CH378013A - Profilverglasung für Wände, Decken und Dächer - Google Patents

Profilverglasung für Wände, Decken und Dächer

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Publication number
CH378013A
CH378013A CH7519459A CH7519459A CH378013A CH 378013 A CH378013 A CH 378013A CH 7519459 A CH7519459 A CH 7519459A CH 7519459 A CH7519459 A CH 7519459A CH 378013 A CH378013 A CH 378013A
Authority
CH
Switzerland
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profiles
profile
flat
glazing according
joint
Prior art date
Application number
CH7519459A
Other languages
English (en)
Inventor
Haerry-Wernli Samuel
Original Assignee
Haerry & Frey Ag
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Publication date
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/54—Slab-like translucent elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


      Profilverglasung        für    Wände, Decken     und    Dächer    Bei den bisherigen Profilverglasungen werden  die aus Bauglas bestehenden     U-Profile    in Längen  bzw. Höhen von bis zu 5 Metern ein- und zwei  schichtig verlegt, wobei die gebildeten Längsfugen  mit Kitt abgedichtet werden. Bei zweischichtiger Ver  legung der     Bauglasprofile    kommen vier Profilschen  kel mit     Kittzwischenlagen    nebeneinander zu liegen,  wodurch die Lichtdurchlässigkeit sowie die ästhetische  Wirkung der Verglasung     beeinträchtigt,    werden. Die  ser Nachteil soll durch die vorliegende Erfindung  beseitigt werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Profilvergla  sung für Wände, Decken und Dächer, bei welcher  die mit ihrer Hohlseite nach der gleichen Seite ge  kehrten     U-Profile    mit Flachprofilen aus Glas zur Ab  deckung der Hohlseiten der     U-Profile    verlegt sind,  wobei in die Längsfugen zwischen den     U-Profilen     und in die mit ersteren sich deckenden Längsfugen  zwischen den Flachprofilen Verbindungsprofile mit  nachgiebigen     Dichtungszwischenlagen    eingelegt sind,  welche einen festen Verband der     U-Profile    unter sich  und mit den Flachprofilen sichern.  



  Die Verbindungsprofile können aus Kunststoff  oder Metall, insbesondere Aluminiumlegierung be  stehen. Sie     sind    zweckmässig zweiteilig     ausgebildet     und ermöglichen dadurch eine mühelose Verlegung  und Abdichtung der Profile.  



  In der Zeichnung ist     eine    beispielsweise     Ausfü-          rungsform    des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.l    einen Querschnitt durch die Profilver  glasung,       Fig.    2 Partien des Querschnittes in grösserem Mass  stab,       Fig.    3 einen Längsschnitt nach der Linie     111-III     in     Fig.2,    den     Maueranschluss    zeigend,       Fig.    4 und 5 das zweiteilige Verbindungsprofil.

      Die dargestellte Profilverglasung, beispielsweise  für eine Decke gezeichnet, setzt sich aus     U-Profilen     1 und Flachprofilen 2 zusammen, wobei erstere  mit einer     Drahtnetzarmierung    versehen sein kön  nen. Die Profile 1 und 2 bestehen aus Glas. Die  Decke ist .in     Mauerausnehmungen    3 der Wände 4  eingelassen und in diesen     Ausnehmungen    durch  plastische Kitt- oder     Schaumkunststoffzwischenlagen     5 abgedichtet. Im dargestellten Fall sind die     U-Pro-          file    1 mit ihrer     Hohlseite    nach oben gekehrt und  unter Bildung von Fugen 6 für die Aufnahme von  Verbindungsprofilen 7 nebeneinander verlegt.

   Die  Flachprofile 2 weisen die gleiche Breite auf, wie die       U-Profile    1 und sind in übereinstimmender Stellung  so auf diesen verlegt, dass sie die     Hohlseite    der       U-Profile    abdecken und ihre Längsfugen genau über  den Längsfugen 6 der     U-Profile        liegen.    In die Längs  fugen 6 sind die zweiteiligen Verbindungsprofile 7,  9 eingelegt. Die auf der geschlossenen Seite der       U-Profile    liegende Längskante des Profilteiles 7  weist eine V-förmige Verbreiterung 7a auf, während  die andere Längskante mit einem waagrechten Quer  balken 7b versehen ist, welcher eine aus zwei nach  oben gerichteten Profilschenkeln 8 gebildete Klemme  trägt.

   Letztere dient zum Festhalten des anderen Tei  les 9 des Verbindungsprofils, welcher ein     T-Profil     bildet und zum Abdecken der zwischen den Flach  profilen gebildeten Fuge dient. Der Mittelsteg 9a  dieses Deckprofils ist für den     Eingriff    in die Klemme       bestimmt.    Die Schenkel 8 der Klemme sind auf ihren       einander    zugekehrten Seiten     mit    Längsrillen 10 ver  sehen, welche für die     Einrastung    des     mit    entspre  chenden Längsrippen 10' versehenen     Mittelsteges    9a  des Deckprofils bestimmt sind.

   Selbstredend könnte  das Deckprofil auch mittels Schrauben befestigt  werden, doch gestattet die Verwendung der Kasten  verbindung eine besonders rasche Befestigung des      Deckprofils durch blosses Andrücken oder Anschla  gen des letzteren an die Klemme, wodurch der Mittel  steg 9a je nach Dicke der Flachprofile mehr oder  weniger tief in die Klemme 8 einrastet. Der in die  Fugen 6 eingelegte Profilteil 7 bildet mit seinen  verbreiterten Längskanten<I>7a, 7b</I> einen Hohlsitz  für die ihm mittelbar anliegenden     U-Profile    1.

   Der  Profilteil 7 ist unter Verwendung von plastisch blei  bendem Kitt 11 in der zwischen den Profilschenkeln  la gebildeten Fuge 6 eingebettet, wobei der Quer  balken 7a mit einer     Kittzwischenlage    den Kanten  der Profilschenkel la anliegt und das Profil 7a, eben  falls mit einer     Kittzwischenlage    den gerundeten     Eck-          kanten    der     U-Profile    anliegend, in der durch letztere  gebildeten Erweiterung 6a der Fuge 6 liegt.  



  Die beiden am Rand der Decke liegenden Pro  file 1, 2 sind an der Aussenseite durch ein Profil  12 miteinander verbunden, welches zu diesem Zweck  zwei im rechten Winkel zueinander gestellte Nuten  13, 14 aufweist. Der Profilschenkel la greift mit  einer     Teerbandzwischenlage    15 in die Nut 13 und der  äussere Längsrand des Flachprofils 2 ebenfalls mit  einer     Teerbandzwischenlage    15 .in die Nut 14 des  Profils 12 ein. In gleicher Weise sind auch die übri  gen Längskanten der Flachprofile an ihrem zwischen  das Deckprofil 9 und den     Querbalken    7b eingrei  fenden Teil mit einer     Teerbandeinfassung    15 ver  sehen.  



  Die Verbindungsprofile 7, 9 und 12 können un  gefärbt oder farbig eloxiert sein. Die Fugendichtung  kann statt mit dauerplastischem Kitt auch mit     PVC-          Profilen    ausgeführt werden.  



  Bei begehbaren Tragdecken sind im Gegensatz  zum gezeichneten Beispiel die Profile 1, 2 so ver  legt, dass die     U-Profile    die Oberschicht und die Flach  profile die Unterschicht bilden. In diesem Fall kön  nen die     U-Profile    auch mit punktgeschweisster Draht  netzarmierung versehen     sein.    Für Glaswände bevor  zugt man eine Anordnung, bei welcher die Flach  profile 2 auf der Rauminnenseite liegen, während  die widerstandsfähigeren     U-Profile    die Wetterseite  bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Profilverglasung für Wände, Decken und Dächer, welche U-Profile aus Glas oder armiertem Glas auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Profile mit ihrer Hohlseite nach der gleichen Seite gekehrt und an dieser Seite mit Flachprofilen aus Glas ab gedeckt sind, wobei in die Längsfugen zwischen den U-Profilen und in die mit ersteren sich deckenden Längsfugen zwischen den Flachprofilen Verbindungs profile mit nachgiebigen Dichtungszwischenlagen eingelegt sind, welche einen festen Verband der U-Profile unter sich und mit den Flachprofilen sichern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Profilverglasung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsprofile zweitei lig sind, wobei der die gegenseitige Lage der U-Pro- file (1) sichernde Profilteil (7) an seinen Längsrändern mit Verbreiterungen <I>(7a</I> und<I>7b)</I> versehen ist und auf diese Weise einen Hohlsitz für die U-Profile bildet. 2.
    Profilverglasung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Fuge (6) zwischen zwei U-Profilen (1) eingebettete Teil (7) des Ver bindungsprofils einerseits eine V-förmige Verbrei terung (7a) aufweist, die in der durch die gerunde ten Kanten der U-Profile gebildeten Erweiterung (6a) der Fuge (6) liegt, und anderseits einen waag rechten Querbalken (7b) besitzt, welcher den Schen keln (la) der U-Profile anliegt. 3.
    Profilverglasung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Fuge zwischen zwei U-Profilen eingebettete Verbindungsprofil (7, 9) zweiteilig ist, wobei der eine Teil (7) Hohlsitze für den Eingriff der U-Profile (1) bildet, während der andere Teil (9) ein T-förmiges Deckprofil bildet, welches die Befestigung der die Hohlseite der U-Pro- file (1) abschliessenden Flachprofile (2) ermöglicht. 4.
    Profilverglasung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Befestigung des Deckprofils (9) am Profilteil (7) eine durch zwei Profilschenkel (8) gebildete Klemme für den Eingriff des Mittelsteges (9a) des T-förmigen Deckprofils angeordnet ist. 5. Profilverglasung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme (8) und der Mittelsteg (9a) des T-förmigen Deckprofils Erhöhungen und Vertiefungen für die gegenseitige Einrastung aufweisen.
CH7519459A 1959-07-01 1959-07-01 Profilverglasung für Wände, Decken und Dächer CH378013A (de)

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