CH377935A - Niederdruck-Quecksilber-Gasentladungsröhre, insbesondere Leuchtröhre - Google Patents

Niederdruck-Quecksilber-Gasentladungsröhre, insbesondere Leuchtröhre

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Publication number
CH377935A
CH377935A CH169360A CH169360A CH377935A CH 377935 A CH377935 A CH 377935A CH 169360 A CH169360 A CH 169360A CH 169360 A CH169360 A CH 169360A CH 377935 A CH377935 A CH 377935A
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CH
Switzerland
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tubes
xenon
low
gas filling
filling
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Application number
CH169360A
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English (en)
Inventor
Berhidi Mihaly
Bela Dipl Ing Simon
Szendrey Lajos
Original Assignee
Egyesuelt Izzolampa
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/12Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature
    • H01J61/16Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature having helium, argon, neon, krypton, or xenon as the principle constituent

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description


      Niederdruck-Quecksilber-Gasentladungsröhre,        insbesondere    Leuchtröhre    Die     Erfindung    betrifft eine     Niederdruck-Queck-          silber-Gasentladungsröhre,    die eine aus Argon und       Xenon    bestehende     Edelgasfüllung    besitzt, insbeson  dere Leuchtröhre.  



  Bekanntlich sind die Leuchtröhren solche Nieder  druck-Gasentladungsröhren, die zur Beleuchtung die  nen und die eine     Edelgasfüllung    von geringen, nur  einige Millimeter Quecksilbersäule betragenden Druck  und eine geringe Menge Quecksilber enthalten, der  sich im Betriebszustand der Röhre zum überwiegen  den Teil in Dampfform befindet, wobei aber der  Druck in der Röhre selbst bei ihrer Betriebstempera  tur bedeutend unter dem Atmosphärendruck liegt.  



  Für Leuchtröhren und ähnliche Entladungsröhren  hat man bereits die verschiedensten Gasfüllungen vor  geschlagen und dementsprechend hat man als Gas  füllung einzeln die meisten Edelgase auch schon vor  geschlagen. So z. B. soll gemäss der deutschen Patent  schrift Nr. 682013 als Gasfüllung der Leuchtröhren  Neon mit einem Zusatz von 0,2 bis     0,911/o        Krypton     oder     Xenon    verwendet werden.

   Gemäss der     USA-Pa-          tentschrift    Nr.<B>2714682</B> soll eine solche Gasfüllung  Verwendung finden, die aus etwa 2004     Xenon    und       80%        Argon        besteht.        Diese        Patentschrift        weist        übri-          gens    auch darauf hin, dass der Druck dieses Füllgas  gemisches vorteilhaft etwa 1 bis 2 mm Quecksilber  säule betragen soll.

   Eine solche Gasfüllung soll gemäss  dieser     USA-Patentschrift    die Lichtausbeute des bei  diesen Röhren verwendeten Leuchtpulvers erhöhen  und im allgemeinen auch die     Gesamtlichtausbeute     der mit einer solchen Gasfüllung versehenen Leucht  röhren erhöhen.  



  Die Erfindung ermöglicht die gleichzeitige Lösung  mehrerer Aufgaben: nämlich eine solche Leuchtröhre  zu schaffen, die bei Temperaturen unter 0  C im Be  trieb gehalten werden kann, dennoch sicher zündet  und bei einer guten Lichtausbeute hinreichend lange    Lebensdauer besitzt und die universal verwendbar ist,  d. h. sowohl bei tiefer, unterhalb 0  C liegender wie  bei Zimmertemperatur gleichwohl anstandslos in Be  trieb gehalten werden kann.  



  Es ist bekannt, dass man bisher für Leuchtröhren,  die auch bei niedrigen Temperaturen in Betrieb ge  halten werden müssen, z. B. Leuchtröhren für     Muni-          zipalbeleuchtung,    einen recht niedrigen Gasdruck der  Gasfüllung verwenden musste.

   Dies war erstens des  halb nachteilig, weil solche Leuchtröhren eine     nied-          rige,        im        allgemeinen        etwa        50        bis        60%,        der        üblichen     betragende Lebensdauer besassen, und ferner deshalb,  weil man zwei Typen von Leuchtröhren, und zwar  solche für gewöhnliche und solche für tiefe Tempe  raturen, herstellen, lagern und liefern musste.  



  Wir haben nun gefunden, dass erfindungsgemäss  der     Xenongehalt    der aus Argon und     Xenon    bestehen  den     Edelgasfüllung    der Röhre zwischen 1 und 5       Volumprozenten    liegt.     Vorteilhaft    wird der Druck der  Gasfüllung bei Röhren, die auch bei tiefen Tempera  turen sicher zünden sollen, zwischen 2,7 und 3,2     Torr     gewählt. Diese Drücke sind stets Füllgasdrücke, d. h.  diejenigen Drücke, bei denen das etwa Zimmertempe  ratur besitzende Gasgemisch in die Röhre eingefüllt  wird.

   Die mit der erfindungsgemässen Gasfüllung     ver-          sehenen    Leuchtröhren sind gleich gut für den Betrieb  bei     niedrigen    und normalen Temperaturen geeignet,  und weisen     hiebei    die übliche Lebensdauer und Licht  ausbeute auf.  



  Im Laufe unserer Untersuchungen, anlässlich wel  cher wir die Eigenschaften von aus Argon und     Xenon     bestehenden Gasfüllungen in Leuchtröhren eingehend  prüften, haben wir nämlich überraschenderweise fest  gestellt, dass     Xenonzusätze,    insbesondere von zwi  schen 3 und 5     Volumprozenten    bei Drücken zwischen  2,5 und 4     Torr,    insbesondere aber bei Drücken von  etwa 3     Torr,    ausserordentlich geeignet dazu sind,      sichere Zündung der Röhren bei tiefen, also sogar bei  etwa -20  C betragenden, Temperaturen     zu    ermög  lichen.

   Bisher wurden hierfür nur solche Leuchtröh  ren als geeignet erachtet, deren Füllgasdruck nur etwa  1 bis 2     Torr    betrug und welche demzufolge die oben  genannte geringe Lebensdauer besassen. Dagegen kön  nen die erfindungsgemässen Leuchtröhren bei üblicher  Ausführung Lebensdauer von bedeutend über 5000  Stunden aufweisen.  



  Das Diagramm auf der Zeichnung veranschaulicht  beispielsweise die unsererseits bei einer handels  üblichen     Leuchtröhrentype    experimentell festgestellten  Zusammenhänge zwischen der Zusammensetzung der  Gasfüllung und der Zündwilligkeit von Leuchtröhren  bei einer Temperatur von -20  C, bei einem Füllgas  druck von etwa 2,8     Torr.    Dementsprechend sind an  der Abszisse die Zusammensetzungen der Gasfüllun  gen in     Volumprozenten    und an der Ordinate die Pro  zente der zündenden Röhren aufgetragen.

   Die Ver  suche wurden mit     Leuchtröhren    normalen Aufbaus  durchgeführt, die mit Wechselstrom üblicher Peri  odenzahl gespeist, in der üblichen Schaltung, d. h. mit       Vorschaltdrosselspule    und handelsüblichen Zündern  gezündet, geprüft worden sind. Die     geprüften    Röhren  besassen bei ihrer Nennspannung von 220 Volt eine       Leistungsaufnahme    von 40 Watt und waren mit den  bei dieser Type üblichen Elektroden versehen. Die  obere Kurve des Diagramms bezieht sich auf eine  Prüfspannung von 220 Volt, die untere auf eine     Prüf-          spannung    von<B>190</B> Volt.

   Wie aus diesen Kurven er  sichtlich, wächst die prozentuelle Anzahl der in der  Kälte tadellos zündenden Röhren bei etwa     111/e          Xenongehalt    der Gasfüllung beinahe sprunghaft an.  Bei einer Prüfspannung von 220 Volt zünden bei 3     1/a          Xenongehalt    praktisch sämtliche Röhren und bei  einer Prüfspannung von 190 Volt bei einem     Xenon-          gehalt        von        etwa        41%        ebenfalls        praktisch        sämtliche     Röhren bei der Temperatur von -20  C tadellos.

         Xenonmengen    von über etwa 5 % ergeben keine wei  tere Verbesserung der Zündwilligkeit.    Bei dem obengenannten Füllgasdruck von etwa  3     Torr    wiesen die Röhren eine Lebensdauer von über  5000 Stunden auf, bei grösseren Drücken wird die  Lebensdauer noch einigermassen erhöht, aber bei  Drücken über 4     Torr    wird die Zündwilligkeit bei tie  fen Temperaturen wieder     verringert.     



  Wie aus obigen Versuchsergebnissen ersichtlich,  ist eine Leuchtröhre geschaffen worden, deren     Xenon-          gehalt    ihrer aus Argon und     Xenon    bestehenden Gas  füllung zwischen 1 und 5     Volumprozent    liegt, die  universal verwendbar ist und dennoch günstige Be  triebseigenschaften aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Niederdruck-Quecksilber-Gasentladungsröhre, die eine aus Argon und Xenon bestehende Edelgasfüllung besitzt, insbesondere Leuchtröhre, dadurch gekenn zeichnet, dass der Xenongehalt ihrer aus Argon und Xenon bestehenden Edelgasfüllung zwischen 1 und 5 Volumprozenten liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Xenongehalt ihrer aus Argon und Xenon bestehenden Edelgasfüllung zwischen 3 und 5 Volumprozenten liegt. 2.
    Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gasdruck ihrer Edelgasfüllung zwi schen 2,5 und 4 Torr liegt. 3. Röhre nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gasdruck ihrer Edelgasfüllung zwi schen 2,7 und 3,2 Torr liegt. 4.
    Röhre nach Patentanspruch, die zum Betrieb sowohl bei tiefen wie bei normalen Umgebungstempe raturen geeignet ist und eine Lebensdauer von über 5000 Stunden aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Edelgasfüllung aus Argon mit einem Xenon- zusatz von 3 bis 5 Volumprozenten besteht, wobei der Füllgasdruck zwischen 2,7 und 3,2 Torr liegt.
CH169360A 1959-02-26 1960-02-16 Niederdruck-Quecksilber-Gasentladungsröhre, insbesondere Leuchtröhre CH377935A (de)

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