beiden Fälle radial ein  wärts oder auswärts, gerichtet sein;

   sie können die  ganze radiale Länge der Laufschaufeln oder nur ihren  radial äusseren oder ihren radial inneren Teil     be-          aufschlagen.    Durch ein in der     Kondensatzuleitung     angeordnetes Ventil kann man die Drehzahl von  Hand oder automatisch einstellen.  



  In den Figuren der Zeichnung sind schematisch  Ausführungsbeispiele nach der Erfindung wieder-    gegeben. Die     Fig.    1, 4 und 5 zeigen den Aufbau der  Drehvorrichtung an der Endstufe der Turbine, wäh  rend in den     Fig.    2 und 3 eine Ausführungsform der  Drehvorrichtung in einer Entnahmestufe gezeigt ist.  



  In     Fig.    1 ist am     Niederdruckgehäuse    11 einer  Turbine eine Sammelleitung 22 vorgesehen, die mit  mehreren, beispielsweise acht Strahldüsen 13, die auf  dem Umfang des Gehäuses verteilt sind, in Ver  bindung steht. Das Kondensat wird über die     Sam-          melleitung    den Düsen zugeführt und in die Endstufe  24 eingestrahlt. In     Fig.    4 ist eine Endstufe mit einem  geschweissten Aussengehäuse 21 gezeigt, an dem ein       Kondensatsammelraum    23 vorgesehen ist. Die Düsen  13 sind mit dem Sammelraum verbunden und somit  an dem Aussengehäuse befestigt und strahlen das Kon  densat etwa in Fusshöhe gegen die Schaufeln 15.

    Die     Fig.    5 stellt einen Teilschnitt     A-B    in der in     Fig.    4  angegebenen Richtung dar. Das Kondensat wird ent  gegen der     Dampfströmrichtung    17 durch die Düse 13  den fussnahen Teilen der     Laufschaufeln    15 zuge  führt, das heisst,     dass    die     Endstufenschaufeln,    die ja  im Angriffspunkt des Staustrahles ihr stärkstes Profil  aufweisen, durch den Staustrahl nicht gefährdet wer  den. Diese Anordnung hat noch den besonderen Vor  teil, dass bei Abschalten der Maschine der Staustrahl  zu Bremszwecken verwendet werden     kann.     



  In     Fig.    2 und 3, die eine Drehvorrichtung für eine  Entnahmeturbine zeigen, umschliesst das Gehäuse 12  den äusseren Ring 20 der Leitscheibe für die     Leit-          schaufeln,    von denen     einige    als Strahldüsen 14 aus  gebildet sind; das Kondensat wird in einem     Sammel-          raum    19 gesammelt, der im Ring vorgesehen ist, und  tritt durch die Strahldüsen in die Laufschaufeln 16 ein.  Die     Anströmrichtung    der     Laufschaufeln    ist hier mit  der     Dampfströmrichtung    18 gleich.  



  Das Kondensat wird nach Durchtritt durch die       Laufschaufeln    unmittelbar zum Kondensator     bzw.    zu      den     Vorwärmern    der Anlage abgeleitet. Es ist ohne  weiteres möglich, mit kleinsten Kräften grosse  Momente zum Drehen des Turbinenläufers aufzu  bringen, was im einzelnen von dem Angriffspunkt des       Kondensatstrahles    an den Laufschaufeln abhängig ist.  Ein schlechter Wirkungsgrad, der sich unter Umstän  den durch die Verwendung der normalen Dampf  profile ergibt, kann in Kauf genommen werden.

   Das  Kondensat wird mit dem für die Drehung des Läufers  erforderlichen Druck einer Zweigleitung der     Konden-          satdruckleitung    entnommen, wobei die Drehzahl  regelung von Hand oder automatisch mit einem  Drosselventil vorgenommen werden kann. Die Lager  des Turbinenläufers können durch Drucköl entlastet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dampfturbinenläufer-Drehvorrichtung mit auf dem Läufer angeordneter Drehturbine, dadurch gekenn zeichnet, -dass als Drehturbine ein Schaufelkranz der Dampfturbine selbst dient und dieser durch Kon densat erhöhten Drucks angetrieben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Drehturbine dienende Schaufelkranz der Dampfturbine derjenige der End stufe ist. 2. Drehvorrichtung nach Patentanspruch für Ent- nahmedampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass der als Drehturbine dienende Schaufelkranz der Dampfturbine derjenige einer Entnahmestufe ist. 3.
    Drehvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kondensatstrahldüsen am Gehäuse der Dampfturbine, über den Umfang verteilt, angeordnet sind. 4. Drehvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass Leitschaufeln, die dem als Drehturbine dienenden Laufschaufelkranz zugehören, hohl und als Kondensatstrahldüsen ausgebildet sind (Fig. 2 und 3). 5. Drehvorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Kondensat in der Dampfströmungsrichtung an die Laufschaufeln ge strahlt wird (Fig. 2 und 3). 6.
    Drehvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kondensat entgegen der Dampfströmungsrichtung an die Laufschaufeln gestrahlt wird (Fig. 4 und 5). 7. Drehvorrichtung nach Unteranspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensat mit ein- oder auswärts gerichteter radialer Komponente an die Laufschaufeln gestrahlt wird. B. Drehvorrichtung nach Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensat an den radial äusseren Teil der Laufschaufel gestrahlt wird (Fig. 1). 9.
    Drehvorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Kondensat an den fussnahen Teil der Laufschaufel gestrahlt wird (Fig. 4 und 5). 10. Drehvorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Hohlräume der als Kondensatstrahldüsen ausgebildeten Leitschaufeln miteinander durch einen in der Leitscheibe angeord neten Ringkanal verbunden sind (Fig. 2). 11. Drehvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Dreh zahl in der Kondensatzuleitung ein von Hand oder automatisch betätigtes Drosselventil angeordnet ist.
CH597160A 1959-06-05 1960-05-23 Dampfturbinenläufer-Drehvorrichtung mit auf dem Läufer angeordneter Drehturbine CH377848A (de)

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DE1185198B (de) * 1960-11-03 1965-01-14 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Dampfturbinenlaeufer-Drehvorrichtung mit durch Kondensat getriebener Drehturbine
US4008977A (en) * 1975-09-19 1977-02-22 United Technologies Corporation Compressor bleed system

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DE1098959B (de) 1961-02-09

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