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Apparateeinschubeinheit Die Erfindung betrifft eine Apparateeinschubeinheit mit einem Rahmen, der eine mit einer gedrückten oder geätzten Schaltung und mit Schaltelementen versehene Trägerplatte enthält.
In der elektrischen Steuer- und Regeltechnik ist es bekannt, gewisse funktionsmässig zusammengehörende Bauelemente zu einem Bausatz zusammenzufassen. Es ist weiterhin bekannt, derartige Bausätze mit Hilfe von Steckvorrichtungen auswechselbar auszubilden. Hierzu ist es notwendig, dem Bausatz eine Führung zu geben und ihn als Einschub auszuführen. Die verschiedene Anzahl der in einem Bausatz enthaltenen Bauelemente bedingt eine wechselnde Breite der Einschübe. Die anderen Abmessungen des Satzes müssen aus Gründen der Einheitlichkeit gleich bleiben. Dies macht aber wiederum eine Verwendung besonders angepasster Führungseinrichtungen notwendig. Es ist Aufgabe der Erfindung, unter Verwendung einheitlicher und damit fertigungsgünstiger Konstruktionselemente den Einbau von Einschüben beliebiger Breite möglich zu machen.
Die Erfindung besteht darin, dass der Rahmen eine über seine ganze Länge verlaufende Sicke besitzt, deren innere, vertiefte Seite als Haltenut für die Trägerplatte und deren nach aussen gerichtete, erhabene Seite als Führungskante in Führungsschienen dient.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert: Der Hauptbestandteil des in Fig. 1 dargestellten Apparatebausatzes ist die Trägerplatte 1. Sie ist als gedruckte oder geätzte Schaltung ausgeführt und trägt alle zu einer Schaltungsgruppe gehörigen Bauelemente. Die Trägerplatte ist umgeben von dem Rahmen 2, der auf der Seite der Kontaktleiste 7 vom Bügel 3 gehalten wird. über die Kontaktleiste 7 und einer zugehörigen Steckeinrichtung wird der Anschluss des Bausatzes an die Gesamtschaltung vorgenommen.
Der Rahmen 1 besitzt eine über seine ganze Länge verlaufende Sicke 4, 5. Die nach aussen gerichtete, erhabene Seite dieser Einprägung dient als Führungskante 4 beim Einschieben der Baugruppe in ein Etagengestell, von dem in Fig. 2 lediglich die Führungsschienen 6 als Profilhohlschienen ausgeführt dargestellt sind. Die Führungskante 4 des Rahmens 1 gleitet in die Quernut 6a der Profilhohlschienen und sichert so eine gute Halterung und Kontaktgabe. Die zahlreichen Quernuten 6a ermöglichen den Einschub von Bausätzen verschiedener Breite ohne grö- ssere Lücken zwischen den Bausätzen entstehen zu lassen. Die Führungsschiene kann gleichzeitig mit einer Längsnut 6b versehen sein, was das Einschieben von querliegenden Montageplatten ermöglicht.
Ferner kann der Hohlraum für die Aufnahme einer gewellten Kontaktfeder dienen, welche einzelne Abschnitte der Montageplatte elektrisch miteinander und mit der Führungsschiene verbindet, sowie den ganzen Bausatz rüttelsicher macht.
Die innere vertiefte Seite 5 der Einprägung dient gleichzeitig als Haltenut für die Trägerplatte 1. Es ist möglich, im Falle einer weiteren Unterteilung der Bausätze die Trägerplatte in einzelne Teile la, 1b, 1c zu unterteilen und diese unabhängig voneinander einzusetzen.
Zum Schutze gegen äussere Einflüsse können alle an die Trägerplatte montierten Bauelemente mit einem Isolierstoff, z. B. Kunstharz umgossen werden. Hierbei dient der Rahmen 2 auf einfachste Weise als Giessform. Besondere Hilfsvorrichtungen beim Vergiessen können damit entfallen.
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Apparatus slide-in unit The invention relates to an apparatus slide-in unit with a frame which contains a carrier plate provided with a pressed or etched circuit and switching elements.
In electrical control and regulation technology, it is known to combine certain functionally related components to form a kit. It is also known to design such kits interchangeably with the aid of plug-in devices. To do this, it is necessary to give the kit a guide and run it as a slide-in unit. The different numbers of components contained in a kit cause the width of the slide-in modules to vary. The other dimensions of the set must remain the same for the sake of consistency. However, this in turn makes it necessary to use specially adapted guide devices. It is the object of the invention to make the installation of inserts of any width possible using uniform and thus manufacturing-friendly construction elements.
The invention consists in that the frame has a bead running over its entire length, the inner, recessed side of which serves as a retaining groove for the carrier plate and whose outwardly directed, raised side serves as a guide edge in guide rails.
An exemplary embodiment of the invention is explained with reference to the drawing: The main component of the apparatus kit shown in FIG. 1 is the support plate 1. It is designed as a printed or etched circuit and carries all components belonging to a circuit group. The carrier plate is surrounded by the frame 2, which is held by the bracket 3 on the side of the contact strip 7. The connection of the kit to the overall circuit is made via the contact strip 7 and an associated plug-in device.
The frame 1 has a bead 4, 5 running over its entire length. The outwardly directed, raised side of this indentation serves as a guide edge 4 when the assembly is inserted into a tier, of which only the guide rails 6 are shown in FIG. 2 as hollow profile rails are. The leading edge 4 of the frame 1 slides into the transverse groove 6a of the hollow profile rails and thus ensures good retention and contact. The numerous transverse grooves 6a make it possible to insert kits of different widths without creating larger gaps between the kits. The guide rail can at the same time be provided with a longitudinal groove 6b, which enables transverse mounting plates to be inserted.
Furthermore, the cavity can serve to accommodate a corrugated contact spring, which electrically connects individual sections of the mounting plate to one another and to the guide rail, and makes the entire kit vibration-proof.
The inner recessed side 5 of the embossing also serves as a retaining groove for the carrier plate 1. In the case of a further subdivision of the kits, the carrier plate can be divided into individual parts la, 1b, 1c and used independently of one another.
To protect against external influences, all components mounted on the carrier plate can be coated with an insulating material, e.g. B. resin are cast around. Here, the frame 2 serves as a casting mold in the simplest possible way. Special auxiliary devices during casting can thus be dispensed with.
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